Freitag, 23. November 2012

Niederlande: Krankenkasse vergütet Sterbehilfe

Die Niederlande waren das erste Land, das die ärztliche Sterbehilfe legalisierte und gesetzlich regelte. Nun gibt es die Euthanasie sogar sozusagen auf Krankenschein: Die Krankenkasse „Menzis“ ist der erste Krankenversicherer in den Niederlanden, der die Kosten dafür in sein Leistungspaket aufnimmt und sie den Angehörigen vergütet. Der Dachverband der Krankenversicherer lässt seinen Mitgliedern die Entscheidung offen.

Menzis arbeitet mit der seit März existierenden „Lebensbeendigungsklinik“ zusammen. Das sind mobile medizinische Teams, die zu den Patienten fahren, die sterben wollen. Mit dabei haben sie ein sogenanntes ,,Euthanacticum“, einen tödlichen Cocktail.

Das Gesetz schreibt vor, dass ein Patient unheilbar krank sein und unerträglich leiden muss, um Sterbehilfe in Anspruch nehmen zu können. Er muss bei vollem Bewusstsein den Wunsch äußern, mit ärztlicher Hilfe aus dem Leben zu scheiden, und es muss ein zweiter Arzt zur Diagnose hinzugezogen werden
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Quelle: Die Presse (Österreich) vom 23. November 2012

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

was für eine niedrige gesinnung. na, da dürften ja bald eigenständige oder angegliederte sterbehilfehäuser entstehen. jetzt wird ein altenheim doch erst so richtig lukrativ.

wir können derartige entwicklungen jederzeit aufhalten - wir sind es nur nicht gewöhnt, etwas zu unternehmen, weil wir nie gefragt werden.
wer organisiert draußen etwas? ich bin dabei.

Peter Zülle hat gesagt…

Wer in Würde gelebt hat und weiß, dass das Leben ein Ende hat, der sollte schon darüber mit entscheiden können, wie es nicht verendet.
Hier steht: unbedingt Nachkommen und dann bis zum Ende durchhalten.
Das wäre schön. Und wenn Gefahren dräuen sollt man sich nicht vorm Eingriff scheuen.

Objektivität hat gesagt…

... in meiner Bescheidenheit, Anonym oben, wage ich mir, Ihnen folgendes zu senden!:

http://www.freiewelt.net/nachricht-11313/initiative-familienschutz-bei-maybritt-illner.html

P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!

Christoph Rebner hat gesagt…

@Anonym: ich

Anonym hat gesagt…

Wer Lungenfibrose hat, und kaum noch Luft bekommt, denkt anders als die vielen Schlaumeier.
Stellen Sie sich vor, Sie haben sich beim Essen verschluckt!
Und diese Angst über Tage!

Christoph Rebner hat gesagt…

Auslöser kann das Einatmen bestimmter Fasern wie Asbest, von Staubteilchen wie Quarzstaub etc. oder eine exogen-allergische Reaktion auf bestimmte Eiweißbestandteile (beispielsweise aus Heusilos oder Taubenkot) sein. Auch Strahlentherapie von Lungenkrebs kann zur Lungenfibrose führen. Daneben steht eine Reihe von Medikamenten (Bleomycin, Busulfan, Amiodaron) im Verdacht, als Nebenwirkung eine Lungenfibrose zu verursachen.