Dienstag, 13. November 2012

Münchner Lukasschule: Müssen evangelische Lehrer bald einen Anti-Homophobie-Eid leisten?

Mathias von Gersdorff

Die unfaire Hetzkampagne gegen die Lukasschule in München wurde von der Süddeutschen Zeitung am 19. Oktober 2012 losgetreten mit dem Vorwurf, die Schule sei biblizistisch und insgesamt zu fromm. Es handelte sich also um den klassischen Vorwurf des christlichen "Fundamentalismus", um die weitverbreitete "Fundi-Keule", die besonders oft gegen Evangelikale  also theologisch konservative Protestanten  - angewandt wird.

Doch inzwischen fokussiert sich die Auseinandersetzung immer mehr um die Einstellung des Rektors des Lukas-Gymnasiums zur Homosexualität: Jörg Birnbacher sei „homophob“, weil er sich vor Jahren gegen Attacken von Homosexuellengruppen auf den evangelikalen Kongreß „Christival“ ausgesprochen habe. 

Zudem habe er die „Marburger Erklärung: Für Freiheit und Selbstbestimmung – gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“ unterzeichnet.

Dabei ging es jeweils um das Angebot von Therapien für Personen, die ihre homosexuelle Lebensweise ändern wollte. Die Empörung der Homo-Lobby über diese Angebote – zudem auf evangelikalen Großveranstaltungen präsentiert – war gigantisch. Manche drohten, die Events zu verhindern. Schließlich konnten sie nur unter massiven Polizeischutz stattfinden.

Das Landeskirchenamt der EKD in Bayern untersucht nun, ob Rektor Birnbacher "homophob" sei.

Der Vorwurf einer angeblichen "Homophobie" ist innerhalb des Protestantismus eine heikle Sache und kann schnell zum Verlust das Arbeitsplatzes führen. So hat der sächsische Landesbischof Jochen Bohl seinen Chef-Evangelisten, den in protestantischen Kreisen sehr bekannten Religionspädagogen Lutz Scheufler gefeuert. Der Jugendevangelist hatte massiv gegen das Zusammenleben homosexueller Pastoren-"Partner" in Pfarrhäusern protestiert und dabei oft die Bibel zitiert.

Das Thema Homo-Paare im Pfarrhäusern hat viele Protestanten bewegt, deutlich zu protestieren. Die Diskussion eskalierte derart, dass eine (erneute) Spaltung zu befürchten war.

Nun soll möglicherweise eine „Säuberungsaktion“ stattfinden: Wer sich irgendwie der neuzeitlichen Todsünde der "Homophobie" schuldig gemacht hat, wird rausgeschmissen. Diese perfide Einschüchterungstaktik wird nicht ganz ohne Folgen bleiben: Aus Furcht werden viele von nun an stillhalten bzw. eine Art "Selbstzensur" betreiben.

Dabei ist „Homophobie“ ein Begriff, der argumentativen Manipulationen Tür und Tor öffnet. Die eigentliche Bedeutung des Wortes ist „irrationale, zwanghafte Angst vor Homosexualität und Homosexuellen“, eine psychologisch gestörte Angst, eine "Phobie" eben.

Doch heutzutage versuchen linksgerichtete Medien und Politiker, jeden als „homophob“ abzustempeln, der sich gegen die absurden Forderungen der politisch organisierten Homosexuellenverbände ausspricht.

Auf diese Weise wird seitens der EKD eine wahre „Stasi im Kopf“ hergestellt. Jeder soll selber sein "Gewissen" - jenseits von Gott und Bibel, aber diesseits des Zeitgeistes -  prüfen, ob in ihm nicht „homophobe“ Tendenzen schlummern. Jedenfalls soll er auf keinen Fall der Homo-Lobby widersprechen, egal wie absurd deren Aussagen sind.

Diese Angelegenheit ist ein unglaublicher Kniefall vor dem antichristlichen Zeitgeist, der die göttliche Schöpfungsordnung bekämpft.  Es ist zu hoffen, dass Menschen mit Bekennermut dies erkennen und den gebotenen Widerstand leisten. Andernfalls landet Deutschland bald in einer Psycho-Diktatur.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Man hat das Gefühl, dass die Kirche unter einer Kirchensteuer-entzugsphobie leidet. Anders ist der Kniefall vor linken Strukturen und Zeitgeistansichten nicht zu verstehen.
Die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst neuerdings nahezu alle Bereiche, was z. B. auch erkennbar ist am dem von den Gender-Ideologen propagierten "social engineering" in Richtung Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, staatliche Schule).

Grandloser hat gesagt…

Dabei sehen doch schon alles richtig:"Jeder soll selber sein "Gewissen" - jenseits von Gott und Bibel, aber diesseits des Zeitgeistes" oder auf gut deutsch jeder ist seinen eigenen Gewissen unterworfen. Das angebliche "Christen" die eigentlich den Grundsatz kennen müssten der da lautet "Leben und leben lassen" nicht kennen ist natürlich klar.
Und zur Phobie ja Angst ist richtig, denn eine kleine Minderheit hat Angst vor noch einer kleineren Minderheit, und tut aggressiv alles um die sin die Welt zu verkünden.
Denken Sie mal nach Homosexualität ist offiziell keine Krankheit, da wäre ich auch empört wenn dies mir Unterstellt wird und ich geheilt werden soll. Stellen Sie sich das mal vor Religiosität wäre eine Krankheit, dann wäre das ein Forum lauter moralisch verkommener Kranker..... sicher merken Sie worauf ich hinaus will.

Schönen Abend noch

Ars Goetia hat gesagt…

Jeder Mensch ist vor Gott gleich und Gott liebt alle Menschen. War da nicht irgendwie was? Aber natürlich einige sind gleicher und werden wohl mehr geliebt. Interessant das einige mit Genetik argumentieren wen sie doch selbst eigentlich Kreativisten sind und die Wissenschaft ablehnen. :)

Anonym hat gesagt…

Man könnte aus der Haut fahren über soviel unglaubliche Blödheit! "Die Gedanken sind frei!" tönt es doch aus dem säkular-gottlosen Lager. Wenn Christen denken, so ist das schon im Ansatz falsch, diskriminierend und fundamentalistisch, besonders, wenn sie gegen wissenschaftlich bewiesenen Fakten wie Evolution und Homosexualität denken. Nun frage ich mich immer wieder, was an der Homosexualität so besonders ist, dass man sie als besonders wertvoll und schützenswert in den Focus rückt. Die allermeisten Eltern sind total geschockt, wenn sich ihr Kind als homosexuell outet. Die Lobby aber stellt sich so dar, als wenn ihr sexuelles Empfinden normaler wäre als das zwischen Mann und Frau. Müssen sich heterosexuell empfindende Menschen ihrer Ausrichtung schämen und verstecken, um Homosexuelle nicht zu diskriminieren? Diesem Spuk sollte endlich ein Ende gesetzt werden.

Dalian hat gesagt…

@anonym Und die meisten Eltern haben Verständnis und lieben ihr Kind trotzdem. Auch liefern sie bereits wieder prächtig Gegenargumente und ihre Lobby stellt schwule/lesben als den letzten Dreck dar. Sie sind also kein Deut besser! Ich kann auch behaupten welch unsagbare Blödheit in der heutigen Zeit noch an ein von Menschen geschriebenes Buch zu glauben usw. Jeder Mensch ist wie er ist daran wird auch der liebe Gott nichts ändern. Aktzeptanz auf beiden Seiten wäre einfacher als beide Seiten zu verteufeln. wie traurig es einfach ist...

Anonym hat gesagt…

intesty77In einer solchen Psychodiktatur befinden wir und längs. Deutschland ist nicht mehr christlich und antifamiliär, femokratisch und sozialistisch und verbreitet seinen neuheidnischen Werteterror über die Europa aus mit Hilfe der EU.

Gino Eisland hat gesagt…

Spuk ist wohl etwas, was mit einem Geist arbeitet. Eine/r Gleichgeschhlechtliche/r wird zum Geist stilisiert, ist aber lebend vor uns. Dem Geist kann man, hat nan ihn gerufen, alles menschenmögliche andichten. Er soll das darstellen, was der Rufer gern hätte. Obs der Realität entsprechen könnte oder nicht.
Ein Mensch als Mensch will auch so behandelt werden. Da spielt die Hautfarbe, die Herkunft, die Entwicklung, die Tendenz keine Rolle. Wer sich da sein Süppchen zurecht rührt, der ist meist Psycho. Die Damen und Herren Kirchler haben, ihrem Chef sei Dank, den Vorsitz beim Psychoterror eingebüßt. Jetzt auf die schimpfen, die sich selbst treu sind, und auf das durch die Mehrzahl anerkannte Tun dazu, wird die Veranstalter all dessen ins Abseits drängen.
Es ist kein Mensch von solchem Übel, dass er sich nicht noch als schlechtes Beispiel seine Brötchen verdienen könnte.
Anmerkend sei gesagt: Ich habe meine Meinung und mein Leben. Ich möchte es nicht zur Nachahmung frei geben oder mit Muss als Vorbild gesehen wissen. Doch sollte es denen am Lack kratzen, die schon die Vorstreichfarbe versiegelt haben. Akzeptanz statt Monomanie.
Nicht auf den Arm sondern in den Arm nehmen. Auch, wenn's schwer fällt. Der Göttliche ist nicht immer nur der mit Gottesglauben. Und ein Mensch, der sein Leben ohne Gott meistert nicht unbedingt ein Gottloser.
Das sehe ich so. Bei der Gegenseite kann ich dazu keine Anstalten erkennen.
Für die Allgemeinheit gut, wäre eine Abgabe in Höhe einer Glaubenssteuer von allen. Und jeder darf Festlegen: Der Religion ihrs. Oder: dem karitativen Zweck seins. Oder: den oder dem in Not geratenen Menschen. Möglichst national und regional eingesetzt.
Das ist eine so schöne Vorstellung, dass man daran zweifeln könnte.
Macht ihr trotzdem mit?

Thomas Gentsch hat gesagt…

Danke für die perfekte (Begriffs-)Aufklärung, Herr von Gersdorff (die nicht ich brauchte, aber andere...)!

Abgesehen davon, dass eine Krankheit kein politisches (Meinungs-)vergehen sein kann ("Phobie"!), kann ich schon zugeben, dass ich Angst habe, von Schwulen angemacht zu werden! Die sollen mich bloß in Ruhe lassen, auch mit jeglichen verbalen Hinweisen oder gestikalen Werbeversuchen und mit allem Getue! Und ich bin im Stadtpark auch schon mal fast überfallen worden, als ich im Dunkeln am Bereich der Homosexuellen-Szene vorbeikam. Ja, da muss man auch als Mann Angst haben nachts im Stadtpark! Um so schneller ich mit meinen Schritten wurde, desto schneller wurde auch der Mann hinter mir - das ist ein echt übles Gefühl, das ich niemanden wünsche - ich hab fast einen "Herzkasper" bekommen! Keine Angst? Oh doch!

Also wer ist hier gefährlich?: ich hab noch nichts von tatsächlichen Angriffen auf Homosexuelle mitbekommen, wie sie sich ja gerne immer so als Opfer darstellen! ABER: wir, die wir Homosexualität ablehnen, sind bei Weitem keine kleine Minderheit, wie hier in einem vorherigen Kommentar behauptet. Fragt doch mal die einfachen Leute auf der Straße (und nicht die ideologisch-verblendet Elitären...)!

Trapin hat gesagt…

Es ist der breite, bequeme Weg, der in die Irre führt; Zur Quelle hin wird er schmaler aber auch klarer.
Wer kann in der EKD noch Klarheit erkennen? Wo ist das Salz; wo das Licht? Wo sind die Mutigen, die gegen den Strom schwimmen? Austritte gibt es ja genug, das hindert aber die Oberen nicht daran, die Liberalität bis zum Exzess zu treiben.
Möglich, dass in der EKD der Anteil der Homosexuellen überproportional hoch wird, weil
viele, die das Wort noch ernst nehmen, innerhalb dieses Vereins nicht mehr sagen dürfen was biblische Standards sind und daraus die Konsequenzen ziehen.

Grandloser hat gesagt…

Werter Herr Gentsch ihre "Erfahrung" klingt doch ein wenig zu sehr Filmbuch mäßig, es klingt genauso wie man einen schlechten Krimi machen würde.
Wenn das wirklich so passiert ist muss ich ehrlich mein Beileid, aber in der Regel sind diese Fälle verschwindent gering, den die lüsternen Medien würden sich auf sowas stürzen. Daher meiden Sie die für Sie gefährliche Ecke und dann dürfte ihnen nichts passieren.

Ach und an alle die meinen es wäre unnatürlich, Gott schuf doch alles?
Wie den homosexuellen Menschen wie auch die homosexuellen Tiere, daher kann es ja nicht unnatürlich sein wenn es mit geschaffen wurde. Daher woher kommt diese Angst und der Hass?

Thomas Gentsch hat gesagt…

@ Herr Grandloser,
nur weil Sie vielleicht von sich selbst ausgehen - unterstellen Sie doch bitte anderen Menschen nicht auch, dass sie lügen! Sicherlich fahre ich an dieser Stelle jetzt nur noch mit dem Rad vorbei - aber manche Erfahrungen muss man eben erst machen, bevor man vorsichtig wird!
Auch wenn es vielleicht 15 Jahre her ist, ist es mir doch noch so eindrücklich in Erinnerung, dass ich heilfroh war, als ich einen Ausgang aus dem Park über eine Straßenbrücke gefunden hatte und bemerkte, dass der Verfolger im Park blieb! Ich weiß es noch wie heute, wie ich außer Atem auf dieser Brücke stand! Ich bin zwar gleich zur nächsten Polizeiwache in meinem Schock - aber was soll die schon machen?!
Sie sind dreist, Herr Grandloser!

Grandloser hat gesagt…

Herr Gentsch ich wollte ihnen nicht zu nahe treten, aber wie gesagt, Ihr Erfahrungsbericht klang und klingt doch leicht nach den üblichen 08/15 Versatzstücken. Wie bereits gesagt, wahr es wirklich so haben Sie mein Beileid. Aber nach meinen persönlichen Erfahrungen in Berlin und Umgebung erscheint mir das immer noch etwas unrund.
Hier die Punkte die Sie mir gerne Erläutern können:

Woher wussten Sie das ihr Verfolger ein homosexueller ist? Was waren seine Absichten? Woher kannten Sie diese? Wenn Sie vorher schon Angst hatten, warum sind Sie dann ohne Not an diesem Punkt vorbei?
Und zur ihrer vermutlichen Panikattacke wenn Sie im dunkeln schneller laufen und glauben jemand verfolgt Sie, neigen viele Menschen dazu ihre eigene Schritte für eines Fremden zu halten, und geraten somit in einen Kreislauf..

Ich betone nochmals wenn es Ihnen wirklich wie beschrieben passiert ist, haben Sie mein Mitgefühl.

Schönen Abend

Thomas Gentsch hat gesagt…

@ Grandloser

Woher wussten Sie das ihr Verfolger ein homosexueller ist?

Das war mein Eindruck, weil das Ganze sehr nach Szenetreff aussah. Warum hätte er mich sonst verfolgen sollen ohne seine beabsichtigte Tat umsetzen? Das spürt man doch, wenn jemand ein solches Interesse hat - v. a., wenn er dann ablässt, weil man selbst doch kein Interesse zeigt. Dennoch ist es unzumutbar, jemanden derart in Angst und Schrecken zu versetzen - das werfe ich ja vor!

Was waren seine Absichten?

Das ist wie gesagt ein Gespür, dass jemand "Dominantes" meint, einen "Devoten" verfolgen zu können, weil diesen das anmacht! Ich hab ihm beim Vorbeigehen kurz in die Augen gesehen und dann nach unten geblickt - das war für ihn das Signal, loszulegen (das ich vermeintlich Unterwürfigkeit signalisierte...)!

Wenn Sie vorher schon Angst hatten, warum sind Sie dann ohne Not an diesem Punkt vorbei?

Nein, vorher nicht - wie gesagt, ich musste ja diese Erfahrung erst machen - aber selbst wenn, dann wäre es dennoch mein Recht, mich überall frei bewegen zu können! Wo sind wird denn eigentlich? Was erlauben Sie sich denn eigentlich, meine Bewegungsfreiheit einschränken zu wollen und mir vorschreiben zu wollen, wo ich nicht lang zu gehen hätte? Eine anmaßende Frechheit ist das!

Und zur ihrer vermutlichen Panikattacke wenn Sie im dunkeln schneller laufen und glauben jemand verfolgt Sie, neigen viele Menschen dazu ihre eigene Schritte für eines Fremden zu halten, und geraten somit in einen Kreislauf..

Ne, ne - so bescheuert bin ich nicht, auch dies ist eine dreiste Unterstellung! Ich hab das doch wohl nicht nur deutlich gehört, sondern auch klar bemerkt und gespürt, wie er eben auch näher kam aufgrund seines schneller werdenden Tempos. Nur weil ich dann noch schneller wurde, blieb er eben zurück! Man merkt, dass Sie keine Erfahrungen mit sowas haben, sonst wüssten Sie wie sich das anfühlt und dass das nicht trügt!

Zum Thema Polizei: Es ist wie gesagt sehr lange her, deshalb kann ich mich an meinen Polizeibesuch danach nicht mehr so genau erinnern, wie an den eindrücklichen Vorfall selbst. Aber ziemlich sicher waren der Polizist und ich uns einig, dass dort der Schwulen-Szenetreff ist (oder er hat mich erst drauf gebracht, das kann natürlich auch sein)!

Ich war damals noch so naiv, dass ich meinte, die Polizei müsste doch vorgehen können gegen diese schwulen Verbrecher - aber nein, auch damals konnten die natürlich schon in aller Öffentlichkeit ihr Unwesen treiben (weil ja leider der Homosexuellenparagraph abgeschafft ist - klare Sache!).

Ich bin halt jemand, der gerne im Grünen wie auch in Parks ist - das lass ich mir doch von Euch nicht streitig machen, weil Ihr meint, dort Eure Unzucht treiben zu müssen! Als ich mal im Wald am Stadtrand entdeckte, dass durch ein Dickicht viele kleine Pfade führten, wollte ich das erkunden - und siehe da, da machten Männer an sich rum - die Sache war mir natürlich sofort klar und ich erschrak: bloß weg hier! Soweit sind wir also schon - am hellichten Tag!

Pauker hat gesagt…

Als Lehrer, jedenfalls bei uns, ist man bestrebt, den Schülern neben Wissen und Handlungsabläufen auch das Erkennen von Gefahren aufzuzeigen.
Da kann man als Übermensch und unfehlbar scheinen. Auch der Zeitpunkt der Behauptung spielt eine Rolle. So mancher Kollege hat zu manchem Verhalten von Schülern und Kollegen eine ungenannte, andere Vorstellung. Ich kenne die gg. Ambitionen eines Kollegen, könnten auch bei 2 Kolleginen vorhanden sein. Doch ihr Verhalten im Kreis von Schülern, Eltern und Kollegen ist darüber erhaben. Ihr Interesse ist eine Sache, die sie ausleben. Ich würde da auch keine Schnüffelei betreiben oder irgendwie begünstigen.
Alles, was gesagt und getan wird, ist wahr. Doch nicht alles was als wahr ist wird deswegen getan oder gesagt.
Ich habe bei Austauschbesuchen in NW, HH, Schwaben und Beyern, wie auch bei uns, dazu, für mich, arg bedenkliche Erfahrungen sammeln können. Da kann man nicht lospoltern und den großen Pestalozzi raushängen lassen.
Manchmal tut Akzeptiern weh - und ist das einzig mögliche; doch soll es den Anvertrauten nie so gehen. Das ist die Kunst, die man leider auch und vor allem gegenüber den stattlichen und Landesstellen zeigen muss.
Kommt man erst ins Ministerium, wenn man als Lehrer nicht zurecht kommt.
(Ich bin nur froh, dass so eine Lehrerin, wie die Art des Herrn von Gersdorff zeigt, die Kurve gekriegt hat und ohne Mobbing entschwand.)
Das zeigt, dass es noch Leute mit Gefühl und Anstand für das Ganze gibt. Ohne Überbetonen des Ego.
Neugier und Freiheit sind gut und nötig. Manchmal jedoch solle erst auf das Ende geschaut werden. Eh man es unsanft durch eigenes Vorpreschen selbst erleidet.
Wie sagte ein Kollege zu einem Großen? "Stehn Sie auf! Stell dich in die Ecke!"
Mit Erfolg und Wirkung für das Ganze. Richtiges Timing ist eben wichtig.
Packt nicht alle in Watte. Doch zeigt allen, wie man mit blauen Flecke und Pflaster umgeht. Besser: Wie man diese abwendet. Vorher.
Macht euch nichts draus. Mancher wehrt sich gegen das Erwachsen sein ganz fürchterlich. Müssen wir es bemerken?
Lieber heimlich klug als unheimlich blöd.

Grandloser hat gesagt…

Herr Gentsch danke für ihre Antwort, zwei Punkte habe ich allerdings noch.

1.Das man die Absicht spürt mag ja sein, ist aber nicht wirklich stichhaltig, da er Sie vielleicht nur erschrecken wollte, gar nicht hinter Ihnen her war etc.. Sie können in der Situation auch einfach sein verhalten falsch interpretiert haben. Nun gut es ist wie es ist.

2.Sie fühlen sich erstaunlich schnell in ihren Rechten angegriffen. Ich habe Ihnen nichts verboten, sondern nur eine logische Schlussfolgerung gezogen, die da lautet: Wo ich bedroht werde gehe ich nicht hin.Wenn doch muss ich mit Problemen rechnen. Daher müssen Sie abwägen lohnt sich das Risiko? Ja, nein?
Ich gestehe Ihnen zu als Sie das geschrieben haben, dies mit einer gewissen Erregung getan zu haben.
Dennoch müssen Sie mit etwas Abstand doch zugestehen das Sie die Wahl haben zwischen den Risikos.

Thomas Gentsch hat gesagt…

@ Grandloser
Unser Zweierdiskussion gehört zwar eigentlich nicht auf diese Nachrichten-Plattform, aber jetzt wirds eh kaum jemand anderes mehr lesen. (aber dies nur als Hinweis, dass ich mich in Zukunft über diesen Kanal nicht mehr auf sowas einlassen werde...)

Mir ist nur ein Nachtrag wichtig, dass ich nicht nur gegen homosexuelle Unzucht wettern will: Im Wald hab ich nämlich auch schon 2mal Heteropaare beim Akt "erwischt". Da hab ich zwar keine Angst - im Gegensatz zu Schwulen, weil ja das Thema Homophobie war - aber dennoch ist es genauso Unzucht insofern die nicht verheiratet waren (aber auch dann gehörte es sich nicht in der Öffentlichkeit).

Noch zu Ihren Auslassungen wo man lang geht oder nicht:

1. Ich schrieb ja bereits, dass ich dort jetzt nachts lieber nur noch mit dem Rad vorbeifahre - also mache ich das ja schon so - und das ist eben der Punkt: ich selbst kann sowas so entscheiden, aber jemand anderes hat nicht das Recht, so etwas so empfehlen - das wirkt eben anmaßend!

2. ist das ein zentraler Punkt im Zentrum meiner Stadt - man muss dort ab und zu vorbei (weil es außerhalb des Parks keinen anständigen Fuss- und Radweg gibt...).

3. hab ich grad in jüngster Zeit öfters junge Frauen beobachtet, die dort nachts im Dunkeln ganz unbekümmert durch den Großstadtpark laufen - da denke ich auch: die sind ganz schön (über)mutig! (aber wenn die vielleicht wissen, dass dort die Schwulenszene ist, dann fühlen die sich ja vielleicht deshalb sicher.)

Also Sie dürfen nicht soviel in Verhältnisse hineininterpretieren, die Sie hier vor Ort gar nicht kennen!
Sie sehen: hier geht es gar nicht um Risikoabwägung, aber selbst wenn, bleibe ich dabei, dass ich das Recht habe, öffentliche Wege so zu benutzen, wie es für mich passend ist! Wenn ich allen Gefahren aus dem Weg gehen wöllte, nun gut, dann müsste ich zu hause bleiben - und auch hier könnte es eine Brandkatastrophe oder Hochwasser bspw. geben. Ich kann nicht so ängstlich unterwegs sein, und bedenken, was ich alles zu vermeiden hätte!