Freitag, 23. November 2012

Luxemburg: CSV betreibt übelsten Verrat an den christlichen Wurzeln Luxemburgs und an ihrem eigenen christlichen Ursprung

Presseerklärung der "Fédéderation Pro Europa Christiana" (Brüssel)

Am Abend des 22. November 2012 wurde mit den Stimmen der Christsozialen Partei (CSV), mit Ausnahme der Abgeordneten Marie José Franck, und der LSAP der Gesetzentwurf für die Liberalisierung der Abtreibung in Luxemburg angenommen. Wenn der Großherzog das Gesetz promulgiert, ist damit die „Abtreibung auf Anfrage“ möglich, denn de facto muß die schwangere Frau nur eine Notsituation erklären, um die Tötung ihres Kindes durchführen zu lassen.

Mit der Zustimmung zur „Fristenlösung mit Beratungspflicht“ – was diese Liberalisierung eigentlich ist – betreibt die CSV einen weiteren und besonders gravierenden Verrat an den christlichen Wurzeln Luxemburgs.

Besonders beschämend ist die Tatsache, dass diese Partei sich – zumindest dem Namen nach – auf das Christentum bezieht. Doch seit langem verhöhnt sie die christlichen Werte und Prinzipien, denen sie sich einmal verpflichtet fühlte.

Paul Herzog von Oldenburg, Direktor des Büros der Fédération Pro Europa Christiana in Brüssel zeigt sich entsetzt: „Damit hat die Christlich Soziale Volkspartei CSV von Ministerpräsident Jean Claude Juncker bewiesen, dass sie sich „christlich“ nur nennt, um sich damit die Stimmen der mehrheitlich katholischen Bevölkerung Luxemburgs zu sichern. Die CSV, die sich schon länger von den grundlegendsten Prinzipien des christlichen Glaubens verabschiedet hat, legt damit eine weitere Bestätigung vor, das sie sich der Bezeichnung „christlich“ unwürdig zeigt“, so der Herzog weiter.

In einem Brief fordert die Fédération Pro Europa Christiana Parteichef und Ministerpräsident Juncker auf, die Partei umzubenennen:

In dem Schreiben heißt es: „Mit Hilfe Ihrer Partei wurde die Euthanasie in Luxemburg eingeführt, mit Hilfe Ihrer Partei wird nun die Abtreibung auf Anfrage in Luxemburg möglich, bald wird mit Hilfe Ihrer Partei auch die traditionelle Ehe der Homehe gleichgestellt. Das Programm Ihrer Partei steht den von Papst Benedikt XVI. bezeichneten unverhandelbaren Prinzipien Leben, Ehe, Familie und Erziehungsvorrecht der Eltern diametral entgegen. Streichen Sie deswegen unverzüglich die Bezeichnung „christlich“ aus Ihrem Parteinamen, denn ansonsten begehen Sie einen fortgesetzten Betrug am Wähler.“

Quelle: FPEC

Kommentare:

Alexander hat gesagt…

Auch Bürger, die sich Christen nennen, machen vom Schwangerschaftsabbruch Gebrauch. Sie haben das Recht dazu. Wer meint, dadurch seine Lebensmaximen zu hintergehen - ob religiös oder nicht - der wird weiterhin davon Abstand nehmen.
Nicht alle sehen alle Dinge gleich. Was ich nicht nutze. ist einem anderen gerade das Rechte. Warum sollte ich anderen etwas vorschreiben, was ich nicht als falsch erkennen kann?
"Das Programm Ihrer Partei steht den von Papst Benedikt XVI. bezeichneten unverhandelbaren Prinzipien Leben, Ehe, Familie und Erziehungsvorrecht der Eltern diametral entgegen."
Dieser Herr fühlt sich wohl als besserer Gott? Soll er erst einmal versuchen, seine Prinzipien in seinem Dunstkreis durchzusetzen. Vielleicht erkennt er dann die Zeichen der Zeit, sollten sie ihn überhaupt erreichen.
Verrat an den Wurzeln unserer Entwicklung begeht der, der den Spross daraus ewiglich behindert, seine Entwicklung einengt, behindert, abkneift.
Ihr zankt euch schon ums Abendmahl. Wie soll man euch Lösungen für Probleme ernsthaft abnehmen?

Gino hat gesagt…

„Ob eines Kaisers oder eines einfachen Mannes Leben, stets ist es allem ausgesetzt, was Menschen begegnen kann." Michel Eyquem de Montaigne (1533 -1592), frz. Politiker, Philosoph & Begründer d. Essayistik

Trapin hat gesagt…

@Alexander
Welche Zeichen der Zeit meinen sie denn? Welche Wurzeln unser Entwicklung?
Sollte man den sterbenden Baum wirklich schützen?

Alexander hat gesagt…

Welchen sterbenden Baum?
In unserer Gartenkolonie gab es auch einen Baumverächter. Als er nach einem Krankenhausaufenthalt mal wieder seine Ranch besichtigte, waren 2 seiner abgeschriebenen Baumrudimente wiedererstanden. Von einer Apfelsorte, mir in näherer Umgebung nicht mehr ansichtig, habe ich noch einige Ästchen zum weiteren Bestand der Sorte gesichert.
Es ist auf dieser Welt alles in Bewegung. Der eine erkennt sie, genießt sie und hilft ihr. Ein anderer sieht nur seinen Weg. Er genießt nicht die Natur drumherum. Und schimpft über andere. Während er selbst wie eine Dampfwalze "seinen" Weg entlangbraust.
Die Zeichen der Zeit ist das Wachsen und Blühen aller Natur. Ob Tier, Pflanze, Familie, Staat, Heimat, Wissen oder Gesetze. Die Grundlage legten unsere Vorvorderen. Sie sind die Wurzel.
Wer nur sein Lehrbuch, zu Rate zieht wird neue Erkenntnisse nicht erreichen. Es gibt nicht nur ein Leben zwischen den Seiten.

Wanderer hat gesagt…

Die Diktatur des "political correctness" wird immer härter: Abtreibung, Euthanasie, Homoehe sind heutzutage Dogmen. Am 22. November waren ganz friedlichen Demonstranten mit kleinen Särgen vor dem luxemburgischen Parlaments Gebäude. Die Anhänger der "polictical correctness" kamen mit tierischen Wut und fangen an, die Särge mit Fußtritten zu zerstören. Warum? Niemand hat das Recht, gegen die neue "Werte" zu protestieren. Die CSV und andere Parteien sind also "verpflichtet" die moderne Gebote zu gehorchen, ansonsten werden sie mindestens mit den Titeln "Fundamentalisten" Integristen", usw. bestempelt werden.

Kratzbürste hat gesagt…

Geh doch mit deiner Mitleidsschiene vom Acker.
Hätten unsere Damen und besonders die Herren Christen noch die Kraft von früher, sie würden es, wie mit früheren Kritikern, ebenso, wenn nicht final machen. Aber jetzt flennen, wenn die Kraft nicht mehr reicht, ihr Protest verachtet wird.
Kirchenräume langen euch nicht mehr. Es muss die Straße sein. und der Gehsteig.
Und immer wird ein Recht eingeklagt, das schon längst anders wahrgenommen wird. Statt Mitarbeit aufplustern und abwenden.
Kein Wunder, dass euer Aushängeschild und bester Kritiker mit eurer Hilfe ans Holz genagelt wurde. Und dann hinterher noch für eure Dinge aufpolieren und als Wappen überall aufhängen.
Wer soll euch noch Ehrlichkeit und Gutsein abnehmen?
Keine Gleichgeschlechtlichkeit, dafür Herren in Damenverkleidung. Familie über alles, dafür amtlich beszellte Familienflüchter.
Merkt ihr nischt?
Dafür immer mehr, die euch durchschauen.
Werden die Wolken größer, wird der Himmel dunkel.

ZONI hat gesagt…

...Kratzbürste, der Text oben weist auf die SCHEINHEILIGKEIT einer Partei (außerhalb der Zone) hin; zu deutsch: wer z.B. GRÜN möchte, wählt mindestens den Waldspaziergang, aber NIEMALS eine sozialistische Massenorganisation, wer ETWAS Wahrheit erfahren möchte liest nicht FRANKFURTER RUNDSCHAU, sondern:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/gerhard-wisnewski/juden-lieben-ahmadinedschad.html

P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!

Kratzbürste hat gesagt…

Hallo, Zoni, wer ein Gehirn hat, gebraucht es zum Denken. Wer sich in der Welt zurechtfinden will, nutzt das ganze Spektrum. Es ist nicht gut zu zeigen, wie man positioniert ist. Beim erwähnten Verlag sind auch nur Buchstabe 1 und 2 für sein Tun von Bedeutung.
Wie ein Haus im Grünen besser ist, als einen Grünen im Haus, so ist das Kreuz im Rücken besser als das Kreuz vor Augen.
Gott schütze ist ein Wunsch, der mehr schadet als nutzt. Um den Schein zu wahren reicht es. Doch es lähmt die Kraft, wirklich etwas zu tun. Und das kann verheerend sein.
Was leider auf diesen Seiten fehlt, ist die Körpersprache und die fehlende eigene Begründung für fast alle Meinungen. Das gäbe ein Bild, bei dem man sieht, welche Farben ineinander laufen. Doch mag jeder zuerst die Hand, die ihn tätschelt und füttert. Ich vielleicht auch.