Sonntag, 4. November 2012

Heavy Metal auf Erfolgstour

Laut Informationen von „n-tv“ („Das Geheimnis der harten Klänge“ vom 29. Oktober 2012), erlebt die Heavy-Metal-Szene einen Boom. Von der allgemeinen Krise im Musikmarkt scheint diese Szene nichts zu spüren.

Zum Genre „Heavy Metal“ Genre gehören Black-Metal und Death-Metal mit ihrem psychopathischen Hass gegen das Christentum. 

Die 75 .000 Eintrittskarten für den nächsten „Wacken Open Air“ im August 2013, sind jetzt schon ausverkauft. Trot traten in der Vergangenheit Bands wie „Aura Noir“, in deren Liedtexten es um Blasphemie, Tod und Aggressivität geht.

Für dieses Festival sind schon Bands wie „Candlemass“, die in den vergangenen Jahren CDs mit Namen wie „Lucifer Rising“ (Luzifers Aufstieg) oder „Death Magic Doom“ (Verderben der schwarzen Magie) produzierten. Auch „Hate Squad“ (Hasskommando) und „Rage“ (Wut) werden dabei sein.

Doch nicht nur die Heavy-Metal-Festival boomen, sondern auch der Verkauf von Platte und sonstigen Fan-Artikel. „n-tv“: „Im Vergleich zu anderen Musikrichtungen sei der Absatz von Tonträgern wie Platten, Packages oder Magazinen relativ hoch, während der digitale Verkauf eher niedrig ausfalle, sagt Lange.“

Das Genre hat es offenbar geschafft, das Klientel zu erweitern: „Früher war Metal mehr eine Männersache, heute haben wir auch viele Frauen dabei", sagt Lange. Das Image der harten Kerle stimme so nicht mehr, Homosexualität beispielsweise sei kein Tabu. „Es gibt massenweise offen schwule Metal-Sänger“, zitiert „n-tv“ Antje Lange, Labelmanagerin bei „Century Media Records“, einer Plattenfirma, die sich auf Metal, vor allem den antichristlichen und blasphemischen Death Metal, konzentriert. „Century Media Records“ vertreibt Bands mit Namen wie „Bloodbath“ (Blutbad), „Grave“ (Grab), „Deicid“ (Mord Gottes, mit Platten wie „Zur Hölle mit Gott“), „Posessed“ (Besessen), Necrowetch usw. 

Laut Antje Lange sind Festivals wie Wacken sehr wichtig für den Verkauf, denn da kommen die Fans so richtig in Stimmung: „Es ist ein Lebensstil, der in Wacken vermittelt wird und danach kaufen sie bei uns den Soundtrack zu diesem Spirit.“

Kommentare:

Husum hat gesagt…

Das ist ja interessant. Nun wohnen wir ja dicht bei Wacken. Wenn man als unbeteiligter Bürger am Abschlußsonntag vom Norden nach Hamburg will, sollte man keinesfalls die A23 nutzen, sondern über die Dörfer fahren - oder daheim bleiben. Wir steckten einmal ahnungslos in diesem Stau: aber ich muß sagen, es waren fröhliche, taktvolle Menschen, die da von Wacken kamen, zwar etwas modern anzusehen, gar nicht unbedingt nur sehr junge.
Ich weiß, daß in Wacken christlicher Seelsorgedienst besteht: vielleicht kommt gerade dort jemand zum rettenden Glauben an JESUS CHRISTUS - bei Gott ist kein Ding unmöglich. War zwar selbst nie da. Aber es ist bekannt, daß es dort bisher noch zu keinem nennenswerten Eklat gekommen ist - obwohl manchmal die Wiesen sehr unter Wasser standen.

Anonym hat gesagt…

Dazu fällt mir nur ein:
"Die Tore schlagen Rad um Rad -
und fahren ärschlings in die Hölle!"

Trapin hat gesagt…

Alles wird irgendwie gesteigert. Es muss Schneller, Billiger, Geiziger, Blasphemischer zugehen.
Orientierungslosigkeit, nicht nur der Jugendlichen -gespeist durch die
die 68er- ist das Grundübel unserer Zeit.
Die Macht der gleichgeschalteten Medien befeuert diesen moralischen Niedergang noch zusätzlich.
Nach einer Katastrophe kommt dann wieder die "Moralische Aufrüstung".
Es wiederholt sich offenbar alles in gewohnter Gesetzmäßigkeit.
Das ist schon echt frustrierend.
Das "Gegen den Strom schwimmen", bleibt offenbar jedem Einzelnen selbst überlassen.
Die großen Kirchen, aber auch andere christliche Gruppen, haben sich vereinnahmen lassen, von einem humanistischen Moralbegriff, der mit der "Guten Nachricht", dem Evangelium, auch im Entferntesten, nichts mehr zu tun hat.
Wir ernten das, was wir gesät haben.

Old Geezer hat gesagt…

Uhi... wie Retro...
...hatten wir das thema nicht schon in den 50ern (Rock'n'Roll)
60ern (Beat), 70ern (Hardrock),
80ern (Heavy Metal), 90ern (Wave & Gothic), etc.
In der Mode kommt alles wieder, auch in den Sachen schwarzer Mann?
Ich vermute, schon Tacitus und Plato klageten über die moralisch verdorbenen Gesänge der Jugend Ihrer Zeit..

P.S.: Ob sich Biker-Priester auf Bach-Kantaten bei ihren Messen beschränken?
P.P.S: Es gibt auch Christlichen Metal, wie z.B. Stryper & Co.
P.P.P.S: ich vermute mal, die Großteil der Besucher von Wacken und Rock am Ring und ähnlichen Events sind brave Familienväter und Gemeindemitglieder; jedenfalls paßt das zum Aussehen und den Kosten.

Anonym hat gesagt…

EIGENTOR! Candlemass haben überhaupt keine anti-christlichen Texte. Aber Recherche ist wohl eher nicht die Stärke der hiesigen Hetzer.