Freitag, 16. November 2012

Dokumentation: XIII. Bischofssynode zu Ehe und Familie

Wir übersehen nicht die Tatsache, dass heute die Familie, die aus der Ehe eines Mannes mit einer Frau besteht, die sie zu „einem Fleisch“ (Mt 19,6) macht, offen für das Leben, überall von Krisenfaktoren durchzogen ist. Sie ist umgeben von Lebensmodellen, die sie benachteiligen; sie wird von der Politik jener Gesellschaft benachteiligt, deren grundlegende Zelle sie doch ist; sie wird nicht immer in ihrem Lebensrhythmus respektiert; bei ihren Aufgaben wird sie selbst von der kirchlichen Gemeinschaft nicht immer unterstützt. Aber genau das bewegt uns dazu zu sagen, dass wir mit besonderer Sorgfalt auf die Familie und ihre Aufgabe in Gesellschaft und Kirche achten und Wege der Begleitung vor und nach der Ehe entwickeln müssen. Wir möchten auch den vielen Eheleuten und christlichen Familien unseren Dank ausdrücken, die der Welt durch ihr Zeugnis Vorbild einer Erfahrung der Gemeinschaft und des Dienstes sind, die der Same einer brüderlicheren und friedlichen Gesellschaft ist.

Quelle: XIII. Ord. Bischofssynode Oktober 2012: Die neue Evangelisierung für die Weitergabe des christlichen Glaubens, Nr. 7

1 Kommentar:

Peter Zülle hat gesagt…

"Wir möchten auch den vielen Eheleuten und christlichen Familien unseren Dank ausdrücken, die der Welt durch ihr Zeugnis Vorbild einer Erfahrung der Gemeinschaft und des Dienstes sind, die der Same einer brüderlicheren und friedlichen Gesellschaft ist."
Euern Glauben möchte ich haben.
Da werden Verbindungen geehrt, die durch erhöhte Vermehrung zuvörderst mehr Krieger und Arbeitsvolk haben. Das übersieht man geflissentlich. Es gab andere Lebensmodelle und sie sind heute sichtbarer auch bei uns zu finden. Doch die Eheflüchter wollen alles so interpretieren, wie sie es vorgebetet bekommen haben. Ein wenig mehr Weltsicht ist für sie in erster Linie gefährlich, da es ihr Dasein in Frage stellt. Wer sägt schon gern wissentlich am Ast auf dem er sitzt?
Die Welt ist so schön. Da sündige ich, nach Sicht der einen Seite, gern, wenn das Herrliche überwiegt und anderen kein Schaden entsteht.