Montag, 5. November 2012

CDU-Politiker Volker Kauder fordert Engagement gegen Abtreibung

Der Vorsitzende der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, hat einen besseren Lebensschutz in Deutschland angemahnt. Es sei erschütternd, dass jedes sechste Kind nicht zur Welt komme, weil es vorher abgetrieben wurde, sagte Kauder am Donnerstag in der Stuttgarter Porsche-Arena vor 4.000 Besuchern einer Konferenz des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Württemberg.

Kauder warb um mehr Beratung und Unterstützung für Schwangere. "Jede Frau, die ein Kind erwartet, ist ein Geschenk für uns in diesem Land", sagte der Unionspolitiker. Kauder sprach sich auch gegen Sterbehilfe aus. In den Niederlanden mit einer liberaleren Regelung habe er von Schwerkranken die Sorge gehört, dass sie sich als Last für ihre Familie und die Gesellschaft empfänden und deshalb unter Druck gerieten, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Dabei bräuchten Betroffene Hilfe beim Sterben, aber nicht zum Sterben, sagte der Fraktionsvorsitzende. "Gewerbliche Sterbehilfe darf es in unserem Land nicht geben."


Quelle: Medienmagazin PRO

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Ach Herr Kauder:
'Kauder warb um mehr Beratung und Unterstützung für Schwangere. "Jede Frau, die ein Kind erwartet, ist ein Geschenk für uns in diesem Land"'

Das sind doch wieder nur Ihre hohlen Phrase!
Wo ist denn die Unterstützung durch die Politik, die verhindert, daß Kinder das Armutrisiko Nr. 1 für Frauen sind?
Wie wäre es mit einer Jobgarantie (und zwar nicht auf 1-Euro-Basis) im öffentlichen Dienst für alleinerziehende Mütter odersolche mit Langzeitarbeitslosen Ehepartnern?
Oder auch nur ausreichend brauchbare KiTa-Plätze, damit Mütter von Klein- und Schulkindern nicht automatisch auf dem Arbeitsmarkt unvermittelbar sind?
Oder ein Arbeitsrecht, daß Mütter davor schützt, nach ihrer Schwangerschaft degradiert und abserviert zu werden, selbst wenn sie selbst Tagesmütter, etc. organiseren können?

Old Geezer hat gesagt…

Ach Herr Kauber, Ihr Dummschwätz
2. Teil:

"In den Niederlanden mit einer liberaleren Regelung habe er von Schwerkranken die Sorge gehört, dass sie sich als Last für ihre Familie und die Gesellschaft empfänden und deshalb unter Druck gerieten, ihrem Leben ein Ende zu setzen"

Also ob bei uns die Greise nicht densleben Druck verspürten, wenn die Rente für das Heim nicht reicht und die Pflegekosten erst das Erbe aufzeren und dann das Amt die Kosten von Kindern und Enkeln wieder reinholen möchte...

Haben Sie mal mitgezählt, wieviele Alte und Sieche in unserem ich Sorgen darüber machen, als opfer der Appartemedizin trotz fehlender Besserungsaussicht am Leben gehalten zu werden, das man längst nicht mehr wünscht, und qualvoll künstlich ernährt und beatmet dahinzusiehen?

Anonym hat gesagt…

Herr Old Gee zer,
Ihr dauernder, unangemessener Pessimismus zeugt eindeutig davon, dass dass Sie nicht wissen, wie die Wirklichkeit aussieht. Arbeiten Sie mal 3 Monate in einem Spital / Heim, dass dann können Sie mitreden.
Ihnen ist es leider nur wichtig, negativ zu kommen tieren.
Darum: tun Sie uns den Gefallen und ziehen Sie Ihre selbstverliebte Show auf ner andern beiden Plattform ab.
Besten Dank

Anonym hat gesagt…

Herr Kauder hat recht : es gibt zu wenige Frauen, die Mutter sein wollen.
Sie schämen sich für einen zentralen Wesenszug.
Sie meinen, dass immer geil, sorry, sexy daherstolzieren zu müssen, wie es (erwiesenermaßen) perverse Medien ihnen Tag und Nacht vorlallen.

DEWo hat gesagt…

@ Old Geezer
Wenn man die letzten Jahrzehnte unserer gesellschaftlichen Entwicklung betrachtet, muss man, mittlerweile mit großem Entsetzen, feststellen, dass nur allzu viele Menschen planlos dahinleben.
Viele haben während ihrer Schulzeit und Ausbildung nicht gelernt, auch solche Anforderungen durchzustehen und zu bewältigen, zu denen man eigentlich keine Lust hat: Die „Spaßgesellschaft“ hat immer mehr um sich gegriffen, und schon von klein auf wird dem Nachwuchs ein falsches Lebensbild vermittelt: Schon Zweijährige bekommen den eigenen Fernsehapparat aufs Zimmer, und das ZDF testet „Apps“ für Dreijährige, die dann tatsächlich an einem solchen Gerät hantieren, um schon möglichst früh in den Kreislauf der absoluten Vereinsamung einzusteigen. Und die Eltern sind dann auch noch stolz, wenn das Kleine Bedienungs-Funktionen besser beherrscht als sie selbst. Und gerade eine solche übertriebene Bewunderung verhindert nachhaltig ein echtes Dazulernen auf möglichst vielen Gebieten, bevor man in die unendliche Haltlosigkeit des Alltags hineingleitet ...
Zu all jenen Fehlentwicklungen gehört auch, dass man den halbwüchsigen „Kind-Frauen“ einredet, sie sollten sich sexuell nach Lust austoben, es gibt ja Mittel, um eventuell „unangenehme“ Folgen wieder zu glätten ...
Doch dann setzen nur allzu häufig tief-depressive Nachwehen ein, wenn ein solch „harmloser“ Schritt einer Abtreibung durchgeführt wurde - eine tiefe Lebenswunde bleibt zurück, die kaum Aussicht auf Heilung hat.
Sie, „Old Geezer“, machen für solche Vorgänge die Politik mit verantwortlich, doch wie kann man eine so tiefgreifende gesellschaftliche Fehlentwicklung nachhaltig korrigieren, wo sie schon so viele Jahrzehnte um sich gegriffen hat?
Die Medien wirken höchst oberflächlich und haben dabei mittlerweile die größte Macht im Staate, denn ihnen kann niemand Vorschriften machen, sie nehmen sich unter dem Siegel der „Pressefreiheit“ alles Mögliche und Unmögliche heraus, denn ihre „Schausteller“ sind meist auch schon in diese belastete Zeit hineingewachsen.
Doch gibt es immer wieder eine Perspektive, die jedem Menschen helfen kann: Das Wirken von Jesus, der uns allen gezeigt hat, worauf es im Leben ankommt. Deshalb gibt es, für mich und zum Glück auch für viele andere, keine bessere Botschaft als die von seinem Wirken, und ich würde Ihnen ganz persönlich wünschen, dass auch Sie teilhaben könnten an jener Mitmenschlichkeit, die er offenbart hat und die uns allen helfen soll, ein wahrhaft erfülltes Leben zu führen, jenseits allen materiellen Strebens.
Herzliche Grüße an Sie, Old Geezer!

Dalian hat gesagt…

@ anonym unter old geezer

Und Sie wissen es natürlich ganz genau? Ich kann old geezer nur zustimmen, zumindest zum teil. Leider ist es oft so.
Zitat:
"
Haben Sie mal mitgezählt, wieviele Alte und Sieche in unserem ich Sorgen darüber machen, als opfer der Appartemedizin trotz fehlender Besserungsaussicht am Leben gehalten zu werden, das man längst nicht mehr wünscht, und qualvoll künstlich ernährt und beatmet dahinzusiehen?"
Leider sehen die heutigen gerade angeblich "christlichen" menschen sowas als wunderbar und toll an. Ein Thema was bei mir leider immer wieder Verbitterung auslöst. Aber solange einige glauben sich in die angelegenheiten von anderen einmischen zu können, wird sich daran nichts ändern. Aktuell gibits mal wieder einen schönen Fall in Polen dazu.

Anonym hat gesagt…

Ich empfehle den Politikern und den Lesern dieser "Plattform" die 100ßplus.de Aktion von Pro Femina zu unterstützen.
Politiker wie Volker Kauder reden nur sehr schön doch sie TUN leider nichts. Was in Deutschland fehlt sind Politiker JETZT und HEUTE den Abtreibungsausstieg beschliessen. Die Politiker sollten einen Rettungsschirm für das ungeborene Leben in Aktion bringen und zwar EUROPA weit.
Den ungeborenen Babies gehören die gleichen Rechte gegeben wie den geborenen Babies.
Pro Femina unterstützt Mütter in Not - also Herr Kauder unterstützen diese Aktion und spenden sie ihre Gelder, die sie von Vorträgen einnehmen!

Anonym hat gesagt…

Sorry es sollte heissen 1000plus.de

avo hat gesagt…

...danke, Anonym (über mir), für den Tipp. Die Seite strahlt sehr viel Liebe aus; welch Gegenpol zu den Schauspielkollegen von Volker Kauder!:

http://www.youtube.com/watch?v=2oJ_-4mB1js&feature=plcp

P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!
P.P.S.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/11/06/25-000e-fuer-einen-vortrag-auch-gauck-und-joschka-fischer-waren-in-bochum/

Old Geezer hat gesagt…

@anonym:

Ich habe schon Verwandte und Bekannte beerdigt, genug um zu sehen, daß die Qualität der Pallativmedizin im Einzelfall reine Glücksache ist, ebenso die der Heime.
Zudem berufe ich mich auf Erfahrungsberichte von Angestellten in solchen Heimen, die nicht ohne Grund nach einigen Jahre das Handtuch werfen, bzw. gefeuert werden, weil sie sich zu sehr bemühen, Mißstände abzubauen.

Egal wie engagiert die Pflegekräfte sind, Personalschlüssel bleibt Personalschlüssel und wenn die Zeit fehlt gibt es nichts, was das ändern könnte.
Zudem ist es ein Frage der Persönlichkeit, inwieweit man das eigene Dahinsiechen und Stückchenweise Sterben miterleben möchte.

Über die Praxis der Verweigerung von Pflegestufen an Bedürftige müssen wir nciht diskutieren oder?
Ihnen ist auch klar, daß KRankenkassen wie Pflegeeinrichtungen im Kapitalismus Unternehmen sind, die wirtschaftliche arbeiten müssen, ja?

Und die Verfahren von Ämtern gegen die Angehörigen von Pflegefälle sind sicher auch nicht unbekannt?
Die Fälle, in denen die Kinder wirtschaftlich ruiniert werden, weil die Hinterbliebenenrente der Oma eben nicht für das Pflegeheim reicht.
Und was hat das mit dem Arbeiten in einer solchen Institution zu tun?

Old Geezer hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Old Geezer hat gesagt…

@anonym:
Ich glaube nichtmal, daß es weniger Frauen gibt die Mütter sein wollen, als daß sie vielmehr die Wahl haben und die Alternativen gegenüberstellen können - und sich Kinder dabei als Option nur für Wagemutige oder Gescheiterte präsentieren.

Und da ist dann halt der Kinderwunsch mit dem hohen Armutsrisiko verbunden, der recht sicheren Aussicht, lebenslang auf einen Partner als Ernährer angewiesen zu sein, für den selbst kaum eine Notwendigkeit besteht, Loyalität zu zeigen.

Früher war die Ehe aus wirtschaftlicher Notwendigkeit und sozialem Druck heraus eine sichere Bank, heute nicht mehr; früher waren die Kinder der Garant für die Versorgung im Altern, heute sind sie das Gegenteil.
Solange diese gesellschaftlichen Fakten so bestehen wird sich an dem Verhalten auch nicht viel ändern.

Ihr letzter Satz ist schlicht unverständlich...

Old Geezer hat gesagt…

@DEWo:

Woraus schließen Sie, daß die Menschen früher 'gezielgerichteter' gelebt haben?
Selbst wenn wir uns auf unsere Kultur beschränken, so sehe ich unsere Vorfahren eher als von mehr Sachzwängen getrieben und der Obrigkeit enger am Zügel gehalten als die heutige Generation, aber nciht selbstbestimmter einem Lebensziel folgend.

Ich kann auch ihrer Kritik der technologischen Erfahrung der Kids nicht folgen: zum einen sehen ich keine Vereinsamung in der aktuellen Jugend im Vergleich zur eigenen, zum anderen ist der Umgang mit den WErkzeugen seiner Zeit nicht nur ein sinnvolles Lernzeil, sondenr auch überlebensnotwendig - was für unsere Eltern zu drenen Kindheit die Kuh und für uns der Lötkolben war, ist eben für unsere Kinder der Laptop - das Werkzeug, mit dem sie später wahrschinlich auch im Beruf umgehen werden.

Ich weiß jetzt nciht, was für Sie eine "halbwüchsige Kind-Frau" sein mag, aber wenn ein sexuelles Interesse gegeben ist, ist es sinnlos sich zu kasteien um diesme nicht zu folgen - seine Natur im vernünftigen Maße (z.B. geschützt) auszuleben ist nicht nur gesund, sondern bewahrt einen auch davon, sich im fortgeschrittenen Alter über all die vertanen Chancen zu grähmen.

Old Geezer hat gesagt…

@DEWo:

Lösung?
Erstmal gar keine, denn die bestehende Realität ist die, mit der unsere Kinder klarkommen müssen - Flucht in Tagträume von LaLa-Land helfen nicht weiter.
Längerfristig ist es die Aufgabe der Politik (und der Gesellschaft)
Umstände zu schaffen, in denen der geneigt Bürger sich frei für eine andere LEbensweise entscheiden kann.
Also z.B. Frau auch Ende 20 noch mal 2 Kinder bekommen und bis ins Oberschulalter großziehen kann, ohne dafür mit einer Rente auf Sozialhilfeniveau abgestraft zu werden; hier ist das Verhalten von Arbeitgebern bei Einstellungen und Kündigungen ebenso gefragt wie das des Gesetzgebers im Arbeitsrecht bzw. bei der Schaffung und Vergabe eigener Stellen, aber auch die Gesellschaft bei ihrer Akzeptanz von Hausfrauen und der Stigmatisierung von 'fahnenflüchtigen' Vätern.
Aber das sind Dinge, die im besten Fall ein oder zwei Generationen dauern.

Selbstverständlich kann jemand auch ein Ziel aus einm Mythos oder einer Wunschvorstellung schöpfen; aber das ändert nichts an der real existierenden Gesellschaft und der Notwendigkeit, Grundbedürfnisse zu befriedigen; und somit nehmen Menschen in der Regel auch von Kinderwünschen und Altenpflege Abstand, wenn dieses Hunger oder Schlafen unter Brücken zur Folge hat.