Donnerstag, 25. Oktober 2012

Protestbrief an die UNO wegen Diskriminierung von Christen, Schulzwang und Sexualkunde-Pflicht in Deutschland

Verletzung des natürlichen Hoheitsrechts der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder

In Deutschland weht ein heftiger Wind staatlicher Intoleranz gegenüber seinen Bürgern. Dieser äußert sich nicht zuletzt in der juristischen Verfolgung von Hausunterricht. Auch die unverhältnismäßig harte Bestrafung von Eltern, die ihre Kinder von bestimmten schulischen Inhalten fernhalten, gehört dazu.

In einer Beschwerdeschrift zu Menschenrechtsverletzungen, die das “Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen” Anfang Oktober bei den Vereinten Nationen einreichte, rangiert das staatlich praktizierte Verbot von Homeschooling ganz oben.

Der ‘Schattenbericht über Deutschland’, den die regierungsunabhängige Organisation für den UN-Menschenrechtsrat erstellte, führt an zweiter Stelle die ausnahmslose, strafbewehrte Verpflichtung aller Kinder zum schulischen ‘Sexualkundeunterricht’ an.

Insgesamt rügt die Petition sechs Arten von Menschenrechtsverletzungen in Deutschland:

Demzufolge verletzt das Verbot jeder Alternative zur Staatsschule das Elternrecht, über die Art der Bildung ihrer Kinder selber zu befinden. Das Wiener Dokumentationsarchiv legt dem deutschen Staat zur Last, Eltern zu bestrafen, die sich für die Option des Hausunterrichts entscheiden. Diese Möglichkeit sei in anderen Ländern eine Selbstverständlichkeit.

Ausdrücklich verweist der Bericht auf die rechtshistorischen Wurzeln des strafbewehrten Schulzwangs, die mit dem Reichsschulgesetz von 1938 in die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft reichen.

Bereits 2006 habe eine UN-Sonderkommission die “Kriminalisierung des Hausunterricht” in Deutschland gerügt. Seither habe sich jedoch nichts an der staatlichen Praxis, Hausunterrichter zu bestrafen, geändert.

Staatlich verordnete Intoleranz und Diskriminierung wirken sich auch in einer besonderen Dimension des Schulzwangs aus: Eltern, die ‘Sexualkunde’ für ihre Kinder ablehnen, sind wiederholt empfindlich bestraft worden  –  bis hin zu längeren Beugehaftstrafen  –  obwohl die Kinder ansonsten am regulären Schulunterricht teilnahmen. Auch dies kritisiert die Beschwerdeschrift als Verletzung des Elternrechts.
Menschenrechtsverletzungen an Christen in Deutschland nehmen zu

Der Bericht unterscheidet zwischen drei Gruppen von Menschenrechtsverletzungen:

1. Verletzung von Rechten und Freiheiten; 2. Verletzung der persönlichen Integrität; 3. Haßverbrechen und Vandalismus gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen.

Detailliert führt er auf, wo diese zwischen 2006 und 2012 an Menschen christlichen Glaubens in Deutschland begangen worden sind. Dabei geht es den Verfassern nicht um Vollständigkeit, sondern insbesondere darum, die persönliche Dimension der Angelegenheit verständlich zu machen.

Weitere Kritikpunkte des österreichischen Beobachtungszentrums sind die Gefährdung der Gewissensfreiheit für Apotheker, die gezwungen werden, frühabtreibende Mittel trotz innerer Ablehnung abzugeben, sowie die Gefährdung der Versammlungsfreiheit. Dies mußten christliche Organisationen, die sich für das Lebensrecht ungeborener Kinder einsetzen, wiederholt erfahren.

Zudem bemängelt der Bericht, daß Religionsgegner in Deutschland ein Klima erzeugen würden, das der freien Rede und Meinungsäußerung zu christlichen Positionen feindlich und haßerfüllt entgegensteht.

Quelle: http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/schulzwang-verletzt-elternrechte

Kommentare:

Dalian hat gesagt…

Gewisse Punkte lassen sich nicht unbedingt leugnen.

Leider gerade nicht zur Hand, wen ich den Bericht finde reiche ich ihn nach. :-) Jedenfalls gibt es auch Berichte die auf das Gegenteil hinweisen, Rassismus von Christen gegen Schwule und Lesben, intoleranten Verhalten gegenüber anders Gläubigen oder vor von euch sogenannten "Abtreibungskliniken" usw.
Der sogenannte Heimunterricht ist aus bestimmten Gründen verboten die jeder eigentlich nachvollziehen sollte. Wen Kinder bereits so früh von ihren Eltern beeinflusst und die sogennanten Moral ausgesetzt sind, ist das durch aus nicht immer gut.

Anonym hat gesagt…

Dalian behauptet: "1. Rassismus von Christen gegen Schwule und Lesben, 2. intolerantes Verhalten gegenüber anders Gläubigen oder
3. vor von euch sogenannten "Abtreibungskliniken" usw." Eigentlich reicht es mit diesen unsinnigen Behauptungen!
Zu 1. Kein Christ sagt etwas gegen Schwule und Lesben. Es ist ihre persönliche Freiheit, wie sie sich sexuell orientieren und leben. Aber es bleibt jedem deutschen Bürger vom Grundgesetz belassen, zu sagen, Homosexualität ist nach Aussage der Bibel Sünde. Zu 2. Ich kenne keinen Christen, der sich "intolerant" (was ist das?)gegenüber Andersgläubige verhält. Indem Christen vom Liebesangebot Gottes in Jesus Christus anderen weitersagen handeln sie in eben dieser Liebe. Zu 3. In Deutschland wird unablässig über die mangelhafte Geburtenrate geklagt, ohne zur Kenntnis zu nehmen, dass täglich ca. 1000 Babys im Mutterleib ermordet werden. (Bringt eine Mutter ihr Neugeborenes um, wird sie hart bestraft!) Wenn verantwortungsvolle Menschen den zum Babymord verleiteten Frauen ins Gewissen reden wollen, so wird ihnen das verboten! In welch einem Idiotenstaat leben wir eigentlich? Klarer Beweis für Schwachsinn bringt dalian im Letzten Satz: Wenn Kinder bereits so früh von ihren Eltern beeinflusst und die sogennanten Moral ausgesetzt sind, ist das durch aus nicht immer gut.
Au Backe!!!

Anonym hat gesagt…

Dalian, Du hast gerade die Unterlagen Deiner Behauptungen nicht zur Hand? Naja, versuche sie auch nicht zu finen, sie sind nur in Deiner Phantasie vorhanden.
Weißt Du, wieviel Babies jährlich aus dem Bauch der Mutter gerissen und zerstückelt werden? Mehr als 100 000 in Deutschland. Dich scheint es nicht zu stören, aber es gibt Menschen, die davon berührt werden.

Anonym hat gesagt…

9 "Wen Kinder bereits so früh von ihren Eltern beeinflusst und die sogennanten Moral ausgesetzt sind, ist das durch aus nicht immer gut."

Oder, wenn Kinder bereits so früh vom Staat beeinflusst werden und ihnen durch die Schule alles gleich gut und richtig beigebracht wird verlieren sie Moral und Halt im leben. Vor allem wenn die Werte, die sie zu Hause lernen als falsch und veraltet hingestellt werden, geraten sie in einen riesigen Gewissenskonflikt und werden grade zu zerissen. Wann Kinder gezwungen werden Dinge zu tun und zu lernen, welche vom Elternhaus abgelehnt werden aus religiösen Gründen, wie sollen die Kinder da sicher und stark aufwachsen??? Ich bewundere die Christen, welche den Mut aufbringen sich dagegen aufzulehnen. Ich als Muslimin bringe den MUt nicht auf, da gegen Muslime noch stärker vorgegangen wird und ich riskieren würde meine Kinder nicht nur an die Schule sondern ganz in staatliche Obhut zu verlieren. Das sollte man mit einbringen, Muslime sind auch gegen Schulzwang und frühsexualisierung, nur sind die Konsequenzen für Muslime wesentlich schlimmer, dass es keiner wagt aktiv seine Kinder davor zu schützen.

Grandloser hat gesagt…

Interessant behaupten zu Christen wären nicht intolerant und das mit dem GG beweisen wollen, aber dann den Frauen ihr verbrieftes Recht zu nehmen. Und im Grunde nach der christlichen Zeugungslehre ist keinen Sex zu haben auch eine Form der Abtreibung, da das ja auch eine Empfängnis verhindert. Und zum Thema Frühsexualiesierung in der Schule wird nur das biologische gelehrt die Lehre der Moral liegt im Bereich des Elternhauses, das meistens versagt, da es nicht in der Lage ist mit seinen voll in der Pubertät stehenden Kindern von 14 15 Jahren offen und ehrlich umzugehen. Ergebnis ist die Lustfeindlichkeit und Sex-Angst der meisten Christen, obwohl sie ja ihren Kindern sagen, könnten das Sex mit seinen Freuden in der Partnerschaft absolut in Ordnung ist.

P.S: Jemand als schwachsinnig zu bezeichnen Herr/Frau Anonym ist ohne Argumente ebenfalls ein Zeichen von Intoleranz.

Anonym hat gesagt…

"den Frauen ihr verbrieftes Recht zu nehmen." He, Du meinst, Abtreibung sei "verbrieftes Recht"? Nach meiner Kenntnislage ist lt. BGB Abtreibung immer noch unter Strafe gestellt, nur die Betrafung ist ausgesetzt. Und warum bestraft man dann Fraue, die ihr Baby NACH der Geburt umbringen?Intoleranz bedeutet, jemandem seines Lebensfreiraums zu berauben. Welcher Christ tut das? Kein mir bekannter Christ hat Probleme mit natürlichem Geschlechtsverkehr, hat sogar viel Freude daran, weil er ihn ohne Angst vollziehen kann. Grandloser geht mit völlig haltlosen Behauptungen um, die dem Begriff "Toleranz" total widersprechen. Zu behaupten, Wen Kinder bereits so früh von ihren Eltern beeinflusst und die sogennanten Moral ausgesetzt sind, ist das durch aus nicht immer gut." zeugt von völliger Unkenntnis. Ich distanziere mich aber von dem Wort "Schwachsinn" und esetze es mit Unsinn!

Anonym hat gesagt…

an alle muslime, denen die pornografie im unterricht - die staatliche zuarbeit für pädokriminelle - genauso verhasst ist, wie uns christen - wir müssen uns zusammenschließen. wer hier meint, der einfluss der eltern wäre nicht gut... der hatte wohl keine gute eltern und will sie - so ist es dann immer - den anderen kindern nehmen. etwas besseres, als ein von eltern beschütztes zuhause kann kein kind in dieser welt haben. und dieser schmutz, der kam erst jetzt in die sogenannte "erziehung" von staats wegen - zu einem eindeutigen zweck.
in der neuerlichen obrigkeitsherrlichen manier. kleiner faschismus im anmarsch?

Grandloser hat gesagt…

Schön das Sie Schwachsinn ersetzt haben das geht in Ordnung Herr/Frau Anonym.

Aber laut BGB ist der Abbruch bei folgender Ausnahmen nicht Straffrei sonder legal erlaubt:

§ 97 Abs 1 Z 1 (Fristenlösung): Innerhalb der ersten drei Monate ist ein Schwangerschaftsabbruch ohne Angabe von Gründen möglich, wenn zuvor eine ärztliche Beratung erfolgte. Diese Frist wird allerdings unterschiedlich berechnet: von 12 Wochen ab dem ersten Tag der letzten Menstruation[143] bis zu 16 Wochen ab dem ersten Tag der letzten Menstruation, wobei hier der Beginn der Schwangerschaft von der Nidation an berechnet wird.[144] Das entspricht 14 Wochen ab Befruchtung, wobei die Nidation bei dieser Rechnung am 28. Tag nach dem ersten Tag der letzten Regel angenommen wird, obwohl schon 1981 bekannt war, dass die Nidation ungefähr am 7. Tag nach der Befruchtung, also dem Eisprung stattfindet.[145]
§ 97 Abs 1 Z 2 & 3: Ein späterer Schwangerschaftsabbruch ist nur dann straffrei, wenn die Schwangerschaft für die Schwangere unmittelbare Lebensgefahr oder die ernste Gefahr einer schweren Schädigung ihrer körperlichen oder seelischen Gesundheit bedeutet (medizinische Indikation), wenn die Schwangere zum Zeitpunkt ihrer Schwängerung noch nicht 14 Jahre alt war, oder wenn die ernste Gefahr besteht, dass das Kind schwer behindert geboren würde (eugenische Indikation: wird heute bevorzugt als „embryopathische Indikation“ bezeichnet).[139]
§ 97 Abs 2 & 3: Es kann niemand verpflichtet werden, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen oder daran mitzuwirken, außer bei Lebensgefahr für die Schwangere. Niemand darf wegen Mitwirkung oder Verweigerung der Mitwirkung an einem Schwangerschaftsabbruch benachteiligt werden.

Somit ist es verbrieftes Recht der Frauen das auch nicht von der höchsten Instanz der Rechtsprechung bemängelt wurde dem Bundesverfassungsgericht.

Das absprechen dieses noch gültigen Rechts spricht den entsprechenden Frauen ihren "Lebensfreiraum" ab.
Haltlos ist dies sicherlich nicht.

Zur Moral, da habe ich ihnen bereits indirekt einen Steigbügel geboten, da meine Aussage implizieren sollte, das die Eltern im Endeffekt wenn Sie sich kümmern auch gegen schulische Bildung intervenieren können. Ich hoffe das Sie den Kontext jetzt vielleicht etwas besser verstehen.


An Anonym 2 ich würde es interessant finden wenn Sie bitte mal ihre Auffassung von Pornographie an Schulen definieren würden. Sie meinten sicherlich den Unterrichtsinhalt.

Die Gefahr der "Pädokrimenllen" liegt aber leider statistisch nicht in den Schulen und des Sexualkundeunterrichts, sondern in den meisten fällen in der Familie.
Daher ist meine Aussage den Eltern gegenüber so zu verstehen: wenn Kinder mit einer altertümlichen Moral "dumm" gehalten werden und ihr "Onkel" sagt das wäre normal obwohl in der sie hätten lernen können was daran falsch ist, dann hat eindeutig das Elternhaus einmal seine moralische sowie ethische Verantwortung nicht wahrgenommen. Wäre das kein Problem müsste der Staat ja nicht eingreifen. Und kommen Sie mir nicht mit den 38 Schulgesetz, 1919 wurde die erste Flächendeckende Schulpflicht von Weimar eingeführt dem ersten demokratisch legitimierten deutschen Staat.

Bin gespannt auf ihre Punkte.

Grandloser hat gesagt…

Schade kommt wohl nichts mehr hatte mich eigentlich auf die Diskussion gefreut.

Anonym hat gesagt…

Bitte um Hilfe.Gestern meine Tochter hat aus der Schule ein Brief mitgebracht, dass sie in kurze Zeit mit Sexualkundeunterrichte beginnen.Ich will das nicht, dass meine Tochter diese Unterrichte nicht besuchen.Heute ich war beim Schulleiter und Klassenlehrerin.Wir hatten sehr lange Gespräch, aber die beiden haben mich nur ausgelacht und ich beledigt die Schule verlassen.Ich habe versucht das Schulamt anzurufrn und Hilfe zu bieten und die schicken mich immer oder zu eine Beamterin oder zu anderen und hat alles so geklappt,dass die mich alle einfach abgehlent haben.Meine Tochter ist 11 Jahre alt.6 Klasse der Realschule.Bitte um ein Rat in diese Sache.Ich bin schon total fertig.Aber bitte keine Beleidigungen.Ich denke einfach (und nicht nur ich, sondern auch meine Frau!!!),dass in 11 Jahre alt es ist zu früh.Ich hatte selbst auch Sexualkunde in meine Realschule in 1991, aber es war erste und letzte mal in 9 Klasse.Und wir haben es gar nicht als Unterricht bekommen.Meine Biologie Lehrerin hat uns gesagt, dass wir diese Thema in unsere Schulbücher Zuhause lesen können.Uns Schluss,es war nichts mehr und meine eltern waren sehr zufrieden.Wieso jetzt ich kann hinter Gitter gehen,nur darum ,dass ich meine - Ich will nicht das alles,wenn meine Tochter über Sex erfahren soll,dann bester Alt ist zwischen 15ß16 Jahren alt,aber nicht doch in 11 Jahre alt.Es ist alles so für mich amoralisch.Das geht einfach nciht.Ich bin doch nicht gegen anderen Fächer, nur gegen Sexualkunde.Das ist nicht richtig.Leute !!! Lehrer !! Schulleiter !! Was machen Sie mit mir?!Wo sind die Elternrechte geblieben???