Montag, 15. Oktober 2012

Lernen in Freiheit - Deutschland verhängt harte Strafen bei Hausunterricht



In Deutschland herrscht staatliche Intoleranz in Bezug auf Hausunterricht. Unverhältnismäßig harte Strafen für Eltern die ihre Kinder zuhause unterrichten oder sich gegen bestimmte schulische Inhalte, wie zum Beispiel den Sexualkundeunterricht, wehren.

In einer Beschwerdeschrift zu Menschenrechtsverletzung die Anfang Oktober bei den Vereinten Nationen eingereicht wurde, gehören zu den führenden Themen „die Verpflichtung aller Kinder zum schulischen Sexualkundeunterricht“ und das „Verbot von Hausunterricht.“

Demzufolge verletzt das Verbot jede Alternative zur Staatsschule das Elternrecht, über die Art der Bildung ihrer Kinder selber zu entscheiden. Das Wiener Dokumentationsarchiv legt dem deutschen Staat zur Last, Eltern zu bestrafen, die sich für die Option des Hausunterrichts entscheiden. Diese Möglichkeit sei in anderen Ländern eine Selbstverständlichkeit.

Staatlich verordnete Intoleranz und Diskriminierung wirken sich auch in einer besonderen Dimension des Schulzwangs aus. Es ist der Zwang, sich in geschlechtlichen Dingen vom Staat “unterrichten” zu lassen. Eltern, die ‘Sexualkunde’ für ihre Kinder ablehnen, sind in der Vergangenheit wiederholt empfindlich bestraft worden – bis hin zu längeren Beugehaftstrafen – obwohl die Kinder ansonsten am regulären Schulunterricht teilnahmen. Auch dies kritisiert die Beschwerdeschrift als Verletzung des Elternrechts.

Eine UN-Sonderkommission hat bereits im Jahr 2006 gegen die „Kriminalisierung des Hausunterricht“ in Deutschland gemahnt. Bei der staatlichen Bestrafung hat sich jedoch seither nichts geändert.

Die Beschwerdeschrift von 2012 listet weitere Punkte von
Intoleranz gegen Christen in Deutschland auf:

Die Gewissensfreiheit für Apotheker ist gefährdet. Apotheker sind dazu verpflichtet, Medikamente auch dann abzugeben, wenn sie sich als ethisch bedenklich einstufen. Dies gilt beispielsweise für die „Pille danach“, die frühabtreibend wirkt. Da das deutsche Gesetz Abtreibung erst ab der Einnistung der befruchteten Eizelle definiert, zählt die „Pille danach“ nach gesetzlicher Definition nicht zu den frühabtreibungsauslösendenen Mitteln. Es besteht Rechtsunklarheit darüber, ob einem Apotheker, der die „Pille danach“ nicht ausgibt, die Konzession entzogen wird oder nicht.

Das Recht auf Versammlungsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung sind gefährdet. Christlich motivierte Nichtregierungsorganisationen, die ihren Glauben und ihre Überzeugungen vor Abtreibungskliniken und Abtreibungsberatungsstellen äußern wollen, wurden in Freiburg und München in ihren Rechten empfindlich beschnitten.

Religionsgegner haben ein Klima erzeugt, dass dem freien Diskurs feindlich gegenüber steht. Es kommt zu Defamierungskampagnen, Negativstereotypisierungen, Hassausbrüche, Blockierung von Universitätseinrichtungen für Professoren bzw. Redner mit abweichenden Positionen und Demonstrationen gegen friedliche Veranstaltungen. Antireligiöse Parolen und Bilder werden in verletzender Weise eingesetzt.

Steigender Vandalismus und Hassausbrüche gegen christliche Andachtsstätten und Friedhöfe.

Diese 5-Jahres-Studie zur Diskriminierung von Christen in Europa bekam viel internationale Beachtung, berichtete kath.net am 12. Oktober 2012.

Kommentare:

Aladin hat gesagt…

Wie wäre es, wenn das Leben für alle ausgewogen wäre?
Freiheit auf der einen Seite größer gehalten, schafft anderen mehr Unfreiheit.
Dass das von Christen nicht beachtet wird sei am Beispiel Amazonas gut sichtbar gezeigt:
Das Missionsverbot zur Erhaltung alter Kulturen wird von Klerikalen mit Vorliebe umgangen. Sie meinen, ihre "Hilfe" ist das, was die Stämme brauchen. Deren Kultur hat jedoch gezeigt, dass das Leben nicht nurin geheiligten Bahnen abläuft.
Nicht einfach einem Anderen einen Glauben überstülpen ohne auf seine Vergangenheit und sein Heute einzugehen.
Wir wollen doch ein Miteinander.
Schlimm, wenn die anderen bei ihrem Leben bleiben. Noch schlimmer,wenn sich ihr Leben als ebenbürtig oder gar besser erweist.
Und so ist es auch beim Homeschoolimg.
Alle sind gleich. Doch einige gleicher.
Beim Schachspiel einen Würfel einfügen, kann das Spiel interessant machen. Doch Schach ist es, bis jetzt, immer mit 64 Feldern, 16 Figuren und den nicht allen heläufigen un beherrschten Regeln.
Propagiert weiter Verstösse gegen die Gesetzlichkeit. Treibt eure Vorrechte, z.B. Feiertage und was die Schutzmarke Religion so alles hergibt, weiter zur Beeinträchtigung des Volkes, dann werden wir nie Friede auf der Erde haben.
Wer nicht der Untertan seines Denkens sein kann, soll auch nicht über Anderen stehen.
How.

Abendfrieden hat gesagt…

In Deutschland HERRSCHT die "Schulpflicht". In anderen Ländern existiert die Unterrichtspflicht, die vom Wesen her schon freiheitlicher ist.

Die Systemkonformität ist durch die vom Staat bezahlten Lehrer gesichert; .... Opfer ist das unschuldige Wesen, dem ungefragt Sexualpraktiken statt Liebesbeziehung, Gleichgeschlechtlichkeit als Normalität dargestellt statt die ursprüngliche Aussage des EWIGEN und verlachen von Einwänden des Kindes in der "Gruppe", die sowieso nur Existenz auf niederstem Niveau ist, aufgepfropft wird !

Inwiefern unterscheidet sich dieser Staat vom Vorgänger, wenn er per Gesetz Kinder im Mutterleib umbringen lässt und die, die das "Glück" haben zu überleben, sittlich verdirbt ??

Das sind klare Zeichen der Gesetzlosigkeit der letzten Tage und die klaren Früchte des Menschen der Bosheit, der sich aus GOTTES schützender "Umzäumung" --seinen GEBOTEN-- entfernte!!

Otto Kietzig hat gesagt…

Um die Perversität der so genannten fortschrittlichen Kräfte in unserer Gesellschaft noch weiter aufzulisten:
Im Fall der religiösen Beschneidung wird leidenschaftlich auf das Recht des Kindes zu eigener Entscheidung über sein Leben gepocht, sofern es aber noch nicht geboren ist, kann es bis zu einer bestimmten Frist ebenfalls ungefragt, ob es eigentlich weiterleben will, getötet, um nicht zu sagen, gemordet werden, sofern ja Mord gesetzlich dadurch definiert ist, dass ein menschliches Lebewesen absichtlich und aus Eigennutz getötet wird.
Angewendet auf die elterliche Fürsorge bedeutet dies, dass Eltern gegen ihre elterliche Verantwortung zu etwas gezwungen werden, was nach ihrer Verantwortung für das Kind schädlich ist. D.h. der nächste Schritt wäre, dass der Staat Eltern bei bestimmten Voraussetzungen zu Abtreibung bis hin zur Beugehaft zwingen könnte. Wann wird das wohl der Fall sein? Dann gute Nacht Deutschland!

ich hat gesagt…

ihr wollt uns weissmachen dass ihr was vom stapel lasst was nur euerm enisprungen ist?
wenn ihr mitm gesetz nich umgehn könnt weil der geist den geist vernebelt is dat eure sache. kommt nich und heult rum.
schulpflicht is da beisst die maus kein faden ab.
beschneidung is suerei so wies gestaltet is.
wenn reifreiheit zu asozialen entscheidungen sührt sollte man überlegen was für betroffene UND die gesellschaft wichtiger is.
manche praktiken der kirche sind für umliegende auch nich das gelbe vom ei doch staatlich geschützt.
euch nwen kleinen finger reichen kosten nich bloss die hand. ihr wollt nich nachgeben? lehnt verstand ab?
dann ab mit euch.
mich schüttels.
und mit so was muss ich zusammenleben!

Anonym hat gesagt…

Bei "ich" zeigt sich, dass die von ihm geheiligte Schulpflicht nicht allzu viele Spuren hinterlassen hat -- jedenfalls nicht bei der Rechtschreibung. Und wo zeigt sich bei "ich" die in der Schule angeblich so hochgehaltene "Toleranz" gegenüber Andersdenkenden?

avo hat gesagt…

...nein, anonym, es kommt heutzutage NICHT so sehr auf die Rechtschreibung an, sondern um die Erkennung von ZUSAMMENHÄNGEN im, auch, Bankenuniversum, deren treue Sekretärin, nach wie vor, unser BRDDR-Hosenanzug, mit den ewig verkrampften Händen, ist !
Zu "ich" fällt mir ein : ich und du, müllers kuh, müllers esel, daß bist "ich" !!!
P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums !

Pauker hat gesagt…

Es ist gut, wenn die Welt in all ihren Ausmaßen erkannt wird.
Wir hatten in unserer Förderschule einen, für mich, eigentlich begabten Schüler, der alle Möglichkeiten für das häusliche Umfeld besonders aufnahm.
Sein Spezialgebiet: Küche.
Nach dem Schulabschluss und einer besonderen Förderung seiner Kochkünste ging er nach Österreich. Dort wurde ihm, ohne Belastung durch sein (hmhm) Zeugnis, die Chance gegeben, mehr aus sich zu machen. Jetzt habe ich ihne in London getroffen. Als Sternekoch.
Das Zusammenspiel von Elternhaus, Schule und Umfeld hat hier überaus gut geklappt.
Das zeigt mir euren Mangel an der nötigen Sicht auf einen Menschen. An meinem Beispiel gezeigt.
Wäre die Ansicht des Schulamts und anfänglich des Elternhauses - auf Äußerlichkeiten gestickt - zum Tragen gekommen, wäre der Weg ein anderer geworden.
Ich will ihnen auch nicht verheimlichen, dass wir auch gegen so manche liebe Elternmeinung und -forderung ankämpfen mussten.
So ein "Exemplar" "ich" habe ich auch zu bieten. Er ist heute in einer Rechtsanwaltskanzlei und ärgert Staatsanwälte. Da ist es gut, wenn hinter seiner "Unahnung" die wissende Faust lauert.
Ich glaube fast: "ich" lacht sichpber euer Sagen ganz gern ins Fäustchen. Er scheint ein Schelm zu sein. Doch er würde euch nie auslachen. Das Quentchen Wohl hat er euch voraus.
Er wird ohne große Worte an die Welt Andere, besonders Gedrückte, in Schutz nehmen. Da spielt es keine Rolle, welches Denken vorherrscht. Nur ehrlich muss es sein.
Es wird einem Menschen auch verziehen, wenn er Bluhme schreibt. Doch schön möchte sie sein. Und gut duften.
Wäre es nicht besser für alle, wenn man dem Normalen frönt? Unseren Kindern das Gewollte und Gebotene mit eigener Wärme, doch ohne Zank und nackten Finger, zu benutzen lehrt?
Als Lehrer braucht man die größte Kraft für das Vermeiden von Streit. Nicht das Schaffen eines ebenen Weges ist angesagt. Das Kind soll selbst Situationen meistern können. Schützen wir Kinder vor Gefahren. Zeigen wir ihnen, wie sie zu entkräften sind.
Ich und du, das ist klar:
wird, wenn keiner gibt, kein Paar.
Du und ich: verschiedne Welten.
Auch wenn gleiche Ziele gelten.
Mensch u. Mensch, das soll es sein.
seid euch dazu nie zu fein

ich hat gesagt…

wie seheh sie denn toleranz?
wenn ich meine meinung vertrete habe ich sie mir wirklich überlegt bis zum schluss. gibt es besseres und neueres nehme ichs auf.
andere dürfens für sich auch so halten.
wenn mir jemand entgegentritt und behauptet dass ohne religion keine echten werte vertreten werden ist das, verlaubend, intolerant und ehrabschneidend.
es gibt auch erscheinungen die toleranz ausschliessen und anders vorgehen anraten.