Donnerstag, 4. Oktober 2012

Blasphemie-Welle erreicht Litauen

Erzbischof von Kaunas protestiert

Der  Primas Litauens, Erzbischof Sigitas Tamkevicius von Kaunas,  hat die Katholiken seines Landes aufgerufen, gegen das blasphemische Theaterstück  „Über das Konzept vom Gesicht des Gottesohns“  von Romeo Castellucci , das im „National Drama Theater“ von Vilnius Anfang Oktober im Rahmen eines Theaterfestivals präsentiert wird, zu protestieren.

In einer Predigt während der Messe im Nationalheiligtum Siluva, dem Ort, wo die Muttergottes 1608 erschienen ist, forderte er alle Gläubigen und Menschen guten Willens auf, gegen das Theaterstück von Castelucci zu protestieren. 

In «Sul concetto di volto nel Figlio di Dio», wie das Stück im Original heißt, zeigt der italienische Performance-Künstler vor einem riesigen Jesus-Bild wie ein Sohn seinem alten, senilen Vater immer und immer wieder die vollen Windeln wechselt - bis zur völligen Verzweiflung. Am Ende steigen Kinder auf die Bühne und traktieren das Bild.

Das Theaterfestival in Vilnius führt in diesem Jahr  das Werk von drei ausländischen Künstlern auf. "Die Kürze des Lebens“ von  Michael Schröder ", "Der Tod und die Wiedergeburt des Cowboys" von Rodrigo Garcia und Romeo Castelluccis " Über das Konzept vom Gesicht des Gottesohns“. Besonders umstritten sind die beiden letzten Regisseure, die  nicht zum ersten Mal  nach Litauen kommen. Gegen das Werk von Romeo  Castelluccci "  gab es schon energische Proteste bei der Aufführung in Deutschland, Italien, Belgien und in Frankreich. In Paris führte die Empörung der aufgebrachten Katholiken zum Abbruch der Aufführung.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Jeder wird seinen Lohn empfangen.
Jede Beleidigung Des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ist inakzeptabel, doch darüber richten wird Christus, dem "alles Gericht übergeben ist vom Vater".
Dieser sog. "Künstler" ist keiner, denn Kunst zeichnet sich durch Schönheit aus. und durch besondere Kunstfertigkeit in der Darstellung dieser Schönheit. Beides ist hier nicht gegeben, sondern etwas hässliches wird plump dargebracht, daher ist es Trash. Und Trash bedeutet Müll.

Anonym hat gesagt…

Ich bin zwar Baptist, jedoch verdienen die Katholiken Respekt, die diese Aufführungen durch Protest beeendeten. Da können sich andere eine fette Scheibe abschneiden.

avo hat gesagt…

...der Müll unserer "Wertegemeinschaft" verschwindet gerade im Orkus, es beginnt wieder im Süden, wie in der "DDR"!:

http://www.youtube.com/watch?v=Yj2xodzbRYA&feature=youtu.be

http://www.youtube.com/watch?v=w-kzFNLfAUg&feature=em-uploademail-new

...auch wenn BRDDR-Medien davon nichts wissen wollen...
P.S. Gott schütze alle Kinder des Universums !

Anonym hat gesagt…

Wie muß das Innenleben dieser sog. Künstler aussehen, wie ist die Verheerung des Geistes dieser Menschen zu erklären?

Was hat sie zu solchen Taten veranlaßt?
Diesen Fragen muß man zukünftig mehr nachgehen.

Hans Mann hat gesagt…

Gewisse Aufklärer und Rationalisten nehmen für sich die exklusivsten Rechte in in Anspruch. Sie dürfen alles und jeden schlecht machen. Das wird notfalls auch als (künstlerische) Freiheit deklariert. Sie selbst dürfe man nur mit Samthandschuhen anfassen. Was man aus dieser Geschichte lernt: Nur wer sich wehr, wird ernst genommen.

ich hat gesagt…

ich mag nicht unbedingt:
intelligenzallergiker
ich mag verstand.
wenn der von vernunft kommt darf er auch religiös sein.
doch releigion als freiheit ohne verstand begegnet mir zu oft.
und dagibt es welche die sich darüber lustig machen und selbst unvernunft zeigen
wzdsgidd
damit leben wir. doch wir können uns bessern. wir müssens nur zulassen.
wenn eine karikatur das sagt was die einen als blasphemie bezeichnen würden und sie könnens nicht weil se zugut und klar ist:
dann hat vernunft überwogen.
wir sollten widerspruch dulden wenn er auch dem anderen dient.
wers nich schafft ist schon fast als extrem zu bezeichnen.
schönen sonntag für alle.
freude über allem.