Donnerstag, 27. September 2012

Papst Benedikt XVI. erinnert christlich-demokratische Politiker an ihre Verpflichtung gegenüber den christlichen Werten und Prinzipien


In einer Ansprache am 22. September 2012 in Castel Gandolfo an europäische christliche-demokratische Politiker betonte Papst Benedikt XVI. die Notwendigkeit, das Leben von Anfang bis Ende zu schützen.

Ebenso müssen Ehe und Familie respektiert werden. Die unauflösliche und für das Leben offene Ehe sei ist die Basis einer gesunden Gemeinschaft.

Wer den wahren Fortschritt anstrebt, fördert eine Gesellschaft auf der Basis des Zusammenschluss von Familien, so der Papst.

Der Papst unterstich den Zusammenhang zwischen Schutz des menschlichen Lebens und Schutz der Familie. Eine Gesellschaft mit starken und stabilen Familien besitzt die idealen Bedingungen für die Erziehung der Kinder und die Achtung ihrer Menschenwürde.

Mit diesen Worten wollte der Papst möglicherweise der zunehmenden Verflachung und Laisierung der christlich-demokratischen Parteien in Europa entgegenwirken. In etlichen Ländern, - auch in Deutschland – treten C-Politiker für eine liberale Abtreibungspraxis und für eine Gleichstellung homosexueller Paare mit der normalen Familie ein.

Kommentare:

Pauker hat gesagt…

Aus meiner Tätigkeit möchte ich dieser Äußerung entgegnen, dass ein Arbeiten nach den Werten und Prinzipien der eigenen Erkenntnis auch gegeben ist, wenn ich diesen, zum Vorteil der Allgemeinheit, scheinbar, widerspreche.
Es ist, so scheint es nach dem Lesen des Buches, ein christliches Prinzip, Völker mit anderen Ansichten zu deziemieren oder gar zu vernichten. Das steht diametral zu ich liebe euch alle.
Welcher Verpflichtung folge ich christlich?
Hieße das etwa, wer sich seinem christlichen Glauben verpflichtet darf gegen demokratische Abmachungen sein, wenn sie gegen seine christlichen Werten und Prinzipien gerichtet scheinen?
usw usf
Der Papst ist Hüter seines Glaubens, ein Politiker sollte möglichst alle in sein Denken und Tun einbeziehen.
"Die unauflösliche und für das Leben offene Ehe sei ist die Basis einer gesunden Gemeinschaft."
Wer für das Leben offen ist, sollte auch etwas lösen können, wenn der Bestand zum schlechteren führt und keine Zukunft bietet. Doch unter Achtung und Verstand.

Kerkermeister hat gesagt…

Der Papst ist weltfremd. Hat dieser Mann (für mich heißt er übrigens Ratzinger) schonmal normal gearbeitet? Hat er selbst eine Familie, daß er sich das Recht herausnimmt, mitzureden? Offenbar nicht. Man kann nicht die Spielregeln für ein Spiel aufstellen, bei dem man selbst nicht mitspielen darf.