Mittwoch, 5. September 2012

Große Mehrheit der Deutschen für die Ehe


Die überwiegende Mehrheit der Deutschen glaubt an die Ehe. 98 % der Männer und 95 % der Frauen würden gerne verheiratet sein, so eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid für die Wochenzeitschrift Focus.

Die Zahlen zeigen sehr deutlich, dass das negative Bild von Ehe und Familie, welches viele Medien und linksgerichtete Politiker in der Öffentlichkeit geben, völlig falsch ist und nicht der Meinung der Menschen entspricht.

Das Schlechtreden folgt vielmehr dem ideologischen Ziel, Ehe und Familie zu schwächen und stattdessen alternative Partnerschaften zu stärken

Kommentare:

Grandloser hat gesagt…

Aber mit keinem Wort wird die kirchliche Ehe erwähnt! Netter Versuch.

ich hat gesagt…

ich denke oft ich sei neben dem problem stehend doch hier sehe ich dass es schlimmeres gibt. einige zeigen was sie unter dem zusammenleben verstehen "was sie als ehe deklarieren". doch dass das mehr ist als ihr verständnis es erkennen will o kann macht ihre worte dazu etwas wirr.
zb will fast keiner unfälle unter alk. doch immer nüchtern fahren? dazu langt es nicht.
ich bin auch für viel doch wirds konkret bin oft leicht verschreckt und strample. immer rausreden geht auch nicht. für andere schon.
kismet

Matthäsius hat gesagt…

Was wäre den der Unterschied von der »normalen« zur »kirchlichen Ehe«?

Anonym hat gesagt…

sakramental geschlossene Ehen halten im statistischen Schnitt etwa dreimal öfter ein Leben lang als Ehen, die meinen, ohne Gott auskommen zu sollen.

Anonym hat gesagt…

Jeder, der sich etwas für das Thema Ehe interessiert, weiß ja, daß fast alle Menschen sich nach einer lebenslangen Ehe sehnen. Das Problem ist nur, daß etwa 50 % für sich selbst keine Konsequenzen daraus ziehen, nämlich Treue, Liebe, Ehrlichkeit, Anstrengungen alles Art. Und da es viele aus Schwäche nicht schaffen, wird der andere Partner, Selbstverwirlichung, Freiheit etc. als Begründung für das Scheitern herangezogen. Die hohen Scheidungsraten haben nichts mit Emanzipation, persönliche Freiheit zu tun sondern einzig und allein mit persönlichem Versagen.
Daß die linken Parteien, hauptsächlich die Grünen, versuchen, die Ehe mit allerlei Tricks (z.B. Homoehe, Ehegattensplitting etc.) zu zerstören liegt daran, daß Ehe und Familie dem kontrollierenden Staat im Wege stehen, er kann das Individuum, das in der Familie besser geschützt ist, nicht in die gewünschte Richtung beeinflussen.

Grandloser hat gesagt…

@Matthäsius

In der BRD hat nur die Zivilehe Rechtsfolgen, das bedeutet die bekannten steuerlichen Vorteile etc..

Während die kirchliche nur für das Kirchenrecht bedeutsam ist, was ja aber im im allgemeinen zahnlos ist.
Die kirchliche Trauung wir meist aus Tradition und durch von Hollywood propagierte perfekten Hochzeit geschlossen. Aber wie gesagt dem ganzen drumherum fühlen sich die misten nicht verpflichtet da der wichtigste Teil der Eheschließung auf dem Standesamt stattfindet und dieser allein entscheidendt ist.

ich hat gesagt…

eine normale ehe ist etwas was die zeit mit einbezieht. keinen kebsweiber und doch anderes möglich. keine stupides und doch ein gefühl der zusammengehörigkeit. kinder von selbst oder zur hilfe anderer .eine liebe die auch liebende gewohnheit sein kann. im zusammenleben das bieten was dem anderen gefällt und selbst gut tut.
kein schielen nach den wolken. kommt man eh hin.
das gesetzt ist dem zusammenleben leider nicht hold. es gibt zu viel was extra staatlich abgesichert werden soll was ich in der ehe schon anwesend sehe.
kirche sieht in uns sünder und staat behandelt uns wie plemplem.
beide stellne für mich relikte der altzeit dar. da der mensch so erzogen ist gebote und gesetzte zu umschiffen wenn es dem persönlichen gewinnen nutzt. wird wohl noch zeitchen vergehen eh der mensch das tut und tun kann was für ihn gut und gewinnend ist. kein stures erfüllen von geboten und gesetzen. da schafft man das heiraten zwecks zusammenleben. nicht vorrangig wegen steuer u.s..

Anonym hat gesagt…

Die Garantie für eine glückliche Ehe ist Jesus an erster Stelle zu haben. Für Ehepartner,die mit den Gedanken spielen sich vom Ehepartnerin(oder auch umgekehrt) scheiden zu scheiden, ist es empfehlenswert sich einen Film anzuschauen und der heißt:Fireproof!!

Liest in der Bibel zum Thema Ehe und Scheidung .

Adieu

Matthäsius hat gesagt…

Nun, das ist doch Klasse. Das bedeutet also, das sich über 95% der Deutschen keine zahnlose, sondern eine richtige verbindliche Ehe mit allen Konsequenzen wünschen!
Das ist durchaus im Sinne der Kirche!
Bis bald...

ich hat gesagt…

wenn man denkt es wären 100 % für ehrlichkeit "oder?" wer mag sie dann "mit allen Konsequenzen"?
besser wäre alle zeigens konsequent.

Old Geezer hat gesagt…

Ich halte die Zahl für zu hoch...
...vielleicht habe sie überdurchschnittlich viel in Altenheimem oder Kindergarten gefragt?
Sie deckt sich jedenfalls nciht mit der Realität der 30-50 Jährigen.

Aber ich halte es wür durchaus wahrscheinlich, daß die MEhrheit der Deutschen von einer Ehe träumt, ...allerdings nciht einer lebenslange monogamen, sexuell treuen Ehe mit einem männlichen Ernährer und mindestens zwei Kindern - die präzise Fragestellung gibt die Umfrage nämlich nicht her.

Zudem sollte man nicht vergessen, daß zwischen Idealen und Luftschlössern und der gelebten Wirklichkeit oft welten liegen.
In diesem Fall muß man nciht nur einen PArtner finden, der hinreichend Ansichten und Pläne teilt (was schon schwer genug ist), sondern man muß auch die Möglichkeit dazu haben; was einem heutzutage schwergemacht wird: lange Berufsausbildungen mit endlosen Praktika nehmen jungen (<30) oft die wirtschaftliche Selbstständigkeit, die zum Nestbau erforderlich ist; im Berufsleben eingeforderte Mobilität und und-um-die-Uhr-Verfügbarkeit kollidiert mit Hoffnungen auf Familienleben; Dumpinglöhne zwingen viele Paare dazu, Vollzeit-Doppelverdiener zu sein und weite Pendelwege in Kauf zu nehmen; selbst wenn das Paar mit einem Einkommen auskäme, bedroht eine mögliche Scheidung den anderen mit der sicheren Armut, so daß trotzdem beide arbeiten müssen; usw.
(all das gilt im Übrigen ebenso für die eingetragenen Partnerschaften von Homosexuellen).

Also wird die Ehe selbst für ihre Anhänger zu einem Auslaufmodell, weil sie als Konzept von unserer Arbeitswelt obsolet gemacht wurde.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym vom 6. September 2012 08:17
:

Dafür gäbe es nahliegende Erklärungen:
- einige kirchlich getraute glauben wirklich an Gott und fürchten sein Mißfallen, wenn sie ein Sakament nicht würdigen;
- krichliche Trauungen finden häufiger in geordneten, gesetzem Umfeld und länger geplant statt; weniger unüberlegte Schnellschüsse oder unter hohem Druck stehende Partnerschaften, die eine höhere Scheidungsrate nach sich ziehen;
- solche Festivitäten erregen die Aufmerksamheit der ganzen Gemeinde, daher ist der soziele Druck und die soziale Kontrolle, zusammenzubleiben, viel größer als bei alleinstehenden Paaren, die in der Annonymität einer Stadt standesamtlich heiraten;
- wer unter dem offiziellen Label der Ehe bis zum Tode heiratet, gehört seltener zu der Gruppe, die die Ehe als 'offizielle Lebensabschnittspartnerscahft' sieht;
- usw.

Aber wahrscheinlich ist die Studie (mit der 3-fachen mittleren Dauer) eh gekauft und falsch; das paßt nämlich überhaupt nicht zu den offiziellen standesamtlichen Zahlen im Ost-West-Vergleich.

Ach ja, nicht vergessen: nur weil ein Paar nicht geschieden ist, bedeutet das noch nciht, daß es daher auch glücklich oder treu ist!

Old Geezer hat gesagt…

@Annonym: 7. September 2012 11:15
:

...ich glaube, auf einen Ehepartner, der mir eine Phantasiegestalt vorzieht, kann ich gerne verzichten!
Ich suche mir ja niemanden, der seine Zeit lieber mit einem unsichtbaren Feund verbringt als mit mir...
...ich bevorzuge einen erwachsenen Partner, und das impliziert daß dieser auch keine imaginären Vaterfiguren mehr angewiesen ist.