Mittwoch, 26. September 2012

Christa Meves zur endlosen Betreuungsgeld-Debatte: Das erfolgreichste Lernmittel ist die Liebe!

Christa Meves

Über das entwürdigende Getue um das Betreuungsgeld ist mir nun der Kragen geplatzt: Welch dumme Schändlichkeit, sich als Regierende über Monate hinweg darüber zu streiten, ob man den Müttern einen winzigen Brocken zum Überleben hinwerfen solle oder nicht: den Müttern!

Das ist ähnlich, als wenn man einer Ente, nachdem man sie zunächst einmal von schönen stillen Nistplätzen verjagt und damit genötigt hat, in einer Betonhöhle zu brüten, nun auch noch den Zugang zum Brotkorb entzieht und mit einem hingehaltenen Bröckchen vor ihrem Schnabel hin- und her fuchtelt. Dabei ist sie ohnehin schon am Verhungern mit den wenigen Küken, die unter ihren maroden Flügeln noch geschlüpft sind .  

Wer die Mütter vertreibt und sie ihrer Kinder beraubt, macht nicht nur die einzelne Familie damit kaputt, sondern bringt sich damit  um die Zukunft aller. Ohne Mütter geht nichts!
Mütter sind de facto die zentrale Quelle aller Lebenskraft, aller Zukunft. -  Mütter, die über ihre Kinder Flügel breiten, solange diese hilflos sind, bringen dadurch liebes- und leistungsfähige Menschen hervor.

Muss nicht selbst für geduldige Mütter jetzt die Zeit der Demütigung ein Ende haben? Wie wagt man denn mit ihnen umzugehen? Glaubt man, sie einfach im Regen stehen lassen zu können?
Weiß nicht mittlerweile auch die Wissenschaft, dass das erfolgreichste Lernmittel die Liebe ist? 

Mütter sind die unaufgebbarsten Ressourcen unserer Gesellschaft.

Die Zeit ist überreif für die Einsicht, dass nur durch die Kinder getreuer Mütter ein Land zum Blühen gebracht und erhalten werden kann. Dafür wollen wir uns weiter einsetzen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Frau Meves hat recht. Ein weiterer wichtiger für das Betreuungsgeld sprechender Faktor wird selten gesehen. Denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung mit der Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
Für unsere Zukunft ist es unsinnig, die jungen Mütter für momentan scheinbar dringend benötigte Arbeitskräfte aus der Familie zu entfernen und dadurch die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt zu ernten. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter; verdeckende Mediengeräusche im Wohnumfeld, enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).

Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe Buch„Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

Abendfrieden hat gesagt…

Die Israeliten nennen die Mutter IMA = Fundament.
Dieses Fundament der Familie darf nicht durch irgendwelche Irrgeister unterschiedlicher politischer "Farbarten" zerstört werden, sondern muss erhalten und besonders geschützt werden"

!!Schützt unsere Mütter!!

Shalom

Abendfrieden hat gesagt…

romDie Israeliten nennen die Mutter IMA = Fundament.
Dieses Fundament der Familie darf nicht durch irgendwelche Irrgeister unterschiedlicher politischer "Farbarten" zerstört werden, sondern muss erhalten und besonders geschützt werden"

!!Schützt unsere Mütter!!

Shalom

Anne hat gesagt…

Wenn ich meine Umwelt betrachte, ob nun in den Teilen Deutschlands oder in den öfter besuchten eueopäischen Ländern, finde ich diese Gluckige Diskussion etwas schief. Ich kenne intakte Familien wie auch angehäufte Personengruppen. Ich kenne Kinder, die nicht in die Krippe wollen, doch aus wirtschatlichen Gründen müssen. Ich kenn Kinder, die es nicht nötig haben, die Krippe zu besuchen, die es aber möchten.
Kurz: Alles sollte das Gute für die Kinder bewirken, verständlich für sie sein und ihrem Vorankommen dienen.
Ich finde es unverständlich, eine Mutter, ähnlich der Glucke aufm Nest, auf einen Thron zu setzen und auszurufen: Das ist es. Eine Mutter soll für ihre Kinder sorgen, die Familie mit allem drum und dran dazu organisieren und sich selbst nicht dabei vergessen.
Eine Bezugsperson, und dazu noch so gepusht, ist zu wenig.
enn der Staat eine finanzielle Anerkennung gibt, sollte sie bei Bedürftigkeit den Kindern Zukommen. Will er dadurch eine bestimmte Form der Erziehung fördern, sollte man nicht rumgreinen: Aber anders wärs besser.
Die Diskussion, so wie sie geführt wird ist böses Blut, Zank und Streit.
Wird unser Gesellschaftsbild eine größere Einzelerziehung zulassen, sollte man sich überlegen, ob man es so zuläßt und ob es Hilfen untereinander gibt, die fast allen diese Form zu nutzen ermöglicht.
Liebe ist nicht das Lernmittel sondern der Kompaß.
Wieviele Mütter und Väter haben wohl schon Geld, das für die Zukunft ihrer Kinder gebunkert wurde, dem eigenen Nutzen zugeführt? Und die Rückzahlung "vergessen"?
Ich, jedenfalls, kenne einige. Auch aus persönlichem Erleben.
Vielleich sollte man die Logistk einer Familie, bzw. eines bestimmten Lebensraums mal näher beleuchten. Und das aus jetziger Sicht mit Blick nach vorn. Frau Meves schaut liebend gern aufs Gestern und Vorgestern.
Meine Oma macht das auch gern. Doch ihre Vorschläge und Handlungen treffen das Heute und unser gegenwärtiges Fühlen. Da muss ich mich anstrengen, nicht als Alte dazustehen.
Übrigens: Ein Fundament wird auch heut noch zerstört, verpflichtend, wenn es das neue Bauwerk nicht tragen kann. Das Bauwerk, Fundament, Nutzer und Bewohner im Einklang stehen, sollten wir beachten und fördern.

Anonym hat gesagt…

abendfrieden, du hast einfach nur recht. danke