Mittwoch, 29. August 2012

Trotz heftiger Kritik: Leutheusser-Schnarrenberger lässt Sterbehilfe-Gesetzentwurf unverändert


Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet in Ihrer Ausgabe vom 29. August 2012, Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hätte ihren umstrittenen Gesetzentwurf zur Strafbarkeit gewerbsmäßiger Sterbehilfe unverändert dem Bundeskabinett präsentiert.

Dem Entwurf nach macht sich künftig jeder strafbar, der einem anderen beim Selbstmord hilft, um damit Geld zu verdienen. Straffrei bleiben dagegen weiterhin Angehörige und andere nahestehenden Menschen - auch, wenn sie Ärzte sind.

Zuvor war der Gesetzentwurf massiv von Kirchen, Lebensrechtlern und weitere Gruppen aus der Zivilgesellschaft kritisiert worden.

Generell wird Bundesministerin Leutheusser-Schnarrenberger zunehmend zu einer Belastung der schwarz-gelben Koalition. In den letzten Monaten hat sie mehrere Vorhaben unterstützt, die diametral der politischen Linie der CDU/CSU widersprichen, wie beispielsweise das Adoptionsrecht und das Ehegattensplitting für homosexuelle Paare.

Kommentare:

ich hat gesagt…

und wie hättens gerne?
von jeder meinung ein wörtchen von jedem wollen ein machtma und allen allen recht getan?
machtwort ist machtwort und muss anchmal sein.
steht ja nich drin dasser den löffel mit in den sarg nehmen dürft. doch andere hätten liebend gern eine klärung zu ihren gunsten.
ich muss mir auch manches von den chrissis gefallen lassen weil ja die freiheit so grenzenlos is. was nutzt später das najadummgelaufen?
seid eurer meinung doch wenn keine würdigere auftischen könnt lasst den anderen ihre und überlegt eure.

Old Geezer hat gesagt…

wie 'ich schon sagte:

Welche Regelung wäre dem OP denn genehm?
Der einzelne hat ein Recht selbst zu entscheiden, wann er gehen möchte.
Die Frage, wie diese Entscheidung sicher protokolliert werden kann, ist AFAIK in dem Gestz nicht geregelt, kann also kein Kritikpunkt sei.
Also kann sich doch die Forderung des OP nur auf eine Entmündigung des serbewilligen Menschen richten, oder?
Und wenn dem so wäre, so ist sie indiskutabel.