Freitag, 10. August 2012

Roman über sexuelle Perversionen erfolgreicher als Harry Potter


Die äußerst unmoralische Romanreihe „Shades of Grey“ ist nun erfolgreicher als „Harry Potter“. Der erste Band ist mit 5,3 Millionen verkauften Exemplaren in 16 Wochen das erfolgreichste Buch der britischen Verlagsgeschichte. Damit ist der Roman der britischen Autorin E.L. James auch erfolgreicher als Dan Browns „Sakrileg“.

Die deutsche Ausgabe verkaufte sich 1,2 Millionen Mal.

Inzwischen laufen aktuell die Planungen an einer Verfilmung.

Damit hat es die Sexuelle Revolution geschafft, die Perversionen Sadismus und Masochismus in den Mainstream der dekadenten modernen Lebensweise einzuführen.

Der eigentliche Tabubruch hinsichtlich Sadismus und Masochismus gelang aber schon letztes Jahr, als die Sängerin mit dem Lied S&M (Sado-Masochismus) weltweit Erfolg hatte. In den Vereinigten Staaten erreichte die Single die Nummer 1 der Charts.

Damals kommentierte „Kultur und Medien Online“: Es war abzusehen, dass es so weit kommen würde. Die 1968er-Revolution, die sich zum Ziel gesetzt hatte, alle bürgerlichen Normen und Konventionen zu zerstören, nutzte solche sexuellen Perversionen als Waffe, um die Errungenschaften der christlichen Zivilisation niederzureißen. Dabei hat die Musik eine entscheidende Rolle gespielt. Rihannas S&M könnte deshalb gut eine neue Büchse der Pandora öffnen: Die Akzeptanz Sexueller Perversionen.

Kommentare:

Trapin hat gesagt…

Da es keine göttlichen Normen mehr gibt, fallen sämtliche Stopschilder.

Die Geschichte lehrt uns, wie solche Völker verschwinden.

Stopschilder werden einfach nicht mehr wahrgenommen, weil die Verantwortlichen sie selbst ignorieren.

Die Übermacht von humanistischen Entscheidungsträgern in Kultur, Bildung. Politik, Kirche und Sport, ist nicht zu übersehen.

Wir ernten, was wir gesät haben.

Es kommt in Zeiten wie diesen darauf an: " Wie stehe ich zu Gott"? Wähle ich den schmalen oder breiten Weg?

Paro Protejo hat gesagt…

Auch die sogenannten göttlichen Gebote und Normen dienten oftmals nur als Ruhekissen und Stolpersteine. Ich kenne mehr Leute, die sie geschickt umgehen, aber lauthals predigen und andere, die diese nicht nennen, aber danach leben.
Es ist immer die Frage, wie stehe ich zum Leben, wie achte ich den Generationenvertrag.
Da ist es dann egal, ob ich vorrangig zu Gott oder zum Leben stehe. Doch sind Wort und Tat als gut zu werten, stimmen beide überein?

Trapin hat gesagt…

@ Paro Protejo

Auch wenn es "Viele Predigen" und selbst nicht halten,ist die göttliche Norm doch nicht falsch?

Wir müssen immer wieder feststellen, dass wir nie das Maß der Gerechtigkeit voll erfüllen, welches wir erkannt haben.

Sollten wir deswegen, weil wir selbst fehlerhaft sind, die gute Nachricht nicht mehr sagen?

Ein Vater der stark raucht, wird seinen Kindern doch wohl sagen, dass sie nicht rauchen sollten obwohl er es selbst nicht im Griff hat.

Darf ich Wahrheiten nicht mehr aussprechen, wenn ich die Kriterien selbst nicht erfülle?

Warum meinen Sie, ist Korrektur heute so schwierig?

Ich denke es liegt an dem Autoritätsverlust in unserer Gesellschaft.

...."Von dem lasse ich mir erst recht nichts sagen; der hat selbst genug Dreck am Strecken."

Eine Mentalität, die nicht weiter hilft.

Ich behalte meine Sünden, weil der, der es wagt mich darauf hinzuweisen, selbst Sünder ist... .

Ester-Berlin hat gesagt…

an Trapin:

Deshalb muessen wir darauf hoeren, was Jesus sagt !!
Er war ohne Suende !!

Paro Protejo hat gesagt…

Sie dürfen aussprechen dessen Sie mächtig sind.
Doch eigenes Erkennen und Denken für alle als gegeben vorsetzen, ist nicht in der Ordnung.
Meine Erfahrung besagt dass - selbst Religionen sind davor nicht sicher - das Finanzielle das Bestimmende ist.
Und das ist übelst leider.
Die Göttliche Norm ist eine menschliche Empfindung. Das Unpersönliche wurde zwecks stärkerer Wirkung vorgeschaltet.
Es wurde nicht behauptet, der Inhalt dieser Aussagen sei falsch.
Doch: Menschheit ohne Fehler und absolutes Wissen wäre ihr Ende.
Viele korrigieren ihr Leben zu besseren.
Religion korrigiert nur andere, nice die eigene Sicht.
Bringt den Gegenpol: Von dem lasse ich mir nichts sagen. Der hat die Weisheit mit Löffeln stark gegessen.
Lehre den Schwachen das Führen vieler und du wirst dich dadurch selbst besser stärken.
Ich mag das Wort Sünde nicht, denn es ist so schön zwuselig unpersönlich. Ein klares Ja oder ein klares Nein hilft da besser.

Old Geezer hat gesagt…

"Damit hat es die Sexuelle Revolution geschafft, die Perversionen Sadismus und Masochismus in den Mainstream der dekadenten modernen Lebensweise einzuführen."

Och, nur keine grauen Haare wachsen lassen;
praktiziert wurde all das schon vorher, lediglich drüber geschrieben erst seit 200 und verfilmt erst seit 20 Jahren.

Old Geezer hat gesagt…

@Trapin:

"keine göttlichen Normen mehr gibt"

Tja, wenn es ein Gott nicht mehr nötig hat, die Einhaltung seiner Normen einzufordern oder zu belohnen, dann interessiert es ihn wohl nicht mehr, ob sie befolgt werden oder nicht?