Donnerstag, 9. August 2012

Hamburg: Trotz Ausladung nahm CDU an Homo-Parade teil


CDU macht sich zunehmend zum Narren
Manche CDU-Politiker scheinen das Ehrgefühl komplett verloren zu haben. Um sich bei der Homo-Lobby anzubiedern, kündigten CDU- und FDP-Politiker an, bei der „Christopher Street Day Parade“ der Homosexuellen teilzunehmen.

Die Organisatoren luden die beiden Parteien aus, denn sie seien gegen die „Homo-Ehe“.

Diese Beleidigung hielt manche Vertreter beider Parteien immer noch nicht davon ab, an der CSD-Parade mitzumarschieren. Die Organisatoren haben sich jedoch damit abgefunden und erklärten gnädig: „Wir wollen niemanden wegekeln“, sagte der Pressesprecher des CSDs Ingo Bertram.

Nach dem Eklat fiel der Hamburger CDU nichts Besseres ein, als sich weiterhin um das Wohlwollen der Homo-Aktivisten zu bemühen, indem sie auf ihrer Internetseite erklärte: „So gibt es innerhalb der CDU für eine volle Gleichstellung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe zwischen Mann und Frau derzeit keine Mehrheit. Insoweit gilt  für uns als Hamburger Christdemokraten, dass wir innerhalb der Union die Diskussion weiter vorantreiben wollen: Änderungen im Bereich des Steuerrechts oder Besuchsrechts sind richtig und wichtig. Die Hamburger CDU hat dazu unter Ole von Beust bereits zahlreiche Schritte in Hamburg und im Bundesrat unternommen. Die Lebenspartnerschaft im Beamtenrecht der Ehe gleichzustellen, war ein wichtiger Meilenstein. Initiativen zur Überarbeitung der Erbschafts- und Schenkungssteuer wurden vom damaligen Senat in den Bundesrat eingebracht. In den Leitlinien der CDU Hamburg fordern wir, dass die eingetragene Lebenspartnerschaft in rechtlicher und steuerlicher Hinsicht anerkannt werden soll.“

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