Dienstag, 21. August 2012

CDU-Politikerin Katherina Reiche: Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften

(Christliches Forum/Felizita Küble) CDU-Politikerin Reiche plädiert für klaren Kurs der Union: “Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien!” Von Felizitas Küble.

Angesichts der Debatte um eine weitere gesetzliche Besserstellung von Homo-Partnerschaften hat die CDU-Staatssekretärin im Bundesumwelt-Ministerium, Katherina Reiche (CDU), einen klaren Kurs der Union gefordert.

Der Bild-Zeitung sagte Reiche:

“Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Neben der Euro-Krise ist die demografische Entwicklung die größte Bedrohung unseres Wohlstands.”

Die Union müsse hier Profil zeigen, so die Brandenburgerin, die im Wahlkampf-Team von Edmund Stoiber (CSU) 2002 als Familienministerin angetreten war:

“Weil die Ehe von Mann und Frau für einige an Bedeutung verloren hat, dürfen wir sie als Lebensentwurf nicht grundsätzlich in Frage stellen.”

Für die dreifache Mutter steht fest:

“Die Union muss ganz klar sagen, dass sie auf Familie, Kinder, Ehe setzt. Die Gesellschaft wird nicht von kleinen Gruppen zusammengehalten, sondern von der stabilen Mitte….Gleichgeschlechtliche Partnerschaften dürfen nicht diskriminiert werden. Nur wird keiner diskriminiert, wenn das Lebensmodell, das den Erhalt unserer Gesellschaft garantiert, besonders geschützt und gefördert wird.”

Ehe und Familie seien der Markenkern der Union, erklärt die CDU-Politikerin:

“Die Familie ist der Haltepunkt, der Gegenpol zur Globalisierung in einer rasanten Arbeitswelt. Mehr als 90 Prozent der jungen Leute streben eine stabile Familie an. Welches Signal wollen wir an sie richten? Alles egal? Nein, ich meine, das Signal muss sein: Familie ist der Ort der Werte, Überzeugungen und Normen, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Ohne Familie mit Kindern keine Zukunft für Deutschland. Deshalb tun wir alles, Familien in ihrem täglichen Balance- und Drahtseilakt zu stützen.”

Foto: Wikipedia

Kommentare:

Otto Kietzig hat gesagt…

Es ist ja erfreulich -wenn nicht sogar erstaunlich-, dass wenigstens Menschen in der CDU nicht dem zeit-geistigen gender-main-streaming-Wahnsinn verfallen, sondern in der Spur einer zukunftsorientierten Vernunft verharren. Hoffentlich kommt auch Madame von der Leyen bald auf den Boden der Tatsachen wieder zurück. Allerdings wäre zu fragen, ob eine auf Machterhalt ausgerichtete Partei innerhalb einer Gesellschaft, die zunehmend obigem Wahnsinn zu Opfer fällt, selber noch eine Zukunft hat.

ich hat gesagt…

wer sich nur auf die vergangenheit beruft und die gegenwart missachtet wird kaum der zukunft etwas bessres als vergangene verschönte fehler ernten.
bibel lesen in der literatur nach zusammenleben schauen historisches einordnen dann seht ihr welchen irrgarten ihr als familie anpreist. besonders die familienfliüchter und als solche klugscheissende berater sind von besonderem übel.

Anonym hat gesagt…

Frau Reiche sprach ausdrücklich davon, gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht zu diskriminieren.

Kerkermeister hat gesagt…

macht`s doch ganz einfach: Paare, die gerade Kinder erziehen, können vom Ehegattensplitting Gebrauch machen, Kinderlose Paare, ob nun heterosexuell, homosexuell oder wie auch immer, können das nicht. DAS wäre eine Lösung, die niemanden benachteiligt und auch konservative CDUler in den Schlaf kommen läßt.

Old Geezer hat gesagt…

"weitere gesetzliche Besserstellung von Homo-Partnerschaften"

Hier verschweigt der Autor, daß es keineswegs um eine Besserstellung gegenüber Hetero-Beziehungen geht, sondern um einen gegen der aktuell benachteiligten Stellung der Homo-Beziehung.

"Neben der Euro-Krise ist die demografische Entwicklung die größte Bedrohung unseres Wohlstands.”

Wo da der Zusammenhang bestehen soll, verschweigt sie allerdings klugerweise:
- Wie sorgen mehr arbeitslose Kinder für mehr Wohlstand anstatt mehr Kosten?
- Was ändern kinderlose Hetero-Ehen an der demographischen Entwicklung?
- Wieso verhindert eine Besserstellung von Homoehen Heteroehen und Kinder?

Fragen über Fragen, die Frau Küble uns nicht beantworten möchte...

"Mehr als 90 Prozent der jungen Leute streben eine stabile Familie an"

Ja, mit dem Wert werden sie erzogen, ...bis sie erwachsen sind und mit der Realität kollidieren;
vielleicht sollte die CDU ihr wertes Augenmerk mal mehr auf die LEbens- und Arbeitsbedingungen richten, die auf die Familienplanung tatsächlich jeden Tag Einfluß ausüber, statt den Wunsch Homosexueller nach ähnlich stabilen Lenbensverhältnissen zu diskreditieren.

Old Geezer hat gesagt…

@Kerkermeister:

Prinziupiell korekt, nur kommen in der heutigen Zeit der Dumpinglöhne bereits viele Paare auch ohne Kinder nur Mithilfe des Splittings über die Runden; Ihr Vorschlag würde für viele Verarmung und daraus Streß und Trennung bedeuten, oder eine Wochenendbeziehung um beide in Lohn und Brot zu briengen mit wahrscheinlicher Trennung nach ein paar Monaten.

Anonym hat gesagt…

an old geezer...

homosexuelle paare wollen...und wollen und wollen... ganz wie mutwillige, unerzogene kinder... ich will das gleiche spielzeug...
nur warum?
diskriminiert werden nicht homosexuelle, sondern über gebühr familien mit kindern und alleinerziehende - sie sind noch immer vielfach ihrer ressourcen beraubt oder darin eingeschränkt und es ist schändlich, ihnen das splittung streitig machen zu wollen, nur um das eigene wohlleben zu vermehren.

man könnte auf einer anderen ebene vielleicht das splitting von gutverdienenden, kinderlosen paaren diskutieren - jedoch nicht im vergleich zu homosexuellen paaren.
Denn wie es auf diesen seiten schon beschrieben stand: welchen nutzen hat die gesellschaft von homosexuellen paaren hinsichtlich ihres eigenen überlebens als gesellschaft?
sie würde aussterben... folglich ist es sehr sinnvoll, familien mit kindern besonders zu schützen und zu fördern.
...eine werteerziehung in der familie - ja wo denn sonst wohl?
wertekollision im erwachsenenalter hat kaum mit der familie zu tun, sondern mit der wachsenden beliebigkeit von allem.

Wenn Sie nicht gerade im Zelt bei einer Glaskugel waren, ist es böser Hohn, von arbeitslosen Kindern zu sprechen. Die Regierenden haben versagt, wenn Kinder ihren Platz in der Gesellschaft nicht finden können. Denn es liegt in der Natur eines jeden Menschen, mit anderen in Beziehung treten zu wollen, anerkannt und geachtet zu werden und etwas leisten zu wollen.
Jeder andere Satz ist Propaganda, um zu verschleiern, warum "Arbeit" z.B. ins Ausland stiften gehen muss. Aber das führt hier zu weit.
Es bleibt, dass Sie mit Ihrem derzeitigen Menschenbild Leistungen von einer Gemeinschaft verlangen, während Sie gleichzeitig einzelne ihrer Mitglieder mit Häme bedenken und verachten und die generelle Struktur bestreiten?

Übrigens:
Erziehung ist Liebe und Vorbild...
Immer. Deshalb bin ich auch ausgesprochener Gegner dessen, dass Homosexuelle Kinder erziehen. Da mögen ihre Werte so ethisch sein, wie auch immer sie wollen. Und selbst, wenn sie noch ethischer sind.
Die Natur hat Kinder für ihren Fall nun mal nicht vorgesehen. Auch wenn man immer neu versucht, der Natur ins Handwerk zu pfuschen. Wir wären insgesamt besser beraten, wir täten es nicht.
Verhalten hat Konsequenzen. Jedes. Was homosexuell nicht machbar ist, ist nicht machbar. Die Gesellschaft kann dafür nicht in Haftung genommen werden und es können ihr auch keine Kinder abverlangt werden.
Auch kein Steuererlass für die sexuelle Orientierung. Das ist Privatsache - wie die Rituale, die eheähnliche Verhältnisse simulieren. Wem's gefällt...
Aber doch nicht auf Kosten der Gemeinschaft.
Denn das ist: Dekadenz. Der wellenschlagende Westerwelle hat es nur ein bischen falsch verwendet, war so ein schönes Wort, dem er wohl nicht widerstehen konnte...
Aber als er - Hochachtung - nicht in den Krieg ziehen wollte, da war er fällig...
Das wäre, worüber wir wirklich nachdenken sollten.
Im gesicherten Frieden - den haben wir nicht - könnten Sie ja dann gern wieder versuchen, Grundpfeiler unserer menschlichen Existenz ansägen zu wollen.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

Na und?
Alle 'Woolen' etwas, z.B. die Betreiber dieses Forum Vorfahrt für ihre Religionsgruppe und die FDP die legalisierung von Steuerhinterziehung.
Muß nicht alles gut sind, sind aber per se als Wänsche von Staatsbürgern erstmal legitim.

Wenn Sie die Diskussion verfolgen, werden Sie feststellen, daß a) es um den aktuellen Stand geht, in dem Homosexuelle eingetragene Partnerschaften deutlich weniger Rechte haben als Heterosexuelle Ehen, b) die bürgerliche Ehe durchaus den Splittingvorteil UNABHÄNGIG davon beziehen kann, ob nun es nun dort Kinder gibt oder nicht, c) homosexuellen Beziehungne auch mit minderjährigen Kindern kein Splitting zusteht, und d) niemand vorschlägt, den Familien mit Kindern das Splitting zu verweigern, aber es anderen zuzugestehen, sondern lediglich es entweder für alle mit legalisierter Beziehung oder alle mit zu abhängigen Kindern zugänglich zu machen.

Welchen Nutzen hat die Gesellschaft noch kinderreichen Familien, wenn wir weder Jobs noch Wohnraum noch Schulen für diese haben?
Die Staaten mit starkem Bevölkerungswachsum profitieren ja offensichtlich auch nicht in diesem Masse von ihrem Kinderreichtum, es sei denn Sie definieren Armut, Hunger, Pestilenz und Krieg als Gewinn.

Eben weil das Überleben der Spezies durch Überpopulation eher gefährdet als gesichert wird, führen viele Geburten eines Geschlechts von einer Mutter - nach Stand der Forschung - über pränatle Disposition zu eier erhöhten Häufigkeit von homosexuellem Nachwuchs aus späteren Geburtne, ...bei viele Säugern!

"wertekollision im erwachsenenalter hat kaum mit der familie zu tun, sondern mit der wachsenden beliebigkeit von allem"

Sicher, darum beklagten sich schon die alten Griechen über die aufmüpfige Jugend, und wird schon im alten Testament zu drakonischen Erziehungmethoden gegen rebellische Kinder geraten, ...weil da ja auch alle so schnellebig und beliebig war.

Man benötige keine Glaskugel, um die stetig wachsende Produktivität unserer Wirtschaft festzustellen.
Wenn Sie nicht wieder die manuelle Harzzerkleinerung als Gewerbe einführen oder Industrieroboter und Landmaschinen verbieten wollen, kann ich Ihnen für steigende Arbeitslosenzahlen fast garantieren (es seid denn, Sie schaffen es, daß der Rest der Welt seine Güter aus Deutschland importiert; ...womit sich dann wieder die Frage stellt, wovon die das dann bezahlen wollen, etc.)

Gino hat gesagt…

„Die Familie ist die Quelle des Segens und des Unsegens der Völker." Martin Luther