Dienstag, 21. August 2012

CDU-Fulda fordert von der Bundes-CDU klares Bekenntnis zum C und zu Ehe und Familie


Nach Informationen der Fuldauer Zeitung vom 20. August 2012, fordert die CDU aus Fulda von der Bundes-CDU ein deutliches Bekenntnis zum C. Anlass war der Vorstoß von 13 CDU-Bundesabgeordneten und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) für die völlige steuerliche Gleichstellung von Ehen und eingetragenen homosexuellen Partnerschaften.

Der Vorstoß der 13 Abgeordneten und der Ministerin rüttele – „mitten im Sommerloch, ohne Not, ohne erkennbaren Grund“ – an den Prinzipien der Fuldaer CDU. Viele Menschen, die die CDU gerade wegen ihren christlichen und konservativen Wurzeln schätzten, seien entsetzt über den Versuch, „eine der wenigen verbliebenen Privilegien von Ehe und Familie kappen zu wollen“, zitiert die Fuldaer Zeitung. Sie sähen darin ein Zeichen, dass die CDU den besonderen Stellenwert von Ehe und Familie, den das Grundgesetz fordere, abschaffen wolle. Diese Haltung verprelle Stammwähler, habe in der Bundes-CDU aber keine Mehrheit. Die Fuldaer CDU fordere, dass sich die Bundes-CDU klar zu Ehe und Familie bekenne. „Ehe und Familie als Keimzelle unserer Gesellschaft haben eine besondere Wertigkeit“, heißt es in dem Brief.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es gibt noch einige verstreute Reste von Vernunft in der CDU. Allerdings hat Frau Merkel die Partei von innen zersetzt und dadurch den langsfristigen Verfall eingeläutet.

Anonym hat gesagt…

Wer eine Partei nicht mehr wählen kann, wo nur noch "christlich" draufsteht aber kaum mehr Christliches drinsteckt, der sollte sich lieber für die PBD oder AUF (künftig wahrscheinlich zusammen) entscheiden.

Kerkermeister hat gesagt…

genau: Klares Bekenntnis zu "C" in der CDU. Kann mir kurz jemand die Bibelstelle nennen, nach der Homosexuelle steuerrechtlich schlechter gestellt sein müssen als Heterosexuelle?

Old Geezer hat gesagt…

Das letzt Mal als ich nachsah, war ein Bekenntnis zum christlichen GLauben - und schon gar keines zur katholischen Papstkirche - weder für die Mitgliedschaft in noch die Wahl der CDU Voraussetzung.
'C' steht eignetlich nur für 'christlich' und umfaßt damit alle christlichen Sekten und Fraktionen, also neben der erzkonservativsten Platform der römisch-katholischen Kirche auch die evangelischen, orthodoxen, Freikirchen, Jesus-Freaks, Apostolen und Adventisten, Baptisten und Zeugen, nicht-organisierte Gläubige, Gnostiker, etc.
Das ist ein weites Feld an Meinungen und dabei nur der bekennend christliche Teil der CDU; dazu kommen dann noch zahlreiche anderen Interessengruppen wie Wirtschaftsradikale, Bündnistreue, Nationalkonservative, usw.

Es ist doch schon sehr vermessen, die Begeisterung der kompletten Volkspartei für ein Detailproblem der eigenen Splittergruppe einzufordern, oder?