Sonntag, 19. August 2012

Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen und AG Gesundheit der SPD wollen rezeptfreie „Pille Danach“


Federführend im neuen Vorstoß ist die SPD-Gesundheitspolitikern Mechthild Rawert aus Berlin.

Eine rezeptfreie „Pille danach“ würde nicht nur die sexuelle Verwahrlosung in Deutschland verstärken, sondern auch - weil sie frühabtreibend (nidationshemmend) wirkt – das Lebensrecht der Ungeborenen weiter demontieren, obwohl Rawert gegenteiliges behauptet. Aus diesem Grund muss eine rezeptfreie Vergabe energisch abgelehnt werden.

Bei der „Pille danach“ handelt es sich um ein hoch dosiertes Hormonpräparat, das die Nidation verhindert, also die Einnistung des bereits befruchteten Eies in die Gebärmutter - somit handelt es sich um die Vernichtung eines Embryos, der kleinsten Erscheinungsform des Menschen. Die "Pille danach" wirkt folglich im Falle einer Empfängnis als Frühabtreibungsmittel.

Über die tatsächliche Wirkungsweise der „Pille danach“ herrscht Aufklärungsbedarf. Die Darstellung des Präparats als reines Verhütungsmittel ist grundlegend falsch. Als Gestagenpräparat verhindere sie entweder – je nach Zyklustag – einen Eisprung (= verhütende Wirkung) oder aber eine Einnistung des bereits empfangenen Kindes (= frühabtreibende Wirkung). Mit der Einnahme der „Pille danach“ werde also unweigerlich die Tötung eines ungeborenen Menschen in Kauf genommen.

Kurz: Die Rezeptfreiheit würde die Abtreibung des Ungeborenen erleichtern, sein Lebensrecht wäre noch gefährdeter, als es ohnehin schon ist.

Kommentare:

friedefürst hat gesagt…

Wo sind wir nur gelandet, dass sich Bürger offensichtlich mehr Sorgen um das Leben der Ungeborenen und auch der Frauen machen, als bestimmte Politiker.
Das Lebensrecht so vieler Menschen auf dem Globus ist gefährdet, weil diverse Politiker nicht in der Lage zu sein scheinen, gute Lösungen zu finden. Das bedeutet viele unnötige Kriege usw.
Wann kommt hier nur endlich etwas mehr Gerechtigkeit an den Start bzw. Politiker mit Herz an die Macht?

ich hat gesagt…

wenn es keine relis gibt. wenn verstand der menschen das tun bestimmt. wenn die gemeinschaft der menschen für alle menschen da ist und von allen getragen wird. wenn die politk von menschen für die menschen gemacht werden kann.
wenn einsicht nicht erst nach finanziellen verlust zu haben ist. wenn die geschicktesten menschen für uns das geschickteste machen können und der zweifel besiegt ist.
wenn ...
besser wir tun es als nur drüber zu reden.

Anonym hat gesagt…

Wir leben in einer völlig egoistischen und degenerierten sterbenden Gesellschaft. Eindeutig und klar zeigt sich, dass Jesus Christus sehr bald schon wieder kommt. Ist das nicht schön?

Old Geezer hat gesagt…

- "die sexuelle Verwahrlosung in Deutschland verstärken"

Schon diese Formulierung ist sehr subjektiv; ein Großteil der Bevölkerung ist mit der Lage der Sexualität allgemein ganz zufrieden.
Aber der hier befürchtete Effekt ist sehr unwahrscheinlich, denn dagegen stehen die durchaus lästigen Nebeneirkungen wie Überlkeit und Erbrechen sowie die Risiken wie östrogengefördertee Tumore; im Vergleich dazu sin andere Verhütungsmethoden weit unproblematischer, so daß die 'Pille dannach' wohl immer auf ihre bisherige Rolle als Notnagel im Falle abgerutschter Kondome, vergessener Pille oder ungeschütztem Verkehr unter eingeschränkter Zurechnungsfähigkeit beschränkt bleibt.

"Als Gestagenpräparat verhindere sie entweder – je nach Zyklustag – einen Eisprung (= verhütende Wirkung) oder aber eine Einnistung des bereits empfangenen Kindes (= frühabtreibende Wirkung). Mit der Einnahme der „Pille danach“ werde also unweigerlich die Tötung eines ungeborenen Menschen in Kauf genommen. "

Ähm, ja was denn nun?
Immer oder vom Zyklus abhängig?
Wenn sie 'unweigerlich' die Tötung zur Folge hätte, dann auch in dem Fall, in dem sie nur den Einsprung verhinderte, also müßte nach Meinungs des Autors dann doch auch die normale Pille eine ständige Tötung ungeborener bedeuten, also jede mit der Pille verhütende Frau über ihr Leben zur Massenmöderin werden, oder?

N. L. hat gesagt…

Die von ihnen aufgestellte Behauptung, die Pille danach würde die Einnsitung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter verhindern, ist eine bewusste Falschinformation. Diese Wirkungsweise wird zwar durchaus diskutiert, aber es gibt dafür keine gesicherten Erkenntnisse. Auch ist dieser Effekt für die Wirkungsweise der Pille danach wenig relevant. Eine Verwendung der Pille danach als reguläres Verhütungsmittel wird allein durch den hohen Preis und die z.T. starken Nebenwirkungen verhindert.