Donnerstag, 26. April 2012

Kardinal von Berlin zweifelt an Hirntod-Definition

(Christliches Forum) Die Katholische Sonntagszeitung des Bistums Berlin vom 15. April 2012 veröffentlichte unter dem Titel “Osterbotschaft des Erzbischofs” folgenden aufschlußreichen, bislang im Internet nicht auffindbaren Artikel:

“In seiner Osterbotschaft hat Rainer Maria Kardinal Woelki zum Schutz des Lebens gemahnt. Er forderte eine “transparente Debatte” über den Todeszeitpunkt des Menschen.

Für Christen sei der Tod gleichbedeutend mit der Trennung von Leib und Seele. Gewichtige Argumente ließen jedoch daran zweifeln, ob dies im Fall von den als “hirntot” erklärten Menschen tatsächlich schon der Fall sei.
Wenn es sich jedoch bei “Hirntoten” nicht um Tote handle, müsse das Hirntod-Kriterium aus christlicher Perspektive auf den Prüfstand, betonte Woelki.

“Denn der Mensch darf niemals als Mittel zum Zweck missbraucht werden, auch wenn das Ziel ein solches hehres ist, wie das Leben eines anderen zu retten und zu verlängern”, erklärte der Erzbischof mit Blick auf Oranspenden hirntoter Menschen.”

Kommentare:

Dr. phil Senker hat gesagt…

“Denn der Mensch darf niemals als Mittel zum Zweck missbraucht werden, auch wenn das Ziel ein solches hehres ist, wie das Leben eines anderen zu retten und zu verlängern”, erklärte der Erzbischof mit Blick auf Oranspenden hirntoter Menschen.”
Das stetzt ebenso voraus, dass diese Erscheinung nicht zum Problem gemacht wird. Geber wie Nehmer, die Ausführenden und Urteilenden sprechen oft nicht die gleiche Sprache. Die Meinung der ablehnenden Fraktion führt nicht zu einer Besserung sondern zu vermehrtem Zweifeln und zu überhöhtem Handeln.
Ausdruck ist dafür Seele und Geist.
Ich kann nur am Verständnis des zweifelnden Herrn rütteln: Will er eine Besserung, eine ethisch feinere Lösung? Für mich zielen seine Äußerungen nur auf eine Lösung zu seinem Empfinden hin. Er zeigt keine Bewegung zum Erkennen besseren Wissens.
Und dem handelnden Arzt unterstellt man dann zu wenig MItgefühl. Meint, mit dem eigenen Empfinden immer über dessen Wissen und Erfahrung zu stehen.
Ich möchte mal erleben, was passiert, einem Kardinal mit guten, nicht mystischen Fakten zu widersprechen oder raten zu wollen.
Geht schon los mit der Definition: Jesus gab sein Leben für uns alle.
Reden wir über den Menschen, sein Leben, sein Wohlergehen.
Das sollte man davon wissen, das ist glaubhaft, drüber wollen wir mehr wissen, das hat sich nicht bewahrheitet.
Damit räumt man den Zweifel aus und bringt uns weiter.
Glauben ist nichts endgültig Wissendes. Und gut meinen sollte man schleunigst vergessen.

Gino hat gesagt…

„Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.“ Dietrich Bonhoeffer

Slayer hat gesagt…

So so, ein Kardinal hat Zweifel an der Hirntod-Definition. Vielleicht sollte man auch einen Milchmann und den örtlichen Schornsteinfeger einladen, damit möglichst viele nutzlose Meinungen gesammelt werden.

Anonym hat gesagt…

Der Hirntod bedeuted lediglich, dass keine Hirnströme mehr festgestellt werden können.
Es zeigt aber nicht, was mit der Seele des Menschen in diesem Augenblick geschieht. Wenn sie noch im Körper währe, könnte man den Mensch nicht als tod bezeichnen.

Der Chorleiter hat gesagt…

Ich wünsche allen einen schönen1 1. Mai mit Blick und Aussicht auf eine erfüllende und nährende Arbeit für alle, wenig Zweifel am Guten und kaum schlechte Gedanken und Erlebnisse.
Zwifelt nicht am Leben sondern bestimmt es.

Annette Brinkmann hat gesagt…

### Strafanzeige wegen Mordes gegen Bundesärztekammer und DSO ###

Es geht um OrganHANDEL, also um ein Geschäft. Den Geschäftsinteressen der Bundesärztekammer und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) werden Menschenleben geopfert. Die Volksvertreter schauen untätig zu. Inzwischen ist klar: Das Hirntod-Konzept ist ein TÖTUNGS-Konzept. Dieses Marketingkonzept ist gut für die Geschäfte mit den Organen, für die Betroffenen ist es im Effekt aber ein TÖTUNGS-Konzept. Die juristische Aufarbeitung hat gerade erst begonnen. Die Staatsanwaltschaft Berlin ist mit der Sache befaßt.

Hier der Text der Strafanzeige, auch mit PDF zum Unterschreiben und Abschicken:
http://www.spkpfh.de/Strafanzeige_wegen_Mordes_gegen_Bundesaerztekammer_und_DSO.htm

Anonym hat gesagt…

Bei der Organverpflanzung zeigte sich, dass die Natur des Spenders im verpflanzten Organ auf den neuen Organismus überging.
Da es einige mit der Ablehnung einer eigenen Organspende sehr ernst nehmen, wie vor gezeigt, werden dann darauf Angewiesene von solchen Gedankenträgern verschont bleiben.
Ist doch auch eine gute Nachricht.
Wenn mans nicht besser machen kann, zumindest ablehnen. Macht nen besseren Eindruck.
Ich mit ner Leber vom Kardinal. würde sich aber Wirt mehr bewegen müssen.