Dienstag, 3. April 2012

Internet und Analphabetismus: 11-13jährige britische Schüler auf dem Niveau von 5jährigen


Die exzessive Nutzung von Facebook & Co. lässt die Lese- und Schreibfähigkeiten der britischen Kinder verkümmern, so ein Bericht des „Daily Mails“ vom 31. März 2012. Aus diesem Grund wurde in einer Londoner Schule ein Pilotprojekt eingerichtet, in welchem Kinder der siebten und achten Schulklasse Schreib- und Leseunterricht erhalten sollen, der eigentlich für fünfjährige vorgesehen ist.

Verantwortlich dem Bericht zufolge sei das Internet. Insbesondere Kinder, die viel Zeit in sozialen Netzwerken wie Facebook verbringen, seien betroffen.

In Deutschland gibt es inzwischen 7,5 Millionen Analphabeten. Die Kultusminister der Länder möchten nun verstärkt dagegen vorgehen.

Fernsehen als Ursache des „funktionalen“ Analphabetismus wurde schon vor geraumer Zeit erkannt, doch inzwischen erhärtet sich der Verdacht, dass Internet auch hinderlich für die Sprachentwicklung ist.

Kommentare:

Alex hat gesagt…

Nein, ich glaube das nicht. Das Internet erfordert im Gegensatz zum Fernsehen ein Mindestmaß an Sprachbeherrschung; wie sonst sollte man dort kommunizieren? Das Internet ist im Gegensatz zum Fernsehen interaktiv, es verlangt Aktivitäten - hauptsächlich sogar über das geschriebene Wort.

Ich glaube das Problem liegt auf einer ganz anderen Ebene. England ist voller Einwanderer, die in mehr oder wenige geschlossenen Gettos hausen. Dort wird ein eigene Sprache "gepflegt", ähnlich dem "Kanak Sprak" in Deutschland. In der Schule können sie damit nichts anfangen, zu Hause und im Internet schon. Das scheitern der sogenannten Integration ist die Ursache für die Bildungslücken im Oxford English, ihre Muttersprache beherrschen die Kids hingegen gut. Die meisten Türken in der zweiten oder dritten Generation sprechen in der Regel fließend Türkisch, aber radebrechen Deutsch. Analphabeten beherrschen überhaupt keine Schriftsprache.

Die Engländer wollen bloß nicht eingestehen, dass ihr Multikultistan vor dem Scheitern steht und suchen nun nach wohlfeilen Sündenböcken.

DEWo hat gesagt…

Diese Erscheinung in England ist eigentlich nur die Spitze eines Eisbergs. Bei uns im Lande sind die Sprachfähigkeiten der Jugendlichen auch erschreckend abgerutscht. Besonders im schriftlichen Sprachgebrauch sind die Lücken und Fehlleistungen so groß, dass bei etwa 50% der Schüler mit „Mittlerer Reife“ die Note „mangelhaft“ angebracht sei – dies haben wissenschaftliche Tests gezeigt.
Dass England hier eine Vorreiterstellung einnimmt, ist nur ein schwacher Trost. Dort machen gut 16% der Jugendlichen keinerlei Schulabschluss – bei uns sind es aber auch schon mehr als 12% ! Hört man sich die berechtigten Klagen der betrieblichen Ausbilder an, so rundet sich das Bild leider sehr deutlich negativ ab.
Es gibt also nichts zu beschönigen! Die Gründe für solche kulturelle Entgleisungen sind nicht nur im übermäßigen Gebrauch moderner elektronischer „Alleinunterhalter“ zu suchen, sondern auch in der Anwendung von untauglichen Unterrichtsmethoden im Grundschulbereich und einem Teil der „weiterführenden“ Schulen, namentlich der Gesamtschulen – bis hin zum menschenverachtenden Verkoppeln mehrerer Schüler-Jahrgänge in einem selbst programmierten Unterrichts-Chaos. Hier werden Unterrichte nach Prinzipien organisiert, deren Schädlichkeit wissenschaftlich längst nachgewiesen ist. Doch das nehmen die Verantwortlichen nicht zur Kenntnis und satteln munter drauf - siehe Rot-Grün in NRW …
Wer sich für die Problematik im Bildungswesen interessiert – und das sollten alle Eltern mit schulpflichtigen Kindern – sollte sich unbedingt mit Hilfe von Aufsätzen aus dem Internet kundig machen!
Eine wichtige Adresse: www.grundschulservice.de