Dienstag, 3. April 2012

Großbritannien: Preisanstieg von Eizellen sorgt für Angebotssprung


Laut Informationen des “Daily Mails” vom 31. März 2012 stieg das Angebot von weiblichen Eizellen um das Fünffache, nachdem der staatlich fixierte Preis von 250 auf 750 Pfund (etwa 900 Euro) angehoben wurde.

In Großbritannien ist der „Preis“ für weibliche Eizellen, die für künstliche Befruchtung (In-Vitro-Fertilisation IVF) verwendet werden, staatlich fixiert. Die Nachfrage überstieg bei weitem das Angebot. Die Wartezeit betrug etwa vier Jahre. Zudem entstand ein Wettbewerb mit Spanien, wo der „Handel“ noch lockerer als im Vereinigten Königreich gehandhabt wird.

Nach dem Preisanstieg jubelten die Kliniken, so die „Daily Mail“. Aufgrund der schwachen Konjunktur, würden viele Frauen auf diese Weise ein Zusatzeinkommen suchen.

An diesem Beispiel erkennt man gut, zu welchem moralischen Verfall und zu was für eine Gesellschaft die Verletzung bioethischer Kriterien führt

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Kirche kannte nie Bioethik, hat sich nie damit beschäftigt. Doch ihre Sicht drückt sie dem, fast neuen, Zweig des Denkens auf.
Würde sie sich in ihren Ansichten etwas inerhalb den Erkenntnissen bewegen, könnte ma über Mitsprache nachdenken.
Das wäre die Welt als gebogene Scheibe für rund anzusehen.