Mittwoch, 4. April 2012

Anti-Stille-Feiertage-Proteste zu Karfreitag: Piraten-Tanz-Demo in Frankfurt verboten, Grüne Jugend protestiert in Wiesbaden


Das Frankfurter Ordnungsamt hat die Demonstration der Piraten-Partei, die an Karfreitag stattfinden sollte, verboten. Bei der Protestveranstaltung sollte laute Musik gespielt werden, „die zum Tanzen einlade“, so die Piraten. Der Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bezeichnete das Vorhaben der Piraten-Partei als „respektlos“.

Die Grüne Jugend, die im Jahr 2011 auf dem Frankfurter Römerplatz eine Demonstration veranstaltete und damit die Karfreitagsprozession der kroatischen Gemeinde störte, verlagerte ihren diesjährigen Protest nach Wiesbaden.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 4. April 2012 unterstütze die Maßnahme des Frankfurter Ordnungsamtes und kommentierte: Das besondere Profil von Karfreitag „durch öffentliche, laute Veranstaltungen unkenntlich zu machen, wäre schlichtweg falsch“.

Kommentare:

Der Chorleiter hat gesagt…

Dann bezeichne ich das Verhalten von all denen als respektlos, die sich nur um ihre weltanschaulichen Vorteile kümmern und das Fühlen Andersdenkender nicht zulassen.

Schafft Feiertage mit einem heutigen Sinn. Laßt andere Urlaub zu ihren Tagen der Erbauung nehmen. Dann werdet ihr sehen, wie ernst ihr Glaube wirklich ist.
Die Zwangsanwendung für alle, einer Lebensart Respekt zu verschaffen, ist nicht mehr zeitgemäß. Und ungerecht obendrein.

Trapin hat gesagt…

@chorleiter

Die Lobbyisten des CSD sind sehr respektvoll und kümmern sich um das Fühlen Andersdenkender.

Chorleiter
"Die Zwangsanwendung für alle, einer Lebensart Respekt zu verschaffen, ist nicht mehr zeitgemäß."

Das gilt augenscheinlich nur für Christen.

Unrecht ist offenbar all das, was Chorleiter nicht in den Kram passt.

Der Chorleiter hat gesagt…

Es werden viele nicht erkennen, erkennen wollen: Ich vertrete meine Meinung.
Wenn ich zu einem Problem schreibe, dann meine ich dieses.
Die Anmacherei durch Verbindung mit nicht genannten Themen sind eine Fickfacjerei übelster Sorte. Sie begegnen einem auf Schritt und Tritt.
Augenscheinlich ist auch so ein Ausdruck für Eindruck schinden.
Ich feiere mein Frühlingsfest in unserem Garten mit meiner Familie.
Ostersonntag habe ich Dienst, damit ein anderer seinen Osterdienst, wie auch schon andere Freiheiten, wahrnehmen kann.
Doch er ist einer der wenigen, die auch mal Dienst tun, wenn man eine ganz zwangslose Verlegung seiner Arbeit wünscht.
Es gibt da auch unerfreuliche Beispiele.
Recht und Unrecht ist ein interessantes Problem: doch als abgenagten Knochen mag ich es nicht.
Übrigens: Waren Sie mal im andersgläubigem Ausland zu deren Ritualtagen?
Einerseits abseits von Touristen, andererseits auch auf gewissen Zwang bedacht.
Wo darf man freier Mensch sein?
Was ist "freier Mensch"?
Ich weiß, und ich glaube. Doch ich vermische es nicht. Und ich lasse das nicht mit mir machen.
Ein schönes großes Wochenende. Jedem zu seiner Nutzung und seinem Nutzen.

DEWo hat gesagt…

Das passt doch zusammen: Abtanzen, abfeiern, in den Tag hineinleben, tun und lassen, was man will, was einem gerade in den Sinn kommt! So ist leider ein großer Teil der gegenwärtigen Jugend ausgerichtet, und dann kommt ein solches „Gebot“, eine würdige, gedenkende Ruhe einzuhalten an einem für uns Christen so bedeutsamen Tag wie dem Karfreitag! Kein Wunder, dass sich die Feiersüchtigen leicht vor den Wagen der Atheisten spannen lassen, indem man ihnen suggeriert, sie würden eines Rechtes beraubt und ihr Leben würde dadurch ärmer gemacht. Daraus entsteht dann jene unbarmherzige Intoleranz, die sich dazu aufschwingt, mit aggressiver Randale gewaltsam das durchzusetzen, worauf man angeblich einen Anspruch hat: zu leben, wie man vermeintlich will – auch wenn einem dieser „Wille“ von geschickt agierenden Anderen aufgedrängt wurde …
Für Christen gehören Karfreitag und Ostern zusammen, denn ohne den Tod Christi gäbe es das Fest seiner Auferstehung nicht! Und es ist ein gewachsenes Bedürfnis, beider Ereignistage in entsprechend würdiger Ausdrucks-Stimmung zu gedenken.
Die Intoleranz geht nicht von den Christen aus, sondern von all jenen, die meinen, ihre eigene Lebensart mit Hilfe von aggressivem Auftreten gegenüber Andersdenkenden durchsetzen zu müssen. Doch solchen Kräften darf man das Feld nicht überlassen!

Anders denkend hat gesagt…

Wer spricht von "Die Intoleranz geht nicht von den Christen aus, sondern von all jenen, die meinen, ihre eigene Lebensart mit Hilfe von aggressivem Auftreten gegenüber Andersdenkenden durchsetzen zu müssen."
Auch lieb genannte Verkündigung ist Intoleranz. Ihr Auftreten zum Beweis des Gewinners aggressiv. Alles Andersdenkende mit dem Begriff des armen Sünders belegen wohl mehr für die Gescholtenen beleidigend.
Wo leben Sie denn?
Den ersten Absatz Ihres Pamphlets können Sie in die Tonne kloppen.
Es scheint als wäre hier eine Teilung in Ostern und Western. Ist man ja gewöhnt.

Franz Josef Mandel hat gesagt…

Es ist schon eigenartig zu erleben,
wie sich im eigenen Leben bezgl.
Christl. Glaube - Christentum doch
einiges wiederholt. Vor 70 J. hörte
ich als 12-j. Schüler aus Hitlers
schrillem Schreien: "Das Christen-
tum muß mit Stumpf und Stil ausge-
rottet werden!" Als Folge davon er-
lebte ich, wie Nazi-Lehrer und HJ-
Führer versuchten, (schon) uns Kin-
dern alles Christliche lächerlich
und mies zu machen und zu verspot-
ten. Dazu wollten sie uns die alten
germanischen Götter einbleuen. Aber
Dank des inneren Widerstandes
meines christl. geprägten Eltern-
hauses und der kath. Kirche ist den
fanat. Nazis mit Hitler und Himmler
an der Spitze zu ihrem Ärger nicht
gelungen. Wie hat es Christus vor-
aus gesagt: "Die Pforten der Hölle
werden sie (Meine Kirche) nicht überwinden!" Die Feinde des Chris-
tentums scheinen nicht aus der Ge-
schichte (2000 J:) zu lernen - weil
sie verblendet sind ? Und wo ist
Hitler mit seinem blinden Haß und seiner Wut heute geblieben? Offen-
bar werden sich da weiterhin Einige
die Zähne ausbeißen...

Gino hat gesagt…

"So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn."
Adolf Hitler

andre vollbrecht hat gesagt…

...für GINO:

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/204615-grass-bekraeftigt-im-dpa-interview-seine-kritik-an-israel-scharfe-reaktion-des-israelischen-regierungschefs

P.S. Warum fallen erst IMMER die Scheuklappen, wenn der Tanz zu Ende ist !?
P.P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums !

Gino hat gesagt…

„Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.“
Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), evangelischer Theologe

Srill hat gesagt…

Schöne "Stille Feiertage". Gerade vom bebimmelten, sonst nur bezwitschert und beklapperten, Spaziergang heim.
Ach ja. Die einen lärmen. Wir bimmeln nur, spielen Orgel und kantonieren.

Anonym hat gesagt…

Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit

Slayer hat gesagt…

Gesetzlich vorgeschriebene Bräuche sind unvereinbar mit einem säkularen Staat. Es ist nicht die Aufgabe des Staates allen Andächtigkeit vorzuschreiben.

Andreas hat gesagt…

Sollte man da nicht den nötigen Respekt zollen, den Andächtigen? Irgendwie das typische Verhalten einer Spassgesellschaft, Party um jeden Preis. Aber tatsächlich mal über das Leben und Tod nachzudenken. Bringt ja auch einige Schwierikeiten mit sich mit. Denn dann kommt der eigene Gedanken über den eigenen Tod hervor, das will man ja nicht, aber eine Party schmeissen, könnte ja auch der Letzte sein. Ja das man das Leben nackt verlässt, brauche ich wohl nicht zu schreiben.

ich hat gesagt…

is schön wenn man meint über andere so herziehen zu können
warum sollte ich jemanden respekt zollen der mich so wie ich bin derartig abfrühstückt der mein denken ablehnt und das übelst zeigt?
ich mache mir gedanken über ein leben in und mit allen. denkste da macht es spass wenn ständig jemand ruft: bin schon da! und das ständig von hinten?
wer tespekt vwerdient bekommt von mir welchen wer hilfe will und braucht kriegt sie. auch zum eigenen nachteil
wer mir vorschreibt wie er es gerne hätte hat schlechte karten.
sternzeichn waage und das einhalten. sternzeichen kreuz gibts noch nicht. gut so

Kerkermeister hat gesagt…

Haßprediger Mathias von G. spricht ja immer gern von Diskriminierung der Christen. Hier werden durch eine verordnete Ruhe diejenigen diskriminiert, die nichts mit Gott, Jesus und Co. am Hut haben.

Anonym hat gesagt…

Sag doch nicht Haßprediger. Da fühlt er sich geschmeichelt.
Sag zu ihm so etwas wie: Fischer im Trüben, Möchtegernmensch oder einfach der Vielen fern stehende.
Ist schon etwas spät, ihn über den Winter zu kriegen.
Böse gesagt sind seine Meinungen abwegig, doch zu etwas besserem langt es halt nicht. Wenn nur Vernunft Geld bringen würde, wär er verarmter Adel.
Wir bremsen nicht nur auch für Tiere, wir hoffen immer auf Venunft. Sogar beim Menschen.
Packen mirs.

Steffen Paul hat gesagt…

Mal ne Frage:
Ist es richtig, zum Ostersonntag eine Passion in der Kirche mit Riesenorchester und Chor aufzuführen?
Zählt der Ostersonntag nicht auch zur Stillen Zeit?