Donnerstag, 9. Februar 2012

Wachsende Skepsis über Facebook


Vor dem geplanten Börsengang des sozialen Netzwerkes Facebook kühlt sich die Begeisterung über Internet-Freundschaften und ihre Vorteile zunehmend ab.

Die Partei der Skeptiker wird immer größer. So haben nun die US-Wissenschaftler der Utah Valley University, Hui-Tzu Grace Chou und Nicholas Edge, durch Befragungen von Studenten festgestellt, dass Facebook-Intensivnutzer ihre Kollegen, die wenig oder gar nicht die Internetplattform besuchen, glücklicher und zufriedener empfinden.

Der erste Effekt von Facebook ist das Gefühl, man sei in Kontakt mit vielen anderen interessanten Menschen, die glücklich und erfolgreich sind.

Doch dieser Eindruck verflüchtigt sich zunehmend. Die Facebook-Welt wird irgendwann als oberflächlich und irreal empfunden. Insbesondere der Wettkampf um Aufmerksamkeit und Beliebtheit als eine immer stärkere Belastung empfunden. Die Ungezwungenheit – was ja normale Freundschaften ja ausmacht – wird vom Leistungsdruck verdrängt.

Auch die „American Academy of Pediatrics” (US-Amerikanische Kinderärzteakademie) warnt vor einer Facebook-Depression. Ursache sei die Sorge um den eigenen Status im sozialen Netzwerk. Der Vergleich des eigenen Profils mit den Profilen der anderen führt zu Gefühlen von Unzulänglichkeit und schwächt das Selbstbewusstsein.

Kommentare:

keinohr hat gesagt…

diese studie ist sicher auf den bezug von den befragten studenten richtig nur in der realitaet sieht es anders aus focebook ist nun mal eine internetplattform die verbindungen schafft oder nicht jeder kann doch selbst entscheiden wie er es nutzt und was er von sich preis gibt ja sicher haben einige mit der internetwelt probleme doch ich denke nicht das facebook die ursache ist gglhg. andreas

Gino hat gesagt…

"Die aktuelle Dynamik der Kommunikation verläuft großenteils in einem Prozeß von Fragen auf der Suche nach Antworten. Die Suchmaschinen und die sozialen Netzwerke sind der Ausgangspunkt der Kommunikation für viele Menschen, die Rat, Anregungen, Informationen, Antworten suchen. Das Netz wird heutzutage immer mehr der Ort von Fragen und Antworten; mehr noch, der Mensch von heute wird von Antworten auf Fragen bombardiert, die er sich nie gestellt hat, und auf Bedürfnisse, die er nicht empfindet. ... In der komplexen und bunten Welt der Kommunikation taucht jedenfalls das Interesse von vielen für die letzten Fragen der menschlichen Existenz auf: Wer bin ich? Was kann ich wissen? Was muß ich tun? Was darf ich hoffen? Es ist wichtig, sich der Menschen, die diese Fragen stellen, anzunehmen und die Möglichkeit für ein tiefes Gespräch zu eröffnen, das aus Argumenten und Meinungsaustausch besteht, das aber auch zum Nachdenken und zur Stille einlädt, die mitunter beredter sein kann als eine übereilte Antwort und es dem Fragenden erlaubt, in sich zu gehen und sich für jenen Weg der Antwort zu öffnen, die Gott in das Herz des Menschen eingeschrieben hat.
Diese unaufhörliche Flut von Antworten macht letztlich die Unruhe des Menschen deutlich, der stets auf der Suche nach Wahrheit ist, im kleinen wie im großen, die seiner Existenz Sinn und Hoffnung verleiht. Der Mensch kann sich nicht mit einem bloßen unverbindlichen Austausch von kritischen Meinungen und Lebenserfahrungen zufriedengeben: Wir alle sind auf der Suche nach Wahrheit und teilen diese tiefe Sehnsucht, erst recht in unserer Zeit, denn „beim Austausch von Informationen teilen Menschen bereits sich selbst mit, ihre Sicht der Welt, ihre Hoffnungen, ihre Ideale“ (Botschaft zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel 2011)." usw.
http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2012/01/dokumentation-botschaft-von-papst.html

andre vollbrecht hat gesagt…

...ich bin aus meiner Ohnmacht erwacht und stelle mir immer noch die Frage: GINO-der Sprücheklopfer-kann, just, SELBSTSTÄNDIG denken????!:

P.S.http://www.youtube.com/watch?v=CpWtWFRh2OE

P.P.S. Gott schütze das Individuum, daß heißt-AUCH Sie!

Gino hat gesagt…

Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
Georg Christoph Lichtenberg