Montag, 27. Februar 2012

Unfassbar: CDU macht Abtreibungsaktivistin Alice Schwarzer zur Wahlfrau für die Wahl des Bundespräsidenten

Da kann man nur noch den Kopf schütteln: Die CDU hat Alice Schwarzer als Wahlfrau für die Wahl des Bundespräsidenten ausgesucht. Für die Bundesversammlung können die Parteien auch einige Vertreter schicken, die weder im Bundesrat noch im Bundestag Mitglieder sind.

„Das ist als Anerkennung der Lebensleistung von Frau Schwarzer gedacht“, erklärt Oliver Wittke, CDU-Generalsekretär in Nordrhein-Westfalen im Gespräch mit FOCUS Online. Die CDU hatte in Hamminkeln sie als Delegierte für die Bundesversammlung bei einem CDU-Delegiertentreffen mit dem Kandidaten Joachim Gauck nominiert.

Diese Angelegenheit ist ein schlichter Wahnsinn. Alice Schwarzer trat fast immer für politische Ziele ein, den denen der Christdemokratie diametral entgegenstanden. So setzte sie sich in den 1970er Jahre für die Liberalisierung der Abtreibung ein.

Im Jahr 1971 organisierte sie die sog Selbstbezichtigungsaktion „Ich habe abgetrieben“, die im „Stern“ vom 6. Juni 1971 erschien. 374 prominente Frauen bekannten da, eine Abtreibung vorgenommen zu haben. Diese Frauen erklärten öffentlich, sie hätten illegale Abtreibungen durchgeführt.

Es ist geradezu unerträglich, dass nun die CDU gerade die Person honoriert, die sich in dieser Form für die Entrechtung der Ungeborenen eingesetzt hat.

Alice Schwarzer kommt wohl aus dem Staunen nicht mehr raus. Im Jahr 1984, als die Abtreibung schon längst liberalisiert wahr, wetterte sie gegen aus den linken CDU-Lager: Blüm, Geißler und die "neue (alte) Weiblichkeit" (pseudo) feministischer Couleur beherrschen scheinbar die Szene. – Dagegen müssen wir Frauen uns wehren! . . . Es geht um nicht weniger als die Menschwerdung der Frauen. (Alice Schwarzer 1984 im Vorwort ihres Buches „Der kleine Unterschied“)

Kommentare:

Paul D. hat gesagt…

Tja. Da staunt ihr! Es gibt noch eine andere Art Menschen als euch.
Ihr hättet wohl lieber einen nicht gestehenden Priester, dem man nichts nachweisen kann?
Schon wieder klirr und Glashaus is putt.
Werft weiter und schneidet euch an sen Scherben.
Ich helfe mit einem Pflaster und mehr, denn mein Mitleid ist aus den Menschen bezogen. Und echt. Und kommt von der Seele mit nötigem Können und Verständnis.
Unfassbar, dass es Leute gibt, die sich so über dem Leben erhöht fühlen wie ihr es zeigt.
Hochmut kommt vor dem Fall.
Ich gucke da lieber nicht hin.

Kerkermeister hat gesagt…

Stell Dir vor, M. von G., vielleicht wählen sogar Homosexuelle! Der Untergang des Abendlandes naht, die Verwarlosung der Gesellschaft. Die Vertreter müssen sich nun entscheiden zwischen einer von der Linken unterstützten Frau und einem vom Rest unterstützten Mann, der mit einer anderen Frau zusammenlebt, als mit der er verheiratet. Lieber M.v.G., möchten Sie nicht vielleicht das Land verlassen? - Das aufgeklärte, 21. Jahrhundert - u.a. mit den Selbstbestimmungsrechten der Frau und der anstehenden Gleichberechtigung homosexueller Menschen wird Ihnen nicht gut tun, wie sie selbst dieser Gesellschaft mit ihren Haßpredigten nicht gut tun!

Anonym hat gesagt…

Da sind wieder die beiden Christenhasser.

Aber ohne Scherz:

A.Schwarzer hat sich öffentlich zum Abschneider des männlichen Gliedes bekannt.
Sie hat die Menschenversuche eines gewissen Money propagiert, der versucht hatte aus einem Jungen durch OP und Psychoterror ein Mädchen zu machen. Als das schief ging, der Junge sich das Leben nahm, wollte Schwarzer nichts mehr davon wissen.
Ich bezeichne Alice Schwarzer als menschenverachtende Ideologin. Und nun noch 600 000 Euro geschenkt von der Regierung Merkel.
Wer diese Partei immer noch wählt sollte und muß sich schämen.

Weber hat gesagt…

...christlich heißt mittlerweile nicht mehr gleich katholisch...

Anonym hat gesagt…

Deutschland verkommt zur Lachnummer

Paul D. hat gesagt…

@ Anonym 123:33
Ich suche mir die Leute und Dinge ganz genau aus, die ich nicht mag. Hass ist bis heute nur ein Mal dabei. Sie und Religionen sind dazu nicht gross genug.
Suchen Sie sich andere dafür aus, wenn Sie den Hass brauchen.
Wer nur eine Seite betont, wie er sie verstanden hat, muss sich die Unterstellung gefallen lassen, eine andere nicht zu kennen.
Sprechen Sie für sich, sonst wird Ziel und Begründung verwischt.
Worauf sind Sie stolz?

Paul D. hat gesagt…

Ich möchte noch eins nachlegen.
Es ist für mich eine gute Diskussionsgrundlage, die so nicht von jedem wahrgenommen wird, doch immer das Buch im Hintergrund verlangt nach Neuem. Jedenfalls für mich:
http://www.giordano-bruno-stiftung.de/sites/default/files/download/10angebote.pdf
nun darf der von und zu mal wieder seinen Zeigefinger auf die Tastatur bequemen, denn nach seinem Gusto ist es nicht.

Matthäsius hat gesagt…

Paul D. ...
Sie klingen ja fast wie der »Chorleiter«...
Na da...

Anonym hat gesagt…

Und wer klingt nach Gläubigen?

Gino hat gesagt…

"Es ist besser, für den gehasst zu werden, der man ist, als für die Person geliebt zu werden, die man nicht ist." Kurt Cobain