Mittwoch, 29. Februar 2012

Die angekündigten Randale bei der 1000 Kreuze Aktion in Münster zeigen: Die Lebensrechtler sind der Stein des Anstoßes unserer Gesellschaft


Mathias v. Gersdorff

Am 10. März 2012 wird in Münster erneut eine 1000 Kreuze Aktion stattfinden. Wie in den letzten Jahren, planen linksradikale Chaoten diese zu stören, bzw. sogar mit einer Blockade zu verhindern versuchen.

Im Jahr 2009 konnten sie den Demonstrationszug einige Stunden aufhalten, bis mehrere Hundertschaften Bereitschaftspolizei die Blockierer beiseitegeschoben hatten und die Lebensrechtler mit ihren weißen Kreuzen passieren und ihren Marsch beginnen konnten. Dieses Jahr wird es möglicherweise wieder so weit kommen, denn die Linksradikalen haben sich diesen Ziel ausdrücklich in ihren Aufrufen gesetzt. Damals behinderten sie eine legale und genehmigte Demonstration. Das Demonstrationsrecht besitzt in Deutschland Verfassungsrang. Außerdem mißachteten etliche Linke das Vermummungsverbot.

Die Auseinandersetzungen zwischen Lebensrechtlern und Linksradikalen hat schon etwas ritualhaftes. In den letzten Jahren wurde so gut wie jede 1000 Kreuze Aktion gestört. In München, Berlin oder Münster hatten Antifa und andere schon Wochen voraus geplant, wie sie die Aktionen verhindern oder zumindest stören konnten. Die 1000 Kreuze Aktion in Münster wurde begleitet von einem hysterischen, geradezu psychopathischen Geschrei von Gegendemonstranten. Der zur Schau gestellte Haß auf die Demonstranten war zeitweise furchterregend.

Die unbeteiligten Passanten und die Anwohner, die aus den Fenstern zuschauten, hatten ein Bild vor sich, das kontrastreicher nicht sein konnte.

Auf der einen Seite standen friedliche Lebensrechtler, die Kreuze trugen und für das Leben der Ungeborenen beteten. Trotz des langen Wartens, der Kälte und des gelegentlichen Regens behielten sie Ruhe und Geduld. Sie ließen sich auch nicht von dem animalischen Gebrüll der ihnen gegenüberstehenden Gruppe in ihrer innerlichen Haltung stören. Sie blickten vielmehr mitleidig auf die haßerfüllten Gesichter der meist jüngeren Chaoten, dessen einziger Lebenssinn offenbar darin besteht, zu toben, zu schreien, zu hassen und sich extremen Gefühlsausbrüchen hinzugeben.

Was sich hier jedem Passanten darbot ist der Gegensatz von zwei Kulturen: Die Kultur des Lebens und die Kultur des Todes. Diese Begriffe stammen von Papst Johannes Paul II. Und er meinte nicht nur eine Unterscheidung hinsichtlich der Haltung zur Abtreibung.

Die Kultur des Todes ist nicht nur die Befürwortung der Tötung von unschuldigen Menschen im Mutterleib, sondern eine Mentalität, die die gesamte Persönlichkeit umfaßt.

Die Gegendemonstranten haben nicht nur gegen die Pro-Lebens-Einstellung des Gebetszuges geschrien, sondern gegen alles, was irgendwie damit in Verbindung steht. Sie waren gegen Gott, gegen Religion, gegen Kirche, gegen Papst, gegen Patriarchat, gegen Staat (Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat) usw.

Sie waren auch gegen die herrschende Rechtsordnung, die den Lebensrechtlern das Recht auf eine Demonstration gewährt. Sie waren gegen die Freie Meinungsäußerung. Sie waren im Grunde genommen gegen sämtliche Regeln des demokratischen Miteinanders.

Natürlich sind nicht alle Menschen, die die Abtreibung befürworten, dermaßen radikal. Dennoch ist seit einiger Zeit zu beobachten, daß sich die Sprache gegen die Lebensrechtler bei vielen Medien und Meinungsmachern zunehmend radikalisiert. Man versucht, die Lebensschützer in die Nähe des Radikalismus zu stellen und man belegt sie mit Begriffen wie „Fundamentalismus“. Manchmal rückt man sie sogar in die Nähe von Rechtsradikalen. Offensichtlich wird versucht, die Lebensrechtler zu stigmatisieren und aus der öffentlichen Debatte herauszudrängen. Man will sie zu „Pariern“ degradieren.

Die Lebensrechtler dürfen sich das nicht gefallen lassen und müssen sich auch innerlich dagegen wehren. Sie dürfen sich nicht einer Art „Stasi im Kopf“ unterordnen und Angst haben, ihre Meinungen, die die Wahrheit vertreten, zu verstecken. Mut wird immer mehr zur notwendigsten Tugend. Man darf nicht vergessen, daß uns, den Lebensrechtlern, die Straße gehört, nicht den linksradikalen Chaoten.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"die Wahrheit vertreten, zu verstecken. Mut wird immer mehr zur notwendigsten Tugend. Man darf nicht vergessen, daß uns, den Lebensrechtlern, die Straße gehört, nicht den linksradikalen Chaoten."

Ihr vertretet die Wahrheit?

Euch gehört die Straße?

Beeindruckend! Lernt einfach damit zu leben das es auch andere Leute, mit anderen Meinungen gibt. Und als Anmerkung ihr habt weder die Wahrheit noch gehört euch die Straße :-)

Anonym hat gesagt…

""" Lernt einfach damit zu leben das es auch andere Leute, mit anderen Meinungen gibt. """
Allein dieser Satz zeigt doch, wie weit diese Randalierer und Antidemokraten von der Wahrheit entfernt sind. Nicht wir Christen wollen gegen Euch vorgehen, sondern Ihr wollt uns mit Gewalt Euer unmenschliches Denken aufzwingen.

ich hat gesagt…

wo sind denn taten und ansichten von der umsetzung christlicher worte?
gerede haben wir von allen seiten doch wenn mal jemand am putz schrammt gibs hektik.
da schlucken nonnen die pille
da gibts bei schwangerschaftsinterbrechung gläubige
da bringen sich friedliche religionsanhänger/innen um
da ist ein religiöser religiöser als ein anderer
da drückt ein kirchlicher einem e-stuhlanwärter zum abschied die hand und danach dem verurteiler
LEBENSRECHTLER?
ihr spinnt doch ihr römer

Ingo Schneuing hat gesagt…

Ist denn das Folgende in Vergessenheit geraten?


"Wir werden die Nihilisten und die Atheisten entfesseln, und wir werden eine gewaltige soziale Katastrophe provozieren, die in all ihren Schrecken den Nationen deutlich zeigen wird, was das Ergebnis des absoluten Atheismus ist, der die Ursache der Barbarei und der allerblutigsten Unruhen ist. Dann werden die Bürger überall gezwungen sein, sich gegen die Minderheit der Revolutionäre zu verteidigen, und sie werden so diese Zerstörer der Zivilisation ausrotten. Und die Menge, die dann vom Christentum völlig enttäuscht sein wird - deren deistische Seelen von diesem Moment an ohne Orientierung oder Richtung sein werden, die verzweifelt nach einem Ideal suchen, aber nicht wissen, wohin sie ihre Anbetung richten sollen - werden das wahre Licht durch die universelle Manifestation der reinen Lehre von Luzifer annehmen, die endlich für die Öffentlichkeit klar dargestellt wird. Diese Manifestation wird eine Folge der allgemeinen Gegenbewegung auf die Vernichtung des Christentums und des Atheismus sein, die beide gleichzeitig erobert und vernichtet werden."

William Guy Carr schrieb dies 1927 in seinem Buch "Satan, Fürst dieser Welt"

Es ist also für die Gegner Gottes noch alles im Plan. Wir kämpfen gegen geistige Mächte und nicht gegen Menschen!

Gino hat gesagt…

„Der Mensch ist das religiöse Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle abschneidet.“
Mark Twain, Erzähler, 1835-1910

Anonym hat gesagt…

Schutz des Lebens schon VOR der Zeugung an. Schutzeinrichtungen an Autos und Maschinen sollen schon vor dem Kausf eingebaut sein. Danach nur konkret auf die Bedingungen noch ergänzen.
Weiß doch jedes Kind. Doch nur nach Lernen und Begreifen.
Gilt auch bei diesen Artikelern.