Mittwoch, 22. Februar 2012

Die Abtreibungsmentalität von Alice Schwarzer

Nachdem Bundesfamilienministerin Kristina Schröder beschlossen hat, dem feministischen Archiv „Frauen-Media-Turm“ von Alice Schwarzer 600.0000 Euro zu schenken und damit seine Existenz zu garantieren, lohnt es sich zu hinterfragen, was die politisch-ideologische Ausrichtung der Begünstigten ist und ob diese mit dem christlichen Menschenbild, das die CDU im Grundsatzprogramm vertritt, irgendetwas gemeinsam hat.

Auskunft darüber erhält man im Büchlein „Frauen gegen den § 218 - 18 Protokolle, aufgezeichnet von Alice Schwarzer“, erschienen im Jahr 1971.

Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Pro-Abtreibungsschrift war Schwarzer schon recht bekannt als Initiatorin der „Aktion 218“, die die Abschaffung des § 218 StGB anstrebte. Diese Aktion war verantwortlich für die Selbstbezichtigungskampagne „Ich habe abgetrieben“, die im „Stern“ vom 6. Juni 1971 erschien. 374 prominente Frauen bekannten da, eine Abtreibung vorgenommen zu haben – damals war Abtreibung noch illegal in Deutschland. Durch diese Aktion wurde die Debatte um die Abschaffung bzw. Aufweichung des § 218 enorm vorangetrieben. Alice Schwarzer hat die Idee aus Frankreich abgeguckt, wo eine solche Aktion wenige Monate vorher stattfand.

Im Nachwort von „Frauen gegen den § 218“ schreibt Schwarzer gleich am Anfang: Die Aktion 218 richtet sich „gegen den staatlichen Zwang zur Mutterschaft. (Die Teilnehmerinnen) verstoßen gegen ein Gesetz, das „von Männern für Männer gemacht“ wurde“.

Alice Schwarzer wurde also bekannt durch eine Aktion, in der Frauen öffentlich bekannten, eine illegale Tat begangen zu haben. Die Aktion erhielt große Unterstützung seitens linker Medien und Politiker. Sie bauschten die Initiative auf und machten daraus eine große Medienkampagne zugunsten der Legalisierung der Abtreibung. In diesen beiden Sätzen wird die bizarre, geradezu paranoische Mentalität Schwarzers deutlich: Abtreibung ist nichts anderes als ein Herrschaftsinstrument der Männer, ihre Macht über die Frauen aufrechtzuerhalten. Schwarzer ignoriert die Ungeborenen und vertritt im eine zutiefst düstere Weltanschauung, die nur aus Unterdrückung des Schwächeren durch den Stärkeren besteht.

Sie und die „Aktion 218“ rufen zu einem Kampf gegen diese Knechtschaft aus: „Frauen sind nicht länger gewillt, Abtreibung als ihre individuelle Misere hinzunehmen, sondern sie beginnen, die gesellschaftlichen Zusammenhänge zu sehen – wobei klar wird, dass der Gebärzwang eine der Hauptstützen der frauenspezifischen Unterdrückung ist“. Unter Gebärzwang meint sie, dass Frauen nichts anderes könnten, als Kinder zu kriegen, da sie dem Mann völlig ausgeliefert sind.

Die Idee, dass Ehe und Familie eine Liebesbeziehung ist aus der Kinder entspringen können, ist ihr völlig fremd. In der Ehe werden alle christlichen Tugenden gelebt: Liebe, Zuneigung, Solidarität, Verständnis usw. – Doch das gibt es in der Ideologie von Schwarzer nicht, sondern nur Ausbeutung und Unterdrückung. Hier kommt eine krankhafte Furcht vor dem männlichen Geschlecht zum Vorschein. Für Schwarzer existiert gar nicht die Möglichkeit, dass zwei Menschen zusammenkommen, weil sie sich lieben. Vom ungeborenen Kind ist auch nicht die Rede. Dabei wird es durch die Abtreibung nicht nur unterdrückt, sondern vernichtet.

Für Schwarzer machen sich die Männer zu Handlangern eines Systems, das die Ausbeutung und die Unterdrückung der Frau zum Ziel hat: „in dieser Gesellschaft muss der Zwang zur Mutterschaft zum Werkzeug der spezifischen Unterdrückung der Frau werden“. Der Mann sei gleichzeitig Instrument und Profiteur davon.

Frauen sind für Alice Schwarzer „ans Haus gefesselt“, sie „dulden dumpf“ die Unterdrückung, sie arbeiten „gratis“ für den Mann. Die Legalisierung der Abtreibung wird laut Schwarzer die Frauen aus dieser tristen und hoffnungslosen Knechtschaft befreien.

Sexualität existiert für Schwarzer nicht außerhalb eines Abhängigkeitsverhältnisses, das die Frau in die Knechtschaft führt. Deshalb: „Die Beseitigung des § 218 ist darum eine der Hauptvoraussetzungen für die Selbstbestimmung der Frau überhaupt. . . . Erst wenn die Frau nicht mehr unter der Demütigung der heimlichen Abtreibung und der lähmenden Angst vor der unerwünschten Mutterschaft mit all ihren Folgen leben muss, kann sie den Kopf erheben und weiterblicken“. Mutterschaft wird von Alice Schwarzer ausschließlich als Übel angesehen.

Doch die Wahrheit ist das krasse Gegenteil: Erst Abtreibung und Sexuelle Revolution haben die Frau zu einem Sexualobjekt gemacht – die christliche Sexualmoral schützt die Frau vor der sexuellen Ausbeutung. Ganz zu schweigen von der Tötung der Ungeborenen, die für Schwarzer keine Rolle spielt.

Schuld am Zustand der Frauen ist laut Alice Schwarzer das Christentum: „Das Abtreibungsverbot kam in unsere Breitengrade erst mit den christlichen Missionaren“.

Und nur das Christentum, denn selbst „ein kapitalistischer Staat (kann) sich die Liberalisierung oder Abschaffung des Gebärzwangs nicht nur leisten, er muss sogar an ihr interessiert sein“. Der Grund: „Der Bedarf an Arbeitskräften und Arbeitslosen lässt sich in kapitalistischen Staaten bedeutend flexibler durch die Ein- und Ausfuhr von Gastarbeitern regeln“.

Wieso schenkt CDU-Bundesfamilienministerin Kristina Schröder einer solchen Person 600.000 Euro? Vielleicht erklärt uns Frau Dr. Schröder eines Tages, was die Ansichten Schwarzers mit dem christlichen Menschenbild gemeinsam haben.

Kommentare:

Alexander hat gesagt…

"Vielleicht erklärt uns Frau Dr. Schröder eines Tages, was die Ansichten Schwarzers mit dem christlichen Menschenbild gemeinsam haben."
Vielleicht erklären Sie zuerst, warum sich alles vorrangig nach kirchlichen Modellen richten soll.
Ihre praktizierte Mentalität von Wissen und Geschichte bedarf ebenso der Üerprüfung.
Christentum geistert als etwas schattenhaftes durch unser Leben. Die einen richten sich nach dem Schatten, um die Sonne zu erklären, andere stehen so günstig, dass sie ohne Schatten auskommen. Wenn meine Schattenseite das Christentum sein soll, dann behaupte ich, keinen Schatten zu haben und auch nicht zu haben. Würde ich, wie Sie, ständig nur Haare in der Suppe suchen, würde mir der Geschmack der Suppe wohl verborgen bleiben.

Anonym hat gesagt…

Zu Alexander:
Es ist also für Sie nichts weiter als Haare in der Suppe suchen, wenn Jahr für Jahr meht als 100 000 kleine Babies, die schon Arme, Beine Kopf haben, im Körper der Mutter zerstückelt werden und in die Abfalltonne geworfen werden.
Sehen Sie sich doch das selbst einmal an! Vielleicht kommen selbst Ihnen dann auch Bedenken gegen diese Massentötung.
Und: Alice Schwarzer ist z.B. öffentlich für die Verstümmelung der männlichen Sexualorgane eingetreten.Vielleicht hätte sie bei Ihnen anfangen sollen, damit sie zu spüren bekommen, was diese Frau tatsächlich im Kopf hat

Alexander hat gesagt…

Wenn Sie die Sache so shen würden, wie sie sein könnte und sein sollte, wären Sie vielleicht zu einem entsprechenden Denken fähig. Doch Ihre Gedanken mit meinen zu vermischen und einfach erweitern - zu Ihren Gunsten wie Sie meinen - das können Sie in Ihren Kreisen tun.
Noch einmal schlicht und einfach gesagt: Schwangerschaftsunterbrechung ist ein nicht zu verbietendes Mittel. Es wird, zur Teit, nicht optimal angewendet, da sich die Fronten von Befürwortern und Verbietern in einem Zustand befinden, der einer brauchbaren, anständigen Lösung mehr als abwegig im Wege steht. Ich werde von beiden Seiten angegriffen, deshalb ist Ihre Art von Kritik haltlos und unausgegoren. Ich bleibe dabei, meine Meinung durch neuste Erkenntnisse zu verbessern, doch ich lasse mich auf keine Seite ziehen. Und erst recht von Ihren Äußerungen zu keinem Wanken verleiten.
Sie werden es nicht verstehen, doch wenn es mehr als einen Weg gibt, so führt diese Aussage nicht dazu, dass er für alle gangbar erscheint. Aus der eigenen Anschauung andere Wege zu versperren, Sie mit Bewertung zu belegen und die Begehbarkeit zu behindern, ist weder für den hiesigen Kreis gottgefällig noch in meinem Kreis integer.
Sie lasse ich nicht an meine Wäsche. Die bügle ich selber.
Ihre Hysterie von Massentötung ist nur Ihrem Glauben gängig. Sollte Ihr Wissen nicht weiter gehen, wäre eine Erweitrung dringend erforderlich. Einer hats mit der Flöte probiert, doch wir sind Menschen. Ein Fehler durch einen neuen ersetzen sollte nicht drin sein. Daran halte ich mich.
Eine, auch für andere brauchbare, Beschreibung des christlichen Menschenbildes habe Sie auch nicht abgegeben. Hätte das, vielleicht, schon Widerspruch erzeugt?

bill4u hat gesagt…

Das Charakteristische (wahre Gesicht) der so genannten Frauenrechtlerin Alice Schwarzer ist absolut und mühelos durchschaubar. Über Jahre hinweg hat sie den Frauen nur Unheil gebracht.
Es sei nur auf das Jahr 1998 verwiesen, wo ihre paranoiden (faschistoiden) Machenschaften folgendes zu lesen war, Siehe unter

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7837760.html

Man könnte ein ganzes Kapitel darüber schreiben.
Zum Beispiel das Mobbing gegen die Moderatorin der Tagesschau: Eva Herman.
Charakteristisch ist ihre hinterhältige Masche der Instrumentalisierung anderer.

Der Autor Arne Hoffmann verfasste dazu das Buch "Der Fall Eva Hermann" und Frank Plasbergs Redaktion hatte dazu per Recherche schier Unglaubliches ermittelt, was in seinem Buch "Der Inlandskorrespondent" veröffentlicht wurde.

Damit sei definitiv festgestellt, dass Frau Schwarzer zum Synonym des Bösen wurde.

Anne hat gesagt…

Und du gehörst zur Antifrauenliga oder Bierglasideologen.
Es ist schön, wenn Freiheit so eingeengt werden kann. Dann ist Platz für die Männerwelt.
Sage ich, wie ich sie sehe, geht es gleich los. Doch die Kerbe ist zu ausgebuttert.
Nehme dir nicht nur die Rosinen aus den Sendungen, es gibt mehr davon und auch von diesem.
Es ist eigentlich als Frau nur gebückt und schweigend dem Mann gegenüber zu treten. Und wegen 2 Minuten verrät das eigene Geschlecht Jahre der Entwicklung. Zum Nachteil der kämpfenden. Fürn Lippenstift und Rosen.
Übrigens: auch hier kein christliches Menschenbild als Vergleich. Äh, wozu eigentlich? Scheint nicht so wichtig.