Dienstag, 17. Januar 2012

Pornographie ist Ursache für sexuellen Mißbrauch von Kindern an anderen Kindern

Laut einem Bericht von Lifesitenews vom 16. Januar 2012 nimmt der sexuelle Mißbrauch von Kindern durch andere Kinder in Australien zu.

Vor allem Kinder zwischen fünf und neun Jahren werden zunehmend von Buben mißbraucht. Doch auch Mädchen im Alter von 10-12 zeigen ein zunehmend verwahrlostes sexuelles Verhalten, wie etwa das Verschicken expliziter pornographischer Bilder per Mobiltelefon.

Pornographie scheint schon sehr junge Kinder zu desensibilisieren und sie zu Gewalt gegenüber noch jüngeren zu verleiten. Kinder, die länger pornographische Videos sehen, verstehen offenbar nicht, daß solche Handlungen nicht einem anderen aufgezwungen werden dürfen - sie tun es einfach, so Carolin Worth, Leiterin einer Hilfsstelle für Opfer sexuellen Mißbrauchs.

Kommentare:

Freiheitsliebender hat gesagt…

Das ist wirklich schrecklich.
Man sollte sich mal überlegen, wo das zum Schluss gipfeln könnte.
Der Staat versucht mit seinem "gut gemeineten" Aufklärungsunterricht die Situation zu verbessern, wirkt damit jedoch oft in die gleiche Richtung.
Eltern sollten sich das nicht gefallen lassen und dann gegenüber Diskrimminierungen wie z. B. dem Wort "Herdprämie" standhaft bleiben.

DEWo hat gesagt…

Wen wundert’s, dass die massenhafte Verbreitung pornographischer Darstellungen gerade auch junge Menschen beeinflusst:
Viele Eltern wissen nicht, welcher Art der Fernseh- und Internetkonsum ihrer Sprösslinge ist, während sie selbst nicht zu Hause sind – oder auch dann, wenn sie zu Hause anwesend sind und es „unschick“ finden, mal eine Blick in die Kinderstube zu werfen, was da so vor sich geht …
Machen wir uns nichts vor: Die Summe aus erzieherischer Nachlässigkeit, großzügig gewährten technischen Möglichkeiten und einem allgemeinen Sittenverfall überlässt viele Heranwachsende einem Entwicklungsschicksal, das man nicht laut genug beklagen kann!
Doch anstatt geeignete Schritte gegen diesen Missstand einzuleiten, lässt man alles einfach vor sich hin treiben – wohl auch aus der irrigen Vorstellung heraus, dass man sowieso nichts dagegen machen könne – wozu auch!
Vor allem die elektronischen Medien müsste man an die Leine legen, was die allzu großzügige Verbreitung von exzessiven Sexszenen im Nachmittags- und Frühabendprogramm betrifft: Hier hat sich eine Großzügigkeit an Toleranz eingeschlichen, die durch und durch verderblich ist!
Auch das permanente Umgehen mit den Bildmöglichkeiten von Handys und anderen elektronischen drahtlosen Gerätschaften sollte immer wieder einer kritischen Wertung unterzogen werden. Dagegen gilt es als schick, wenn ein Jugendlicher das Neueste an Perversität den Umstehenden anbieten kann, was er drauf hat oder gerade runtergeladen hat.

Welch ein Sumpf von Verwahrlosung ist hier eingetreten, den auszutrocknen sehr schwierig sein dürfte, selbst wenn man es endlich wollte! Stattdessen werden warnende Stimmen niedergemacht, indem man die Ausführenden als uninformiert und als in den Ansichten veraltet verleumdet! Gepriesen sei, was geht, Hauptsache „geil“ und aufregend!
Nur so kann anscheinend das immer größer werdende „Spaßbedürfnis“ befriedigt werden, das zu immer höher sich überschlagenden Wellen führt. Denn was wiederholt Spaß gemacht hat, nutzt sich in seiner Wirksamkeit ab und muss immer weiter gesteigert werden, und so wird in allzu vielen Bereichen ganz bald die Schwelle zum Ungehörigen und Perversen überschritten.

Da kann man Eltern verstehen, die ihre Kinder schützen wollen und deshalb ganz genau hinsehen, mit wem diese umzugehen trachten. Doch leider muss man immer wieder beobachten, dass das Perverse mitunter Anziehungskräfte entwickelt, dem sich nicht viele entziehen können.
Und an der Verbreitung solchen „Kulturgutes“ haben die Medien einen entscheidenden Anteil. Insofern gehören sie bis auf die unterste Rankingstufe abgewertet, was ihren tatsächlichen Nutzen für die Menschheit betrifft!

Freiheitsliebender hat gesagt…

Liebe(r) DEWo,

so gut hätte ich es nicht ausdrücken können.
Nur soviel:
Ich glaube, dass man es nicht nur "laufen lässt", sondern befürchte, dass die Politik sich den Geschäftsinteressen der pornografischen Industrie schon längst untergeordnet hat und zum Teil sogar diese Machenschaften mit unterstützt. (wenn auch nur durch aktives Wegschauen oder Verharmlosen)
Vielleicht springt da ja auch mal eine Lustreise oder Ähnliches für einige Pokitiker mit ab, wo hinterher festgestellt wird, dass daran rein rechtlich nichts zu beanstanden ist.
In was für einer Zeit leben wir nur?
Schaffen wir es vielleicht doch noch, diese Entwicklung umzukehren?

andre vollbrecht hat gesagt…

"Schaffen wir es vielleicht doch noch, diese Entwicklung umzukehren?"
...na selbstverständlich,lieber Freiheitsliebender und DEWO- das Pendel schlägt bereits zurück, denn nur eine KLEINE "ELITE" wirft ALLES an die Front, um UNS zu manipulieren.
P.S. Gott schütze den neuzeitlichen Begriff "Herdprämie", denn der erinnert mich an das wundervolle Märchen "Frau Holle"!
P.P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!