Freitag, 9. Dezember 2011

Kommentar: Verbot der Gehsteigberatung durch das Verwaltungsgericht Freiburg ist ein Skandal


Abtreibung ist in Deutschland nach wie vor eine rechtswidrige Handlung, auch, wenn sie unter bestimmten Bedingungen, nicht bestraft wird. In der Gehsteigberatung des Münchner Vereins „„Lebenszentrum - Helfer für Gottes Kostbare Kinder Deutschland e. V." wird nichts anderes getan, als darauf hinzuweisen, dass das ungeborene Kind im Mutterleib ein Mensch ist und als solcher besitzt er ein Recht auf Leben. Das ist auch die deutsche Rechtsprechung.

Der deutsche Staat vernachlässigt seine Schutzfunktion und lässt zu, dass Hunderttausende von ungeborenen Kindern jährlich durch Abtreibungen getötet werden. Wenn schon der Staat dieser Pflicht nicht nachkommt, sollte er zumindest froh darüber sein, dass es Menschen gibt, die auf der Straße auf etwa Elementares hinweisen: Das Recht auf Leben.

Aber nein, das wird als Belästigung empfunden. Der Einsatz für das Recht auf Leben eines anderen Menschen darf nicht in einer als aufdringlich empfundenen Art und Weise stattfinden.

Dieses Verbot ist ein Skandal und ein weiterer Beweis, wie gering im modernen Deutschland das Recht auf Leben geschätzt wird.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wenn das alles ist, was ihr zur Lösung des Problems zu sagen habt, dann bleibt im Unterholz.
Gehsteinberatung? Fernsehwerbung? Fliegende Blätter? Zeitung?
Wer nicht verstehen kann, was gesagt wird, was man lesen kann, was gezeigt wird, dem sollte geholfen werden beim Hören, Lesen und Sehen. Nicht weiter Zutexten, denn das bringt mehr Verdruss und Ablehnung als Einsicht und Zustimmung.
Schwer zu verstehen, wa?
Predigen ist leichter, als die Wirkung reell einzuschätzen.

Anonym hat gesagt…

Auch wenn die sogenannte Moderne, was auch immer man darunter versteht, die Menschen ins Unglück führt, denn kleine Ungebohrene zu zerstückeln wird sich unweigerlich auf das Gewissen legen, müssen wir weiter für ein anständiges, christliches Verständnis vom Leben überzeugen.

Old Geezer hat gesagt…

Leute gegen ihren Willen auf öffentlichen Straßen aufzuhalten und zuzutexten ist nunmal Nötigung.

Diese Gruppen können sich ja eine Straßenmusikerlizenz holen, ihre Thesen ertonen und dann einen auf Heilsarmee machen - vielleicht schaffen sie es ja so mal im Rahmen mitteleuropäischer Gepflogenheiten und deutschen Recht zu bleiben...

Anonym hat gesagt…

Vielleicht wäre auch eine Gehsteigberatung bei korpulenten Menschen gut eine Art Diätberatung.
Das richtige Essen wird soch auch vom Staat nicht ausreichend richtig angesprochen.

Niemand hat gesagt…

Wenn meine Lebenspartnerin mit dem Wort Abtreibung konfrotiert wird, ist sie stinksauer. Einesteils des Wortes wegen, andererseits wegen des Umgangs mit dem Verständnis von Schwangerschaftsunterbrechungen.
Bei der Gehsteigberatung ist sie voll übergeschnappt.
Bei ihr sind es eigene Erfahrungen, die sich durch solchen unsinnigen Holzhammerattacken fast zum Äußersten getrieben hätten. Es war nicht einfach mit ihr. Und der Glaube blieb letzlich auf der Strecke. Ist für mich nicht leicht, denn ich habe ihn nicht. Doch es war ihr ein und alles.
Soll ich für einiges Geschehen auch so größenwahnsinnig das Wort Skandal herausschreien?
Ich setze mein Leben mit neuen Erkenntnissen fort und versuche im kleinen Kreis Menschlichkeit zu leben und zu geben. Da ist das Geben durch die Einflüsse der großen Vordenker und Ratgeber (Politik und Religionen) nicht immer einfach. Was nützt den Anderen die späte Erkenntnis von Wahr und Recht, wenn es dafür zu spät ist?
Ich glaube zu wissen. Wißt ihr zu glauben?

Anonym hat gesagt…

Für den Schutz ungeborenen Lebens ist jedes Mittel recht und billig. Auch 'Gehsteigberatung'. Es ist nicht die 'feinste' Methode, aber jedes Menschenkind das dadurch überlebt, weil seine 'Mutter' belästigt wurde, wird den 'Belästigern' im Nachhinein dankbar sein. Das Recht des ungeborenen Kindes auf Leben und Zukunft bricht ausdrücklich Elternrecht, so bei Thomas von Aquin in seiner Summa formuliert und als einziger Sinn einer Verbindung zwischen Mann und Frau anerkannt. Ob Frau oder Mann, sie alle haben sich für ihren Nachwuchs aufzuopfern (notfalls ihr Leben zu geben), ein Opfer übrigens, dem jeder einzelne Mensch sein eigenes Leben verdankt. Jemanden das Leben deshalb zu verweigern, weil man die eigenen Interessen höher schätzt als die der nachfolgenden Generation, ist gelinde gesagt - und ich benutze dieses Wort nur ungern - unmenschlich.
Beim Schutz des ungeborenen Lebens, der nachfolgenden Generationen, der Zukunft also schlechthin, gibt es keinerlei Kompromisse - es ist ein Kampf auf Leben und Tod.

Alexander hat gesagt…

"...gibt es keinerlei Kompromisse - es ist ein Kampf auf Leben und Tod."
Wer es so sieht, wird den heutigen Erdenbürger, seine Zeit und seine Probleme immer, ich möchte das immer betonen, missverstehen.
Dann kommt man einestages zur Einschätzung, dass wir uns solchen Sieg nicht mehr leisten können,
Kampf ist immer ein Gegeneiander. Und das schafft Unfrieden.
(Übrigens: Morden ist, wie unmenschlich, eine menschliche Verhaltensnorm. Unmenschliche Anstrengungen, mordsmässiger Hunger sind so entstaden.)
Denke mal weiter und besonders an andere, nicht nur für andere.

andre vollbrecht hat gesagt…

...Anonym(SCHADE), ÜBER Alexander; Ihre Worte sind sind so wahr, wie die WEISHEIT; daß der Mond sich, mit der IMMER gleichen Seite UNS(Erde) zuwendet UND die Menstruation ALLER Frauen damit beeinflußt!!!

P.S. Ich erlaube mir folgendes beizusteuern!:

http://www.youtube.com/watch?v=yjwLzcLvaIQ&feature=relate

P.P.S. Bitte haben Sie den Mut sich IMMER wieder zu äußern!

Anonym hat gesagt…

"Dieses Verbot ist ein Skandal und ein weiterer Beweis, wie gering im modernen Deutschland das Recht auf Leben geschätzt wird."
Einfach irre solche Ideen.
Und so kommt man auf die Idee, dass die Sucht nach Hochzeit und Weihnachten in der Kirche ein Beweis für gestiegene Religiösität ist.

Kerkermeister hat gesagt…

UND??? - Es gibt ein Recht auf Selbstbestimmung - das der Mutter. Jeder Mensch hat das Recht, auf dem "Gehsteig" nicht belästigt zu werden (von "Beratung" möchte ich hier ´mal nicht sprechen...) - über Menschen, die noch nie gelebt haben (selbständig, außerhalb des Mutterleibes...), DA machen Sie sich Ihre Gedanken. Warum finde ich auf dieser gesamten Seite nicht einen kirchenkritischen Kommentar zu den Mißbrauchsvorwürfen der katholischen Kirche??? - Diese Seite ist sowas von einseitig...

Anne hat gesagt…

Der Film im Fernsehen, „Die Päpstin“, ist Antwort genug auf eure Worte.
Von Männern, für Männer und durch Männer.
Frauen und Wissen? Fehlanzeige.
Das hat gezeigt, was ein Skandal ist.
Gehsteigberatung? Und wer rät denen, die andere das Wahre zeigen wollen?
Gut, dass diese „Menschenfreunde“ nicht mehr die Kraft und die Macht haben, den Menschen mit allen Mitteln von ihren Ansichten zu „überzeugen“.
Und so soll es bleiben.