Dienstag, 18. Oktober 2011

USA: Strengere Abtreibungsgesetze in vielen Bundesstaaten


(Christoferuswerk/Christliches Forum)Während Präsident Barack Obama eine abtreibungsfreundliche Politik praktiziert, zeigen sich in immer mehr US-Bundesstaaten erstaunliche Erfolge für die Sache der Lebensrechtler.

In der ersten Jahreshälfte 2011 haben 19 Bundesstaaten die Tötung ungeborener Kinder mit insgesamt 80 neuen Gesetzen erschwert.

In Dakota, Texas und Süd-Dakota wurden Gesetze beschlossen, die abtreibungswilligen Frauen nach ihrem ersten Besuch beim Frauenarzt eine Wartezeit auferlegen.

In Texas müssen Frauen ab September 2011 vor der Abtreibung eine Ultraschalluntersuchung vornehmen lassen; der behandelnde Arzt muß die Ultraschallbilder des ungeborenen Kindes im Detail beschreiben. Danach muß die Frau 24 Stunden warten. Wenn schwangere Frauen sähen, wie das ungeborene Kind lächelt und winkt, dann würden sie „das Leben wählen und die Abtreibungsindustrie wird Profit verlieren“, erklärte Rachel Bohannon, Sprecherin der Initiative „Recht auf Leben“.

Fünf US-Bundesstaaten schreiben nunmehr vor, daß Abtreibungen „nur“ mehr bis zur zwanzigsten Schwangerschaftswoche ausgeführt werden dürfen. Zuvor waren Abtreibungen bis zur unabhängigen Lebensfähigkeit des Kindes erlaubt, also mehrere Wochen später.

Neue Gesetze befassen sich auch mit der Finanzierung der Abtreibung. Acht Staaten legten fest, daß Krankenversicherungen nicht für Abtreibungen zahlen dürfen, wenn sie an den bei der nationalen Gesundheitsreform entstehenden Versicherungsvermittlungsstellen teilnehmen wollen.

Fünf Staaten haben der abtreibungsfreundlichen Organisation „Planned Parenthood“ (Ursprungsorganisation von „Pro Familia“) die Finanzierungshilfe ganz oder teilweise gestrichen.

Diese Erfolge resultierten vor allem aus den Landtags und Gouverneurs-Wahlen im November 2010. In 29 Staaten regieren seitdem Pro-life-Gouverneure, in 15 Staaten stehen diesen Gouverneuren Parlamente mit Lebensrechts-Mehrheiten zur Seite.

In mehreren Staaten sind noch weiterreichende Gesetzentwürfe in Vorbereitung. In Ohio hat eine Kammer des Parlaments Mitte Juli 2011 für ein Gesetz gestimmt, Abtreibungen zu verbieten, wenn beim Kind ein Herzschlag festgestellt werden kann: das wäre in der sechsten oder siebten Schwangerschaftswoche.

Kommentare:

Ulli hat gesagt…

Strengere Abtreibungsgesetze finde ich gut.

Vielleicht sollte man den Ultaschall so gut verbessern, dass Frauen tatsächlich das Gefühl haben, ihrem Kind quasi in die Augen zu schauen. Vielleicht bekommen sie dann ja eher einen Bezug dazu.

Gell, es ist traurig genug, sich um so etwas überhaupt Gedanken machen zu müssen.

Ich habe bei meinen Schwangerschaften eigentlich schon in der ersten Woche eine Veränderung gespürt, für mich war von Anfang an ein MENSCH in mir.

Was ich gemacht hätte, wenn mein eigenes Leben unter einer Schwangerschaft gelitten hätte oder das Kind nicht lebensfähig gewesen wäre, ich kanns nicht sagen, denn ich war nicht in der Situation.

Kann gar nicht verstehen, warum hier noch keiner etwas dazugeschrieben hat.

Slayer hat gesagt…

"[...] Vielleicht sollte man den Ultaschall so gut verbessern [...]"

Hier spricht die pure Unwissenheit über die Funktionsweise eines Ultraschallgeräts aus dir.

[...], dass Frauen tatsächlich das Gefühl haben, ihrem Kind quasi in die Augen zu schauen. [...]

Und hier die pure Ignoranz, der Probleme einer Frau, die den Entschluss fasst abzutreiben.

Anonym hat gesagt…

Die Schere zwischen Sex und Kindeszeugung ist "dank" der Pille völlig verloren gegangen.
Selbst Ärzte ermuntern ihre Patienten zur Masturbation usw.
Abtreibungsgesetze sind ein Weg, diesen zügellosen Hedonismus in die Schranken zu weisen.
Es spricht nicht gerade für die Jugend, wenn sie vorehelichen Geschlechtsverkehr, Onanie, obszöne Ausdrücke usw. cool und lässig findet, wenn solches durch die 68er Kuschelpädagogik gar nicht bestraft wird.
Da wäre es echt "rebellischer", brav und konservativ zu sein, aber dazu fehlt unseren Jugendlichen eben der Mut.
In Puncto Jungfräulichkeit und Züchtigkeit mag übrigens ein frommer Moslem (in Tat und Wort) manchen Abendländer beschämen.
Vgl. S. 7 in
http://www.infogmbh.de/aktuell/Pressemitteilung-fuer-pressekonferenz4.pdf

Slayer hat gesagt…

"Die Schere zwischen Sex und Kindeszeugung ist "dank" der Pille völlig verloren gegangen.
Selbst Ärzte ermuntern ihre Patienten zur Masturbation usw."

Was hat die Trennung von Sex und Zeugung mit Masturbation zu tun und in welchem Kontext wird dies von Ärzten empfohlen und wieso schreibst du "sogar Ätzte"? Warum sollten Ärzte die Letzten sein, die dazu raten?


"Abtreibungsgesetze sind ein Weg, diesen zügellosen Hedonismus in die Schranken zu weisen."

Welcher ist "dieser Hedonismus"? Etwa der, dem man nachgeht, wenn man die Pille nimmt und danach abtreibt? Tut mir Leid, aber man nimmt die Pille, um NICHT schwanger zu werden und folglich, um auch nicht abtreiben zu müssen. Sicher, keine Verhütungsmethode ist hundertprozentig sicher, aber was soll die blödsinnige Verknüpfung der Pille mit Abtreibungen?

Vielleicht überschätze ich einfach deine kognitive Leistung und alles was du dir dachtest war "Pille - Teufel, Abtreibung - Teufel, Korrelation = Kausalität"


"Es spricht nicht gerade für die Jugend, wenn sie vorehelichen Geschlechtsverkehr, Onanie, obszöne Ausdrücke usw. cool und lässig findet, wenn solches durch die 68er Kuschelpädagogik gar nicht bestraft wird."

Hmm.. "Es spricht nicht für die Jugend, wenn sie Sex gut findet."
Wovon redest du da überhaupt? In welchem Kontext spricht das nicht für die Jugend und nach welchem Maßstab urteilst du überhaupt? Was noch viel wichtiger ist: Für wen hältst du dich überhaupt über andere Leute zu urteilen?

Von wegen "obszöne Ausdrücke" und "68er Kuschelpädagogik": du bist doch völlig paranoid und vermischst das eine mit dem anderen.


"Da wäre es echt "rebellischer", brav und konservativ zu sein, aber dazu fehlt unseren Jugendlichen eben der Mut."

Das ist eine Behauptung und Unterstellung, die du mit NICHTS unterstützt, daher nur leeres Gebrabbel.


"In Puncto Jungfräulichkeit und Züchtigkeit mag übrigens ein frommer Moslem (in Tat und Wort) manchen Abendländer beschämen.
Vgl. S. 7 in
http://www.infogmbh.de/aktuell/Pressemitteilung-fuer-pressekonferenz4.pdf"

Warum kommst du mit "frommen Moslems" an, wenn du genauso gut mit "frommen Christen" kommen könntest? Hast du so wenig vertrauen in deine Eigene Religion?

Zusammengefasst klingst du wie ein Kleinkind, das versucht die Handlung eines Films zusammenzufassen, die viel zu komplex ihn ist. "Und dann hat die Frau einen Freund getroffen und die haben sich geküsst und dann haben sie sich ausgezogen und sind nackt auf dem Bett gehüpft und, und ich weiß nicht was sie gemacht haben, ich glaube sie haben miteinander gekämpft und dann haben sie sich wieder geküsst und der Mann hat dann eine Zigarette geraucht."