Dienstag, 4. Oktober 2011

Deutschland: Freizügiges Prostitutionsgesetz führt zu steigendem Menschenhandel

(Christoferuswerk/Christliches Forum) Die 2002 von der rot-grünen Regierung verabschiedete komplette Straffreiheit der Prostitution in Deutschland hat zu einer Zunahme des Menschenhandels geführt, wie die dts-Nachrichtenagentur berichtet.

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Europäischen Kommission finanzierte Studie:

Forscher der Universitäten Göttingen und Heidelberg haben darin die Auswirkung legaler Prostitution auf den Menschenhandel untersucht und festgestellt, daß in Ländern mit liberalen Prostitutionsgesetzen wie Deutschland allgemein mehr Menschenhandel vorkommt. Dies Resultat belegen sie mit Daten aus 150 Ländern und einer Fallstudie der Länder Schweden, Deutschland und Dänemark.

Wie die Autoren Seo-Young Cho und Axel Dreher berichten, führt die staatliche Freigabe der Prostitution zu einer zunehmenden Nachfrage und damit zu einer Vergrößerung des Marktes. Damit steigt auch die Nachfrage nach illegal eingeschleusten Prostituierten.

„In Deutschland, wo Prostitution erlaubt ist, ist der Markt 60 mal größer als in Schweden, wo Prostitution verboten ist. Gleichzeitig hat Deutschland rund 62 mal so viele Opfer von Menschenhandel wie Schweden, obwohl die Bevölkerung weniger als zehn Mal so groß ist“, erläutert Axel Dreher.

Damit ist das – schon damals umstrittene - rot-grüne Gesetz von 2002, das die “Sittenwidrigkeit“ der Prostitution abschaffte, in der Praxis gescheitert. Neben der nunmehr uneingeschränkt erlaubten Tätigkeit einer selbstständigen Prostitution als Berufsausübung wurde nun auch das Betreiben von Bordellen genehmigt. Das liberalistische Gesetz wurde seinerzeit eingeführt mit der Begründung, dadurch Menschenhandel und Zwangsprostitution zu verringern zu wollen – bewirkt wurde nachweisbar das Gegenteil.

Kommentare:

Christoph Rebner hat gesagt…

Die rot-grüne Versklavung Europa's Frauen ist in der zweiten Hälfte dieser http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama3571.html
Panorama-Sendung dokumentiert.

Anonym hat gesagt…

Und ihr dokumentiert, euer Wirken führt oft zum Gegenteil.
Eine Lehre, ein Gesetz zu haben ist gut. Wenn es keine umfassende Anwendung findet und dazu der eigene Vorteil überwiegt, ist es hinfällig.
Schaffe einen Standpunkt und sei ihm treu.

andre vollbrecht hat gesagt…

Anonym, bitte registrieren Sie folgendes:

http://www.schildverlag.de/schildverlag.de/index.php/de/gesellschaft/91-update-wissensforum-2011-buerger-und-staat.html

P.S. WIR SIND DAS VOLK !
P.P.S.

http://www.alpenparlament.tv/mensch-und-gesundheit/486-natuerliche-geburt

Anonym hat gesagt…

Mit den Fakten der Studie hat man doch etwas in der Hand, um eine Online-Petition zu verfassen, die das rot-grüne Gesetz wieder kippt.
Kann man das nicht bei KIG organisieren?

Anonym hat gesagt…

häätste aufgepaßt wüßteste daß es "Wir sind ein Volk" heißt - gibt dem ganzen en sinn

gesetze gelten für alle
macht denen dampf die sich ihrer zum eigenen vorteil bedienen

denkt nicht zuerst an kippen sondern an klappen

doch da ehlt euch der glaube

Slayer hat gesagt…

„In Deutschland, wo Prostitution erlaubt ist, ist der Markt 60 mal größer als in Schweden, wo Prostitution verboten ist. Gleichzeitig hat Deutschland rund 62 mal so viele Opfer von Menschenhandel wie Schweden, obwohl die Bevölkerung weniger als zehn Mal so groß ist“, erläutert Axel Dreher."

Kann mir jemand erklären was die absolute Bevölkerungszahl mit dem prozentualen Menschenhandel zu tun hat?
So wie ich das verstanden habe impliziert der Text, in Ländern mit niedriger Bevölkerungszahl sei der Menschenhandel prozentual niedriger.