Montag, 12. September 2011

Nach den Ursachen der Kinderlosigkeit wird nicht gefragt

Wilhelm Dresbach

Zu den Themen, die immer wieder in die Schlagzeilen kommen, gehört das äußerst alarmierende Ausbleiben von Geburten.

Nach den Ursachen der Kinderlosigkeit wird aber nicht gefragt. Dann müsste nämlich die schulisch obligatorische Sexual-Erziehung angeprangert werden, denn anstatt hierbei die Schüler auf ihre zukünftige Aufgabe als Vater oder Mutter vorzubereiten, werden sie auf das Ausleben der Geschlechtskraft, auf das Genießen eingeübt.

Den Schülern wird neben anderen Auswüchsen beigebracht, dass die sexuelle Zuneigung zu Personen des eigenen Geschlechts, die Homosexualität, etwas ganz Normales sei, etwas, was mit der Schöpfungsordnung im Einklang stehe. Es wird ihnen gesagt, wer so empfindet, der solle keine Hemmung haben, sich als Schwuler oder als Lesbe zu bekennen. ¿Woher sollen die Schüler aber wissen, dass das eine Lüge ist, wenn zwei Menschen, die beide auf das gleiche Geschlecht fixiert sind, standesamtlich so zu sagen heiraten dürfen? Dadurch werden solchen Paaren fast sämtliche Rechte, die ursprünglich für die Familie zur Vermehrung des Nachwuchses eingeführt wurden, anerkannt. Was aber gleichgeschlechtlichen Paaren auf keinen Fall zuerkannt - werden darf noch kann, ist das Recht auf Adoption von Kindern.

Ein Kind bedarf nämlich zur Festigung der eigenen Identität eines Mannes als Vater und einer Frau als Mutter. Die Bezugspersonen des Kindes müssen für das andere Geschlecht offen sein, was auch bei allein erziehenden Müttern und Väter gegeben ist. Abgesehen davon würde ein solches Adoptionsrecht den akuten Kindermangel auf keinen Fall beheben. Was wir dringend brauchen sind junge Menschen, die aus ihrem christlichen Glauben heraus bereit sind, sich in ehelicher Treue zu binden und eine Familie zu gründen in der Kinder in Liebe und Geborgenheit aufwachsen können.

Unsere christliche, freiheitliche Kultur werden wir nur dann erhalten und in ihr weiterleben können, wenn endlich wieder viele Menschen bereit sind, ihre eigenen Wünsche hintanzustellen, um für den Partner und die Kinder da zu sein.

Ein solcher Sinneswandel ist aber nur in der Nachfolge Christi möglich, und dazu brauchen wir Gottes Hilfe. Lasst uns den Herrn bitten, dass viele junge Menschen die Erhabenheit ihrer Berufung als Mutter bzw. als Vater erkennen und sie in ihrem Leben verwirklichen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Zu den Themen, die immer wieder in die Schlagzeilen kommen, gehört das äußerst alarmierende Ausbleiben von Geburten."

Alarmierend? Alarmierend ist die wachsende Weltbevölkerung von 7 Milliarden Menschen und, dass sie jetzt schon nicht genug zu essen haben.

"Nach den Ursachen der Kinderlosigkeit wird aber nicht gefragt. Dann müsste nämlich die schulisch obligatorische Sexual-Erziehung angeprangert werden, denn anstatt hierbei die Schüler auf ihre zukünftige Aufgabe als Vater oder Mutter vorzubereiten, werden sie auf das Ausleben der Geschlechtskraft, auf das Genießen eingeübt."

Die einzige Aufgabe, die jemand hat, ist die, die er sich selbst gibt. Wo leben wir denn hier, dass irgendwelche dahergelaufenen Wichtigtuer anderen nach einer religiösen Schrift Vorschriften machen? Im Iran?
Von wegen "auf das Genießen eingeübt". Genießen kommt beim Sex von ganz allein, dazu muss niemand erst erzogen werden. Stattdessen wird in Sexualkunde das schlechte Gewissen und Scham abgebaut, verursacht DURCH die "christliche Leitkultur"

"Den Schülern wird neben anderen Auswüchsen beigebracht, dass die sexuelle Zuneigung zu Personen des eigenen Geschlechts, die Homosexualität, etwas ganz Normales sei, etwas, was mit der Schöpfungsordnung im Einklang stehe. Es wird ihnen gesagt, wer so empfindet, der solle keine Hemmung haben, sich als Schwuler oder als Lesbe zu bekennen. ¿Woher sollen die Schüler aber wissen, dass das eine Lüge ist, wenn zwei Menschen, die beide auf das gleiche Geschlecht fixiert sind, standesamtlich so zu sagen heiraten dürfen? Dadurch werden solchen Paaren fast sämtliche Rechte, die ursprünglich für die Familie zur Vermehrung des Nachwuchses eingeführt wurden, anerkannt. Was aber gleichgeschlechtlichen Paaren auf keinen Fall zuerkannt - werden darf noch kann, ist das Recht auf Adoption von Kindern."

Nein, den Schülern wird nicht ANerzogen, dass Homosexualität etwas normales ist, es wird ihnen ABerzogen, dass Homosexualität was schlimmes oder gar verachtenswertes ist.
Dass die standesamtliche Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen eine "Lüge" ist, ist reine Polemik und darauf werde ich nicht näher eingehen - der Autor Wilhelm Dresbach hat sich auch keine Mühe gegeben. Genauso wenig, wie er nicht begründet, wieso sie keine Kinder adoptieren dürfen.

Anonym hat gesagt…

"Ein Kind bedarf nämlich zur Festigung der eigenen Identität eines Mannes als Vater und einer Frau als Mutter. Die Bezugspersonen des Kindes müssen für das andere Geschlecht offen sein, was auch bei allein erziehenden Müttern und Väter gegeben ist. Abgesehen davon würde ein solches Adoptionsrecht den akuten Kindermangel auf keinen Fall beheben. Was wir dringend brauchen sind junge Menschen, die aus ihrem christlichen Glauben heraus bereit sind, sich in ehelicher Treue zu binden und eine Familie zu gründen in der Kinder in Liebe und Geborgenheit aufwachsen können."

Dieser Abschnitt ist bloß eine Reihe unbewiesener Behauptungen, die schamlos als der Weisheit letzter Schluss dargestellt werden.

"Unsere christliche, freiheitliche Kultur werden wir nur dann erhalten und in ihr weiterleben können, wenn endlich wieder viele Menschen bereit sind, ihre eigenen Wünsche hintanzustellen, um für den Partner und die Kinder da zu sein."

Oh nein, da dämmert er wieder, der Untergang des Abendlandes, wenn wir es nicht schaffen, die Zahl von 82 Millionen Deutschen zu STEIGERN. In welchem Paralleluniversum lebt dieser Mann eigentlich? Ich hab ne Info für dich: Finnland hat eine Einwohnerzahl von 5,3 Millionen, setz die schon mal auf die Rote List!

"Ein solcher Sinneswandel ist aber nur in der Nachfolge Christi möglich, und dazu brauchen wir Gottes Hilfe. Lasst uns den Herrn bitten, dass viele junge Menschen die Erhabenheit ihrer Berufung als Mutter bzw. als Vater erkennen und sie in ihrem Leben verwirklichen."

Erinnert mich irgendwie an den texanischen Gouverneur Rick Perry, der alle Christen in seinem Bundesstaat dazu aufforderte dafür zu beten, dass Texas' Probleme gelößt werden, weil sie viel zu groß seien, um von Menschenhand gelöst zu werden. Vielleicht sollte Obama sich überlegen als Wirtschaftsminister den Osterhasen einzustellen.

Anonym hat gesagt…

In Ungarn gab es den Spruch "kicsi vagy kocsi" (kitschi wadj kotschi) gleich "das Kleine oder den Wagen", gemeint die Wahl zwischen Kinderkriegen oder Autokaufen, also Miser der gerößeren Familie wegen oder endlich etwas Wohlstand nach 1956.
Mich überraschte als Doppelstaatler-Deutschstämmger, dass dies auch für den Westen galt, obwohl die Ideologie angeblich gegensätzlich ausfiel (Kalter Krieg), nur auf einem viel höheren Pegel des Wohlstandes, also nur ein quantitativer und nicht qualitativer Unterschied... Wie kann man mindestens die Reichen zum Kinderhaben animieren, denn auch früher hatten Arme und Un- und Weniggebildete mehr Kinder, früher bei uns, heut im Süden der Welt...

DEWo hat gesagt…

Mit Verlaub zu sagen: Die Beiträge von „Anonym“ 1 und „Anonym“ 2 strotzen nur so von subjektiver Oberflächlichkeit!
Richtig ist, dass die Weltbevölkerung ständig wächst, doch kann es uns eigentlich nicht egal sein, wo sie am meisten und wo sie kaum noch wächst! Man sollte einmal über die Folgen für unser Land nachdenken, wenn das so weiter geht!
Dazu kommt noch der spürbare Verfall an Werten, die helfen können, das Leben sinnvoll zu gestalten – und dazu gehören gerade auch jene Grundsätze, die aus der Bibel und besonders aus dem Neuen Testament heraus segensreich in das Zusammenleben von Menschen wirken können.
„Anonym“ äußert sich hier offensichtlich gegen das Christentum, ohne die wesentlichen Zusammenhänge konstruktiv überdacht zu haben, nämlich dass die Botschaft des Neuen Testaments, insbesondere das, was Jesus uns gelehrt hat, die bisher dem Menschen am meisten zugewandte „Lebensweisheit“ ist, die ihm jemals übermittelt wurde! Dies kann ich auf Grund meiner eigenen Lebenserfahrung in sieben Jahrzehnten nur immer wieder unterstreichen, ohne dass ich von der Botschaft der Bibel „entmündigt“ worden wäre: Ohne Gott geht’s in die Dunkelheit …
Wieso eigentlich sollen die Finnen „auf die rote Liste“ gesetzt werden? Sie waren schon immer ein kleines Volk, und das ist wahrhaftig kein Grund zur „Abwertung“. Wer denkt, dass andere so denken, hat nicht genug nachgedacht – was also soll dieser Gedanke im Rahmen dieser Diskussion!
Gerade aber weil der Sexualtrieb der wohl am stärksten ausgebildete des Menschen ist und daraus schon viel Unheil erwachsen ist, muss besonders den Heranwachsenden sehr differenziert auseinandergesetzt werden, was Ursache und Wirkung sind, wie man sich einem Partner gegenüber in der gesamten Lebensperspektive verhalten sollte, dass man ihm auch hilfreich zur Seite stehen kann anstatt nur das eigene Ego und dessen Gelüste zu befriedigen. Wohin das führt, sehen wir erschreckend deutlich in zunehmend negativer Form an der Entwicklung unserer Gesellschaft im Verlauf der letzten Jahrzehnte!
Was bringt eigentlich die „Befreiung“ von angeblich auferlegten Grenzen, wenn die eigene Freiheit nur dazu führt, dass man sich selbst verwirklicht und den eigenen Lustgewinn auf Kosten anderer steigert – eine absolut unmenschliche und der Sinnbestimmung des Menschen zuwider laufende Entwicklung!
Vielleicht denkt „Anonym“ doch einmal darüber gründlicher nach, anstatt oberflächliche Lebensregeln zu akzeptieren und zu helfen, diese auch noch zu verbreiten!

Chorleiter hat gesagt…

Hat uns nicht auch ein Leben im christlichen Glauben zu allem geführt?
Wer einen Baum der Erkenntnis besitzt und den Genuss der Früchte unter Strafe stellt kann wohl auch nicht der Realität dienen.
Wir sollten uns um ein Leben für uns und unsere Umwelt kümmern. Wieviel Religion und wieviel Wissen notwendig sind, das sollte man abwägen. Was behindert sollte geändert werden, möglichst verbessert.
Christlich und nur christlich ohne Besserung hat die Weltgeschichte und die Menschen schon genug in die Irre geführt

Soli deo gloria! hat gesagt…

@ Anonym und Chorleiter,
es ist verständlich, dass Sie immer wieder auf den geschichtlichen Fehlentwicklungen des Glaubens rumhacken. Doch das trifft nicht die aktuelle Situation. Ihr kritisiert zu viel den Glauben, der immer weniger Rückhalt in der Gesellschaft findet und packt euch zu wenig an die eigene sozialistische Nase. Denn in der neueren Geschichte haben und sind es v. a. sozialistische Ideen, die der Menschheit mehr Leid zugeführt haben, als 1. 000 Jahre Herrschaft durch die Katholische Religion. (Ich bin nicht Katholisch!) Ich meine z. B. Kambodscha, UdSSR, DDR, China, die Ujamaha-Bewegung in Afrika, die Entwertung des menschlichen Lebens und die zerstörung der sozialen Strukturen heute. Warum spricht ihr nicht mal darüber? Dieses Jahr z,. B. werden ca. 17 von ca. 190 Krankenkassen "bankrott" gehen, weil es in unserer Gesellschaft an jungen Leute fehlt und 80% aller Krankenkassenausgaben für die Alten aufgewendet werden MÜSSEN. Mit Finanzkrise hat das wenig zu tun, wohl aber mit dem demographischen Wandel. Und ihr plappert die mediale Gehirnwäsche von Überbevölkerung nach. Wo findet sie den statt? In Süd-Ost-Asien und in Afrika! "Kinder-Reichtum schafft Wohlstand", sagt Prof. Adrian von der Uni Mainz. Kinderarmut zehrt den Wohlstand auf. Damit sind nicht Kinderzahlen von 20 Kindern pro Familie gemeint, sondern rein statistisch mind. 3 pro Frau. Das ist nicht, wo man mit rumspielen kann, sondern ganz offiziell.

Dadurch, dass ihr immer wieder in der Vergangenheit bohrt, statt auf die Gegenwart zu schauen, disqualifiziert ihr euch selbst! Die Gläubigen haben es nicht nötig, von euch sagen zu lassen, was gut und böse ist. In ihrer Fehlbarkeit gibt die Geschichte Ihnen schon jetzt mehr recht, als derartigen Menschen wie euch.

Der Chorleiter hat gesagt…

Und wir haben es nicht nötig, einfach satt, uns von denen belehren lassen zu wollen, die Neues nicht anerkennen, falsch in der Entwicklung darstellen.
Wir wollen etwas für viele, wenn es geht, alle Menschen. Passend für die Zeit, den besten Erkenntnissen gemäß.
Ewig gestrig sind da wohl auch die Christen: Versuchen wirs doch noch einmal. Irgendwann muß es doch klappen.
Hat nicht und wird nicht.
Ich schaue in die Gegenwart.
Ich möchte, daß wor aus Fehlern lernen. Ich möchte, daß man seine Fehler zugeben kann. Ich möchte, daß auch ein Großer zu seinen Fehlern stehen kann, ohne dafür ausgerissen zu werden.
Wir sollten zueinander finden und nicht immer rufen: Aber wir sind die Ersten.
Sozialistische und christliche Erkenntnisse waren nicht so weit voneinander entfernt, doch in der Entwicklung haben beide den gleichen Störfaktor: Mensch
Heute wieder.
Das sollte jeder beachten und nicht alles an den großen Unbekannten hängen und von ihm abhängig machen.
Löse dich aus dir, und du bist offen. Manches öffnen ist jedoch nur ein verschieben von Grenzen.

DEWo hat gesagt…

@Chorleiter
Sie nehmen für sich in Anspruch, die rechte Erkenntnis zu haben, doch schaut man genau hin, so sind Ihre Ansichten verkrustet, intolerant und vielfach sehr oberflächlich!
Wieso werfen Sie den Christen eigentlich vor: „Christlich und nur christlich ohne Besserung hat die Weltgeschichte und die Menschen schon genug in die Irre geführt“?
Diese Argumentation ist oberflächlich, denn sie unterstellt, dass sich christliches Verhalten nicht zum Bessern gewandelt hätte. Ihr Vorwurf tut so, als wären Christen immer noch im Mittelalter zu Hause, doch das ist absolut falsch!
Nur darf man nicht auf jedes frisch gesattelte Ross gleich aufspringen und blindlings in die Gegend rasen! Und gerade das geschah in den letzen Jahrzehnten und geschieht immer weiter und immer wieder neu, was gesellschaftliche „Entwicklungen“ betrifft. Gerade weil es ohne Ausrichtung auf die Lebenshilfe von Christus geschieht, die er uns einst offenbart hat. Echte Christen versuchen immer, ihren Mitmenschen geschwisterlich und hilfreich zu begegnen, und solche Menschen gibt es viele in unserer Zeit, leider aber viel zu wenig!
Was also soll das Schimpfen auf die Christen? Es pauschalisiert und meint eigentlich falsches Verhalten der Institutionen „Kirche“, wird aber den Christen an sich nicht gerecht!
Denken Sie doch einmal ernsthaft darüber nach und verrennen sich bitte nicht immer wieder in Ihr festgefahrenes Meinungsbild!

Anonym hat gesagt…

@ DEWo

"Mit Verlaub zu sagen: Die Beiträge von „Anonym“ 1 und „Anonym“ 2 strotzen nur so von subjektiver Oberflächlichkeit!"

Ah, gut! Dann hast du ja doch was gelernt, sofern du fähig bist auch dich von der Seite zu sehen.
Aber wenn ich mir den Rest, den du geschrieben hast so ansehe, habe ich wenig Hoffnung.

Trapin hat gesagt…

@Chorleiter


Das erkennen wir an:

Kor5,17B
17 Also, wenn jemand in Christus [ist, so ist er] neue Schöpfung! Das Alte verging; siehe, Neues ist geworden.

Das "Neue" unterliegt nicht dem wandelbaren Zeitgeist der wie ein Blatt im Wind seine Stellung ändert.

Wir vertrauen auf Gott und seine unwandelbare Werte.

In sofern sind sie auf der anderenen Seite.

Es geht auch nicht über Recht und Unrecht, sonder um Gehorsam dem Worte Gottes gegenüber.

Jud 10
10 Diese aber lästern, was {Eig. was irgend} sie nicht kennen; was irgend sie aber von Natur wie die unvernünftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich.

Ich gebe die Hoffnung in ihrem Falle nicht auf.

Der Chorleiter hat gesagt…

Wenn mein tägliches Leben an guten Beispielen, auch christlicher Art, in reichem Maße nippen dürfte, wäre ich sehr glücklich.
Es gibt Gläubige, die leben den Glauben ohne ihn herauszuschreien. Sie und ich finden immer eine gemeinsame Sprache.
An DEWo kann ich nur sagen: Auch ihre Argumentation kann mein Maß der Dinge nicht erschüttern. Wenn dieses Maß so überschwängkich als allgemein gültig gewertet wird, so kann ich nur lächeln. Wenn ich etwas als wahr erkenne, vertrete ich es. Und das mit ganzer Kraft. Ich nehme mir aber heraus, einem wahren Menschen zu gestehen, wenn ich mir nicht sicher bin.
Hier prallen die Meinungen aufeinander, die dieses Herangehen nicht zulassen. Da bin ich dann so, wie ich bin.
Übrigens: Christliches Verhalten kann den Kinderwunsch gut darstellen, dieser Wunsch ist aber nicht bei Christen allein feststellbar.
Wie nennt man dieses Verhalten bei Religionslosen? Unchristlich?
Ich weiß, daß es mindestens ein anderes Denken gibt.
Wer mir sein Denken und dessen Ergebnisse überstülüen will, sollte besser vorgehen. Wie dem Bundespräsidenten nahegelegt wird, nicht zu unterschreiben, ist wohl eine Geschmacklosigkeit und Bevormundung übelster Art. Doch das, das merkt ihr schon nicht mehr. Und so macht ihrs mit jedem, der nicht eurer Ansicht ist.
Mit mir nicht.
Jeder sage Seins. Der Hörer möge entscheiden, wie auch die Zeit, auf wessen Seite der Ausschlag der Waage der Geschichte größer, zumindest sichtbar ist.
Und da schaue ich auch nach.
Daher: Feste Meinung, nicht festgefahrene Meinung. Denn sie bewegt sich doch.

Anonym hat gesagt…

Wennste mia mit Gotteswort vor Recht und Wahrheit rumtorkelst, warste noch nich vor Gericht. Da merkste das Richterwort vor Gotteswort geht .Da musste dein Recht und deine Wahrheit einfordern, da hülft dia auch kein Gott und Kaisa.
Mutta hat sich schon bei mia entschuldigt dat se ma inne Welt gesetzt hat.
War aba gutt. Is meine Schwesta doppelt klug und de Welt keena wenja.
Sone Tasten sin gutt. Doch füa heute langs.

Anonym hat gesagt…

Der Meister dieser Seite hat sich in Sachen bescheuerte Labels selbst übertroffen:

"Familie, Horror, Sexualisierung der Kinder"

Sonst war es immer Horror im engeren Sinne - Amoklauf, Literatur - jetzt ist schon eine rückläufige Geburtenrate der totale "Horror".
Ich sehe schon Mathias von Gersdorff kreischen, wie in "Der Schrei".

Anonym hat gesagt…

Diese Welt ist weiss zur Ernte. Das Malzeichen des Tieres steht bereit und wartet auf seinen Einsatz. Stichworte Verichip und Hitachi. Zudem kommt die Wirtschaftsregierung in die Gänge, die Voraussetzung für das 2. Tier ist. Allerdings ist die Wunde des 1. Tieres zu bedenken, welche heil werden wird. Diese Wunde ist der Weltweite Finanzkollaps, die massiv verwundete Wirtschaft. Ich schätze mal, in 20 Jahren bricht die 2. Jahrwoche Daniels an.

Anonym hat gesagt…

sorry, die letzte Jahrwoche
sollte es heissen

Soli deo gloria hat gesagt…

@ Anonymus
Zitat.
"Ich möchte, daß wor aus Fehlern lernen. Ich möchte, daß man seine Fehler zugeben kann. Ich möchte, daß auch ein Großer zu seinen Fehlern stehen kann, ohne dafür ausgerissen zu werden. Wir sollten zueinander finden und nicht immer rufen: Aber wir sind die Ersten." Zitat Ende.
- Diese Behauptungen habe ich des öfteren von sozialistisch gesinnten Menschen sagen hören. Sie haben das für sich selbst beansprucht und von anderen verlangt. Scheinbar ehrlich und ehrwürdig. Aber nirgendswo habe ich dies eher verwirklicht gesehen, als bei aufrichtigen Chtristen. Daher gehört mein Leben Christus. Für selbstbetrügerisches Moralisieren ist mir mein Leben zu wertvoll. "Man(n) lebt nur einmal."

Anonym hat gesagt…

@ Soli deo gloria

"[...] Diese Behauptungen habe ich des öfteren von sozialistisch gesinnten Menschen sagen hören."

Toll und "alles für die Familie", "Individualität zurückstecken für das Kollektiv" und "Deutschland geht unter" habe ich von Nazis gehört.

Anonym hat gesagt…

Die "Babyboomer - Generation" - also die große Menge an Menschen welche zwischen 1959 - 54 geboren wurden - haben selbst nicht wiederholt, indem Sie auch entsprechen Kinder in die Welt gesetzt haben. Das mag damit zu tun haben, das es modern wurde, das Frauen auch berufstätig werden. Fakt ist: je höher die Schulbildung geworden ist bei Mädchen und jungen, desto weniger Kinder werden empfangen, ausgetragen aber auch geboren. Wir in Europa sehen uns einer großen Pensionsdefizit gegenüber, weil einerseits die Zahlen der Pensionsbeziher pro 1000 Einwohner drastisch steigen wird - ein prozeß, der bereits begonnen hat, aber auch pro 1000 Einwohner wird es zunehmemd mehr Menschen geben, die chronisch karnk sind, Pflegegeld brauchen, Heimhilfe, mobile Unterstützung zu Hause - aber auch in Wohngruppen ec. benötigen. Da wir selbst zu wenig Kinder - trotz künstlicher Befruchtung und der freien Wahl, auch als 60 jährige noch Kinder - mit medizinischer Unterstützung - in die Welt setzen zu können - kann unsere Gesellschaft auf Zugereiste nicht verzichten. Die Zugereisten scheine ersatz für unsere Kinder zu sein - zumindest was die Arbeits- und damit die einzahlende Bevölkerung in unsere Pensionssysteme zu sein scheint. Was anders ist die Bevölkerung in wirtschaftlich und bildungsarmen Regionen dieser Welt. Hier ist die Massenvermehrung Alltag. Da weder die Eltern noch die dortigen Gesellschaftssysteme die eigene Bevölkerung z.B. mit Infrastrukturen wie Schulen, sauberen Trinkwasser, Ausreichend umweltverträglicher Müllentsorgung, Med. Unterstützung ec. aufzubauen vermochte, stehen wir vor einem Wandel. Zunehmend mehr "Flüchtlinge" kommen in Zivilisierte Länder und erhoffen sich aufnahme. Wegen der Ernährung: Grundsätzlich gehe ich davon aus, das unsere Erde immer noch ausreichen Essbares Hervorbringt - doch wie unterschiedlich gehen wir damit um? Immer noch schmeißen wir in großen Mengen essbare Lebensmittel weg z.B. weil sie zu krumm gewachsen sind - oder weil es sich um das gestern gebackende Brot sich handelt. Hier müssen allumfassend geselölschaftliche Änderungen kommen - sodass jede/ r Satt wird, entsprechend seinen Talenten Schulbildung erhält - und jeder für den gleichen Fleiß das gleich hohe Einkommen erhält. Denn nicht das anhäufen von materiellen Werten macht inhaltlich glücklich, sondern wenn alle fleißigen satt geworden sind und arbeitsscheue besser als bisher zur Arbeit angeleiten werden. Auch wird es zu einer umverteilung von anderen werten und bewertungen kommen. Für nicht an Gott als uns alle Führende Macht glaubende: das wird die Zunamhe an "Natur" und von Menschen produzierten Catastrophen - und en Folgen daraus - mit sich bringen. Gläubige glauben an die Prophezeihungen in alten Schriften (die u.a. auf das Datum 21.12.2012 weisen), in denen steht, es wird der Tag kommen, das es Gott/ Allah/ Elohim reicht und er jeden einzelnen von uns zur Rechenschaft ziehen wird. Mal schauen, was die Zukunft bringt. Übrigend: im falschen Körper geboren worden zu sein kann vorkommen. Ebenfalls das nach sex. Gewalt sich Traumatisierte dem eigenen Geschlecht zu wenden (oder ganz auf Sex verzichten). Fürsorge hat grundsätzlich nichts mit dem Geschlecht zu tun, doch wir sollten uns die Frage gefallen lassen: warum sind so wenig Männer bereit, den Kindern in Krabbelstuben, im Kindergarten und in der Volksschule zu dienen und Kinder in dieser Altersstruktur zu versorgen? Vielleicht: weil - gesellschaftlich betrachtet in jeder Kultur - Frauen und Männer geschlechtsbezogen unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen haben? Ohne wechselseitigen Respekt und der Anerkennung, das wir alle uns gleichermassen - vielleicht nicht zeitgleich, sondern zeitversetzt - brauchen, sollte stärker in unser Bewußtsein dringen.

Anonym hat gesagt…

zahlen korrektur: Babyboomergeneration begrifft jene, die zwischen 1955 - 1964 geboren wurden. So begann mein Schulalltag: nicht nur mit Lehrermangel, sondern auch folgenden Fakten: 56 Kinder teilten sich eine Schulklasse.

ich hat gesagt…

Wird wohl keiner was gegen haben wenn de dir einen glauben verordnest. Schön is, wenn de da danach lebst ohne andere von ihrem weg abzubringen.
Guck dir mal die heutige zeit an. Ständig Verunglimpfung von leuten die zu mehr taugen. Gehn se eben in de wirtschaft wenn se die gesellschaft nich will.
Ihnen helfen und unterstützen? So was doch nich!
Da sagen sich einige: lieber kinderlos als klugscheißer.

Anonym hat gesagt…

Und die Kinderlosigkeit vererbt sich imme vom Vater auf den Sohn.