Dienstag, 27. September 2011

Der Papstbesuch, die Medien und die Homo-Lobby

Der letzte Papstbesuch in Deutschland hat einmal mehr gezeigt, dass die Homo-Lobby ein reines Medienspektakel ist, eine Bewegung ohne Basis und mit geringen Mobilisierungsmöglichkeiten. Die angekündigten Proteste waren mickrig und lächerlich und bestanden in Berlin meist aus Blasphemien - zu was anderem sind sie offenbar nicht fähig.

Im Vorfeld des Besuches haben linksberichtete Medien ständig über die angekündigten Proteste berichtet und gedroht, dass sie die Note des gesamten Papstbesuches geben würden.

Was schließlich zustande kam, war erbärmlich und nichts anderes als Zeichen von Kleingeist und Engstirnigkeit.

Die Menschen, die zu den Papstveranstaltungen massenhaft strömten, haben sich überhaupt nicht von den linksgerichteten Medien beeinflussen lassen. Sie gingen froh und unbesorgt in die Papstmessen in Berlin, Erfurt und Freiburg und sonstige Orte, als ob es die Debatten in den Vormonaten gar nicht gegeben hätte.

Man fragt sich: Haben die Medien überhaupt noch Einfluss? Wie kann es sein, dass sie monatelang eine Stimmung im Volk wiedergeben, die offenbar gar nicht existiert ist? Werden sie von den Menschen überhaupt noch ernst genommen?

Während des Papstbesuches haben viele Medien offenbar gemerkt, dass sie zu weit gegangen sind und nicht einmal ansatzweise die Stimmung der Menschen getroffen hatten. So wurde die Berichterstattung immer wohlwollender bis freundlich. Am Samstag waren die Proteste maximal noch Randbemerkungen, am Sonntag nicht einmal das.

Der Papst nahm nicht nur Politiker, ZDK-Funktionäre und Theologen ins Gebet, er zeigte auch den Medien ihre Grenzen. Viele Journalisten halten sich für unfehlbare Personen, Propheten und Kirchenlehrer. Einige wenige Tage langten, um sie zu ihrem wahren Maß zurechtzustutzen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Was man so alles glauben kann.
Was man denkt, anderen glauben machen zu können.

DEWo hat gesagt…

Auch wenn sich die „Stimmung“ in den Medien diesmal zusehends versachlichte und schließlich die Worte des Papstes den Stellenwert bekamen, der ihnen gebührt: Machen wir uns nichts vor, die Medien sind eigentlich die größte Macht in unserem Staate geworden, was die Beeinflussung der „Volksmeinung“ betrifft!
Gerade Zweifler werden dann oft aus der Gemeinschaft der Kirchen gerissen, bis in den Strudel des Atheismus hinein – und gerade dessen „Predigern“ wurde im Vorfeld des Papstbesuches ein übertrieben weiter Platz in „hochrangigen“ Talkshows (ARD und ZDF) eingeräumt. Kein Wunder, denn die Christen unter den Journalisten sind relativ dünn gesät und drohen immer mehr in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.
Ich selbst bin nicht katholisch, doch das meiste, was der Papst in seinen Predigten und Reden sagte, kann ich aus vollem Herzen unterstützen!
In den Medien (ich spreche nur von den öffentlich-rechtlichen) herrscht ein geradezu volksverdummender Geist, denn wichtige Themen werden nur für kurze Zeit hochgedrückt, um gleich wieder in der Versenkung zu verschwinden. Diese Kurzlebigkeit wichtiger Gedanken ist schädlich, denn sie entwertet deren Bedeutung für unsere Gesellschaft, deren Entwicklung in den letzten Jahrzehnten sich nicht zum Guten hin gewandelt hat.
Viele Zeitgenossen sind daher auch nicht wirklich gut informiert und fallen ganz schnell auf irgendwelche Stimmungsmacher herein, die dann reine „Bauchentscheidungen“ provozieren – wahrer Ungeist unserer Zeit!

Anonym hat gesagt…

und dabei schaut keiner nach dem was er nicht gesagt hat
...

Anonym hat gesagt…

Und wie isses damit?
Christus spricht: "Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." Johannes 13,35

Der Chorleiter hat gesagt…

Es ist für mich immer wieder unfaßbar, was alles unter christlich gezählt werden will: Besonders Leute, die entgegen der eigenen Passagen in ihrer Schrift die Ehe ausschließen, auch die Gleichgeschlechtlichkeit verurteilen und l.n.l. der Welt ihre Sicht als einzig Wahres verkaufen wollen. Dann liest man hier etwas, was nur die eine Seite ist und kann andererseits auch das, wenn auch an anderer Stelle lesen:
http://www.focus.de/politik/deutschland/papst-besuch-vatikan-berater-kritisiert-wulff-rede_aid_670231.html
Da fragt man sich dann, wie ernst man euch noch nehmen kann, wie und zu welchen Konditionen ihr in die Lösung täglicher Probleme eingebunden werden könnt, was für uns an eurer Haltung ertragbar ist.
Erschröcklich.

Anonym hat gesagt…

is doch gut wenn die medien von den fetten pfründen der kirche abgelenkt werden
ihr braucht ne vertuschungslobby für das wahre leben

2011 http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,789517,00.html