Dienstag, 27. September 2011

560.000 Internetsüchtige in Deutschland/ Vor allem Jugendliche sind betroffen


Besonders junge Menschen im Alter zwischen 14 und 24 Jahren sind in Deutschland laut einer Studie von Internetsucht betroffen. Zum Teil haben sie die Kontrolle über ihre Internetnutzung verloren. "In der virtuellen Welt finden sie Erfüllung und Anerkennung, die ihnen möglicherweise im wirklichen Leben verwehrt bleiben", sagte die Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, am Montag in Berlin.

Internetsüchtige verbringen am Tag durchschnittlich vier Stunden im Netz. Viel größer ist die Zahl der "problematischen Internetnutzer": Rund 2,5 Millionen gelten als gefährdet. Am Tag sind sie etwa drei Stunden online.

Im Rahmen der Studie wurden diejenigen Bürger als internetabhängig eingestuft, deren Lebensgestaltung sich "fast nur noch in der virtuellen Welt des Internets" befindet. Wer somit Verhaltensauffälligkeiten wie Entzugserscheinungen, Angst oder Langeweile aufweist, während er offline ist, oder im Rahmen des Internetkonsums die Kontrolle über die Zeit verliert, sollte sich Gedanken machen, so das Bundesgesundheitsministerium.

Bei den 14- bis 24-Jährigen sind es 2,4 Prozent, die als internetsüchtig eingestuft werden. 13,6 Prozent sind gefährdet - das heißt, dass die Gefahr sehr groß ist, in die Abhängigkeit zu rutschen. Sie verbringen die meiste Zeit in sozialen Netzwerken und bei Onlinespielen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

SMein 18-jähriger Dohn ist Internet-spielsüchtig seit Jahren. Er ist an einer Seite schwerhörig und weiß, dass er 3-Wochen-frühgeburtig ist. Er hat kein Thema zum sprechen, folgt elternlichem Wunsch bereitwillig, in der Schule Minimalist. Nun spielt er den ganzen Tag, bis 2 Uhr in der Früh. Lernt nichts über dem nötigen: durchgefallen. Seine Schulärztin Mutter ist genauso nichtssagend auch ohne Spelsucht - untenimmt nichts, kaufte Super-LapTop für das Kind, doch immer fleißig im Erfüllen des Druckes des Pädagogen-Vaters. Wir wohnen erneut in Budapest, da bayerische Bürokratie unerträglch blöde gewesen is.
Wer oder was kann her helfen? Ohrfeige, Scheidung, Psychologie?

Gino hat gesagt…

"Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und
ein armer Kerl jeder eine halbe Million."
Franklin Roosevelt

Pauker hat gesagt…

Wie man es bessermachen kann zeigt:
http://www.jff.de/?BEITRAG_ID=6332

und alles was dazu gehört.
Immer mit den Finger auf alles zeigen, was nach schlecht klingt, schafft keine Änderung.
Hinweise sind gut, doch Mitfühlen und Mitgestalten, den anderen verstehen ist das rechte.
Bei euch klingt Internet wie Schmuddelkram.
Z.B. die Aktion des Papstes zur Nutzung des net ist nicht nett, denn es ist nur auf seine Bedingungen gerichtet. Und net ist mehr. Doch jeder Vorteil bringt auch Gefahren. Wie schrieb man: Die Dosis machts. Helfen oder Verderben, Leben oder Tod.