Freitag, 24. Juni 2011

Protest gegen Christianophobie vor dem EU Parlament in Brüssel

(Brüssel, FPEC, 22. Juni 2011) Die in Brüssel ansässige Organisation „Fédération Pro Europa Christiana“ (FPEC) veranstaltete am 22. Juni 2011 einen Protest vor dem Brüsseler EU Parlament, mit dem sie eine Unterschriftenkampagne für die Einführung eines weltweiten „Tages gegen Christianophobie“ starten.

Auf dem Place Luxembourg verteilten mehr als ein Dutzend Mitstreiter tausende von Flugblättern an Passanten. Um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, trugen sie rote Umhänge und errichteten eine rote Standarte mit goldenem Löwen.

Die FPEC schlägt den 2. März als weltweiten „Tag gegen Christianophobie“ vor, denn an diesem Tag wurde dieses Jahr Shahbaz Bhatti, pakistanischer Minister für Minderheiten, wegen seines christlichen Glaubens ermordet.

Nach Angaben der Veranstalter der Kampagne verliert alle 5 Minuten ein Christ wegen seines Glaubens sein Leben, was Christianophobie zu einem der schlimmsten sozialen Übel unserer Zeit macht. Die FPEC beklagt, daß sich weltweit keine Autorität findet, die bereit wäre, dieses Übel zu bekämpfen.

Damit das Töten von Tausenden von unschuldigen Menschen aufhört, hat die FPEC eine öffentliche Petition an den Generalsekretär der UNO, Ban Ki-Moon, gerichtet, die unter der Adresse http://www.againstchristianophobia.org im Internet zugängig ist.

„Das Blut der Märtyrer ist die Saat für die Christenheit, aber das ist kein Grund, weder so viel Blutvergießen zu dulden, noch mit verschränkten Armen untätig daneben zu stehen“, erklärten die Veranstalter.

Während die einen Flugblätter verteilten, skandierten andere an das Gewissen der Passanten gerichtete Slogans:

- Shahbaz Bhatti, Imran Masih, Asia Bibi… / die Liste der Opfer wird länger und länger / Was sollen wir tun für unsere verfolgten christlichen Brüder und Schwester in der ganzen Welt?
- Noch nie in der Geschichte der kulturellen Konflikte der Menschheit / wurde von so wenigen Fanatikern / so großes Unrecht / an so vielen Unschuldigen verübt / Schöne Reden sind nicht genug, um dieses Morden zu stoppen / Handeln ist gefragt / Für den 2. März als weltweiten Tag gegen Christianophobie!
- Es hängt das Schweigen des Westen über dem Schicksal unserer christlichen Brüder des Ostens / Werden wir die nächsten sein? / Ja, wenn wir nicht handeln.
- Am 2. März wurde Shahbaz Bhatti, pakistanischer Minister für Minderheiten / für seinen christlichen Glauben ermordet / Machen wir diesen denkwürdigen Tag zum weltweiten Tag gegen Christianophobie!
- Plünderung und Zerstörung von Kirchen / Gotteslästerliche Ausstellungen / Diskriminierung am Arbeitsplatz / Missachtung des Rechtes auf Gewissensfreiheit / Christianophobie stoppt nicht an der türkischen Grenze / Sie wird betrieben von unseren eigenen Regierungen und den europäischen Institutionen!
- Militanter Säkularismus will die Christen zu Bürgern zweiter Klasse degradieren / Werden wir bereitwillig akzeptieren, zu Fremden im eigenen Land zu werden?

Der weltweite Tag gegen Christianophobie, so die FPEC, böte die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung sowie der sozialen Bewegungen, der politisch Verantwortlichen und der Medien auf dieses wichtige Thema zu ziehen und für die Christen, sich an diesem Tag für die Verteidigung ihrer Rechte in der Gesellschaft einzusetzen.

Kommentare:

glaube an den menschen hat gesagt…

die einen kapieren nicht mehr als die anderen - macht was für alle tragbares - es gibt nur einen GOTT und den kann jeder nur mit tod und verwüstung für andere an sich ziehen - macht einen tag gegen die dummheit und den wohlstand zu ungunsten der armut - spielt euch nicht nur für eure heiligkeit auf denn für andere ist sie abwegig - mit heut ihr meinen juden hau ich euren juden sollte schluss sein - hawk

Wattwunder hat gesagt…

@glaube an den menschen greift mit seiner Meinung viel zu kurz, denn es geht nicht, wie viele Europäer meinen, um Kampf zwischen den Religionen, sondern es geht um den Kampf der Religionen gegen Christen! Mir scheint es wie Neid, weil Christen Frieden mit Gott haben (Welcher Nichtchrist hat den?), weil Christen Liebe gegen jedermann ausleben (tätige Nächstenliebe in aller Welt trotz Verfolgung), weil Christen keine Rache üben, sondern vergeben (siehe Türkei) und vor allem weil Christen NICHT zu irgend einem unbekannten Gott beten, sondern zum Vater von Jesus Christus, der als Gottes Sohn in diese Welt kam als Erlöser für viele, der ihnen seinen Geist gab, damit sie als seine Nachfolger in seinem Sinn leben und seine Botschaft trotz Verfolgungen liebevoll verbreiten. Komme mir jetzt keiner mit Kreuzzügen etc., Hanbdlungen von gottlosen Menschen unter dem Deckmantel KIRCHE. Wahre Christen sind geduldig, voller Liebe und nicht nachtragend.

Der Chorleiter hat gesagt…

Warst du mal da, wo verschiedene, sich christlich nennende Gläaubige so friedlich begegnen?
Z.B. Nordirland, Bethlehem, USA usw
Dann ist die Zahl der wahren Christen verschwindend.
Der gadm hat schon richtig formuliert:
... - es gibt nur einen GOTT ..."
Doch das begreift ein Religiöser nicht, meint immer, seiner sei der wahre, der einzige. Und bleibt unter dem Strich den Nachweis schuldig.
Solange das so ist, werden wir in der Welt Gewalt zur Vorherrschaft haben, kein friedliches Leben und schon gar kein akzeptiertes Miteinander.
Es gibt und sollte nur einen Chorleiter im Chor geben - doch viele anderen Chöre, was den Klang der Musik macht, das Vielfältige im Leben zeigt.
Hier ist es Kampf um das Vorrecht, Nächstenliebe nur bei Anerkennung.

Trapin hat gesagt…

@Chorleiter

In der Tat, die Zahl der bewussten Christen ist gering.
Und es gibt nur einen Gott, der sich in gleicher Weise allen Menschen offenbart.
Ein Christ leidet um der Gerechtigkeit Willen. Das Streben nach Gerechtigkeit und letztlich die Gewissheit, dass Gottes Gerechtigkeit hier auf Erden nie erreicht werden kann, macht uns demütig und lässt uns die unverdiente Gnade zuteil werden, die in Jesus Christus ist.
Auch wenn wir fallen, hebt er uns auf.

glaube an den menschen hat gesagt…

wir leben alle auf dieser erde
warum soll sich 1 gott offenbaren und andere als götzen u.ä. abgestuft werden? die beweise kenne ich nur als hörensagen von den altvorderen abgehört und nacherzählt - daher glauben Ist es daher nicht fragwürdig wenn die demut zum gott aber nicht zum menschen nebenan reicht? wie kann ich anerkennung fordern doch für gleiches nicht bereit bin sie anderen zu geben?

Anonym hat gesagt…

"Nach Angaben der Veranstalter der Kampagne verliert alle 5 Minuten ein Christ wegen seines Glaubens sein Leben, was Christianophobie zu einem der schlimmsten sozialen Übel unserer Zeit macht."

Nach meinen Angaben regnet warmer Schnee von unten. Solange keine Fakten vorgelegt werden, brauche ich diese Aussage nicht zu glauben, zumal mir diese Zahl extrem hoch gegriffen vorkommt.

Paul Herzog von Oldenburg hat gesagt…

Rechnung: 105000 Christen verlieren jedes Jahr wegen Ihres Glaubens ihr Leben (Massimo Introvigne, Beauftragter für Diskriminierung von Minderheiten, OSZE 2011). Ein Jahr hat 525600 Minuten. Also stirbt rechnerisch alle 5 Minuten ein Christ wegen seines Glaubens.

Anonym hat gesagt…

Werter Herr,
wenn ich in einem Gebiet lebe, welches seine Anschauungen und seine Geschichte hat, sollte ich, wie die Diskussion in Deutschland zeigt, eine gewisse Art von Integration zeigen oder dort mit und nach meiner Meinung leben oder dieses Gebiet verlassen.
So, wie nicht in allen Länder unsere Art von Freiheit und Demokratie herrscht, so gilt das auch für Glauben und Ökonomie.
Das Bestimmende anerkennen oder dort leben, wo meins anerkannt ist.
Was ist dann Nordirland?

Alexander Simon hat gesagt…

Der Gedanke kam mir eben auch:
Was sind dann Tote in Nordirland?
Beide Seiten christlich (oder etwa nicht) verdoppelt die Zahl ohne große Anstrengung. Bringt die Statistik voran. Genial.

Der Chorleiter hat gesagt…

Ich sehe hier wieder einmal, daß es Menschen gibt, die mit aller Gewalt aus der menschlichen Gemeinschaft ausbrechen wollen.
Christianophobie?
Seine Anschauungen in den Vordergrund rücken, obwohl das gleiche mit anderen Menschen anderer Anschauung auch passiert;
Haben's halt Pech.
Welchen Schritt habt ihr als Christen unternommen, die Anschauungen für das Leben in Gleichgewicht zu bringen?
Ihr schafft es nicht einmal, den GOTT für alle als Bild für die, für unsere Zukunft erstrahlen zu lassen. Ihr zankt euch schon um dessen Zugehörigkeit, ob nun jüdisch, evangelisch, katholischm methodistisch usw. Und jeder behauptet: Ich vertretze den wahren Glauben, glaube an den einzigen Gott: d.h. die schlimme Schlußfolgerung: Alle anderen lügen.
Wer läßt sich das gefallen?
Stellt nicht für euch Forderungen auf, die in der Geschichte schon zu viel Unfrieden gestiftet haben. Verwirklicht Schiller:
"Alle Menschen werden Brüder...",
denn Brüder kann man sich nicht aussuchen, man lebt mit ihnen, man ist Gleicher unter Gleichen.
Das ist mein Glauben; bisher kann ich leider nur sagen, es ist nur Gleuben.
Und auch ihr macht es einem da nicht leicht.
Wer führt wohl schneller zum Ziel Frieden: Göttliches Wollen oder menschliche Vernunft?
Das wird noch einigen das Leben kosten. Hauptsachen dem Anderen. Und nicht mir. (Drückt dieser Post jedenfalls aus)
Schade.

Christoph Rebner hat gesagt…

Psychiatrie mit politischen Kampfparolen zu verbinden bringt Diktatur. Phobie ist nicht die Ursache der Christenverfolgung. Bosheit ist es.

Reimer hat gesagt…

Wer mit der Bosheit andre meint,
sich selbst aber gescheit,
der sieht nur, was er gerne greint,
doch nie die Wirklichkeit.
Wer glaubt, er sei der Erde Lenker,
ist Gläubiger, nicht aber Denker.

Christoph Rebner hat gesagt…

wer Christen als Denker verfolgt ist Lügner.

Anonym hat gesagt…

Möchten oder können Christen nicht als Denker in der Welt angesehen werden? Oder soll ein Denker mit wahren Erkenntnissen, die Christen nicht passen, als Lügner hingestellt werden?
Da haben Sie sich aber was ausgedacht, wohl eine Denkphobie?

Christoph Rebner hat gesagt…

wer mit Phobie andere meint
ist böse,
nicht gescheit!