Freitag, 3. Juni 2011

Bundesärztekammer: Für Lockerung von PID und Organtransplantation, gegen Sterbehilfe

Die Bundesärztekammer votierte gegen eine Lockerung ihrer Grundsätze hinsichtlich der Sterbehilfe. Der scheidende Präsident, Jörg-Dietrich Hoppe, hatte zuvor eine Aufweichung angekündigt und wollte die Entscheidung über Sterbehilfe dem Gewissen der Ärzte überlassen. Nun stimmten die Teilnehmer des Deutschen Ärztetages folgenden Passus zu: "Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten."

Leider plädierte aber die Ärztekammer für eine Zulassung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) sowie dafür, Verstorbenen auch ohne deren vorherige Zustimmung Organe zu Transplantationszwecken entnehmen zu dürfen, solange die Angehörigen nicht widersprechen. Zur Zeit dürfen Organe bei Transplantationen verwendet werden, wenn eine ausdrückliche Einwilligung des Betreffenden vorliegt.

Kommentare:

ich hat gesagt…

Sollte man sich mal ein beispiel nehmen: durch nachdenken zur entscheidung kommen.
Ändern sich die bedingungen, sollte sich auch mal das erebnis ändern dürfen.
Nicht ansichten von anno domini, die da schon vom abseits waren, können beim entscheiden die rolle spielen.
Glaubt nur weiter daran. Gebt G eure sprache und eure gedanken, doch was man davon zu halten hat wird weiter um sich greifen.
Mit G zu M, doch nicht: erst G dann M.
Leider kann man von einer zulassung des verstandes eurerseits nicht wirklich reden.
Euer beitrag ist immer jenseitig, läßt nicht mal dem lebenden die chance auf die heutigen probleme mit heutigen mitteln für das heute und sich selbst optimal zu reagieren.
So, wie man sät, wird man ernten.
Jetzt muß ich los; sonst verpasse ich den anfang.

Anonym hat gesagt…

Verstehe nicht was "ich" will.
Solche unverständlichen Kommentare sollten doch besser gleich gelöscht werden.

Old Geezer hat gesagt…

TJa, nur blöd daß damit immer noch jeder individuelle Arzt vor der Enscheidung steht, ob er einem sterbenden Patienten eine hinreichende Dosis Schmerzmittel verpaßt - auch wenn es dessen Leben verkürzt und er damit eine Anzeige riskiert - oder ob der bemitleidenswerte Patient elendig dahinvegetieren und sich bis zum bitteren Ende quälen darf.

Der Chorleiter hat gesagt…

Vielleicht stochern sie das Nachdenken an, so man Nachdenken will? Oder kann? Oder lieber Nachplappert?
Bei der Ärztekammer ist Bewegung, gibt Gläubige, Bekennende weiter Denkende.
Behauptungen werden überprüft, übernommen, zurückgestellt, verworfen, neu beurteilt.
Wer der Schöpfung dienen will, sollte selbst schöpferisch werden.

Anonym hat gesagt…

Interessant ist, dass MvG jede Gegenposition mit ihren Argumenten ausblendet, als ob ein Konsens herrscht. Das ist in gewisser weise faschistisch.

ich hat gesagt…

Ich
weiß dass ich schwerzuverstehen bin Dochdie probleme sind es auch wesderwegen klare kommentare nicht klare verhältnisse schaffen
Klares denken egal wie gesagt hilft
Die erregerdiskussion zeigt dass vorprellen produziert wird Abwarten ist keines modernen menschen stärke wie auch der medien
Das echo ist ein ergebnis des rufens doch das zeigt immer den ausgang
Wir sind menschen und sollten uns auch so bewegen trotz glauben und anderer unzulänglichkeiten
Hört euch um was zu diesen problemen und wie und von wem warum gesagt wird
Wir sollen die schöpfung bewahren
Nadann zeigts mal nicht nur durch reden, springt über euren schatten eh er euch im dunkel lässt springt ins helle so ihr die kraft habt

Gino hat gesagt…

Und bleibe bei dem, was dir dein Herz rät; denn du wirst keinen treueren Ratgeber finden.
Jesus Sirach 37, 17