Freitag, 11. März 2011

Verbot der Gehsteigberatung vor Pro-Familia in Freiburg i.Br. wahrscheinlicher

Laut Informationen der „Badischen Zeitung“ vom 11. März 2011 hat das Verwaltungsgericht Freiburg den Antrag des Vereins "Lebenszentrum – Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland" abgelehnt. Dem Verein war verboten worden, in der Humboldtstraße schwangere Frauen, die dabei waren die Beratungsstelle von „Pro Famiia“ zu besuchen, anzusprechen. Das Verwaltungsgericht ließ verlauten, daß dieses Verbot voraussichtlich rechtmäßíg sei. Es ginge bei der Gehsteigberatung nämlich nicht um eine Ausübung des Rechts auf freie Meinung, sondern um ein Ansprechen schwangerer Frauen durch Unbekannte. „Meinungskundgebungen wie etwa Mahnwachen oder das Hochhalten von Transparenten seien (von einem Verbot) nicht betroffen; auch habe die Stadt keine Bannmeile gegen den Verein verhängt“, so die Badische Zeitung.

Sollte die Gehsteigberatung tatsächlich verboten werden, wäre das ein Skandal. Abtreibung ist in Deutschland nach wie vor eine illegale Handlung, durch die ein Kind getötet wird. Deshalb darf die Gehsteigberatung nicht bloß als ein „persönliches Ansprechen durch Unbekannte“ angesehen werden, sondern als ein Versuch, Leben zu retten. Dann Aktionen und Methoden gerechtfertigt, die in anderen Situationen als unangemessen erscheinen könnten.

Weiterführende Links:

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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sollte die Gehsteigberatung tatsächlich verboten werden, wäre das ein Skandal? Sollte die Belästigung schwangerer Frauen vor den Beratungsstellen von pro familia nicht verboten werden, wäre *das* ein Skandal! Wäre ich betroffene Frau, würde ich persönlich eine Bannmeile verfügen lassen und mich dann auf einem Stühlchen vor die Beratungsstelle setzen.

Alexander hat gesagt…

Eure Gehsteinberatung mit Losungen garniert ist eine infame Belästigung. Wie bei der Werbung: Aufgezwungen, ungefragt, einseitig, alles andere taugt nichts, wir haben recht.
Versucht es doch mal, euch mit ganz normalen Büchern zu befassen, die euch, ganz speziell euch, beraten können, ohne Bramborium. Doch da ist neben Lesen auch Verstehen gefordert, Erkennen erwünscht.
Wer da denkt, wozu kompliziert denken, wenn es das Glauben einfacher gibt, versteht nicht den Glaube und das Wissen.

Kind hat gesagt…

Zu den dämlichen Kommentaren von Alexander und Anonym fällt mir nichts mehr ein! Macht doch eure Vorschläge mal dem DLRG! Verbot für Lebensrettung ist echt Schwachsinn!

Nichtabgetrieben hat gesagt…

Wir leben in einer desolaten Gesellschaft. Was unsere Väter und Mütter noch als verwerflich ansahen, ist heute rechtlich geschützt. Lebensnotwendige Werte werden dem Gender-Mainstream geopfert. "Irrt euch nicht; Gott lässt sich nicht verspotten!"
Denn Mord bleibt Mord.

Väterpower hat gesagt…

Was soll so skandalös an der Gehsteigberatung sein ??? Hmm???
Die Frau kann ja nein sagen und dann ist gut.
Aber wenn sie bisher derart einseitig und verschleiernd "beraten" wurde, daß sie Pro Familia (Pro Mordio)ernsthaft als Beratung aufsucht, ist ein gegengewicht dringend nötig.
Anonym und Alexander, ihr seid in dieser Sache gewogen und zu leicht befunden worden.
Ihr vertretet ein veraltetes Denken tödlicher "Selbstverwirklichung".
Von unserer Seite 2X big Pfui

A.Vollbrecht hat gesagt…

Die Wehrlosen werden später IMMER dankbar für JEDE Hilfe von AUßEN sein!
Gott schütze ALLE Kinder des Universums!!:

http://www.ftd.de/politik/international/:berichte-ueber-gau-japans-regierung-verteilt-jod-gegen-strahlenvergiftung/60024689.html

Katze hat gesagt…

Is euch lieba wenn e priester de olle zum engelmacher drängt?
Isch kann villeicht bei deutsch was brauchen, doch bei euch helfen lassen zu euren preis? Nee danke.
Gegen PID stammeln und deppe kinda in kauf nehmen. Na hilfe.
Und dann ein kommando wie leuchtturm verkaufen was soll vertrauen bieten.
Gehsteigberatung nit angebot is da in amsterdam für männer besser und verständlicher führt aber da nicht zu eurer kundschaft.
Wann ist ein mensch mensch? richtich erst wenn er damit für sich und andere umzugehen versteht. Euch fehlt da wat und zwar ein ganzer teil.
Schleicht euch von mir.

Cathrin Bauer hat gesagt…

Wenn eine schwangere Frau zur Familienberatung geht ist wohl eh JEDE Beratung zu spät, außer der, wie sie am gescheitesten ihr Kind aufzieht, nämlich SELBER!!

Gino hat gesagt…

Mein Spruch, der mir auch sagt, dass Leben beginnt erst nach Eigenständlichkeit:
"Leben heißt für mich, mehr Träume in meiner Seele zu haben als die Realität zerstören kann."
von Hans Kruppa und vom Leipziger Kirchentag - danke Christian

protector fidei hat gesagt…

Wenn Sie etwas für Frauen in Not tun wollen, dann machen Sie entsprechende Angebote. Frauen, die sie wahrnehmen wollen, werden zu Ihnen finden. Ups, Entschuldigung... ich hatte ja ganz vergessen, dass die katholische Kirche seit neun Jahren keine Alternativen mehr anbietet. Dumm gelaufen...

A.Vollbrecht hat gesagt…

Bitte unterstützen UND weiterverbreiten !!:

http://www.psychosoziale-lage.de/

Anonym hat gesagt…

Ich möchte ´mal hören, was Haßprediger Mat. von G. sagen würde, wenn man Menschen davon abhalten würde, seine katholische Kirche aufzusuchen und stattdessen für "Alternativen" ganz ohne Kinderschänder, Schwulenhasser und Co. anbieten würde. Er würde den Sittenverfall und Blasphemie beklagen, der arme. Wenn eine Frau eine Beratungsstelle aufsucht, hat sie einfach irgendein Laie anzusprechen und ihr was vom heiligen Geist zu erzählen. Diese Frau handelt rechtmäßig und geht da bestimmt nicht zum Spaß hin. Verbot der Gehsteigberatung... "beratung..." - RICHTIG SO!!!

Anonym hat gesagt…

Ich bin dafür, dass sich die Autoren mal mit der Gesetzgebung im Bezug auf Abtreibung beschäftigen.
Zu sagen " istillegal" ist nämlich eindeutig nicht korrekt.