Montag, 28. März 2011

Liechtenstein: Fürstenhaus und katholische Kirche gegen Einführung der Abtreibung


Seine Durchlaucht, Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, amtsführender Staatsoberhaupt des Fürstentums Liechtenstein, nahm öffentlich Position gegen die Einführung der Abtreibung in seinem Land. Die Verletzung des Lebensrechts des ungeborenen Kindes sei unethisch und könne nicht mit anderen Gütern abgewogen werden. Damit griff er in die Diskussion anläßlich einer Volksinitiative zugunsten einer dreimonatigen Fristenlösung ein.

Zuvor hatte sich auch der Erzbischof von Vaduz, Wolfgang Haas, in einer offiziellen Stellungnahme gegen die Freigabe der Abtreibung in Liechtenstein ausgesprochen. Er erklärte, eine Beratungspflicht würde durch eine Fristenlösung nicht legitimiert werden.

Auch im Großherzogtum Luxemburg wird zur Zeit über eine Fristenlösung mit Beratungspflicht nachgedacht. Eine Ablehnung in Liechtenstein könnte die dortige Debatte beeinflussen.

Kommentare:

Fellner Maria hat gesagt…

"Abtreibung löst kein Problem - aber sie tötet ein Kind, zerstört die Frau, blendet das Gewissen des Vaters und ruiniert häufig das Familienleben!" betonte Papst Benedikt XVI. im Februar dieses Jahres.
Wir Österreicher wissen, wie recht er damit hat, denn wir haben schon 35 Jahre Fristenregelung - und damit unsagbar viel Not in unserem Land....

Anne hat gesagt…

Wir hatten zur DDR-Zeit auch die Fristenlösung, doch auch Frauen, die damit umzugehen wußten; die konnten sich auch bei den Männern besser behaupten.
Die Not in diesem, jetzt unserem Land, entstand, weil nur scheinheilig gebabbelt wird, was gut für alle ist und der andere nicht gehört wird.
Beispiel: Wir wollen Kinder haben. Haben wir mehr als eines und gehören nicht zu den bekannten Größen und haben nicht die gern gepriesenen Reichtüemer, werden wir leicht und gern als asozial und die-könnten-sich- doch-vorsehen beschimpft.
Und da wollen sie uns Familie und Kinder so schmackhaft machen, den gewälten Abort nach ihrer Lesart als Kindstötung anbieten?
Übrigens: Die Abtreibung ist schon seit Menschengedenken eingeführt und benutzt worden, auch von den hochlöblichen, sich selbst so betitelnden Heiligen gern benutzt worden, um Gründe des Zweifels im Keime (ha, ist das schön) zu ersticken.
Da sage ich lieber wie Neruda: Ich gestehe, gelebt zu haben.
Bei "..., geglaubt zu haben." finde ich einen bösen Beigeschmack.
Der Glaube kann helfen, nur glauben ohne Wissen nicht.

Gerhard hat gesagt…

Ich habe Ihren Beitrag auch bei mir veröffentlicht.
http://deutscheseck.wordpress.com/2011/03/29/liechtenstein-furstenhaus-und-katholische-kirche-gegen-einfuhrung-der-abtreibung/

Matthäsius hat gesagt…

»Wir wollen Kinder haben. Haben wir mehr als eines und gehören nicht zu den bekannten Größen und haben nicht die gern gepriesenen Reichtüemer, werden wir leicht und gern als asozial und die-könnten-sich- doch-vorsehen beschimpft.«

Und weil Sie nicht genug Rückgrat haben, sich gegen dummes Gerede einiger Kommunisten zu verwehren, ist es richtig ihr Kind abzumurksen, damit man Sie nicht dumm ansieht??
Ich bitte Sie...

»Wir hatten zur DDR-Zeit auch die Fristenlösung, doch auch Frauen, die damit umzugehen wußten; die konnten sich auch bei den Männern besser behaupten.«

Offensichtlich konnten Sie es ja nicht, sonst hätten Sie nicht versucht einer der ihren zu sein.

Anne hat gesagt…

Hallo Matthäsius,
ich hoffe, dass sie nicht so sind wie ihre Antworten hier.
Ich habe mein Leben, ich habe meinen Mann und ich habe meine Kinder.
Der Wind, der mir schon in früheren Zeiten entgegen weht, macht es noch heute. Und die Windmaschine wird nicht immer nur von Kommis gedreht, auch Schwarzröcke versuchen es.
Mein Stehen wird, wie immer. dadurch gestärkt.
(Eigentlich ist ihre Antwort ein Nichts, doch ...)

Der Chorleiter hat gesagt…

Matthäsius, wenn ich ihnen meine Meinung zu ihrer Antwort sage, würden sie ihre wieder löschen und scheinheilig fragen, weshalb ich diese Antwort schrieb?
Auf jeden Fall ist klar, daß sie nicht zwischen einem Kommunisten und einem Revoluzer unterscheiden können.
Doch ein Buhwort macht ja so mächtig gruselig, besonders wenn man so daneben haut; aber die moralische Wirkung.

Matthäsius hat gesagt…

»ich hoffe, dass sie nicht so sind wie ihre Antworten hier.«

Wie sind denn meine Antworten hier?

Was sind Ihrer Definition nach »Schwarzröcke«?

»wenn ich ihnen meine Meinung zu ihrer Antwort sage, würden sie ihre wieder löschen und scheinheilig fragen, weshalb ich diese Antwort schrieb?«

Versuchen Sie es doch mal...
Seinen Sie allerdings nicht zu poetisch, wie sonst sooft. In diesem Setting werden nur Wenige Ihre Künste zu deuten wissen.

Bis bald

Der Chorleiter hat gesagt…

@ Matthäsius
In ihrer Antwort zeigt als erstes Unverständnis einer Frau gegenüber, die weiß, was sie will. Alles nach der Regel, die Frau schweige in der Gemeinde.
Und dann noch diese unmögliche Zeit ohne Gänsefüßchen und dem neu gewonnenen Demokratieschickschnack für die eigene Entwicklung deklarieren.
Die Leute, die ihr den Vorwurf wegen der Kinderzahl machten, sind unsere lieben Mitbürger, auch Christen, doch besonders unsere Medienverblendeten.
Die Replik Schwarzröcke als Gegenspieler zu Kommunisten ist mir nur allzu verständlich, denn auch mir wird heute von diesen gern vorgeschrieben, wie etwas zu sein hat.
„Offensichtlich konnten Sie es ja nicht, sonst hätten Sie nicht versucht einer der ihren zu sein. „
Dieser Satz hätte Klärungsbedarf, denn er soll, scheints, etwas unterstellen, was nicht gesagt wurde, aber gern vorausgesetzt werden würde.
Dagegen ist die Behauptung, Abtreibung gäbe es schon immer, außen vor gelassen.
Der Mensch hat sich schon immer zu, in ihren Augen und nach ihrem Verständnis, nur dem Schöpfer zustehende Taten bekannt. Standen sie der gelehrten, bis dato, christlichen Meinung gegenüber, wurde der Macher und sein Tun als unethisch abgekanzelt.
Warum solch Geschrei um die nicht zur Entwicklung zugelassenen Eizellen, aber ein Schulterklopfen für Soldaten?
Da liegt viel im Argen.
Doch es ist wirksamer und einfacher, eine handelnde, bekennende Person des Tötens zu bezichtigen als unseren VIPs das auf den Kopf zuzusagen.
Was darf man als Mensch, was darf man als Christ, was oder wer spricht dagegen oder dafür?
Alles fing damit an: „Eßt nicht die Früchte dieses Baumes!“
Und nun leben wir mit dem Geschmack der Früchte. Den einen stößt das sauer auf, der andere findet nichts Verwerfliches daran. So streiten wir weiter. Ich hoffe, immer für uns und unsere Späteren, nie mit schlechten Gedanken, ein Schritt vor dem anderen, immer nach vorn.

Kein andere sondern ich hat gesagt…

Debatte um das CDU: Angela Merkels Gespräch mit der FAZ (19.09.2010)

„Auf die Frage, was zum konservativen Kern der CDU gehört, antwortet sie: „Dazu gehören die Bundeswehr, die Bereitschaft, unsere Freiheit zu verteidigen, natürlich die Soziale Marktwirtschaft, das Bekenntnis zur europäischen Einigung, dazu gehören die enge Freundschaft mit Amerika, der Schutz von Ehe und Familie.““
Usw usf
Lest ihr euch auch selbst oder wiederholt ihr euch nur gern?
Hier sollte es um und für die Kinder gehen. Nicht Kindereien.
Und zu den Kindern gehört nun mal mehr als nur Glauben. Kindlicher Glauben, der gegen die Einflüsse der Umwelt versagt, führt zu unnötigen psychischen Eskapaden.
Wer von Anbeginn an nur lernt, es gäbe da was, was das Einzige ist, lernt nicht die Vielfalt des Lebens und nötige Bereitschaft zu Toleranz. Doch: Wer sich nicht durchsetzen kann, sollte wenigstens dem Guten nacheifern, uneigennützig helfen.
Eine Führungskraft nur anzuerkennen, wenn sie einem nach den Mund redet, ist genau so fies wie sich selbst gut meinend über andere zu erheben.

Was ist überhaupt konservativ?
Tiefer in Konserven einzudringen um längst verschimmelt Reste essbar zu machen?

Die Auswahl der Umfragen und das Drumherum jammern einen Hund einschließlich 50 m Kette.
Eigentlich sollte man den Mantel des Vergessens über so ein Elaborat packen. Doch der vermutete Sinn verlangt es, seinen Abscheu und ein Gegenwort darüber zu erheben.
Das Wetter ist schön, und das wünsch euch allen.

Kein andere sondern ich hat gesagt…

Entschuldigen Sie bitte, doch das war die Meinung zu:
"FAZ-Umfrage: Merkel soll konservativer werden
Posted: 30 Mar 2011 10:51 PM PDT"

(Und ich weiß noch nicht einmal ob Absicht oder ich das zustande brachten.)

Matthäsius hat gesagt…

Kein Problem...
Vielleicht war es ja gut so, denn dahin hätte Ihr Kommentar noch weniger gepaßt.

Bis bald

p.s. Chorleiter, wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, antworte ich auch Ihnen. Bis dahin...

Anonym hat gesagt…

Wieso halten katholische Priester nicht einfach ihre Klappe und erzählen weiterhin ihre Märchen aus der Bibel??? Sie selbst haben KEIN RECHT, überhaupt da mitzureden, weil sie sich selbst nicht fortpflanzen dürfen, sehr wohl aber für sich das Recht beanspruchen, mit er Moralkeule um sich zu schlagen. Ich hätte mir gewünscht, der liebe Herr Mathias von G. hätte sich ´mal so kritisch mit den Kinderschändungen in der katholischen Kirche auseinanergesetzt wie mit Homosexuellen und Abreibung. Wahrscheinlich fordert Herr von G. demnächst noch, daß die Welt doch als Scheibe anerkannt wird. Es geht um den Körper der Frau, und auch Papst Benedikt hat KEIN RECHT zum Urteilen. Die Abreibung zerstört also die Frau... Sososo... aus dem Amt heraus mit der Moralkeule um sich hauen... die katholischen Geistlichen sind nichts anderes als Tolitäten im Karneval. Man zieht ihnen alberne Klamotten an, und sie labern einen Stuss...