Dienstag, 22. März 2011

Fotos der 1000-Kreuze-Aktion am 12. März 2011 in Münster

Text: Mathias von Gersdorff

Diese Fotos zeigen deutlich, unter welchen Bedingungen die Lebensrechtler in Münster ihren Protestmarsch durchführen mußten. Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungs- bzw. Demonstrationsrecht sind den Chaoten völlig gleichgültig. Sie haben zunächst den Marsch blockiert und danach noch erheblich gestört. Nur mit massivem Polizeieinsatz war es überhaupt möglich, durch die Innenstadt zu ziehen.

Der Einsatz für das Leben der Ungeborenen wird heutzutage mit einer ungeheuerlichen Aggressivität und mit einem blinden und wütenden Haß bekämpft. Wenn Lebensrechtler auch noch ihre christliche Einstellung öffentlich zeigen, können sie sich auf einen Spießrutenlauf einstellen.

Wir erleben einen zunehmenden Verfall der politischen Kultur in Deutschland. Die politische Debatte, in der mittels Argumente der eigene Standpunkt vertreten wird, weicht immer mehr der blanken Einschüchterung. Entweder durch Störaktionen, wie am 12. März 2011 in Münster, oder durch die Verleumdung und die Verfemung des ideologischen Gegners.

Fotos: Felizitas Küble vom Christoferuswerk in Münster





Kommentare:

gesamtdeutsch hat gesagt…

Ich finde DIESE LINKEN Chaoten u. Gewalttäter ganz einfach ZUM KOTZEN !!!!!!!!!!!!! gez.: Christoph Hölker (aus D-45657 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln)

gesamtdeutsch hat gesagt…

ERGÄNZUNG: DIESE Leute sind FÜR MICH richtige Voll-Idioten !!!! gez.: Christoph Hölker

D. hat gesagt…

"gesamtdeutsch" alias Herr Hölkner, momentan habe nur eines zu sagen, wie es sonst nicht meine Art ist: Ich finde Leute wie Sie zum kotzen.
1: WARUM müssen MANCHE Leute STÄNDIG in Foren SCHREIEN und tausende SATZZEICHEN verteilen???????????
(Erkennen Sie die Anspielung?)
2: Drauf los beleidigen geht, Argumente fehlen, und der Wichtigkeit halber werden zwei Beiträge verfasst, die den gleichen Inhalt haben wie das NPD-Wahlprogramm, nur Sch... egal.
Manchmal können mich Menschen auch aus der Ferne aufregen.

D.

protector fidei hat gesagt…

Aus dem Bildmaterial kann keine Aggressivität erkannt werden. Umgekehrt sieht man lauter entspannte Polizisten, ungestörte Demonstanten und lediglich im vierten Bild ein paar Gegendemonstranten, die bunte Fahnen schwenken und singen oder rufen. Auch hier bleiben die Polizisten offenbar völlig entspannt und die Gegendemonstranten auf Distanz sowohl zur 1000-Kreuze-Aktion als auch zur Polizei. Wie also kommt Frau Küble zur Einschätzung "ungeheuerlichen Aggressivität und mit einem blinden und wütenden Haß bekämpft"?

In einem anderen Punkt teile ich allerdings Ihre Beobachtung: "Die politische Debatte, in der mittels Argumente der eigene Standpunkt vertreten wird, weicht immer mehr der blanken Einschüchterung. [...] durch die Verleumdung und die Verfemung des ideologischen Gegners."Genau dieses beobachten wir in den Blogbeiträgen und vielen Kommentaren hier immer wieder! Da wird (oft ohne die geringste Kenntnis der verwendeten Begriffe) ein Andersdenkender als "linksextrem", "psychisch krank", "satanisch", "Mörder" u.s.w. beschimpft. Dargelegte Argumente werden, von wenigen Ausnahmen (danke an Matthäsius, D. & Co.) abgesehen, ignoriert und mit weiteren Schimpftiraden beantwortet.

Anonym hat gesagt…

Euer ausdruck "lebensrechtler" ist schon krawall genug.
Die halbe wahrheit ist schon ne ganze lüge, gelle?

Gerhard hat gesagt…

Ich habe den Beitrag auch bei mir wieder veröffentlicht.
http://deutscheseck.wordpress.com/2011/03/23/bilder-der-1000-kreuze-aktion-in-munster/

Der Chorleiter hat gesagt…

Danke, Frau Küble, für ihre Worte:

"Wir erleben einen zunehmenden Verfall der politischen Kultur in Deutschland. Die politische Debatte, in der mittels Argumente der eigene Standpunkt vertreten wird, weicht immer mehr der blanken Einschüchterung. Entweder durch Störaktionen, wie am 12. März 2011 in Münster, oder durch die Verleumdung und die Verfemung des ideologischen Gegners."

Genau so treten Kirchenvertreter ihnen mißliebigen Meinungen entgegen. Bisher haben ihre Sprache und die Wortwahl den Part von Schlägen übernommen; man kann es auch mit beleidigend betiteln.

Auf einen Kompromiß und helfende Toleranz kann man sich mit ihnen nicht zusammenfinden.
Auch ein Kreuz kann in den Augen des anderen als Waffe gesehen werden.

Und es gibt noch andere Begebenheiten, wo sich Kirche durch ihre Oberhirten in den Vordergrund spielt und sich freut, wenn sich andere darüber streiten, ob eine andere Lösung für alle nicht angebracht wäre.
Und ich bin am überlegen, wie und mit wem ich sie wirksam in die Schranken verweisen kann.
Mitgefühl un Verständnis sind aus.