Mittwoch, 9. März 2011

12. März 2011: Demonstration gegen Christenverfolgung in Frankfurt am Main

Warum schweigt ihr – Religionsfreiheit ist keine Einbahnstraße

Christenverfolgung stoppen – Menschenrechte bewahren
In Ägypten, Irak, Iran, Türkei, Nigeria, Pakistan, Afghanistan und anderswo - Aufruf zur Großdemo in Frankfurt!


Datum: 12. März 2011
Ort: Frankfurt am Main

Die Demonstration beginnt um 13 Uhr am Bahnhofsvorplatz und endet mit einer Kundgebung ca 16 Uhr an der Hauptwache vor der Katharinenkirche.


Die anhaltenden Christenverfolgungen in islamischen Ländern haben verschiedene Kirchen, Menschenrechtsorganisationen und Verbände veranlasst, am 12. März eine Großdemonstration in Frankfurt am Main zu organisieren. Vor allem die Situation in Ägypten stellt sich für religiöse Minderheiten als sehr bedrohlich dar. In dem wichtigsten arabischen Land kam es wieder zu einem Massaker mit zahlreichen Todesopfern.

Die Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung der christlichen Minderheiten wird sehr wahrscheinlich zunehmen. Deshalb ist es wichtig, auf die Missstände aufmerksam zu machen und sich mit den Kopten zu solidarisieren. Wir rufen daher alle demokratisch gesinnten Menschen auf, sich zahlreich an der Demonstration zu beteiligen:

Veranstaltet wird der Demonstrationszug von der überkonfessionellen Bewegung „Himmel über Frankfurt“ und wird von vielen Gruppen und Kirchen unterstützt.

1 Kommentar:

protector fidei hat gesagt…

An einem anderen Tag hatte ich zu einem ähnlcihen Artikel vorgeschlagen, statt hier gegen Christenverfolgung da zu demonstrieren, wo gar keine vorhanden ist, doch lieber in Kairo (verjährt), Bagdad (bitte auch an die Sunnitenverfolgung dort denken), Teheran, Istanbul, Lagos, Karachi oder Kabul zu demonstrieren.

Darauf hat ein Leser Martin Mattmüller mir vorgeworfen, ich hätte keine Lust zu demonstrieren oder ich wolle keine Kritik am Islam.

Mit dem ersten hat er recht. Ich glaube auch nicht, dass man Probleme löst, wenn man rumgrölt (auch ein Schweigemarsch ist eine gegrölte Meinungsäußerung), dass man mit einem Symptom nicht zufrieden ist. Ich bin auch gegen Atomkraft und doch halte ich eine Sitzblockade auf Bahngleisen aus vielerlei Gründen für nicht hilfreich.

Mit dem zweiten hat er nicht recht. Ich habe sogar eine ganze Menge Kritik am Islam. Sowohl theologisch, als auch von der Praktizierung her. Und wenn hier ein einziges Mal etwas sinnvolles gesagt würde zu dem Thema, dann würde ich auch gerne darüber sprechen. Solange man hier allerdings nur in den Chor tumber Fremdenfeindlichkeit einstimmt, wäre das Perlen... na, Sie wissen schon.

Also auch nach dem zehnten oder so Artikel hier über die epochalen Kundgebungen übermorgen: Nur Langeweile.