Mittwoch, 17. November 2010

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, mißbraucht sein Amt seit langem für sozialistische Agitation und Propaganda

Felizitas Küble, Leiterin des kath. KOMM-MIT-Jugend-Verlags in Münster

Seit bereits zehn Jahren leitet ein ultralinker Ideologe eine steuerzahlerfinanzierte Bundesbehörde, die dem Innenministerium angehört: Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung und zugleich Vertreter familienfeindlicher, abtreibungsfreundlicher, genderwahnorientierter und sozialistischer Positionen.

Damit nicht genug, wurde der tiefrote Agitator unlängst vom Bundesverfassungs-gericht deutlich gerüffelt, weil er sich öffentlich in diffamierender Weise über Prof. Dr. Konrad Löw aus Bayreuth geäußert hatte und die Meinungsfreiheit dieses christlich-konservativen Rechts- und Politikwissenschaftlers massiv einschränkte.

Hier der Link zum Urteil der Karlsruher Richter, das für Krüger sehr herb ausfiel, woraus er aber offensichtlich nichts gelernt hat, wie man seinen jüngsten Entgleisungen entnehmen kann: http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100817_1bvr258506.html

Bereits im November 2009 protestierte die Evangelische Allianz gegen die unfairen Rutschädigungs-Attacken, die Krüger von Amts wegen gegen die evangelikale Bewegung losgetreten hatte:

In einem von seiner Bundesbehörde mitfinanzierten Schülermagazin waren konservative evangelische Christen in die Nähe von Verfassungsfeinden gerückt worden. Evangelikale würden, so das Blatt, „erzkonservative, zum Teil verfassungsfeindliche Ideologien vertreten“. Außerdem wurden Evangelikale mit radikalen Islamisten gleichgesetzt.

Derart verleumderische Agitation auf Steuerzahlers Kosten wurde selbst in der CSU mit Kopfschütteln registriert. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) erklärte öffentlich: „Auch ich fand den Inhalt des Heftes ungeeignet für Kinder und Jugend-liche. Die Auswahl der Texte und Themen ist tendenziös und pädagogisch höchst fragwürdig.“

Nun sorgt der umtriebige Präsident erneut für Furore, denn auf dem Kongreß „Das flexible Geschlecht“ zog er kürzlich derart radikal-feministisch und „DDR“-sozialistisch vom Leder, daß selbst die linksextreme Antifa vor Neid erblassen könnte.

In seiner Eröffnungsrede ließ er seinem antibürgerlichen und antichristlichen Weltbild freien Lauf, verherrlichte die Abtreibungsfreiheit sowie die „DDR“-(Anti-)Familienpolitik und diffamierte das westdeutsche Modell der Hausfrau und Mutter.

Zugleich glorifizierte er kommunistische „Leitfiguren“ (z. B. Rosa Luxemburg und Clara Zetkin) und machte sich für das radikal-feministische „Gender Mainstreaming“ stark, für ein ideologisches Konstrukt also, das die natürlichen Unterschiede der Geschlechter weitgehend leugnet und obendrein einer weiteren Homosexualisierung Vorschub leistet.

Dieser staatsfinanzierte Amtsmißbrauch eines Behördenleiters, der tatsächliche Verfassungsfeinde verherrlicht und zugleich Evangelikale als Verfassungsfeinde diffamiert, der eine unmenschliche Diktatur wie die „DDR“ verharmlost und das Lebensrecht der Kinder im Mutterleib verbal mit Füßen tritt, ist nicht länger hinnehmbar. Krüger ist eine komplette Fehlbesetzung und gehört sofort abgesetzt.

Er kann im Rahmen der persönlichen Meinungsfreiheit gerne weiterhin seine irrwitzigen Thesen vertreten, allerdings nicht von Amts wegen auf Kosten des Steuerzahlers und nicht zu Lasten jener Bürger, deren Werte er seit Jahren vehement bekämpft.

Die Beschwerden über Krügers linksradikales Propagandatreiben sollten nicht abreißen. Das „Forum deutscher Katholiken“ von Prof. Hubert Gindert protestierte bereits und forderte Krügers Rücktritt. Von evangelikaler Seite gab es ebenfalls geharnischte Kritik an den jüngsten Entgleisungen des Behördenleiters, wie das christliche Internetportal „Medrum“ berichtete. Auch innerhalb der CDU wird die Absetzung Krüger verlangt, etwa seitens der CDL (Christdemokraten für das Leben) und des AEK (Arbeitskreis engagierter Katholiken).

Es bleibt zu hoffen, daß die berechtigten Proteste nicht ungehört verhallen und diese „Provokation auf zwei Beinen“ namens Krüger endlich auf seine natürliche Größe reduziert wird.

Kommentare:

Protector Fidei hat gesagt…

Leider beschränkt sich Frau Küble auf Schmähkritik an der Person Thomas Krüger und versäumt dabei die Gelegenheit zur entscheidenden Frage:

Inwieweit ist die bpb aufgefordert, als Meinungsträger an der Diskussion solcher Themen teilzunehmen?

Sollte die bpb nicht besser z.B. Frau Küble die Möglichkeit geben, Ihre Ansichten auf dem Kongress vorzutragen und zu belegen? Reine Polemik und sachlich falsche Behauptungen könnten so leichter ausgeschieden werden. Frau Küble müsste sich jenseits persönlicher Schmähkritik mit dem von ihr propagierten weiblichen Rollenmodell und seiner Stellung zum Grundgesetz und zu den Menschenrechten auseinandersetzen. Und im Diskurs müsste sie sich kritischen Fragen stellen und könnte sich ihnen nicht, wie etwa hier, entziehen.

(Hier findet sich übrigens der Redetext der Eröffnungsrede von Herrn Krüger.)

Credo in unum Deum hat gesagt…

Was Frau Küble hier vertritt sind christliche Interessen und Grundrechte,die nicht auf einem Kongress vorzutragen und anzuzweifeln sind. Das wäre ja noch schöner, wenn sich ehrliche Menschen auf einer Bühne von einem Haufen Verirrter öffentlich mit Schmutz bewerfen lassen müsste. Es ist unvorstellbar, dass ein Politiker von Bürgern bezahlt wird, deren Meinung er nicht vertritt, ja sogar ins Gegenteil verwandelt.

gecko hat gesagt…

ach, is ja schön, anders denkende dürfen sich von diesen vertretern der einseitigen menschenwürde, genannt religiöse, in übler art und weise einheißen lassen? sollen auch noch die andere wange hinhalten? und steuergelder kriegt ja keiner von denen und ihre organisation, genannt kirche, nicht?
mann, mann, mann, wie blöd haltet ihr die andern, ihr seid kein jota besser als die, die ihr kritikiert,
ihr, besonders die küblerscher art sind, verletzen das erste naturrecht - hilf und führe jeden auf den weg auf dem jeder das optmale für sich und die neben ihm schaffen kann,
wenn ihr immer einen vorschiebt, der sich nicht wehren kann, wird das mal ein schlimmes ende mit euch nehmen, und das, wenn ich hoffen darf, zumindest mit den hahnebüchenden aussagen schon recht bald, denn die hoffnung auf den naturmenschen habe ich noch nicht aufgegeben.
zalustra

Protector Fidei hat gesagt…

Credo in unum Deum: "Was Frau Küble hier vertritt"

Wenn sie denn etwas vertreten würde, könnte man darüber diskutieren. Tut sie aber leider nicht, sondern verharrt in bloßer Schmähung der Person. Deswegen ja auch der Vorschlag, sie aus der Deckung zu zerren und dem offenen Diskurs zu stellen.

"wenn sich ehrliche Menschen auf einer Bühne von einem Haufen Verirrter öffentlich mit Schmutz bewerfen lassen müsste"

Das würden die Fachvertreter sicherlich auf sich nehmen, da sich die Verirrten durch ihre fehlende Argumentation bei gleichzeitig harsch vorgetragener Schmähung sicher rasch identifizieren liessen.

"dass ein Politiker von Bürgern bezahlt wird, deren Meinung er nicht vertritt"

Ja, das können wir uns leider nicht aussuchen, sonst wären hier in Baden-Württemberg der Heribert Rech und der Stefan Mappus schon längst gekündigt. Fristlos. Wegen Störung des Betriebsfriedens.

Stünden dagegen Herr Krüger und Frau Küble zur Wahl für die Leitung der bpb, dann könnte ich mir gut vorstellen, wie eine Volksbefragung ausginge. Und ja, einige wenige Prozente der Bevölkerung würden dann wohl mit ihren Steuergeldern zum Gehalt eines Herrn beitragen, der ihre Meinung nicht vertritt.

gecko: "einseitige menschenwürde"

guter Spruch :-)

Anonym hat gesagt…

lieber ein ultralinker Ideologe als diese rechte Sch... von Herrn von G. - Man sollte darüber nachdenken, eine Initiative zu gründen, die den Scheiß hier verbietet.

Protector Fidei hat gesagt…

Sie können gerne Ihre Meinung äußern. Aber bitte bedenken Sie:
a) es kann sinnvoll sein, den kommentierten Text vorher sorgfältig zu lesen. Die Äusserungen im Artikel stammen von der berüchtigten Frau Felizitas Küble, nicht von "Herrn v. G."
b) Wenn Sie Verbote u.s.w. als adäquate Methode der Diskussion akzeptieren, sollten Sie sich fragen, ob Sie im richtigen Staat leben.