Mittwoch, 10. November 2010

Antwort von Bundespräsident Christian Wulff auf die 2010-Sommeraktion von Kinder in Gefahr „Wir wollen Moral in der Politik“

Im Appell an den Bundespräsidenten wurde auf die Situation im Jugendmedienschutz, der Familienpolitik und insbesondere auf die Erosion christlicher Werte in der Politik hingewiesen. Bundespräsident Wulff wurde aufgefordert, sich für eine Politik einzusetzen, die sich nach christlichen Werten und Prinzipien richtet. Seine Antwort liegt HIER vor: Antwort von Bundespräsident Christian Wulff

Kommentare:

Trapin hat gesagt…

Nicht Neues: Der Wullf eben.
Nicht hilfreich und für Christen keine Ermutigung.

Anonym hat gesagt…

Ich muss meinem Vorkommentator leider zustimmen:
Nicht sehr hilfreich und auch nicht ermutigend.
Die vorkommenden positiven Aspekte werden im Sinne des Political Correctness sofort wieder relativiert. Leider.

senior hat gesagt…

Deutlicher kann man sich charakterlich nicht vorstellen. Leider kann man nicht mehr aus einem Menschen herausholen wie in ihm drin ist! So geht es Immer weiter Bergab.

Anonym hat gesagt…

Diese Antwort des Herrn Wulff tut schon fast weh. Nicht nur, daß er den tieferen Sinn der Initiative nicht erkannt hat (oder erkennen wollte) pervertiert er deren Anliegen zum Gegenteil. Eigentlich eine Frechheit!

Der Anonyme hat gesagt…

Worüber greint ihr wie kleine Kinder:
Ihr geht weit über Altes hinaus:
Tragt Kleidung aus Kunststoffen
Benutzt vieles mit Elektrizität
Fahrt Auto
Benutz den PC
Versucht ohne Schlagen auszukommen
usw usf
Doch dass sich die Zeit mit ihren Bedingungen geändert hat und beachtet werden sollte, das lehnt ihr vehement ab.
Wenn ein Mann Deutschland vertreten will, oder soll, oder muss - dann sollter aus alle hören und sich zu einem Urteil durchaus nicht nur auf eine Seite schlagen.
Er wird euch Recht geben, wenn es so ist. Er wird euch anhören und euch antworten.
Wenn ihr auf eure Frage gleich die passende Antwort mitliefert: Fragt nicht erst.
Versucht mal, in die Antwort zu schauen und dann bildet euch dazu die Meinung.
Eure Moral ist nicht die Moral aller, eure Moral kann nicht die der Allgemeinheit sein.
Eure vorgegebene Moral wird von eurer Klientel doch oft nur oberflächlich, nur mit Worten den
anders Denkenden vorgeführt.
Worüber wundert ihr euch?
In akzeptiere euch so wie ihr seid, doch eure versuchte Anektion der Gehirne nicht.
Was bietet ihr für Mitarbeit mit Andersdenkenden an?
Welcher Konsenz ist möglich?
(Ich kann bei euch kein Zugehen auf den Anderen erkennen. Leider.)

Trapin hat gesagt…

@anonymen Greintner:

"Eure Moral ist nicht die Moral aller, eure Moral kann nicht die der Allgemeinheit sein."

Ich wusste nicht, dass man über Moral verschiedener Ansicht sein kann.

Schön, wenn Sie mal Ihren Moralbegriff erklären würden.


Menschliche Gerechtigkeit ist immer wandelbar; Gottes Gerechtigkeit, nie!

Der Anonyme hat gesagt…

@ Trapin
Dann schauen Sie sich mal einige Diskussionenan zu Abtreibung, PID, Religionsunterricht, Andersdenkende usw. an.
Ich habe nichts dagegen, wenn einer eine andere, wohldurchdachte Meinung von etwas hat, doch sollte er sie nicht, wenn offensichtlich andere, ebenso wohldurchdachte existent sind als die absolute Wahrheit darstellen.
Und so ist es mit der Moral: Das Gute der anderen so wenig wie möglich durch sein Gutes einzuengen, das Gute für den anderen anzustreben ohne es mit aller Macht aufzwingen zu wollen, gut machen und nicht nur gut meinen.
Gottes Gerechtigkeit ist nicht wandelbar? Kommt drauf an, wer ihm die Gerechtigkeit in den Mund gelegt hat, wann er es tat und unter welchen Bedingungen.
Gottes Wort ist immer nur durch menschliche Darbietung, also Hörensagen existent gewesen.
Wer die Menschen und die Geschichte kennt sollte da nicht ein wenig zweifeln?
Machen Sie sich doch einmal über die Gedanken, die Moral so zeigen, dass andere danach leben müssen, ihr eigenes Handeln aber immer anderes Herangehen verlangen soll.

Gino hat gesagt…

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf, wer sie weiß und nicht sagt, der ist ein Feigling oder Parasit, aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“
Bertolt Brecht

Anonym hat gesagt…

"Menschliche Gerechtigkeit ist immer wandelbar; Gottes Gerechtigkeit, nie!"
Die Geschichte zeigt: Gottes Gerechtigkeit ist immer an die Menschen gebunden, die diese aussprechen. Also immer der Stärkere.
Und auch Moral ist an die Menschen gebunden: Kindertötung in S-Amer. ist anders als Abtreibung im reichen Okzident.
Is doch nicht schwer?