Freitag, 10. September 2010

Für SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sind „bibeltreue Christen“ genauso wenig zu tolerieren wie fundamentalistischer Muslime

In einem Interview für die linksgerichtete „Frankfurter Rundschau“ vom 10. September 2010 setzte die Generalsekretärin der SPD, Andrea Nahles, „bibeltreue Christen“ auf dieselbe Stufe mit fundamentalistischen Muslimen. Bei Gespräch ging es um die Haltung der SPD-Basis zum Fall Sarrazin.

Wörtlich antwortete die SPD-Politikerin auf die Frage „Helfen mehr Sanktionen“ (um die Schulpflicht durchzusetzen): Wer zum Beispiel an einem Pflichtkurs für Deutsch nicht teilnimmt, dem kann auch das Arbeitslosengeld II gekürzt werden. Tatsache ist auch, dass es in Deutschland eine Schulpflicht gibt. Dazu gehört der Sportunterricht. Eine „bibeltreue Christin“, die ihre Kinder zu Hause unterrichtet, ist für mich genauso wenig zu tolerieren wie ein fundamentalistischer Moslem, der den Töchtern verbietet, am Sportunterricht teilzunehmen. Darüber kann man nicht verhandeln.

Wie viele andere Politiker, setzt Nahles vor allem auf die Schule für eine geglückte Integration von Zuwanderern. Dazu gehört für sie einen islamischen Religionsunterricht, der vom Staat kontrolliert werden kann. „So können wir den Druck nehmen von gläubigen Muslimen, die bisher gezwungen sind, ihre Kinder in diese Nachmittagsschulen zu schicken“, behauptete Nahles.

Sie gab zu, daß man die Befindungen der Basis in der Integrationsdebatte nicht genügend in der Vergangenheit berücksichtigt hat. So wie man den Dialog mit den Migranten suchen müsse, um sie zu integrieren, so müsse man auch den Dialog mit der aufnehmenden Gesellschaft verstärken. „Wir müssen darüber reden, dass sich ganze Stadtteile abkoppeln, dass Gruppen mit und ohne Migrationshintergrund aus der Gesellschaft zunehmend ausgeschlossen werden und dass die Abstiegsängste der Mittelschicht wachsen. Aber diese Probleme sind nicht religiös, sondern überwiegend sozial bedingt. Das ist das Thema für die SPD.“

Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Für SPD Generalsekretärin Andrea Nahles sind an christliche Fundamentalisten dieselben Maßstäbe anzulegen wie an islamische Fundamentalisten

Wir können wohl getrost davon ausgehen, dass Frau Nahles statt "bibeltreuer Christen" wohl eher "Bibeltreue Christen", also diese Leute hier als Beispiel herangezogen hat.

Damit drückt Frau Nahles, illustriert durch dieses Beispiel, ihre Verbundenheit zum Artikel 7 GG aus.

Ich freue mich darüber, dass Frau Nahles sich so unzweideutig zum Grundgesetz bekennt, anders als die derzeitige Regierung.

Bleibt die Hoffnung, dass sie in dieser Angelegenheit für die gesamte SPD spricht und diese dieses Thema gegen das der Problematik weitgehend verständlislos gegenüberstehende sog. "bürgerliche Lager" politisch besetzt.

Johannes hat gesagt…

Vielleicht hätte Frau Nahles ja auch noch die Güte, die UN über ihren folgenschweren Irrtum [1] aufzuklären. Dann hätte der Rest der Menschheit auch noch etwas vom Erkenntnissegen der Frau Nahles.

Das Fass ist kurz davor überzulaufen. Da Frau Nahles und ihre GesinnungsgenossInnen mit Argumenten nicht mehr weiterkommen, hilft nur noch staatlicher Zwang. Dessen ungeachtet kommt in der christlichen Familie die Wahrheit auf den Tisch. Und diese Wahrheit, das Wort der Wahrheit, lässt sich auf Dauer nunmal nicht verbiegen oder verdrehen oder mittels staatlichem Zwang unterdrücken, weil wir es mit einem lebendigem Gott zu tun haben, dem Schöpfer der Himmel und der Erden. Er sorgt dafür, dass sein Wort und seine Wahrheit erhalten bleibt.

Rein weltlich gesprochen: Frau Nahles, Christen sind in Punkto Homo-"Ehe", Sozialismus und Atheismus nicht nur schwer erziehbar, sondern lernresistent! Ich weiß das, denn ich bin selbst einer.

[1] http://www.homeschooling.de/genf.htm

Chorleiter hat gesagt…

Der Unterschied ist immer zwischen Wollen und Können, zwischen Müssen und Wollen, zwischen Erkennen und Überdenken zu machen.
Wer sich selbst als lernresistent begriffen haben möchte - seine Sache. Doch dann sollte er sich nicht wundern, wenn seine Meinung nicht akzeptiert wird, werden kann.
Bei uns hieß das: Fester Klassenstandpunkt.
Damit war dann auch alles erklärt und jeder hatte das zu akzeptieren.
Sind wir wieder so weit?
Individium und Gesellschaft. Was hat wann das Pre, ist dem anderen voranzustellen?
Wer nimmt sollte auch zum Geben bereit sein.

Matthäsius hat gesagt…

@ Johannes
Sie schreiben »Frau Nahles, Christen sind in Punkto Homo-"Ehe", Sozialismus und Atheismus nicht nur schwer erziehbar, sondern lernresistent!«

Nun, ich bin auch einer, aber als »lernresistent« will ich mich selbst in diesen Punkten nicht bezeichnen, auch wenn ich vermutlich der gleichen Meinung darüber bin wie Sie.
Aber, Christen haben die besseren Argumente. Sie sind meist näher an der Realität, anders als bei Befürwortern derartiger Ideologien; sie müssen schon sehr gläubig sein, um ihnen zu folgen.

Johannes hat gesagt…

@Chorleiter:

Fester Klassenstandpunkt ist doch genau dasselbe wie lernresistent. Nur weil eine statistische Mehrheit zur Meinung A tendiert, bedeutet das noch lange nicht dass selbige wahr ist.

Christen kämpfen auch nicht um Akzeptanz, wie ich meine. Christen verkündigen die freimachende, frohe Botschaft von der Errettung aus Gnade durch Glauben. Dies schließt eben die Verkündigung der Verlorenheit und der Sündhaftigkeit des Menschen in vollem Umfang mit ein. Christen wollen nicht bloß akzeptiert werden, sondern durch die Verkündigung des Evangeliums verlorene Menschenseelen durch Gott, den Vater, und Jesus Christus, seinen Sohn, retten lassen. Dies geht durchaus auch ohne Akzeptanz, wenngleich auch nicht ganz so reibungs- und schmerzfrei.

Schauen Sie doch einmal genau hin, dann werden sie feststellen, dass sich die Nichtchristen letztlich an der "Lernresistenz" der Christen reiben, stören und dieses Ärgernis (in diesem Fall die sittlichen "Standards" und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Familie) am liebsten radikal beseitigen würden (wenn sie es denn könnten). Siehe dazu auch Psalm 2.

Wie in dem Artikel sehr schön ersichtlich, möchte auch eine Frau Nahles am liebsten selbst die Religion andersgläubiger instrumentalisieren, um ja keine andersartigen oder gar andersglaubenden und somit andersdenkenden "Parallelgesellschaften" aufkommen bzw. weiterwachsen zu lassen. Bei derart strikter Gleichschaltung würde selbst Adolf noch anerkennend nicken, falls er noch leben würde. Freiheitlich demokratisch? Schutz von Minderheiten? Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden? Nichts von alledem. Totalitäre Diktatur ist der korrekte Begriff für einen solchermaßen handelnden Staat.

Dirk hat gesagt…

Lieber Johannes,

Sie mahnen Meinungsfreihaeit an?

Und wo ist die gelebte Meinungsfreiheit für die von ihren Eltern in der Knute des "homeschooling" gehalteten Kinder?

Warum sonst wollen diese Eltern "homeschooling" machen, als in ihrer Angst, der oder die Kleine könnte anderswo mit unerwünschtem Gedankengut ("Sexunterricht" oder so) konfrontiert werden, den Nachwuchs unter eigener Kontrolle zu halten?

Das ist keine Meinungsfreiheit, sondern Unterdrückung.
Das ist keine Pluralität, sondern Parallelgesellschaft.

Und beides ist nicht nur unerwünscht, sondern schädich. Vor allem für die Kleinen, aber auch für die gesamte Gesellschaft.

Die Argumente (und die Gesetze) sind absolut klar und eindeutig. Und sie überzeugen die weitaus meisten. Die Gegenargumente, auf der von Ihnen verlinkten Websete konnte ich keine finden, überzeugen nur die, die schon dieser totalitären Meinung sind. Frau Nahles braucht nirgendwohin überzulaufen, denn sie ist bereits auf der Seite des Grundgesetzes. Und dass jetzt gerade Sie dieses UN-Papier hochjubeln: sind nicht gerade Sie auf KuMo sonst SHER kritisch bei Einmischung ineternationaler Gremien?

Gruß,
Dirk

Old Geezer hat gesagt…

"linksgerichtete „Frankfurter Rundschau“"

...das nun schon lange her, daß die Frankfurter Rundschu 'linksgerichtet' war
.

Aber im Prizip hat sie ja Reht - es ist egel, in welcher KOnfession der religiöse Fundamentalismus und Fantatismus begründet ist, die Probleme sind austausch bar und man darf nciht zulassen, das die Kinder diesen welltfremden Traumtänzern ausgeliefert bleiben; die Kleinen haben nämlich auch ein Recht aus ein erfüllte und selbstbestimmtes Leben und nicht darum, ihr ganzes LEben unter den Macken und Spinnereien ihrer Eltern zu leiden.

Old Geezer hat gesagt…

@Johannes:
"Christen sind in Punkto Homo-"Ehe", Sozialismus und Atheismus nicht nur schwer erziehbar, sondern lernresistent! Ich weiß das, denn ich bin selbst einer."

Ja, so kennt man fundamentalistische Christen - komplett lenresistent: auch in Angesicht von Gegenbeweisen und den negativen Folgen ihrer Prinzipien beharren sie darauf, daß dieser der einzige Weg sei.
...schon traurig, als erwachsener Mensch darauf stolz zu sein!

Old Geezer hat gesagt…

"Christen verkündigen die freimachende, frohe Botschaft von der Errettung aus Gnade durch Glauben."

...die merkwürdigerweise für alle Außenstehenden nach Gefangensein in antiquierten Denkmodellen, unbestätiges Hoffen auf ominöse Geistgestalten und einer in nichts fundierten Annahme einer jenseitigen Belohnung / Bestrafung aussieht.

Man ja soooo frei, daß man seine Kinder nichtmal in eine öffentliche Schule schicken kann...

Anonym hat gesagt…

Ich kann mich nicht entscheiden, wer arroganter ist als Nahles (SPD) oder ihre Homologin Haderthauer (CSU). Die SPD ist eigentlich an nichts mehr treu, auch nicht an den Ex-Satanisten Carl Heirrich Marx. Die orthodoxeren Kommunisten in Sowjet-Europa oder in China und Umgebung haben sich auch dem Capitalismus nach der "Wende" verschrieben. Hauptsache dass sie sich selbst treu bleiben: soviel an Macht und Geld weiter abzuzocken wie nur möglich. Originell ist dieses Verhalten nicht, aber - bis zum nächsten Bürgerkrieg - für sie nützlich.

Gewissen007 hat gesagt…

Fr. Nales gehört zur gerichtsreifen Welt und kann Gottes Willen mit der Welt nicht verhindern.
Darum wollen wir zuversichtlich sein und unseren Jobt tun, beten und von Jesus Christus zeugen, statt auf Frau Nales zu sehen.
Sie ist unbedeutend.

Matthäsius hat gesagt…

Hallo Chorleiter,

schön, Sie hier zu treffen.
Ich nehme mir nun ab und zu mal wieder Zeit, mich mit den politisch heißen Themen zu befassen...

Sie haben's ja offenbar noch nicht aufgegeben, die Christen von ihrer sturen Bezogenheit auf dieses steinalte Buch »Bibel« abbringen zu wollen... Das wird mich wieder neu zum Nachdenken herausfordern, mir Gedanken zu machen, warum ich eigentlich denke, was ich denke.

»Doch wo bleibt eine vernünftige Lösung dieses Problems?« fragen Sie.
Nun, wir beide müssen sicher zugeben, das der Kommentator »Anonym« recht hat, wenn er schreibt, das die EU-Kommission nicht demokratisch entstand, sondern uns einfach vorgesetzt wurde (frei interpretierte Zitierung). Wenn also die Kommissare keine Vertreter des Volkes sind, haben wir dann überhaupt die Problematik, das Homosexuelle durch Aberkennung ihrer »Ehe«-Rechte diskriminiert werden, oder meint das nur die Kommissarin?
Wenn das nur die Kommissarin meint, müssen wir dann überhaupt eine Lösung finden, für ein Problem, das für andere gar keins ist?

»Denken, was über den Buchrand der Bibel hinausgeht, die Gegenwart mit einschließt, menschlich, vererbindend ist, das ist euch fremd«

Das ist eine Anschuldigung, die wir als Christen nicht auf uns sitzen lassen wollen.
Heute habe ich mich mit einem Mann über demographischen Wandel und unser Rentensystem unterhalten. Er sagte, die göttliche Variante funktioniert immer, in jeder Zeit, in jeder Kultur.
Ich denke schon sehr lange darüber nach, zu lange, um Ihnen alles zu erklären, aber er hatte recht! Egal an was wir glauben oder ob wir glauben, die göttliche Variante funktioniert trotzdem.
Diese Geschichten mit den Homosexuellen haben schon mehrere Hochkulturen ausprobiert. Sie ALLE sind kurz darauf zerbrochen. Sie werden auch bei uns nicht funktionieren...

»Welcher Normalität?«

Das unterscheidet uns beide. Wir (Christen) HABEN einen Maßstab für »normal«, sie und viele andere nicht.
Aber sehen Sie sich um in der Gesellschaft. Was ist das Problem der heutigen Jugend? Sie sind orientierungslos! Warum? Weil wir ihnen keine Orientierung geben.

»Die "Obrigkeit" hat sich nicht herauszuhalten sondern vorzudenken, Tendenzen in der Entwicklung von Fehlern fernzuhalten - zu befreien, das Zusammenleben aller zum gegenseitigen Vorteil, zum Erfolg zu führen, mit allen und für alle tätig zu sein.«

Darüber denken Sie besser noch einmal genau nach. Besonders über alle Konsequenzen und Ihre Freiheit.

Wie geht's mit Ihrem Chor?

Bis bald

Matthäsius hat gesagt…

Hallo Chorleiter,

schön, Sie hier zu treffen.
Ich nehme mir nun ab und zu mal wieder Zeit, mich mit den politisch heißen Themen zu befassen...

Sie haben's ja offenbar noch nicht aufgegeben, die Christen von ihrer sturen Bezogenheit auf dieses steinalte Buch »Bibel« abbringen zu wollen... Das wird mich wieder neu zum Nachdenken herausfordern, mir Gedanken zu machen, warum ich eigentlich denke, was ich denke.

»Doch wo bleibt eine vernünftige Lösung dieses Problems?« fragen Sie.
Nun, wir beide müssen sicher zugeben, das der Kommentator »Anonym« recht hat, wenn er schreibt, das die EU-Kommission nicht demokratisch entstand, sondern uns einfach vorgesetzt wurde (frei interpretierte Zitierung). Wenn also die Kommissare keine Vertreter des Volkes sind, haben wir dann überhaupt die Problematik, das Homosexuelle durch Aberkennung ihrer »Ehe«-Rechte diskriminiert werden, oder meint das nur die Kommissarin?
Wenn das nur die Kommissarin meint, müssen wir dann überhaupt eine Lösung finden, für ein Problem, das für andere gar keins ist?

»Denken, was über den Buchrand der Bibel hinausgeht, die Gegenwart mit einschließt, menschlich, vererbindend ist, das ist euch fremd«

Das ist eine Anschuldigung, die wir als Christen nicht auf uns sitzen lassen wollen.
Heute habe ich mich mit einem Mann über demographischen Wandel und unser Rentensystem unterhalten. Er sagte, die göttliche Variante funktioniert immer, in jeder Zeit, in jeder Kultur.
Ich denke schon sehr lange darüber nach, zu lange, um Ihnen alles zu erklären, aber er hatte recht! Egal an was wir glauben oder ob wir glauben, die göttliche Variante funktioniert trotzdem.
Diese Geschichten mit den Homosexuellen haben schon mehrere Hochkulturen ausprobiert. Sie ALLE sind kurz darauf zerbrochen. Sie werden auch bei uns nicht funktionieren...

»Welcher Normalität?«

Das unterscheidet uns beide. Wir (Christen) HABEN einen Maßstab für »normal«, sie und viele andere nicht.
Aber sehen Sie sich um in der Gesellschaft. Was ist das Problem der heutigen Jugend? Sie sind orientierungslos! Warum? Weil wir ihnen keine Orientierung geben.

»Die "Obrigkeit" hat sich nicht herauszuhalten sondern vorzudenken, Tendenzen in der Entwicklung von Fehlern fernzuhalten - zu befreien, das Zusammenleben aller zum gegenseitigen Vorteil, zum Erfolg zu führen, mit allen und für alle tätig zu sein.«

Darüber denken Sie besser noch einmal genau nach. Besonders über alle Konsequenzen und Ihre Freiheit.

Wie geht's mit Ihrem Chor?

Bis bald

Matthäsius hat gesagt…

Hallo Chorleiter,

schön, Sie hier zu treffen.
Ich nehme mir nun ab und zu mal wieder Zeit, mich mit den politisch heißen Themen zu befassen...

Sie haben's ja offenbar noch nicht aufgegeben, die Christen von ihrer sturen Bezogenheit auf dieses steinalte Buch »Bibel« abbringen zu wollen... Das wird mich wieder neu zum Nachdenken herausfordern, mir Gedanken zu machen, warum ich eigentlich denke, was ich denke.

»Doch wo bleibt eine vernünftige Lösung dieses Problems?« fragen Sie.
Nun, wir beide müssen sicher zugeben, das der Kommentator »Anonym« recht hat, wenn er schreibt, das die EU-Kommission nicht demokratisch entstand, sondern uns einfach vorgesetzt wurde (frei interpretierte Zitierung). Wenn also die Kommissare keine Vertreter des Volkes sind, haben wir dann überhaupt die Problematik, das Homosexuelle durch Aberkennung ihrer »Ehe«-Rechte diskriminiert werden, oder meint das nur die Kommissarin?
Wenn das nur die Kommissarin meint, müssen wir dann überhaupt eine Lösung finden, für ein Problem, das für andere gar keins ist?

»Denken, was über den Buchrand der Bibel hinausgeht, die Gegenwart mit einschließt, menschlich, vererbindend ist, das ist euch fremd«

Das ist eine Anschuldigung, die wir als Christen nicht auf uns sitzen lassen wollen.
Heute habe ich mich mit einem Mann über demographischen Wandel und unser Rentensystem unterhalten. Er sagte, die göttliche Variante funktioniert immer, in jeder Zeit, in jeder Kultur.
Ich denke schon sehr lange darüber nach, zu lange, um Ihnen alles zu erklären, aber er hatte recht! Egal an was wir glauben oder ob wir glauben, die göttliche Variante funktioniert trotzdem.
Diese Geschichten mit den Homosexuellen haben schon mehrere Hochkulturen ausprobiert. Sie ALLE sind kurz darauf zerbrochen. Sie werden auch bei uns nicht funktionieren...

»Welcher Normalität?«

Das unterscheidet uns beide. Wir (Christen) HABEN einen Maßstab für »normal«, sie und viele andere nicht.
Aber sehen Sie sich um in der Gesellschaft. Was ist das Problem der heutigen Jugend? Sie sind orientierungslos! Warum? Weil wir ihnen keine Orientierung geben.

»Die "Obrigkeit" hat sich nicht herauszuhalten sondern vorzudenken, Tendenzen in der Entwicklung von Fehlern fernzuhalten - zu befreien, das Zusammenleben aller zum gegenseitigen Vorteil, zum Erfolg zu führen, mit allen und für alle tätig zu sein.«

Darüber denken Sie besser noch einmal genau nach. Besonders über alle Konsequenzen und Ihre Freiheit.

Wie geht's mit Ihrem Chor?

Bis bald

Matthäsius hat gesagt…

Hallo Chorleiter,

schön, Sie hier zu treffen.
Ich nehme mir nun ab und zu mal wieder Zeit, mich mit den politisch heißen Themen zu befassen...

Sie haben's ja offenbar noch nicht aufgegeben, die Christen von ihrer sturen Bezogenheit auf dieses steinalte Buch »Bibel« abbringen zu wollen... Das wird mich wieder neu zum Nachdenken herausfordern, mir Gedanken zu machen, warum ich eigentlich denke, was ich denke.

»Doch wo bleibt eine vernünftige Lösung dieses Problems?« fragen Sie.
Nun, wir beide müssen sicher zugeben, das der Kommentator »Anonym« recht hat, wenn er schreibt, das die EU-Kommission nicht demokratisch entstand, sondern uns einfach vorgesetzt wurde (frei interpretierte Zitierung). Wenn also die Kommissare keine Vertreter des Volkes sind, haben wir dann überhaupt die Problematik, das Homosexuelle durch Aberkennung ihrer »Ehe«-Rechte diskriminiert werden, oder meint das nur die Kommissarin?
Wenn das nur die Kommissarin meint, müssen wir dann überhaupt eine Lösung finden, für ein Problem, das für andere gar keins ist?

»Denken, was über den Buchrand der Bibel hinausgeht, die Gegenwart mit einschließt, menschlich, vererbindend ist, das ist euch fremd«

Das ist eine Anschuldigung, die wir als Christen nicht auf uns sitzen lassen wollen.
Heute habe ich mich mit einem Mann über demographischen Wandel und unser Rentensystem unterhalten. Er sagte, die göttliche Variante funktioniert immer, in jeder Zeit, in jeder Kultur.
Ich denke schon sehr lange darüber nach, zu lange, um Ihnen alles zu erklären, aber er hatte recht! Egal an was wir glauben oder ob wir glauben, die göttliche Variante funktioniert trotzdem.
Diese Geschichten mit den Homosexuellen haben schon mehrere Hochkulturen ausprobiert. Sie ALLE sind kurz darauf zerbrochen. Sie werden auch bei uns nicht funktionieren...

»Welcher Normalität?«

Das unterscheidet uns beide. Wir (Christen) HABEN einen Maßstab für »normal«, sie und viele andere nicht.
Aber sehen Sie sich um in der Gesellschaft. Was ist das Problem der heutigen Jugend? Sie sind orientierungslos! Warum? Weil wir ihnen keine Orientierung geben.

»Die "Obrigkeit" hat sich nicht herauszuhalten sondern vorzudenken, Tendenzen in der Entwicklung von Fehlern fernzuhalten - zu befreien, das Zusammenleben aller zum gegenseitigen Vorteil, zum Erfolg zu führen, mit allen und für alle tätig zu sein.«

Darüber denken Sie besser noch einmal genau nach. Besonders über alle Konsequenzen und Ihre Freiheit.

Wie geht's mit Ihrem Chor?

Bis bald

Matthäsius hat gesagt…

Hallo Chorleiter,

schön, Sie hier zu treffen.
Ich nehme mir nun ab und zu mal wieder Zeit, mich mit den politisch heißen Themen zu befassen...

Sie haben's ja offenbar noch nicht aufgegeben, die Christen von ihrer sturen Bezogenheit auf dieses steinalte Buch »Bibel« abbringen zu wollen... Das wird mich wieder neu zum Nachdenken herausfordern, mir Gedanken zu machen, warum ich eigentlich denke, was ich denke.

»Doch wo bleibt eine vernünftige Lösung dieses Problems?« fragen Sie.
Nun, wir beide müssen sicher zugeben, das der Kommentator »Anonym« recht hat, wenn er schreibt, das die EU-Kommission nicht demokratisch entstand, sondern uns einfach vorgesetzt wurde (frei interpretierte Zitierung). Wenn also die Kommissare keine Vertreter des Volkes sind, haben wir dann überhaupt die Problematik, das Homosexuelle durch Aberkennung ihrer »Ehe«-Rechte diskriminiert werden, oder meint das nur die Kommissarin?
Wenn das nur die Kommissarin meint, müssen wir dann überhaupt eine Lösung finden, für ein Problem, das für andere gar keins ist?

(Forsetzung im nächsten Kommentar...)

Matthäsius hat gesagt…

»Denken, was über den Buchrand der Bibel hinausgeht, die Gegenwart mit einschließt, menschlich, vererbindend ist, das ist euch fremd«

Das ist eine Anschuldigung, die wir als Christen nicht auf uns sitzen lassen wollen.
Heute habe ich mich mit einem Mann über demographischen Wandel und unser Rentensystem unterhalten. Er sagte, die göttliche Variante funktioniert immer, in jeder Zeit, in jeder Kultur.
Ich denke schon sehr lange darüber nach, zu lange, um Ihnen alles zu erklären, aber er hatte recht! Egal an was wir glauben oder ob wir glauben, die göttliche Variante funktioniert trotzdem.
Diese Geschichten mit den Homosexuellen haben schon mehrere Hochkulturen ausprobiert. Sie ALLE sind kurz darauf zerbrochen. Sie werden auch bei uns nicht funktionieren...

»Welcher Normalität?«

Das unterscheidet uns beide. Wir (Christen) HABEN einen Maßstab für »normal«, sie und viele andere nicht.
Aber sehen Sie sich um in der Gesellschaft. Was ist das Problem der heutigen Jugend? Sie sind orientierungslos! Warum? Weil wir ihnen keine Orientierung geben.

»Die "Obrigkeit" hat sich nicht herauszuhalten sondern vorzudenken, Tendenzen in der Entwicklung von Fehlern fernzuhalten - zu befreien, das Zusammenleben aller zum gegenseitigen Vorteil, zum Erfolg zu führen, mit allen und für alle tätig zu sein.«

Darüber denken Sie besser noch einmal genau nach. Besonders über alle Konsequenzen und Ihre Freiheit.

Wie geht's mit Ihrem Chor?

Bis bald

Dirk hat gesagt…

@Matthäsius

Es ist mir nicht ganz klar, woher Sie die ziierten Aussagen von Chorleiter nehmen. Jedenfalls nicht aus einem Kommentar zu diesem Artikel.

Sie schreiben: "Das unterscheidet uns beide. Wir (Christen) HABEN einen Maßstab für »normal«, sie und viele andere nicht."

Ich (als Christ) habe einen Maßstab, und der heißt vor allem die Liebe zum Nächsten. Von fundamentalistischen Tamtam steht da nichts und Homosexualität (um die es heute und hier nicht geht) können wir gerne auch einmal im Lichte der Botschaft Christi diskutieren. Ihr Beitrag stellt aber leider nicht gerade eine Fackel der Nächetenliebe und Toleranz dar. Woraus schöpfen Sie aber dann überhaupt das Recht, sich in der Tradition des neuen Bundes zu fühlen?

Die "Obrigkeit" hat sich nicht herauszuhalten sondern vorzudenken, Tendenzen in der Entwicklung von Fehlern fernzuhalten?

Aber sicher muss sie das tun! Die Religionen haben Ihre Fähigkeit verloren, den Menschen Halt zu geben, da sie sich von ihnen entfernt haben. Die Religionen vom Menschen, wohlgemerkt! Nicht umgekehrt. Für die Realität geten daher die Regeln der Verfassung, die von "der Obrigkeit" zum Besten der Bürger entwickelt werden sollten. Wenn sie das nicht immer tun, dann weil Menschen irren. Immerhin haben sie es in der letzten Zeit in Europa ganz gut geschafft, uns vor religiösen Eiferern im Inneren zu schützn. Hätten die Regierungen einiger muslimisch geprägter Länder ähnlich gut funktioniert, hätten wir heute ein Problem weniger.

Womit wir dann auch wieder beim Thema des Artikels wären :-)

Dirk hat gesagt…

Warum verschwinden hier eigentlich neuerdings Kommentare?

Matthäsius hat gesagt…

Das passiert wenn sie zu lang sind.
Es scheint, daß Google die Kommentage verschlüsselt in als URL abschickt. Wenn die Texte dann zu lang sind, kann Google damit nicht umgehen und gibt eine Fehlermeldung aus.
Dehalb habe ich meinen letzten Kommentar in 2 Teile aufgeteilt.

Dirk hat gesagt…

Nee, die Kommentarre waren schon da. Sie haben z.B. auf einen davon geantwortet. Und ich habe auf Ihren geantwortet und meinen dann auch gesehen und erst ein paar Stunden später war er weg. Aber ich versuch's nochmal:

Wir (Christen) HABEN einen Maßstab für »normal«, sie und viele andere nicht.

Mein Maßstab ist da z.B. die Bergpredigt. Und da ist kein Platz für Hass und Ausgrenzung. Dass Homosexualität kein Weg für eine Gesellschaft im Ganzen ist, ist klar. Aber solange sie nicht überhand nimmt (und z.B. nicht noch gefeiert wird), ist sie als alternative Lebensform doch völlig unschädlich.

Die "Obrigkeit" hat sich nicht herauszuhalten

Natürlich darf sie sich nicht heraushalten. Die Kirchen haben sich vom Volk entfernt, indem sie seine tatsächlichen Lebensumstände ignorieren. Daher muss das Grundgesetz die Rolle der zehn Gebote ausfüllen und das Verfassungsgericht die des gerechten Bischofs. Frustrierend, wenn man die Lehre der Schrift ernst nehmen will. Die Organisation Kirche drängt den Glauben ins Abseits, weil sie ihn allein beansprucht, aber nicht lebenstauglich ausprägt. Und das obwohl ganze Generationen auf Sinnsuche sind. Diesen "Markt" überlässt man aber lieber Esoterikern, Scientologen, NWO-Aposteln und der Blutgruppendiät :(

Chorleiter hat gesagt…

Ich danke für die anregende Replik.

Denken - und andere ihr Denken, ihr Gesicht lassen, das ist das Sinnen der Zeit.
Zur Freiheit kann ich nur meine jetzige Erkenntnis kunt tun:
Tenor: Ich nehme mir meine; ob es den anderen passt oder nicht, ob ich sie brauche oder nicht. Wenn das jeder macht, braucht keiner Freiheit zu geben, zu fordern.
Ich hoffe, nicht zu diesen Zeitgenossen gezählt zu werden.
Freiheit ohne Rücksicht, aber mit Schwachheit und Nachgeben/Zulassen ohne ersichtlichen Sinn, purem Egoismus der eigenen Ruhe, das ist keine Art des Forderns.
Und wer ordnen will/soll, der sollte sich auch einfügen können, die Ordnung vorleben können.
Doch leider wird in erster Linie das eigene Sein dem anderen versucht aufzupfropfen.
Damit bin ich groß geworden, das habe ich abzuwehren gelernt.
Wenn meine eigene Toleranz als Schwäche ausgelegt und behandelt wird, dann ist sie in ihrer bestehenden Form nicht angebracht.
Dann kann das leicht zu Missverständnissen führen.
So unterschiedlich das Streben nach einem Gott, nach einem Übermenschen, nach der endgültigen Wahrheit ist, so unterschiedlich ist das Leben. Wer dann nicht den Menschen neben sich toleriert und sein eigenes Leben einfordert, der wird im Spiel der Gezeiten weggespült.
Darun zum Abschluss etwas aus dem chinesischen Wissensschatz:
"Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe."

Chorleiter hat gesagt…

Ach, Matthäsius, da bin ich enttäuscht: Ich habe von normal meine Vorstellung und einen gut lesbaren Richtungspfeil. Wie ich bemerkte, nicht nur für mich, und auch den ihrigen.
Doch meine Anschauungen lasse ich mir nicht als anormal hinstellen.
Habe ich ihre so bezeichnet? Wohl kaum. Doch bindend ist alles in erster Linie für den Betreffenden, es sei, er will mehr.

Matthäsius hat gesagt…

Hallo Chorleiter,

jetzt mußte ich eine Weile
suchen, was Sie eigentlich sagen wollten...

Als erstes muß ich gestehen, daß
ich diesen Kommentar dem falschen Artikel zugeordnet habe.
Es ist eine Antwort auf einen ihrer Kommentare in diesem Artikel.

Vielleicht macht es hier mehr Sinn...
Wenn Sie sich immer noch beleidigt
fühlen, antworte ich gerne.

Bis bald

Chorleiter hat gesagt…

Nein, beleidigt bin ich nicht.
Ich war nur über die Antwort, die jetzt einen anderen Sinn erhält, etwas wehmütig.
Doch das ist bei Diskussionen nicht ausgeschlossen, denn jeder hat sein etwas.

Chorleiter hat gesagt…

Nein, beleidigt bin ich nicht.
Ich war nur über die Antwort, die jetzt einen anderen Sinn erhält, etwas wehmütig.
Doch das ist bei Diskussionen nicht ausgeschlossen, denn jeder hat sein etwas.