Freitag, 10. September 2010

EU-Kommissarin Reding will Homo-Ehe europaweit durchsetzen/“Wir wollen keine Bevölkerungen, die sich der Homo-Ehe widersetzen"

Mit ungewöhnlicher Deutlichkeit hat sich die EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, Viviane Reding aus Luxemburg, für die europaweite Durchsetzung der Homo-Ehe in einer Aussprache im Europa-Parlament am 7. September 2010 ausgesprochen.

Manche Passagen ihrer Rede sind äußerst bedenklich, wenn nicht gar undemokratisch. So sagte sie, man wolle keine Völker, die gegen die gleichgeschlechtlichen Ehen sind (What we do not want is to have people starting to oppose same-sex marriages, . . .)

Um diese Ziele durchzusetzen, müsse man nach der Salamitaktik verfahren, um die Menschen in Europa nicht zu erschrecken. (We have to advance step by step. We must, most of all on the basis of our guidelines, bring the Member States to accept these rules. For many this is very new and very unusual. For some it is very shocking.)

Normalerweise sind Politiker Vertreter des Volkes. Für Frau Reding sind aber offenbar die Politiker dafür da, dem Volk ideologische Konzepte aufzuoktroyieren.

Die Aussagen Redings passen genau in das Bild, das viele von den Brüsseler Technokraten haben: Sie wurden niemals gewählt, besitzen also keine demokratische Legitimation und streben danach, ihre persönlichen Überzeugungen – egal wie absurd sie sind – den Europäern aufzuzwingen.

Hintergrund der Rede der EU-Kommissarin war eine Aussprache über die europaweite Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaftsformen. In Spanien wurde beispielsweise den Homosexuellen das Ehegesetz geöffnet. Diese sog. „Ehen“ sollten im Falle eines Umzugs innerhalb der EU nach Redings Auffassung auch in den Ländern anerkannt werden, die das Ehegesetz nicht den Homosexuellen geöffnet haben, wie beispielsweise Deutschland oder Frankreich, die stattdessen besondere Rechtsinstitute erschaffen haben, oder Länder, die überhaupt keine eheähnlichen Konstrukte für Homosexuelle erfunden haben.

Als Argumentationsgrundlage verwendet Viviane Reding die Grundrechtecharta, so wie sie im Lissabonner Vertrag niedergeschrieben ist. Diese ist recht vage, deshalb sagt auch die Kommissarin, daß es um die „richtige“ Interpretation ginge.

Genau das war aber die Kritik der Gegner des Lissabon-Vertrages. Er sei zu ungenau und müsse interpretiert werde, wobei eine ultraliberale Interpretation, die alle möglichen eheähnlichen Institute als „Rechte“ deklarierte, durchaus möglich war und die einzelnen Länder dem wohl kaum widersprechen dürften.

Viviane Reding weist genau auf diesen Weg.

Seit langen versucht die Homo-Lobby verstärkt, die EU-Institutionen zu mißbrauchen, um ihre Agenda allen EU-Ländern aufzudrängen. In vielen Ländern stößt die Homo-Lobby auf erheblichen Widerstand. Nun versuchen die Verbandshomosexuellen die demokratischen Regeln zu umgehen, indem sie via EU-Kommission, Lissabon-Vertrag und Antidiskriminierungsgesetz allen Ländern ihre bizarren politischen Vorstellungen überstülpen. Die EU-Kommissarin will offenbar eine der wichtigsten Anwältinnen der Homo-Lobby in Brüssel werden.

Sollten die EU-Länder nicht die Brüsseler Vorgaben befolgen, müßten harte Maßnahmen zur Durchführung angewandt werden, so Reding. (If there is no understanding, then more harsh measures have to be applied).

Die EU Abgeordnete Anna Zaborska aus der Slowakei widersprach heftig den Aussagen Viviane Redings und warnte davor, den EU-Ländern Gesetze aufzuzwingen, die derart massiv die Familie und die bewährten europäischen Traditionen angreifen.

Seit Jahren setzt sich die Aktion „Kinder in Gefahr“ der DVCK e.V. gegen diese Tendenzen ein und hat bereits mehrfach gegen den Mißbrauch der EU-Institutionen durch die Homo-Lobby protestiert.

Kommentare:

Chorleiter hat gesagt…

Infos mit dem Tenor: "Nein! soll es nicht geben!" habe ich hier und anderswo genügend lesen können.
Doch wo bleibt eine vernünftige Lösung dieses Problems?
Ablehnung und Negierung ist keine Lösung sondern eine Potenzierung des Problems und eine Verhohnepieplung der Massen.
Denken, was über den Buchrand der Bibel hinausgeht, die Gegenwart mit einschließt, menschlich, vererbindend ist, das ist euch fremd
Ihr behauptet zu wissen, was euer (und vielleicht auch unserer) Schöpfer für die Menschheit vorgesehen, vorgegeben hat?
Na dann.

Otto Kietzig hat gesagt…

Es geht hier nicht um den Willen eines Schöpfers, jedenfalls nicht primär, sondern um den demoktatischen Willen von Menschen, die aus ihren Wertetraditionen leben und weiter leben wollen, die an der Normalität des Lebens, wie es ihnen überkommen ist und sich als Tradierung von Leben voll und ganz bewährt hat, festhalten wollen und die sich durch ideologische oder lobbyistische Lebenskonzeptionen einer absoluten Minderheit nicht ihrer Werte berauben lassen wollen. Es hat sich z.B. in Schweden gezeigt, dass nur eine Minderheit von Homos das Rechtsinstitut der Ehe für sich in Anspruch nehmen. Darin zeigt sich, dass die Ehe die Lebensform ist, die für die Weitergabe des Lebens durch die geschlechtliche Gemeinschaft von Mann und Frau bestimmt ist. Da die homosexuelle Geschlechtsgemeinschaft nicht auf die Weitergabe von Leben angelegt ist, hat sie deswegen kein Anrecht als Ehe anerkannt zu werden.

Anonym hat gesagt…

Jörg Haider hatte schon recht: Nicht mehr das Volk wählt sich eine Regierung, sondern die Machthaber wählen sich das Volk.
Ist ja in der Bildung dasselbe: Hier bildet bekanntlich auch der Staat das (heranwachsende) Volk und nicht das Volk den Staat. Der Faschismus war nichts gegen das, was hier wieder auf uns zukommt. Wollen wir hoffen, daß Gesinnungs-Homophobe nur des Landes verwiesen werden und nicht vergast.

@Chorleiter:
Eine vernünftige Lösung kann nur eine sein, die auch gerecht ist. Meines Erachtens hat sich die Obrigkeit aus allen diesen Dingen herauszuhalten. Hier aber wird eklatant den Völkern ihr Selbstbestimmungsrecht abgesprochen und Gesinnungsterror ins Werk gesetzt. Wenn so etwas kommt, trifft es irgendwann auch die Homos, vielmehr ganz sicher, denn Minderheiten haben in Gesinnungs-Demokraturen ganz schlechte Karten. Hier muß die Form gewahrt bleiben, wegen einer Gesinnung darf nichts und niemand etwas von Staats wegen zu befürchten haben. Die Äußerungen Redings sind entlarvend für die geplante und betriebene Neuauflage des Bolschewismus nun eines Sowjeteuropa. Da diese Frau offen zu Tätlichkeiten und Gewalt aufruft, wenn auch staatlich organisierter, was umso schlimmer ist, gilt es, diese unbedingt zu entmachten.

Chorleiter hat gesagt…

Bis jetzt, nicht einmal im Ansatz, der Hinweis auf eine Lösung.
Was kirchlicherseits angebor#ten wird: Ideologie.
Tradition?
Schaut euch das Leben an. Was ist Tradition? was wurde zu ihr erkoren, weil es einigen in den Kram paßt?
Ehe, so wie wir sie haben:
"Darin zeigt sich, dass die Ehe die Lebensform ist, die für die Weitergabe des Lebens durch die geschlechtliche Gemeinschaft von Mann und Frau bestimmt ist."
Wer behauptet das und warum?
Die Welt hatte, hat und wird haben:
Eine Weiterentwicklung.
Ob diese so erfolgt, wie es hier propagiert wird, wage ich zu bezweifeln.
Ihr akzeptiert nur ein Leben in eurer Form. Auf andere Spielarten gibt es nur: Nein, nicht gerecht, nicht der Normalität entsprechend.
Welcher Normalität?
Seht euch um in der Welt. Es gibt sehr unterschiedliche Prämissen, Wirklichkeiten, Noralitäten.
Ich sage es wieder, immer wieder:
Solange ihr das Problem nur mit Verbot, Rumgezicke und Ablehnung belegt, habt ihr keinen Weg zur Lösung eingeschlagen.
Weiß hat weiß zu sein und schwarz halt schwarz. Farbig stört.
Und übrigens: Es geht in erster Linie um Gleichgeschlechtlichkeit.
Demokratischer Wille? Wertetradition?
Überkommene Tradition?
Damit kann ich auch jedes und jeden belegen, der meinem Denken am nächsten kommt. Ob das dann das Gerechte ist, das bleibt die Frage.
Macht die "Obrigkeit" zu dem, was sie sein soll: Den Zeiger für das wohlsinnende Leben des Volkes, der Völker, der Welt.
Die "Obrigkeit" hat sich nicht herauszuhalten sondern vorzudenken, Tendenzen in der Entwicklung von Fehlern fernzuhalten - zu befreien, das Zusammenleben aller zum gegenseitigen Vorteil, zum Erfolg zu führen, mit allen und für alle tätig zu sein.
Die "Obrigkeit" sollte zum Miteinander gehören; nicht als Schreckgespenst dienen.

Matthäsius hat gesagt…

Hallo Chorleiter,

schön, Sie hier zu treffen.
Ich nehme mir nun ab und zu mal wieder Zeit, mich mit den politisch heißen Themen zu befassen...

Sie haben's ja offenbar noch nicht aufgegeben, die Christen von ihrer sturen Bezogenheit auf dieses steinalte Buch »Bibel« abbringen zu wollen... Das wird mich wieder neu zum Nachdenken herausfordern, mir Gedanken zu machen, warum ich eigentlich denke, was ich denke.

»Doch wo bleibt eine vernünftige Lösung dieses Problems?« fragen Sie.
Nun, wir beide müssen sicher zugeben, das der Kommentator »Anonym« recht hat, wenn er schreibt, das die EU-Kommission nicht demokratisch entstand, sondern uns einfach vorgesetzt wurde (frei interpretierte Zitierung). Wenn also die Kommissare keine Vertreter des Volkes sind, haben wir dann überhaupt die Problematik, das Homosexuelle durch Aberkennung ihrer »Ehe«-Rechte diskriminiert werden, oder meint das nur die Kommissarin?
Wenn das nur die Kommissarin meint, müssen wir dann überhaupt eine Lösung finden, für ein Problem, das für andere gar keins ist?

»Denken, was über den Buchrand der Bibel hinausgeht, die Gegenwart mit einschließt, menschlich, vererbindend ist, das ist euch fremd«

Das ist eine Anschuldigung, die wir als Christen nicht auf uns sitzen lassen wollen.
Heute habe ich mich mit einem Mann über demographischen Wandel und unser Rentensystem unterhalten. Er sagte, die göttliche Variante funktioniert immer, in jeder Zeit, in jeder Kultur.
Ich denke schon sehr lange darüber nach, zu lange, um Ihnen alles zu erklären, aber er hatte recht! Egal an was wir glauben oder ob wir glauben, die göttliche Variante funktioniert trotzdem.
Diese Geschichten mit den Homosexuellen habe schon mehrere Hochkulturen ausprobiert. Sie sind kurz darauf ALLE zerbrochen.* Sie werden auch bei uns nicht funktionieren...

»Welcher Normalität?«

Das unterscheidet uns beide. Wir (Christen) HABEN einen Maßstab für »normal«, sie und viele andere nicht.
Aber sehen Sie sich um in der Gesellschaft. Was ist das Problem der heutigen Jugend? Sie sind orientierungslos! Warum? Weil wir ihnen keine Orientierung geben.

»Die "Obrigkeit" hat sich nicht herauszuhalten sondern vorzudenken, Tendenzen in der Entwicklung von Fehlern fernzuhalten - zu befreien, das Zusammenleben aller zum gegenseitigen Vorteil, zum Erfolg zu führen, mit allen und für alle tätig zu sein.«

Darüber denken Sie besser noch einmal genau nach. Besonders über alle Konsequenzen und Ihre Freiheit.

Was macht ihr Chor?
Bis bald


*... »Sex and Culture«, Prof. Dr. J. D. Unwin, Oxford University Press 1934

Matthäsius hat gesagt…

Hallo Chorleiter,

schön, Sie hier zu treffen.
Ich nehme mir nun ab und zu mal wieder Zeit, mich mit den politisch heißen Themen zu befassen...

Sie haben's ja offenbar noch nicht aufgegeben, die Christen von ihrer sturen Bezogenheit auf dieses steinalte Buch »Bibel« abbringen zu wollen... Das wird mich wieder neu zum Nachdenken herausfordern, mir Gedanken zu machen, warum ich eigentlich denke, was ich denke.

»Doch wo bleibt eine vernünftige Lösung dieses Problems?« fragen Sie.
Nun, wir beide müssen sicher zugeben, das der Kommentator »Anonym« recht hat, wenn er schreibt, das die EU-Kommission nicht demokratisch entstand, sondern uns einfach vorgesetzt wurde (frei interpretierte Zitierung). Wenn also die Kommissare keine Vertreter des Volkes sind, haben wir dann überhaupt die Problematik, das Homosexuelle durch Aberkennung ihrer »Ehe«-Rechte diskriminiert werden, oder meint das nur die Kommissarin?
Wenn das nur die Kommissarin meint, müssen wir dann überhaupt eine Lösung finden, für ein Problem, das für andere gar keins ist?

»Denken, was über den Buchrand der Bibel hinausgeht, die Gegenwart mit einschließt, menschlich, vererbindend ist, das ist euch fremd«

Das ist eine Anschuldigung, die wir als Christen nicht auf uns sitzen lassen wollen.
Heute habe ich mich mit einem Mann über demographischen Wandel und unser Rentensystem unterhalten. Er sagte, die göttliche Variante funktioniert immer, in jeder Zeit, in jeder Kultur.
Ich denke schon sehr lange darüber nach, zu lange, um Ihnen alles zu erklären, aber er hatte recht! Egal an was wir glauben oder ob wir glauben, die göttliche Variante funktioniert trotzdem.
Diese Geschichten mit den Homosexuellen habe schon mehrere Hochkulturen ausprobiert. Sie sind kurz darauf ALLE zerbrochen.* Sie werden auch bei uns nicht funktionieren...

»Welcher Normalität?«

Das unterscheidet uns beide. Wir (Christen) HABEN einen Maßstab für »normal«, sie und viele andere nicht.
Aber sehen Sie sich um in der Gesellschaft. Was ist das Problem der heutigen Jugend? Sie sind orientierungslos! Warum? Weil wir ihnen keine Orientierung geben.

»Die "Obrigkeit" hat sich nicht herauszuhalten sondern vorzudenken, Tendenzen in der Entwicklung von Fehlern fernzuhalten - zu befreien, das Zusammenleben aller zum gegenseitigen Vorteil, zum Erfolg zu führen, mit allen und für alle tätig zu sein.«

Darüber denken Sie besser noch einmal genau nach. Besonders über alle Konsequenzen und Ihre Freiheit.

Was macht ihr Chor?
Bis bald


*... »Sex and Culture«, Prof. Dr. J. D. Unwin, Oxford University Press 1934

Old Geezer hat gesagt…

"Normalerweise sind Politiker Vertreter des Volkes. Für Frau Reding sind aber offenbar die Politiker dafür da, dem Volk ideologische Konzepte aufzuoktroyieren."

...da besteht doch hier kein Widerspruch - nur für die homosexuelle, bindungswillige Bevölkerung macht es einen Unterschied, dem Rest kann es egal sein, denn es hat für in keine Auswirkung.

"streben danach, ihre persönlichen Überzeugungen – egal wie absurd sie sind – den Europäern aufzuzwingen."

Das bleibt nachzuweisen - in der Regel (wie auch in diesem Falle) sind die Absichten wissenshaftlich fundiert und kollidieren lediglich mit archischen Gewohnheiten, die sowieso nicht mehr zeitgemäß sind.

"Nun versuchen die Verbandshomosexuellen die demokratischen Regeln zu umgehen, indem sie via EU-Kommission, Lissabon-Vertrag und Antidiskriminierungsgesetz allen Ländern ihre bizarren politischen Vorstellungen überstülpen."

Nur schein es eher ein regulärer Gebrauch von Regularien zu sein, die u.a geschaffen wurden um diskriminierten Gruppen in der gesammt Gemeinschaft zu ihrem Recht zu verhelfen; und was daran 'bizarr' sein soll, so wie jeder andere auch eine Ehe eingehen zu dürfen, beschreibt eigentlich das Problem sehr gut.

"warnte davor, den EU-Ländern Gesetze aufzuzwingen, die derart massiv die Familie und die bewährten europäischen Traditionen angreifen. "

Erstaunlicherweise sind die Skrupel bei Kritik an den 'bewährten iranischen Traditionen' weitaus geringer.

Old Geezer hat gesagt…

@Otto Kietzing:

"Darin zeigt sich, dass die Ehe die Lebensform ist, die für die Weitergabe des Lebens durch die geschlechtliche Gemeinschaft von Mann und Frau bestimmt ist"

...weit hergeholt, wenn man sieht, wie wenige Ehen noch mit dem Ziel der Reproduktion geschlossen werden.

Old Geezer hat gesagt…

@Otto Kietzing:

"Darin zeigt sich, dass die Ehe die Lebensform ist, die für die Weitergabe des Lebens durch die geschlechtliche Gemeinschaft von Mann und Frau bestimmt ist"

...weit hergeholt, wenn man sieht, wie wenige Ehen noch mit dem Ziel der Reproduktion geschlossen werden.

Old Geezer hat gesagt…

Anonym:
"Da diese Frau offen zu Tätlichkeiten und Gewalt aufruft"

Ups, wo stand das denn?
habe ich ja selbst in dem 'Quote-Mining' des OP nicht gelesen...

A.Vollbrecht hat gesagt…

Das tolle ist, fern vom BRDDR- Michel und seinen Mainstream- Medien gibt es noch selbst-STÄNDIG- denkende Menschen in anderen Ländern, die VOLKSVERTRETER (und nicht -verräter) mit GEIST in das sogenannte "EU-Parlament" schicken:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/09/nigel-farage-nimmt-jose-barroso.html

Gott schütze die Kinder Europas !!

Otto hat gesagt…

Wenn jemand farbenblind ist, kann man ihm nicht dadurch helfen, dass man ihm eine farbige Brille aufsetzt, sondern er muss akzeptieren, dass er die Verkehrssituation nicht aus den Farben abliest, sondern entsprechend der Reihenfolge der gerade leuchtenden Lampen.
Ähnlich verhält es sich bei einer nicht zur Weitergabe des Lebens ausreichenden Sexualität. Dass solche Menschen in ihrer menschlichen Zuwendungsbereitschaft entsprechende Gemeinschaftsmodelle wahrnehmen können, ist dann doch Hilfe genug, jedenfalls von menschlicher Seite her.
Es ist aber überhaupt nicht einzusehen, warum sich ein für die Weitergabe des Lebens bewährtes Gemeinschaftsmodell für Mann und Frau wie die Ehe für die Gemeinschaft von gleichgeschlechtlichen Menschen her halten soll. Ich verstehe auch nicht, worin für diese darin dann eine Hilfe liegen soll? Wenn man meint, damit Homosexualität gesellschaftsfähig machen zu müssen, so ist das Unsinn, denn die Gesellschaftsfähigkeit einer gleichgeschlechtlichen Gemeinschaft lässt sich allein aus dem Wert der Würde des Menschen aber nicht aus der Übernahme des Ehestandes herleiten.