Donnerstag, 17. Juni 2010

Absurd: Berlin will Ehe Homosexuellen-Paaren öffnen

Hinweis: Im Text wurden nachträglich einige Tippfehler entfernt, so stand im ersten Satz Recht und nicht Rechte.

Als ob Homosexuelle nicht schon genügend privilegiert sind, sollen sie nun noch mehr Rechte bekommen, die ihnen nicht zustehen – so der Wunsch des Berliner Senats.

Die Initiative wird voraussichtlich am 9. Juli 2010 in den Bundesrat eingebracht.

Berlin entwickelt sich schon seit langem zu einem Biotop für die abstrusesten politischen Projekte. Es ist für Deutschland peinlich, daß gerade die Hauptstadt ein so katastrophales Beispiel der Welt gibt.

Die Homosexuellen werden in Berlin wie nirgends woanders gehätschelt. Kein Wunsch scheint ihnen verweigert zu werden.

Kürzlich wurde von der völlig bankrotten Stadt ein überflüssiges „Aktionsplan gegen Homophobie“ beschlossen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Als ob Homosexuelle nicht schon genügend privilegiert sind"

?

Anonym hat gesagt…

"sollen sie nun nocht mehr Recht bekommen, die ihnen nicht zustehen"

Das ist natürlich kompletter Unsinn, wenn man Recht bekommt, steht es einem auch zu. Absurd ist somit der hiesige Ausgangsartikel und nicht das Recht auf Ehe für alle Menschen.

Anonym hat gesagt…

"Kürzlich wurde von der völlig bankrotten Stadt ein überflüssiges „Aktionsplan gegen Homophobie“ beschlossen."

Tja, bankrott ist die Stadt und die Kirche ist mit daran Schuld.

Ich zitiere an dieser Stelle gerne www.warumglaubstdunoch.de zum Thema Kirchensteuer:

"Die Staatsleistungen gehen letztlich auf die Enteignungen der Kirchen zu Zeiten des Heiligen Römischen Reiches nach dem Reichsdeputationshauptschluss aus dem Jahre 1803 zurück. In dieser Säkularisation wurden die geistlichen Fürstentümer aufgelöst und der Klerus enteignet. Seitdem wurden Kaiser gekrönt und Grenzen verändert, ein Diktator legte Deutschland in Schutt und Asche, aber die Kirchen bestehen unbeeinflusst davon auf ihr vermeintliches Recht und Eigentum. Und wie kamen die zum Eigentum? Nun, Hexen- und Ketzerverbrennungen sowie Judenpogrome hatten Opfer, und die besaßen natürlich Eigentum, und das gehörte nachher halt anderen. Ebenso wurden Dokumente, aus denen die Besitzverhältnisse hervorgingen, in großem Maßstab gefälscht. Als Fazit daraus erhalten heutzutage die Kirchen zum Ausgleich für den Verlust an die Fürsten vor über 200 Jahren jedes Jahr von neuem vom Steuerzahler der hoch verschuldeten Bundesrepublik Deutschland, auch wenn der keiner christlichen Konfession angehört, fürstlich bemessene Gelder. Die Steuerzahler sind somit Nachfolger der Fürsten, freilich nur finanziell. "


Interessant ist aber auch, dass die Verteidigung von Grundrechten für Mathias von Gersdorff eine reine Kosten-/Nutzenrechnung ist.

Felix hat gesagt…

@anonym 2:
Es wurde in der Tat mit dem Recht etwas komisch ausgedrückt.
Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass die Ehe ein rein christlicher Begriff und nichts anderes ist! 2 Schwule können niemals dem christlichen Glauben gerecht werden, denn ihr Treiben ist unzüchtig und gottlos. Die Bibel verurteilt zurecht dieses unthische Treiben. Schwule dürfen niemals eines der Sakramente der Kirche benutzen, da sie dem nicht würdig sind.
@anonym 1:
Homos haben in der Regel keine Kinder und müssen somit auch nicht für sie zahlen, 2 Gehälter und müssen keine Kirchensteuer zahlen.
Noch nie wurde Sünde so viel belohnt wie in Berlin. Ebenso unfähig ist die 2,1 Mio Kampagne gegen Homphobie. berlin bekommt 4 Milliarden von Bayern, BW und Hessen im jahr. Ich sehe nicht ein wieso wir (bin von BW) zahlen müssen, nur damit die Schwuchtel Wowereit OB bleibt??!

Chorleiter hat gesagt…

Fein geschrieben, Felix.
Wenn das alles ist, was durch die Kirche zur Besserung des Problems geboten wird: ehe
Warum sollen die Anschauungen dieser einen Sparte der menschlichen Entwicklung bestimmend, richtig, anderen überlegen sein?
Da müßt ihr schon etwas zulegen. Mit: Es war einmal ...! Fangen märcen an. Und die haben ihren Sinn und sind verständlich.

Anonym hat gesagt…

Homoehe ist ein Absurdum und sollte zum Unwort des Jahrhunderts erklärt werden! Die Ehe besteht aus Mann und Frau zum Zwecke der Kinderzeugung und Familiengründung. Es ist eine unglaubliche Besudelung des Wortes Ehe, mit dem Wort Homo in Verbindung gebracht zu werden, und eine Beleidigung aler normal veranlagten Menschen, die den Auftrag Gottes erfüllen und fruchtbar sind. Dementsprechend wird Gott auch die Homos richten. "Denn es ist dem Menschen gegeben einmal zu sterben, danach aber das Gericht". Hebräer 9,27 Das Eine ist so unumstößlich felsenfest wie das Andere

Chorleiter hat gesagt…

Und warum gibt es Leute in der fruchtbaren Landschaft, denen es strikt untersagt ist, dort mitzumischen?
Was ist Natur und was Auswuchs?
Was ist wie zu beeinflussen?
Gegen etwas sein, etwas zu verbieten, weil es mir paßt und das auch noch wohlig zu begründen: damit bin ich groß geworden; das sah genau so aus, hörte sich so an, wie ihr es mir heute bietet.
Wo ist da, bitteschön, der Unterschied?

Anonym hat gesagt…

"Die Ehe besteht aus Mann und Frau zum Zwecke der Kinderzeugung und Familiengründung."

Alles klar, darum gibt es auch keine Ehe mit Zeugungsunfähigen, Impotenten und alten verwitweten Frauen!
Wie gut, dass der Gott der Liebe auch DAS bei Androhung der ewigen Folter in der Hölle angedroht hat.

Chorleiter hat gesagt…

Ach, wie sollte da der Beweis aussehen?
"Alles klar, darum gibt es auch keine Ehe mit Zeugungsunfähigen, Impotenten und alten verwitweten Frauen!"

""Die Ehe besteht aus Mann und Frau zum Zwecke der Kinderzeugung und Familiengründung.""
Die Welt ist groß und diese Aussage ein kleier Teil des Lebens Mosaik.
Fehlt nur noch: Naturgegeben!
So helft ihr eurem Glauben, aber nie und nimmer den Menschen bei seinen Problemen in der Entwicklung.

Felix hat gesagt…

naja ich denke das witwen zeugungsunfähige heiraten können.. dürfen sie ja auch!!!
da geht es ja um natürliche liebe, aber eine homo-beziehung ist wider die Natur!
und dass Schwule von der Kirche keine Hilfe angeboten bekommen stimmt nicht, denn sie könnten jederzeit mit der Seelsorge sprechen. Einige Menschen gehen auch diesen Schritt und können teilweise wieder zum richtigen Glauben zurückgeführt werden.

Anonym hat gesagt…

Das ist in der Tat absurd.
Eine wie auch immer geartete Partnerschaft zwischen Menschen gleichen Geschlechts ist nun mal keine Ehe.
Weder tut so eine Partnerschaft dasselbe, noch hat sie eine ähnliche verbindende Wirkung zwischen Menschen verschiedenen Geschlechts, noch geht aus ihr Nachwuchs als zukünftiges Steuer- oder Stimmvieh hervor.
Ergo sollte man eine solche Verbindung auch nicht "Ehe" nennen.
Natürlich ist es "besser" im Sinne von "weniger schlecht" für die Beteiligten, wenn sie ein "feste" Partnerschaft eingehen, anstelle der in diesem Milieu sonst so verbreiteten flüchtigen sexuellen Kontakte.
Daraus folgt jedoch nicht, dass man solche Verbindungen privilegieren sollte und schon gar nicht im Sinne der Ehe.
Es ist ein Zeichen entsetzlicher Dekadenz, wenn das linkslinke, bankrotte Berlin immer wieder auffallt durch eine Vorreiterrolle in der Verachtung und Zerstörung unserer Kultur, die uns alle füttert.
Nicht zuletzt sind auch die jetzigen Homosexuellen durch heterosexuelle Zusammenkunft gezeugt worden...

Anonym hat gesagt…

Kein Wunder, daß in Berlin Homosexualität gefördert wird-bei einem homosexuellen Bürgermeister.

Anonym hat gesagt…

Erst behauptest du, die Ehe sei NUR zum Kinderkriegen da. Jetzt behauptest du, es ginge um Gefühle.
Felix, du irrst in einem Labyrinth der Lügen umher.

D. hat gesagt…

Interessante Diskussion, zu der ich nun auch beitragen möchte.
(kurze Info zu mir: Alter: 18, bisexuell, stehe Religion kritisch, aber nicht generell ablehnend gegenüber.)


Zuallererst, bitte korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege, hat Deutschland doch zwei Arten von Ehe, die Staatliche und die Kirchliche.
Die staatliche oder standesamtliche Ehe ist im Prinzip ein Vertrag, welcher den Ehepartnern Steuererleichterungen und andere Vorzüge gewährt.
Die kirchliche Ehe, die ohne die Staatliche nicht rechtswirksam ist, hat rein religiöse Gründe.
Es ist völlig legitim, wenn die Kirche für den Vollzug der kirchlichen Ehe christliche Werte als Voraussetzung nimmt, und auch, dass sie gegen eine Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern stimmt. Aus dieser Entscheidung sollte sich der Staat heraushalten.
Gleichzeitig ist es aber auch legitim, die staatliche Ehe homosexuellen Partnern zu öffnen, da wir in einem toleranten Deutschland leben. Aus dieser Entscheidung sollte sich die Kirche heraushalten.
Dies wäre meiner Meinung nach ein fairer Kompromiss.

@ Felix
"Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass die Ehe ein rein christlicher Begriff und nichts anderes ist!"
Die Ehe an sich ist vielleicht ein christlicher Begriff, allerdings ist sie, insbesondere für alle, die aus nicht religiösen Gründen heiraten, ein Vertrag, nichts weiter.

"Schwule dürfen niemals eines der Sakramente der Kirche benutzen, da sie dem nicht würdig sind."
Dies ist ihre Meinung, welche ich respektiere, allerdings, wie sehen sie dies zum Beispiel in meinem Falle an? Ich bin getauft, wie viele andere auch. Sollte mir dieses Sakrament rückwirkend abgesprochen werden?

"Ich sehe nicht ein wieso wir (bin von BW) zahlen müssen, nur damit die Schwuchtel Wowereit OB bleibt??!"
Man sollte einen Politiker nach seiner Leistung, nicht nach seiner sexuellen Orientierung bewerten. Im übrigen ist es in einer Diskussion nicht notwendig, beleidigende Worte zu benutzen.

"[...]aber eine homo-beziehung ist wider die Natur!"
Diese Behauptung ist unzutreffend.
Eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft bringt keine Kinder hervor, das ist wahr. Allerdings ist Homosexualität keine Krankheit, was leider immer noch von vielen Menschen angenommen wird. Homosexualität ist lediglich eine andere Form der Sexualität, keine Falsche, keine Richtige, lediglich eine Andere.
Bitte legen sie mir, bei Widerspruch, wissenschaftliche Daten vor, die gegenteiliges beweisen.

"Einige Menschen gehen auch diesen Schritt und können teilweise wieder zum richtigen Glauben zurückgeführt werden."
Ich interpretiere in diese Aussage, dass Homosexuelle wieder heterosexuell geworden sein sollen.
"Homo-Heiler", dieses Thema würde ich gesondert diskutieren wollen, allerdings bin ich -und stimme damit mit vielen Professoren und Psychologen überein- der Meinung, dass Homosexualität nicht "heilbar" ist, da sie keine Krankheit darstellt.

Ich habe mich mit diesem Thema meiner Meinung nach objektiv auseinander gesetzt, bin aber generell für weitere Diskussionen offen.

Liebe Grüße
D.