Donnerstag, 18. März 2010

Kindersex-Ideologie unter dem Deckmantel der „Aufklärung“

Felizitas Küble, Vorsitzende des Christoferuswerks eV. in Münster

Sexualisierung unserer Kleinkinder von Staats wegen!

Die staatseigene Heuchelei wird immer offensichtlicher: Während sich nicht etwa „nur“ rot-grüne, sondern zahlreiche Politiker aller Schattierungen inkl. der Kanzlerin derzeit mit großen Tönen gegen die kath. Kirche profilieren und diese feindselig an den Pranger stellen wollen, laufen seitens der staatlichen "Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung" (BZgA) merkwürdigste Sex-"Aufklärungs"-Programme für Kindergarten-Kinder ab 3 Jahren.

Angeblich interessieren sich schon Drei-Jährige "eklatant" für Sexualität, weiß diese Staatszentrale zu vermelden, z.B. beim Anpreisen der folgenden Broschüre, die dort gratis angefordert werden kann:

“BZgA- Forum zur Sexualaufklärung und Familienplanung Heft 4/ 2003: Sexualerziehung im Kindergarten. - Die acht themenbezogenen Beiträge dieses FORUM-Heftes zur Sexualerziehung im Kindergarten haben eines gemeinsam: Sexualität, so ihre Botschaft, ist ein Thema, das Kinder zwischen drei und sechs Jahren so eklatant, so grundlegend interessiert, dass Kindertageseinrichtungen in diesem Land Sexualerziehung möglichst flächendeckend als Bildungsaufgabe wahrnehmen und umsetzen sollten.“

Sodann klärt die staatliche Bundeszentrale den erstaunten Bundesbürger über Folgendes auf:

“Körpererfahrung und Sexualerziehung im Kindergarten

Der Mensch ist ein sexuelles Wesen von Geburt an, sein Bedürfnis nach Wohlbefinden, Lust und Geborgenheit findet je nach Alter und Entwicklung unterschiedliche Ausdrucksformen. Bei Kindern gibt es keine Trennung von Zärtlichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität. Sie erleben Schmusen oder Matschen, die Berührung der Genitalien genauso lustvoll und sinnlich wie das Kitzeln am großen Zeh. (...) Wenn ihre Neugier ernst genommen wird und sie ihre Lust und Freude am Entdecken des eigenen Körpers, ihren Wunsch nach Zärtlichkeit und Nähe ausleben können, sind das Lernerfahrungen, die grundlegend und prägend für das weitere Leben und die Beziehung zu anderen Menschen sind.“


Zum Info-Koffer, den die Bundeszentrale für Kindergärten anbietet, gehört auch ein Bilderbuch über Zeugung, Schwangerschaft und Geburt: wohlgemerkt ab 3 Jahren!

So sollen schon die Kleinsten "alles wissen", womit Kinder völlig unsensibel frühzeitig sexualisiert und damit in ihrer natürlichen Entwicklung beeinträchtigt werden. Ihre Denken und Erleben wird auf Sexualität fixiert, statt ihnen eine frohe, unbekümmerte Kindheit zu ermöglichen, in denen sie Kameradschaft, Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Fairneß in Spiel und Sport sowie ähnliche soziale Tugenden erlernen.

Zudem wird das Erziehungsrecht der Eltern durch solche frühkindlichen Sex-Programme unterlaufen: die Eltern haben selbst zu bestimmen, wann sie ihre Sprößlinge "aufklären" - der Kindergarten darf ihnen hier nicht dreist "zuvorkommen".

Ganz zu schweigen davon, daß hier ("Berührung der Genitalien lustvoll und sinnlich") in bezug auf die Gefahr von Kindesmißbrauch von staatlicher Seite her in höchst bedenklicher Weise "erzogen" wird.

Nachfolgend der Link zu dieser amtlichen Sex-Aufklärung für die Kleinsten unter dem bezeichnenden Motto "Nase, Bauch und Po": http://www.kinderliedertour.de/nasebauchpo/index.php?docid=000

Impressum dieses Portals: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Ostmerheimer Str. 220 51109 Köln - Direktorin: Prof. Dr. Elisabeth Pott

Angesichts solch absurder und verantwortungsloser Sexualisierungs-Programme sollten Politiker dringend vor der eigenen Haustür kehren: dort gibt es beileibe genügend Dreck zu beseitigen!

Kommentare:

Christoph Rebner hat gesagt…

Kinsey's Kinderschänder haben bis zu 24 Stunden gefoltert. Und die Verkrampfungen als sexuelle Äußerungen wurden u.a. durch die Rockefeller-Foundation als "Beweis", dass Kinder sexuelle Wesen sind, verkauft. Video: http://www.kathtube.com/player.php?id=13986

Anonym hat gesagt…

Leider hat es gerade in vielen katholischen Elternhäusern den Kindern gegenüber eine erhebliche Verdrängung und negative Bewertung der Sexualität gegeben. Auch wenn nicht Weniges aus dem Bereich der staatlichen Sexualerziehung übertrieben erscheinen mag, sollten die zuständigen Gremien der Kirche sich etwas offener und selbstkritischer mit diesem Themenbereich auseinandersetzen. Frau Küble übertreibt und polarisiert, wenn sie eine Thematisierung der Sexualität im Sinne der staatlichen Aufklärung und eine frohe unbekümmerte Kindheit als Gegenentwürfe darstellt, die sich einander ausschließen.

Anonym hat gesagt…

Kinder und Sex???!!! Demnächst: BABYS und Sex??!!

Sodom und Gomorra lassen grüßen!!
Man muss nicht einmal Katholisch sein um das zu bemerken!

A.Vollbrecht hat gesagt…

Meine Kinder werden keine BRD-Ideologiegebäude betreten, NIE WIEDER DDR !! Siehe auch Beitrag der mutigen Eva Herman: http://info.kopp-verlag.de/news/gender-in-der-kita-wie-kleinkinder-umprogrammiert-werden.html

Simon hat gesagt…

Sehr geehrte, falsch! : Frau Küble!
Wenn Sie weiterhin nach allen Ihnen widerstrebenden Gegebenheiten in dieser Zeit, in diesem Land so wie überall und bei den Menschen in dieser vorlauten, polternden, diktatorischen Art vorgehen, so kann ich nur hoffen, dass Ihre Wirksamkeit und Ihre Erkenntnisse den Weg des Gerechten gehen.
Ihre Schlussaussage:
„Angesichts solch absurder und verantwortungsloser Sexualisierungs-Programme sollten Politiker dringend vor der eigenen Haustür kehren: dort gibt es beileibe genügend Dreck zu beseitigen!“
passt zu den übrigen Worten.
Es geht um missbrauchte Kinder. Und das Hauptziel ist zum Einen die Linderung entstandenen Leides, zum Anderen das Verhindern solcher Taten.
Dazu in Ihrem Beitrag nicht ein Wort, dafür Beschimpfungen und Mutmaßungen.
Aber diese Art Beweisführung, wie Sie sie anbieten, ist mir wohlbekannt aus meiner Zeit von der Kindheit bis zur Wende. Und heute begegne ich dieser Art Wortführung auf Schritt und Tritt wieder. Wo wohl?
Wie hätten Sie denn gern die Lösung dieser Probleme?
Aufklärung durch die lieben Familienangehörigen und Familienfreundschaften, wenn die Zöglinge die richtigen körperliche Entwicklung zum Betatschen und netteren Spielchen haben? ( … Aber nichts sagen. Es bleibt unser großes Geheimnis!)
Nee, Sie sind und bleiben eine Person, deren Ansichten man ständig und überall ins rechte Licht rücken muß.
Sie sollten die Geschichte 1. Kön 16-28 lesen, besonders 26, denn der letzte Satz ist Ihnen wie aus dem Mund geschrieben, und der Anfang ginge Ihnen nicht über die Lippen.
Sollten Sie im täglichen Leben anders sein, würde ich diesen Spruch durch die Fragen: Warum das alles? Warum das alles so? ersetzen.
Zu dieser Stunde kann ich Ihnen nach dem Lesen solcher Worte kein Pardon geben.
Reden und schreiben Sie über das was Sie wissen, NICHT GLAUBEN ZU WISSEN.
Legen Sie den Stift weg und schweigen Sie.

Old Geezer hat gesagt…

"und diese feindselig an den Pranger stellen wollen"

Wiwviel Feindseligkeit ist nötig, um sich ablehnend gegüber einem Unternehmen zu äußern, das über Jahrzehnte sexuellen und anderne Mißbrauch durch siene Angestellten nicht nur zugelassen, sondenr auch gefördert und vertuscht hat?

Im Gegenteil: "runde Tische" und ähnliche Angebote konstituieren ein Sonderrecht und eine Bevorzugung der katholischen Kirche, wo in anderen Fällen schon spontane Hausdurchsuchungen, Beschlagnahme von Dokumenten und vorläufige Festnahmen stattgefunden hätten.

"merkwürdigste Sex-"Aufklärungs"-Programme für Kindergarten-Kinder ab 3 Jahren."

Da auch so kleine Kinder Opfer von Mißbrauch werden, ist es notwendig, sie in diesem Alter schon aufzuklären, damit sie sich dagegen verwehren können und derartige Handlungen als Verfehlung wahrnehmen, bei denen sie dritte um Hilfe bitten können.

Alles andere würde bedeuten die Kinder ungeschützt den Tätern auszuliefern!

"Kinder völlig unsensibel frühzeitig sexualisiert und damit in ihrer natürlichen Entwicklung beeinträchtigt werden"

Was wohl kaum schlimm sein kann, wenn man bedenkt, daß über den allergrößten Teil der Menschheitsgeschichte die Kinder das Sexualverhalten ihrer Mitmenschen aus nächster Nähe beobachten konnten...
...vermutlich sind weite Teile der Aufklärung nur nötig, weil heute die Reproduktion mythologisch überfrachtet und hinter verschlossenen Türen stattfindet, (und wir nur noch in winzigen Familienverbänden von 1-4 Menschen zusammenleben) und somit die Kinder der natürlichen Lernmethode des Beobachtens ihrer Mitmenschen beraubt werden.

"Angesichts solch absurder und verantwortungsloser Sexualisierungs-Programme"

Wer schonmal einen ganz normalen 4.jährigen stolz seine Erektion hat vorzeigen sehen, vergißt ganz schnell die Idee vom 'asexuellen Kind' - sie wissen vielleicht was sie tun, aber Probieren tun sie es doch.
Aber dieser Erkenntnis verweigerten sich die Verfechter der sinnfreien "nur Enthaltsamkeit"-Erziehung ja schon
immer.

Anonym hat gesagt…

Nun, dem psychosexuellen Ansatz von Sigmund Freud zufolge ist der Mensch seit frühester Kindheit ein sexuelles Wesen, man denke nur an die drei frühkindlichen Entwicklungsphasen (orale Phase, anale Phase, phallische Phase). Freud hat dabei herausgestellt, dass eine Handlung dann sexuell genannt werden darf, wenn eine von den unmittelbaren körperlichen Bedürfnissen (z.B. Essen) getrennte Lustgewinnung vorliegt. Besonders die infantil Genitale Phase, die hier von verbohrten Erzkonservativen als so fürchterlich angesehen wird, ist INTEGRALER Bestandteil der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung. In dieser Phase (4. - 6. Lebensjahr)findet zudem, im Zuge der ödipalen Situation (wer es nicht weiß: das Kind begehrt den gegengeschlechtlichen Elternteil, unterliegt aber dem gleichgeschlechtlichen Elternteil als dominanten Konkurrenten, wodurch es sich mit diesem, dem ,,Aggressor" identifiziert) die Ausrichtung auf die zukünftige Sexualität statt. Eine gestörte Entwicklung in dieser Phase, z.B. durch übermäßige Kontrolle, Verbote und Tabuisierung, können zu neurotischen Persönlichkeitsstrukturen oder einem gestörten Verhältnis zur Sexualität und Körperlichkeit im allgemeinen führen.
Ich folgere daraus, dass viele Leute aus dem sehr konservativen oder christlich-fundamentalisischen Lager sich so gegen die Aufklärung oder die Anerkennung der frühkindlichen Sexualität streuben, weil sie selbst in diesen kleikindlichen Phasen eine eventuell repressive Erziehung mit sexueller Tabuisierung erlebt haben.
Man sollte den Kindern den Freiraum lassen, den sie brauchen und die Materialen bereitstellen, sodass sie sich das Wissen aneigenen können, wenn sie es wünschen. Erwachsene unterschätzen oft die wissbegierde von Kindern (Maria Montessori nannte diese Fähigkeit des Kindes den ,,absorbierenden Geist"). Sie sollen lernen, dass ihre Sexualität Bestandteil ihres Lebens und des Menschseins ist und nichts, wofür man sich schämen muss oder dass verboten und schändlich ist.
Diese Theorien sind keine neue Erkenntnis, sondern die Ansätze dazu wurden schon vor 100 Jahren geschaffen, doch irgendwie dringt die Reformpädagogik bzw. die Aufklärung als solche nicht in alle Poren der deutschen Gesellschaft, die sich lieber auf christliche Internate verlässt, die den Lehrern alle Möglichkeiten geben, sich an den Kindern in aller Ruhe zu vergreifen. Dagegen hilft wirklich nur eine Aufklärung und Enttabuisierung auf der ganzen Bandbreite, sodass sich Missbrauchsopfer nicht erst nach Jahrzehnten melden, sondern gleich damit herausrücken und nicht alles von der Kirche in einen Mantel des Schweigens gehüllt wird.

mfg
Che

Anna hat gesagt…

Als angehende Erzieherin möchte ich einiges klarstellen. Mir scheint, Sie setzen kindliche Sexualität mit der Erwachsener gleich. Das ist falsch. Kinder (schon im Kleinkindalter) interessieren sich für ihren Körper, wollen ihn kennenlernen und berühren. Dabei haben sie aber keinerlei "sexuelle Hintergedanken" im Sinne von Erwachsenensexualität. Das hat nichts mit Sexualisierung zu tun und die Kinder werden sicher nicht in ihrer Entwicklung geschädigt, da dieses Verhalten TEIL ihrer Entwicklung ist und es vielmehr schädigend ist, die kindliche Sexualität zu verleugnen oder mit übermäßiger Scham zu besetzen. Wichtig ist natürlich die Kinder zu nichts zu drängen, man muss aber auch auf ihr Interesse (und das Interesse ist zweifellos früher oder später da!) eingehen und entsprechend handeln. Das nennt sich dann Sexualpädagogik und umfasst weitaus mehr als das von Ihnen hier dargestellte. Es geht vor allem darum ein positives Körpergefühl zu entwickeln, indem das Kind seine eigenen Grenzen kennenlernt, lernt nein zu sagen, lernt seine Gefühle zu erkennen und auszudrücken, seinen Körper kennenlernt (und dazu gehören nunmal auch die Geschlechsorgane). Es geht auch um Prävention von sexueller Gewalt und Missbrauch, indem die Kinder oben genanntes lernen, indem sie den Unterschied von "guten" und "schlechten" Geheimnissen zu erkennnen lernen, indem sie lernen, dass sie sich nicht alles gefallen lassen müssen, dass nur sie über ihren Körper bestimmen etc.
Dies sollte natürlich immer durch dem Alter der Kinder entsprechende Methoden geschehen.
Jedenfalls möchte ich Sie bitten, sich, bevor Sie "Sex-Aufklärung" (ein weiterer lächerlicher Ausdruck Ihrerseits) verteufeln, ausführlicher über die Entwicklung von Kindern und über die Sexualpädagogik informieren.
Weiterhin möchte ich in Bezug auf Ihren Kritikpunkt "Verletzung des elterlichen Erziehungsrechts" darauf hinweisen, dass jede gute pädagogische Einrichtung eine Konzeption hat, in der u.a. die Schwerpunkte der Arbeit mit den Kindern festgehalten werden, außerdem gibt es Tag der offenen Tür, Aufnahmegespräche etc., bei denen sich die Eltern informieren und schließlich entscheiden können, ob sie die Einrichtung für ihr Kind geeignet halten.

Anonym hat gesagt…

Wer eigene Kinder hat bzw. schon einmal im Kitabereich gearbeitet hat, dem sollte etwas aufgefallen sein. Kinder sind interessiert an der Welt und nehmen sich als Teil dieser Welt war. Die Welt zu erforschen und zu ergründen, bedeutet auch sich selbst zu ergründen und zu erforschen. Für Außenstehende kann dies als sexuelle Handlung interpretiert werden. Was für das Kind keine Bedeutung hat, erst die Erwachsenen und somit auch die Gesellschaft schreibt Handlungen eine Bedeutung zu. So ist es möglich Regeln und Normen über Generationen zu etablieren und ein stabiles System aufzubauen. Sexuelle Handlungen an Kindern haben sich zum Beispiel nicht durchsetzen können. Sexuelle Handlungen an sich selbst bei Jugendlichen und Erwachsenen haben sich aber durchgesetzt. Was ist nun mit dem Kind? Blendet es seinen Körper aus und sieht nur die Welt um sich herum, wie ein Wesen, dass sich seiner selbst nicht bewusst ist? Steht es vor einem Spiegel und versucht das Gegenüber davon zu überzeugen mitzuspielen?

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Eltern kitzeln ihr Kind (Gesellschaftliche Bedeutungszuschreibung: keine sexuelle Handlung). Kind versucht sich selbst zu kitzeln, was physiologisch schwierig ist (Gesellschaftliche Bedeutungszuschreibung: keine sexuelle Handlung). Kind findet heraus, es gibt doch Körperstellen, an welchen ich mich selbst kitzeln kann, z.B. Gentialbereich (Gesellschaftliche Bedeutungszuschreibung: Selbstbefriedigung). Kind erforscht seine Welt, versucht Unterschiede des Gegenübers zu ergründen. Wer ist größer, stärker, wieso hat der rote Haare oder grüne Augen? Kann der genauso weit springen, wie ich? (Gesellschaftliche Bedeutungszuschreibung: keine sexuelle Handlung). Ist der auch so kitzlig wie ich an der Stelle? (Gesellschaftliche Bedeutungszuschreibung: sexuelle Handlungen unter Minderjährigen).

Wie soll man (Eltern oder Erzieher) dem Kind klar machen, dass dies in unserer Gesellschaft nicht die Norm und schon gar keine Regel ist? Rückblickend gibt es mehrere Möglichkeiten:
1. Wir verbieten es und sagen du kommst in die Hölle! Und dein Bruder brachte der Storch.
2. Wir erlauben es und Sodom und Gomorra werden über uns kommen.
Gesellschaftlich sind beide Punkte schwer durchzusetzen, aber es gibt noch den Mittelweg! Wir versuchen dem Kind die gesellschaftliche Bedeutung seiner Handlung "kindgerecht" vor Augen zuführen (Aufklärung). Zum Beispiel Selbstbefriedigung ist eine intime Angelegenheit, welche nicht in der Öffentlichkeit vollzogen wird. Desweiteren sollte aufgeklärt werden, inwieweit sich Mädchen und Jungen unterscheiden, um dem gegenseitigen, von der Gesellschaft nicht erwünschten Erforschen des Gegenübers vorzugreifen. Eine klare biologische Geschlechtszuweisung findet dann auch gleich, wie gewünscht, statt. Es gibt Frau und Mann. Eine gesellschaftliche Geschlechtszuweisung ist dies aber nicht, da wir Kinder nicht mehr zwingen dürfen, mit Puppen und Autos zu spielen.

Schade eigentlich! Es wäre doch alles so einfach in einer zweidimensionalen Welt aus Rosa/Blau, fürsorgende Mutter/versorgender Vater, Gut/Böse und Himmel/Hölle.