Mittwoch, 16. Dezember 2009

Verrückt: Gesetzentwurf will in Belgien sämtliche religiöse Symbole aus der Öffentlichkeit verbannen


Nach dem absurden Urteil des Europäischen Menschengerichtshof, der Kreuze in Schulklassen verbietet, kommt ein neuer Angriff des christophobischen aggressiven Atheismus.

Das geplante Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat schreibt radikal vor, daß sämtliche religiöse Symbole aus öffentlichen Liegenschaften verschwinden sollen. Selbst Kreuze auf Friedhöfen oder das “Te Deum” bei der Feier des Nationaltages in der Brüsseler Kathedrale werden verboten sein.

Der Entwurf entstammt von dem französischsprachigen Sozialisten, die von den flämischen Liberalen unterstützt werden.

Dieses Gesetz ist nicht nur ein frontaler Angriff auf das Christentum, sondern auch auf die Kultur. Nicht einmal die Vandalen waren zu einem solch grotesken Bildersturm fähig.

Kommentare:

Christoph Rebner hat gesagt…

Fragt man nur: Ist die Kultur des Todes eine Zeremonie des Satanismus?

Baal-Kult zweifelsohne.

Man muss unterscheiden. Gute Religion darf nicht weg!

Anonym hat gesagt…

Fragt man nur: Wo kann man den vorgeschlagenen Gesetzestext nachlesen?

Manipulationsgefahr zweifelsohne.

Man muss unterscheiden. Fakt oder Fiktion!

Trapin hat gesagt…

Hier mal lesen:

http://www.liborius.de/nachrichten/ansicht/artikel/belgien-ges.html

Die Angelegenheit ist vertagt.

Anonym hat gesagt…

@Trapin

Genau das meinte ich:
Was steht wirklich im Gesetzentwurf?
Wer genau hat ihn eingebracht?
Keine Aussage.

Warum schämt man sich so, Quellen anzugeben und die Dinge nachvollziehbar zu machen?

Steht da vielleicht original was ganz anderes?
Vielleicht so wie neulich bei der Geschichte mit der EU-Grundrechteagentur, wo alles was im Zeitz'schen "Essay" über deren Veröffentlichung behauptet wurde nachweisbar nur blanker Unfug war?

Joachim hat gesagt…

so hat das im Dritten Reich auch angefangen.
Kreuz-Bruch in der irrwitzigen Annahme
man könnte Gottes Gebote einfach so brechen,
Tatsache aber ist, nicht wir brechen GOTTES GEBEOTE,
sondern seine GEBOTE brechen uns.

Anonym hat gesagt…

eigenartig. immer wenn ihr von gottes geboten redet fallen eure worte. euer denken sei sein denken. merkt ihr nischt? ach ja, naturgegeben oder gottgegeben. glaub es oder weiß es, das ist hier die frage. verrückt.
so bringt man leute zum brechen. wer den handschuh wirft, kommt durch die faust um. Punktum!
anonym 3

opium-verschmäher hat gesagt…

es gibt keine gute oder schlechte religion. jede religion hat die selbe gesellschaftliche aufgabe. und jede religion ist deswegen abzulehnen.
versteht mich nicht falsch, ich will keine religion verbieten (ihre symbole in der öffentlichkeit allerdings!). ich will eine gesellschaft schaffen, in der keine religionen mehr nötig sind.

religion ist der kitt, der eine gesellschaft mit all ihren brüchen und fugen zusammenhält.

Old Geezer hat gesagt…

So sehr ich auch eine klare Trennung von Stat und Kirche befürvorte (inkl. Abschaffung von Religionsuntericht an staatlichen Schulen, Kirchensteuer und der Förderung kirchlicher Aktionen durch die öffentliche HAnd) so sind doch die Bestattungsrituale eine zutiefst religiöse Handlung und ein Friedhof nicht wirklich ein öffentlicher Platz; daher muß man diese Stoßrichtung des Antrages (wenn er denn so tatsächlich existiert) ablehnen.

Old Geezer hat gesagt…

@Christoph Rebener:

Was sol das sein, eine 'Gute Religion'?

Des einen Glaube ist des anderen Blasphemie - und den erkennen, der den wahren Glauben getroffen hat, kann man nicht.

Chorleiter hat gesagt…

In einer Welt, wo Vernunft die Wirkung der Religion vergessen machen kann, sollte es auch möglich sein das Ableben mit all seinem Drum und Dran in eine neue, verständigere Form überleiten zu können.
Die Christen fingen auch mit der Beschäftigung mit dem Tod und dem Jenseits an. Und was wurde daraus?
Warum soll ich mich gegen Entwiclung und neue Erkenntnisse stellen?
Das mein Wissen, Fühlen und Handeln vom Christentum bestimmt war, begleitet wurde, werde ich nicht abstreiten. Das mein Erkennen weiterschritt, ist unbestritten. Wenn ich dabei das Religiöse verlassen mußte, lag es am Mangel deren Erneuerung, am Offenlassen von aktuellen Fragen. Darum auch neue Symbole, die die Zukunft zeigen; nicht die der Vergangenheit Vorrechte gewähren sollen.
Ich kann nicht wie anno domini dirigieren. Da ist die "Ostart" schnell in gesamtdeutsches Interpretieren übergegangen, auch von christlichen Werken, übernommen worden. Und keiner fragte, warum das; denn, es war einfach besser, aktueller, ansprechender.
Was ist nun verrückt?
Es ist ein Geraderücken durch Notwendigkeiten. Was man weiß, braucht nicht mehr nur geglaubt werden. Leider muß bei all diesen Klarheiten noch das Gesetz bemüht werden, Verstand allein genügt nicht. Glaube hat zu viele Sonderrechte.
Und, wie man auf dieser Seite sehen muß, keinen Drang nach Wissen, Verbesserung durch Erneuerung, Mitgestaltung, sondern immer nur nach Glauben und Verbot. (Und das vom Hörensagen, nicht Beweisen!) Weihnachten mit allem Drumherum hat es mir auch wieder gezeigt.
Gemeinsamkeiten der Gestaltung? Fehlanzeige. Da soll ich, trotz ständig neuem Wissensstand, immer im Guten nachgeben? Hatten wir bei uns schon. Ging nicht gut aus.
Chorleiter

Anonym hat gesagt…

sehr geehrter Herr von Gersdorf und geschätzte andere mittarbeiter von aktion kig.
Hiermit möchte ich mich mich zuhtiefst bei ihnen für meine verletzenden kommentare endschuldigen. ich bin ein jemand der gerade erst 14 geworden ist und sich desshalb noch nicht so gut aussdrücken kann.ICh habe damals einen Link zu ihrer seite auf meiner lieblinhseite gefunden(einer wissenschaftsseite)Ich habe ihre artiekel gelesen und mich dadurch aufgrund meiner politisch linken einstellung anggeiffen gefühlt und habe mit sehr verletztenden und beleidiegenden äusserungen geandwortet die ich nun zuchtiefst bedauere.ich habe im moment leider eine sehr schwere phase durchzumachen(mobbing,streit im freundeskreis usw.)Ich habe dahmals aus purem frust und jugendlichem leichtsin dan diese verletzenden kommentare hinterlassen.Ich verspreche ihnen das von mir keine beleidiegungen mehr kommen werden und ich es sehr bereue.Ich hoffe sie weden mir vergeben können den wie heisst es so schön Irren is Menschlich doch vergeben ist eine Gottesgleiche Eigenschafft.
ps:ich habe fast 1 stunde an diesem brief geschrieben und hoffe das sie vieleicht in ihrem nächsten beitrag kurz per kommentar schreiben könnten das sie meine enschuldigung angenommen haben. ich wünsche ihnnen allen noch ein gesegnetes 2010 hoffendlich ohne nieuvo lose kommentare anderer personen

Ps. eigendlich wollte ich ihnnen eine e-mail schreiben was aber leider nicht ging weil ich keine e-mail adresse habe ich habe jetzt auch schon mehrere teilweise sehr lange enschuldigungsbriefe geschrieben und als kommentar veröffendlicht weil ich sichergehen möchte das diese Nachricht sie auch ereicht

Anonym hat gesagt…

Ich finde es gut, das man zumindest auf dem Papier versucht Religiosität in der Öffentlichkeit einzudämmenm, denn letztendlich ist Religion eine esoterische Weltanschauung und gehört wie auch Symbole von Parteien oder Sekten (wobei die Kirche ja eigentlich eine ist) nicht wirklich in die Öffentlich keit. Andere, die diese Anschauung nicht teilen könnten sich sonst verletzt fühlen.

Der Schwede hat gesagt…

Ehrlich gesagt fühle ich mich durch diesen zunehmenden Atheismus verletzt, wenn wir schon bei verletzen sind. Im Prinzip will man ständig Symbole verbieten, die am wenigsten gefährlich für eine Gesellschaft sind. Für mich ist das Kreuz das Symbol des Guten und die Erlösung von aller Sorge und Gram dieser Welt. Als kleines Kind hat mich ein Kreuz im Klassenzimmer immer beruhigt. Die einzigen die Angst vor dem Kreuz haben sind übereifrige Atheisten, die ihren Kindern ihre eigene Weltanschauung aufdrängen wollen.
Jene, die Angst vor dem Kreuz haben, haben auch Angst vor der übermenschlichen Kraft des Guten.
Man plädiert für die Abschaffung von religiösen Symbolen, drängt aber einer Gesellschaft trotzdem eine Weltanschauung auf. Nee...also damit kann ich nicht leben.

Chorleiter hat gesagt…

Da möchte ich entschieden widersprechen. Mit wachsender Erkenntnis ist das Kreuz mit allem drum herum zum Hemmnis geworden. Wenn Gutes für die Mehrheit, das Leben und den Frohsinn mit Blick auf spirituelles abgelehnt, Verbindendes nur zur vorteilhafteren Eigendarstellung verwendet wird, dann werden auch die Symbole letztendlich gefährlich für die Gesellschaft.
Die Atheisten drängen auch nicht ihre Anschauungen dem Rest der Welt auf, aber im Gegensatz zum Geglaubten sind ihre Ansichten diskutierbar, entwicklungsfähig.
Und wahrhaftig falsch, verletzend - und für mich sehr beleidigend - ist:
„Jene, die Angst vor dem Kreuz haben, haben auch Angst vor der übermenschlichen Kraft des Guten.“
Diese Gedanken sind es, an denen Glauben unglaubwürdig wird.
Chorleiter

AnonymXYZ hat gesagt…

entweder es darf jeder jegliche religiösen symbole in der öffentlichkeit tragen (kopftuch etc ...)

oder NIEMAND.

frage: ist das nicht-tragen eines symbols nicht auch bereits ein symbol? (nämlich für den nichtglauben ^^)

daher bin ich für variante 1.

Anonym hat gesagt…

Das Spektakel um Symbole wird überwiegend von den Religionen angestimmt, denn dieser Verlust wird als Machtbruch gedeutet.
Für mich ist die Haltung eines jeden Menschen ausschlaggebend, egal welche Anschauungen er hat. Denn sein Beitrag für die Allgemeinheit und für sich zählt.
Ein Symbol war immer eine Form Erkennungszeichen, oft geheim. Wer sich dazu bekennt, sollte es für sich nutzen. Andere damit zu drangsalieren wirkt dagegen bedrohend, auch abstoßend. Mir kommt es so vor, als sollte ein Revier abgesteckt werden.
Waren es nicht auch christliche Symbole, die den Schandtaten in der Neuen Welt voran getragen wurden, die angebetet werden sollten? Bei Weigerung folgte der Tod?
Ihre Diskussion über den Punkt Symbole für die Menschheit ist nur für ihre Meinung gemacht, soll nur ihre Religion stärken.
Nein! Über diese Brücke gehe ich nicht. Es gibt mehr Religionen als Wahrheit.