Montag, 16. November 2009

Steinmeier (SPD) setzt bei der Familienpolitik auf den absoluten Staat

Frank Steimeier, gescheiterter SPD-Bundeskanzlerkandidat der SPD, setzt hinsichtlich der Familienpolitik auf den absoluten Staat. Auszug aus seiner Rede beim SPD-Bundesparteitag am 4. November 2009:

Wer Kinderfreibetrag und Kindergeld in einem Zug erhöht, der muss doch aus unserer Sicht auch sagen, was das für Betreuung in diesem Land bedeutet. Und da werden Frau Merkel und Herr Westerwelle ganz schmallippig: keine Spur von einem Gesamtkonzept. Wir niemand anders haben in den letzten zehn Jahren dafür gesorgt, dass die Weichen in der Familienpolitik neu gestellt werden: mehr Betreuung, mehr Ganztagsbetreuung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Was die jetzt vorhaben, ist nicht mehr und nicht weniger als ein Salto rückwärts, liebe Genossinnen und Genossen. Aber das sagen sie den Eltern nicht. Sie sagen den Eltern nicht, was der Preis für die Großzügigkeit von heute ist und dass sie das Geld nicht zweimal ausgeben können. Das heißt am Ende doch, dass der Ausbau der Betreuung, der so dringend notwendig ist, zum Halten kommt. Das hilft berufstätigen Eltern überhaupt nicht. Wir wissen doch, dass moderne Familienpolitik nur da sein kann, wo Eltern ihren Lebensunterhalt wirklich selbst verdienen können. Das ist moderne Familienpolitik, und die verrät Schwarz-Gelb gleich doppelt.

Quelle: xtranews

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich habe mir den Auszug aus Steinmeiers Rede durchgelesen und kann keinen Bezug zur Überschrift feststellen.
Ich zitiere mich und einen anderen anonymen Beitrag aus dem Artikel "Der Zensurvorwurf in der öffentlichen Debatte um Internetsperren für Kinderpornographie":

-----------------------------

"Der Autor vertritt wohl die Meinung, dass auch der größte Schwachsinn stimmt, wenn man ihn nur oft und laut genug wiederholt. So ein Verhallten kenne ich sonnst nur von Diktatoren."

"Der Vorwurf, dass hier wie ein "Dikator" argumentiert wird, ist lächerlich. Dem Gesetz für Internetsperren haben CDU+SPD zugestimmt. Sollen das etwas "diktatorische" Parteien sein? Lol"

------------------------------

Der absolute Staat... So was lächerliches! Und das auch noch von jemandem, der die Trennung von Kirche und Staat rückgängig machen will!
Man kann sich alles so zurecht drehen, wie man will, gell?

Dirk hat gesagt…

Kultur und Medien -online- setzt bei der Familienpolitik auf die absoluten Leyen

Es tut mir leid, aber auf einen solchen Beitrag kann man nur noch satirisch regieren. Wo ist denn die Alternative? Wünschen Sie sich "Frauen zurück an den Herd"? Vielleicht schon. Aber dann schauen Sie sich die Zustände in Berlin aber bitte erstmal an. Und dann bewerten Sie neu.

Die armen Kinder!

(sag mal, hilft es hier eigentlich, zu argumentieren?)

Anonym hat gesagt…

...für diejenigen die sich anscheinend nicht informieren wollen und beim lesen nicht in der Lage sind zwischen den Zeilen zu lesen: es ist tatsächlich so, dass Vater Staat die Gewalt über die Erziehung hat, und die "Demokraten" möchten noch bis zum Kindergarten hineindringen. Guten Abend Deuschland!!

Chorleiter hat gesagt…

Wer so etwas schreibt, sollte sich erst einmal an die eigene Nase fassen.
Religionen versuchen und haben versucht sich selbst als Vorteil zu etablieren. Sie haben es nicht geschafft, weder zu ihrem noch zum Gewinn für andere.
Wer heute lebt, sollte im Heute und mit heutigen Erkenntnissen handeln.
Ich will sagen können: Richtig oder Falsch, Wahr oder Unwahr. Nicht mit Transzendentem behaftet, aber mit Platz für Lernen und Begreifen.
Wer ohne Filter, ob er nun Religion oder Partei heißt, nicht auskommt, sollte anderen diesen nicht vorschreiben.
Zu Falschem falsch sagen ist gut, doch ohne akzeptable Verbesserung - nicht nur für sich selbst - nur eine halbe Sache.
Etwas im Leben hat immer das Pre. Und wir sollten das anerkenen. Bessern - wenn nötig. Und Mitziehen, Helfen.
"Es sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen vergessen und andere fröhlich machen.
Chorleiter

Zoli hat gesagt…

"...auch der größte Schwachsinn stimmt, wenn man ihn nur oft und laut genug wiederholt..." - stammt von Dr. Joseph Göbbels, Propagandaminister des vormaligen Deutschen Staates -
Socialdemocraten wurde von Communistenbrüder oft als Socialfascisten carikiert.

Anonym hat gesagt…

@ Zoli

Also, dass ist mir neu, dass Göbbels, diesen Satz mal in den Mund nahm. Ich hab diesen Satz bisher nur von mir gehört und ich kann dieses Zitat auch im Internet nirgends finden.
Oder wolltest du eigentlich sagen, dass er diese Meinung vertrat?

Anonym hat gesagt…

Meiner Meinung ist das Kreuz in Europa nicht mehr alleine wenn auch für uns Christen grundsätzlich doch ein religiuses sondern auch Kultureles - und Nationalidentitetssymbol und alleine schon auf Basis dessen zu förden und allemal nicht zu verbitten. Gott der Vatter unseres Herrn schütze uns vor entchristianienierung und jeglicher anderen art der entmenschlichung.

Anonym hat gesagt…

entmenschlicht trifft vergöttert - klar - menschlich wird vor allem schwächeln angedichtet - nicht schön - mensch sein zu wollen soll einen prototypen haben - unklar - zu sich selbst bekennen wird nur mit hilfsperson anerkannt - erniedrigend - glauben steht über wissen - warum - regeln sollte man für das zusammenleben immer aufstellen - funktionieren nur bei respektierung - mensch ist mensch, ohne wenn und amen - statt sei staat und nicht vorrangig parteienniederlage - recht ist nicht immer gut und gut nicht immer recht - wer den rückweg nicht schaffen kann sollte eher umdrehen - sei wahr - aber setze es bei anderen nicht voraus
ein mensch

Anonym hat gesagt…

Dass der momentane deutsche Staat im Eilzugtempo das natürliche, elterliche Erziehungsrecht an sich reisst und dies auch nicht zu stoppen ist, ist ein allgemein bekanntes Factum.
Was gibts dann darüber zu diskutieren. Die Frage ist nur, ob wir diesem Terror tatenlos zusehen wollen.
Ein Volksaufstand wäre angebracht.
Sir T.Scott
Koordinator
Europabündnis gegen Staatsfaschismus, Genderrassismus und GlobalFeminismus

Anonym hat gesagt…

wem der Zug zu schnell ist wer nicht weiss wo er hinfährt wird selten dort ankommen wo er will und ob bei diesen voraussetzungen das ziel und der bahnhof übereinstimmen ist fraglich
mach dir selbst keinen terror und wenn dann rede ihn anderen nicht ein
was man verliert weiss man immer was man gewinnt selten genau
was man anderen anbietet ist oft für andere keine delikatesse
mehr wundern, helfen, freuen und vor allem nicht drängeln

Anonym hat gesagt…

@Zoli
Ihre Quellenzuweisung des Ausspruchs oder eine andere habe ich nicht nachvollziehen können.
Aber ich habe dabei etwas anderes gefunden:
"Gottgläubig war ich im Leben, und gottgläubig sterbe ich.
(Die letzten Worte des SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmanns vor seiner Hinrichtung im Jahre 1962)