Montag, 21. September 2009

Marsch für das Leben am 26. September in Berlin














Samstag, 26. September 2009

Berlin-Mitte, Neptunbrunnen
zwischen Rotem Rathaus und Marienkirche
(S+U-Bahn Alexanderplatz)

13.00 Uhr: Kundgebung am Neptunbrunnen
mit Albert von Thurn und Taxis, Paralympics-Siegerin Michaela Fuchs, Liedermacher Wolfgang Tost, Dr. med. Claudia Kaminski u.a.

14.00 Uhr: Marsch für das Leben
Demonstrationszug durch die Metropole zur St. Hedwigs-Kathedrale

15.00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst

Dunkle Kleidung erwünscht!

Für alle, die nicht kommen können: In dieser Zeit rufen wir zum deutschlandweiten Gebet auf!


Alle sind herzlich eingeladen, an dem Marsch teilzunehmen und ein Kreuz auf sich zu nehmen als ein Zeichen für Menschenwürde und Lebensrecht. Gruppenanmeldung ab 10 Personen ist erbeten.

Pro Arbeitstag werden in Deutschland rund 1000 Kinder abgetrieben. Für ihr Recht auf Leben gehen Menschen mit weißen Kreuzen auf die Straße. Störaktionen sind angekündigt.

Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 114.484 Abtreibungen an das Statistische Bundesamt gemeldet. Fachleute wie Professor Spieker, Universität Osnabrück, schätzen die reale Abtreibungszahl auf etwa das Doppelte. Das entspricht pro Arbeitstag rund 1000 Abtreibungen oder auch Kinder von etwa 40 Schulklassen.

Wie das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil 1993 feststellte, verpflichtet das Grundgesetz den Staat, menschliches Leben zu schützen. Das Gericht stellte fest: "Zum menschlichen Leben gehört auch das ungeborene." Die Veranstalter des Demonstrationszuges sind allerdings der Auffassung, dass der Staat in den vergangenen Jahren dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist.

Abtreibungsbefürworter wollen den „Marsch für das Leben" in Berlin stören. Sie bezeichnen sich als antifaschistisch, feministisch und antisexistisch. Ein Bündnis von Antifaschisten, Feministinnen und Humanisten hat dazu einen entsprechenden Aufruf im Internet verbreitet. Auch die Partei „Die Linke" und die „Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung" (Pro Familia) unterstützen die Protestaktionen. Auch werde mehrere linksradikale GruppierungenUnter an den Störaktionen teilnehmen:

* Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost [ABSO],
* ak linker feminismus,
* Autonome Neuköllner Antifa (A.N.A.),
* Antifa Prenzlauer Berg (APB),
* Antifaschistische Schüler_innenvernetzung (ASV),
* Antifa Hohenschönhausen (AH),
* Antisexismusbündnis Berlin,
* Emanzipative Antifaschistische Gruppe (EAG-Berlin),
* f.a.q. antisexistischer Infoladen,
* feministische FrauenLesbenListe FU Berlin,
* Forschungsgruppe christlicher Fundamentalismus,
* Gruppe Antisexistische Praxis [GAP],
* LaD.I.Y.fest Berlin,
* LAK Shalom Berlin der Linksjugend [`solid],
* LISA2 Marburg,
* reflect,
* Schwarzer Kanal Berlin,
* Seminar für angewandte Unsicherheit [SAU],
* Vorbereitungsgruppe Antisexistische Praxen III - die Konferenz,
* Pro Famila Berlin e.V.,
* Arbeitskreis kritischer Jurist/innen Berlin (AKJ).

Seit etwa einem Jahr sind die Demonstrationen von Lebensrechtlern Ziel vonm Störaktionen linksextremer Gruppen.



Mit Material von Kath.net und Medrum

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

vaeterradio.de

http://www.vafk.de/medien/Radio/html/aktuelle_sendung.html

Marsch für das Leben
Frauenrechte kontra Lebensrechte

Die Fristenreglung mit Zwangsberatung der Mütter bezüglich der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung hatte der Bundestag 1993 beschlossen, die Entscheidung allerdings allein der Mutter überlassen. Väter können ihre Kinder gegen den Willen der Mütter nicht schützen.

Diese Gesetzesänderung mit Beratungszwang sollte Schwangerschaftsabbrüche statistisch zurückdrängen, das Gegenteil ist allerdings der Fall. Aus diesem Grunde haben etwa 1000 Lebensschützer am 26. September mit 1000 weißen Kreuzen auf die täglichen Abtreibungen im Lande aufmerksam gemacht. Mittlerweile ist diese Aktion eines Schweigemarsches schon zur Tradition geworden. Verschiedene Organisationen unterstützen den Bundesverband "Lebensrecht" dabei.

Ein Aktionsbündnis von Antifaschisten, Feministen und pro familia hatten zu einer Gegendemonstration aufgerufen. 1000 Kreuze in die Spree war ihre Antwort auf den Schweigemarsch für das Leben. Probleme lassen sich allerdings nicht durch eine "Abtreibung" in die Spree lösen.

Problematisch sind die Ausgrenzung der Väter bezüglich der Entscheidung für oder gegen die Kinder, die wirtschaftlichen Interessen an abgetriebenen Kindern für Forschung, Medizin und Kosmetik, und die Gefühle nach einer Abtreibung.

Gäste:




- Kristina Schäfer - mit Erfahrungen einer Abtreibung und viel Engagement für das Leben
- Roger Lebien - Vater, der heute seine Entscheidung zur Abtreibung bereut
- Martin Lohmann - Vorsitzender des Bundesvereins "Lebensrecht" und Veranstalter des Marsches für das Leben
- Alexandra Maria Linder - Buchautorin "Geschäft Abtreibung"
- Birgit de Wall - Pressesprecherin "pro familia" - Landesverband Berlin
- Reinhard Mawick - Pressesprecher der EKD