Donnerstag, 2. Juli 2009

Beispiel 2: Zerstörung von Bundeswehrfahrzeuge durch "Friedensaktivisten"

Dieser Text ist wörtlich zitiert aus http://de.indymedia.org/2009/07/255146.shtml:

Ulm: Vier Bundeswehrfahrzeuge zerstört
Autor: Friedensfreunde 02.07.2009 00:30

In der Nacht zum 29. Juni haben Unbekannte auf dem Gelände eines Autohauses in Ulm vier Bundeswehrfahrzeuge angezündet. Die Autos müssen verschrottet werden.
Drei Bundeswehr-Geländewagen und ein Bundeswehr-Transporter gingen in den frühen Morgenstunden des 29. Juni in Flammen auf. Bis die Feuerwehr anrückte, war es bereits zu spät. Drei Fahrzeuge brannten völlig aus, das vierte Auto wurde schwer beschädigt. Der Gesamtschaden liegt bei mindestens 150.000 Euro.

Die Polizei suchte vergeblich nach den Tätern. Sie ist darauf bedacht, dieser antimilitaristischen Aktion keine größere Öffentlichkeit zukommen zu lassen, um Nachahmungen zu verhindern. In den vergangenen Monaten sind wiederholt Fahrzeuge der Bundeswehr und der Bundeswehr-Logistik durch Brandsätze sabotiert worden. Erinnert sei nur an den spektakulärsten Fall in Dresden, dem insgesamt 42 Militärfahrzeuge zum Opfer fielen.

Antimilitaristische Aktionen gegen die Bundeswehr in der Bundesrepublik wachsen stetig an, seit sich das deutsche Militär mehr und mehr an Auslandseinsätzen beteiligt. Die Sabotage von Kriegsgerät sei eine angemesse Protestform in diesen Zeiten, erklärte eine Aktivistin der hessischen Friedensbewegung gegenüber Indymedia. Der Bundestag beschließt - gegen den mehrheitlichen Willen in der Bevölkerung - die weitere Ausweitung von Kriegseinsätzen. Am heutigen Donnerstag geht es um den Einsatz von Awacs-Jets, die in Geilenkirchen bei Aachen stationiert sind. Die parlamentarische Mehrheit für diesen NATO-Einsatz ist sicher.

In der Friedensbewegung macht anlässlich der Brandanschläge auf Bundeswehrfahrzeuge die Parole die Runde: "Was in Deutschland brennt, kann in Afghanistan keinen Schaden mehr anrichten."

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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Lest mal:
"Das Trauerspiel von Afghanistan" von Theodor Fontane
Es ist die Frage, ob man die eigene Unfähigkeit mit dem Balken im Augen des Anderen verdecken kann.
Gino

Old Geezer hat gesagt…

Vor 100 Jahren haben Priester Ihrer Kirche Waffen gesegnet, mit denen unsägliches Leid über die Welt gebracht wurde...
...traurig aber wenig überraschend, daß hier der Beschädigung von Kriegsgeröt und Mordwerkzeugen wenig Sympathie entgegengebracht wird....

Anonym hat gesagt…

Ihr seid ein grusliger Verein von ultrakonservativen geistesgestörten gegen den scientology und taliban noch nette nachbarn sind