Dienstag, 7. April 2009

Homo-Lobby versucht massiv Kongress für Psychotherapie und Seelsorge einzuschüchtern

(IDEA) Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland und die Partei Bündnis 90/Die Grünen machen Front gegen den Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, der vom 20. bis 24. Mai in Marburg stattfinden wird. Veranstalter der Tagung, zu der fast 1.000 Teilnehmer erwartet werden, ist die Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS). Der Lesben- und Schwulenverband behauptet in einem Offenen Brief, dass dort Referenten auftreten, „die Homosexuelle zu Heterosexuellen ‚therapieren’ wollen“. Genannt werden die Ärztin Christl Ruth Vonholdt vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (Reichelsheim/Odenwald) und der Diplom-Sozialarbeiter Markus Hoffmann von der Organisation Wüstenstrom (Tamm bei Ludwigsburg), die sich mit Fragen der Identität und Sexualität befasst. Ihre Seminare tragen die Titel „Weibliche Identitätsentwicklung und mögliche Probleme“ sowie „Reifung in der Identität als Frau und als Mann“. Der Lesben- und Schwulenverband bezeichnet die beiden Referenten als „gefährliche Scharlatane“ und fordert die Stadt Marburg sowie die Universität auf, den Kongress nicht zu unterstützen.

Grüne: „Homophobie-Kongress“

Die hessische Landesdelegiertenversammlung von Bündnis 90/Die Grünen rief dazu auf, den „Homophobie-Kongress“ zu verhindern (Homophobie: Angst vor Homosexuellen/d. Red.). Die Verantwortlichen der Stadt, der Universität und die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) sollten sich von „Umpolungsangeboten“ distanzieren. Die hessischen Grünen kündigten „ihren entschiedenen Widerstand für den Fall an, dass der Kongress wie angekündigt einschließlich dieser Angebote in Marburg stattfindet“.

Veranstalter: Kritik ideologisch motiviert

Der Vorsitzende der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge, der Psychiater und Psychotherapeut Martin Grabe (Oberursel bei Frankfurt am Main), weist die Vorwürfe als „unbegründet“ und „ideologisch motiviert“ zurück. „Auf dem Kongress spielt das Thema Homosexualität inhaltlich keine Rolle“, sagte der Chefarzt an der Fachklinik Hohe Mark gegenüber idea. Christliche Ärzte und Seelsorger träfen sich, um über das Thema „Identität – der rote Faden in meinem Leben“ zu beraten. Dazu gebe es 120 Seminare. Grabe: „Der Vorwurf in Bezug auf ‚Umpolungsseminare’ geht völlig ins Leere.“ In einer Presseerklärung der Akademie heißt es zu den Referenten Hoffmann und Vonholdt, sie arbeiteten – neben vielen anderen Betätigungsfeldern – im Bereich Homosexualität ausschließlich mit Personen, die an ihrer Sexualorientierung leiden und Hilfe suchen. Hier gehe es nicht um „Umpolungsversuche“, sondern um das Bemühen, die Betreffenden dabei zu unterstützen, „sich in ihrem Gewordensein besser zu verstehen und ihre individuelle sexuelle Identität zu finden und bejahen zu können“.

Meinungsterror widerstehen

Unterdessen hat sich die Deutsche Evangelische Allianz uneingeschränkt hinter den Kongress gestellt. Generalsekretär Hartmut Steeb (Stuttgart) reagierte „mit großer Verwunderung“ auf die Kritik an dem Treffen. Der Lesben- und Schwulenverband sowie die hessischen Grünen hätten offenbar Schwierigkeiten mit dem grundgesetzlich garantierten Recht auf Meinungs- und Glaubensfreiheit. Sie wendeten sich gegen den Kongress, weil dort Referenten auftreten, die den Anklägern offenbar widerstrebten. Steeb: „Unabhängig davon, dass die Anschuldigungen gegen die Referenten ohnehin den Tatbestand der Verleumdung erfüllen, muss einem solchen versuchten Meinungsterror entschieden widersprochen werden.“ Die Allianz bittet die Stadt Marburg und die Universität, „den durch nichts berechtigten Einschüchterungsversuchen zu widerstehen und für einen geregelten Ablauf des Kongresses Sorge zu tragen“. Der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) sagte auf idea-Anfrage, er wolle noch einige Gespräche führen, bevor er sich zu dem Streit öffentlich äußere. Die Diskussion um zwei Referenten werde ihn aber nicht veranlassen, den Mietvertrag für die Stadthalle rückgängig zu machen, so Vaupel.

Universität: „Seriöser Veranstalter“

Die Pressesprecherin der Universität, Viola Düwert, bescheinigt der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge ein „seriöser Veranstalter“ zu sein, mit dem man nur gute Erfahrungen gemacht habe. Die Sprecherin kündigte zugleich an, dass die Tagungsinhalte des kommenden Kongresses näher beleuchtet werden sollen. Zur Akademie für Psychotherapie und Seelsorge gehören etwa 550 Therapeuten, Ärzte und Theologen. Ihr Ziel ist es, durch eine vertiefte Zusammenarbeit das Miteinander ihrer Disziplinen zu stärken. Im vergangenen Jahr hatte ein geplantes Seminar beim Christival mit dem Titel „Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung“ heftige Proteste in linksorientierten Kreisen ausgelöst. Es wurde daraufhin gestrichen. Dennoch musste die Polizei das Treffen vor gewalttätigen Demonstranten schützen. Ausgegangen war die Kritik vom Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Volker Beck. Er lebt nach eigenen Angaben in einer schwulen Lebensgemeinschaft.

Quelle: Idea

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Homophobie wird von Demagogen unbegründete und krankhafte Angst vor Homosexualität genannt!

Chorleiter hat gesagt…

Ich habe die Posts und Meinungen dazu bei KuM noch einmal durchgelesen. Ich kann mir beim besten Willen keine sachgemäße Behandlung des Themas bei diesem Kongreß vorstellen. Sollte es mal besser sein und das Ziel nicht schon voherbestimmt?
Es klingt nach Wilhelm Busch, dem Dichter und Illustrator: "Und dann am Ende kommt heraus: Du bist ein ganz vermoses Haus."
Die religiöse Seite wird schon nicht zu kurz kommen, doch was springt für die andere, die Gleichgeschlechtlichkeit heraus?
Ich werde meinen alten Walspruch für mich zur Anwendung bringen: Denke, es kann schlimmer werden, und freue dich, wenn du dich irrst.
Wir werden bald schlauer sein.
Erare humanum est.
Chorleiter

Trapin hat gesagt…

der Kongress sollte ohne Abstriche stattfinden. Auch gegen Widerstände.
Es ist beschämend, wie Homosexuelle mit mit Ihresgleichen umgehen, wenn sie den Wunsch nach Veränderung haben und Hilfe suchen.
Ja, man läßt nur seinen eigenen Standpunkt gelten und wer anders denkt hat Homophobie. Einfach, nich war.
Deswegen bin ich auch gegen den Ausdruck" Christophobie"

Aber ganz allegemein sehe ich Zusammenenhänge zwischen Geburtenrückgang und und der Demontage der moralischen Werte.

Deutschland stirbt als Land der Deutschen aus.

Daniel Rossmann hat gesagt…

Was mich wundert ist, wie man überhaupt mit Homosexuellen umgeht, vor allem nach den Erfahrungen die man mit diesen Menschem in den 30er Jahren gemacht hat.

Die Protagonisten Hitlers waren weit überproportional homosexuell, das nicht gilt nicht nur für die SA, sondern auch für wichtige Geldgeber und andere Förderer des Nationalsozialismus.

Wer sich etwas mit diesem Thema "Nationalsozialismus und Homosexualität" auseinandersetzt wird ganz schnell feststellen, daß es das eine ohne das andere nicht gegeben hätte.

Der Extremismus und die Menschenverachtung sind demjenigen der homosexuell lebt immanent.

Der homosexuelle Akt an sich ist ausdruck äußerster Verachtung nicht nur Gottes, sondern auch des Menschen selbst.

Derselbe Geist, der in der SA und in der NSDAP geherrscht hat, herrscht heute unter denjenigen, die sich für Homosexualität egal iin welcher Form einsetzen.

Wer sich für die Akzeptanz von Homosexualität einsetzt ist Nationalsozialist, die Zukunft wird es an den Tag bringen, mögen diese Leute heute auch unter SPD, Grüne etc. firmieren.

Auch die frühe Phase des NS war libertär, gerade in sexueller Hinsicht.

Goebbels war in manchen Kreisen als der "Bock von Kreuzberg" bekannt.

Das Stammlokal von Röhm war das Eldorado, das berüchtigste Schwulenlokal Berlins. Nicht nur der Gründer und Chef der SA war bekennender Homosexueller (und als solcher prominentestes Mitglied im größten Schwulenverband Deutschlands, dem "Bund für Menschenrecht", der nach eigenen Angaben damals 100 000 Mitglieder gehabt hat), auch der Stellvertreter Edmund Heines (hatte als Polizeichef von Breslau eine Private Folterkammer in der er Gefangene vor ihrer Ermordung sexuell vergewaltigte und mit sadistischen Methoden folterte) sowie weiter zahlreiche Führer und Unterführer. Die SA war ein Sammelbecken für Homosexuelle und die NSDAP der Hoffnungsträger der Schwulen der 30er Jahre.

Es nicht nicht untertrieben zu sagen, daß es die Machtergreifung Hitlers ohne die Homosexuellen nicht gegeben hätte. Die SA hat nicht nur den Wahlkampf vorbereitet, andere Parteien eingeschüchtert und für die imposanten Aufmärsche gesorgt, sie hat auch mit äußerster Brutalität (Köpeniker Blutwoche) nach der Wahl Hitlers zum Reichskanzler die noch bestehende Demokratie in eine Diktatur verwandelt.

Ich kann zwischen diesem Geist und demjenigen der heutigen Schwulenbewegung und ihrer Protagonisten keinen Unterschied sehen.

Homosexuelle gehören bestraft, schwer bestraft, denn sie zerstören jede funktionierende Gesellschaft. In einer Gesellschaft die dem Recht, der Freiheit und dem Frieden verpflichtet ist gibt es keinen Platz für Homosexualität. Ihr extremistisches, totalitäres Denken, führt zu einer Radikalisierung der Politik wie sie niemand ernsthaft wünschen kann.

Wie im Nationalsozialismus führt die Akzeptanz von Homosexualität dazu, daß das Niedrige und Gemeine, das Rohe und Brutale nach oben geschwemmt wird und auf diese Weise eine Gesellschaft von innen heraus zerstört wird.

Daniel Rossmann

Anonym hat gesagt…

endlich redet jemand klartext!Danke

Daniel Rossmann hat gesagt…

Nachtrag:

Wenn ich meine Überzeugung äußere, daß Homosexuelle bestraft gehören (so wie das über 500 Jahre in allen Ländern Europas völlig selbstverständlich war), dann meine ich damit nicht homosexuell empfindende Menschen, um diese sollte sich die Kirche in Liebe bemühen und ihnen auf den rechten Weg zurückhelfen und für sie beten, damit sie frei werden von dieser Gefangenschaft in Sünde. Sondern dann meine ich damit solche die das vorsätzlich praktizieren.

Hätte man Röhm und seine widerlichen, ekligen schwulen Kumpane aufgeknüpft hätte es ein Drittes Reich nie gegeben.

Sicher war das Wissen darum auch der Grund, warum alle europäischen Völker, ja alle Kulturnationen die jemals die Erde bevölkerten praktizierte Homosexualität in der Regel mit dem Tod bestraften.

Nur wir glauben uns das leisten zu können. Darin liegt letztlich ein perverses Sehnen nach dem eigenen physischen Untergang, der Selbstvernichtung.

Wer dem nachgiebt ist genau so gefährlich, wie ein Feind von außen, der versucht uns zu zerstören.

Jeder, der noch halbwegs vernünftig denken kann wird zustimmen, daß es eines jeden Bürgers Pflicht ist sich dagegen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu wehren um die uns drohende Gefahr der Selbstzerstörung abzuwenden.

Chorleiter hat gesagt…

Werter Herr Daniel Rossmann, es ist
einiges dran an Ihrem Post, was zum neuerlichen Überlegen bestimmter Zusammenhänge führt. Doch bei manchen Schlußfolgerungen und Betrachtungen frage ich mich jetzt schon, ob diese so zutreffen oder ob das Ziel der Beweisführung auf die Sprünge half?
Bei Geschichtsbetrachtungen kann ich den Worten: "wenn ... nicht gegeben hätte." nichts abgewinnen, denn es: ... hat gegeben.
Es ist letztlich ein Verwischen von Tatsachen zu Gunsten einer bestimmten Aussage.
Und wenn Sie schreiben:
"Derselbe Geist, der in der SA und in der NSDAP geherrscht hat, herrscht heute unter denjenigen, die sich für Homosexualität egal iin welcher Form einsetzen."
dann schießen Sie, zu Gunsten einer bestimmten Aussage, über das Ziel hinaus.
(Sind Sie vorsichtig, denn diese Art von Vergleichen wird uns Deutschen immer übel genommen.)
Und falsch finde ich Ihre Aussage:
"Sicher war das Wissen darum auch der Grund, warum alle europäischen Völker, ja alle Kulturnationen die jemals die Erde bevölkerten praktizierte Homosexualität in der Regel mit dem Tod bestraften."
Das fand ich nirgends in dieser Form belegt, es wurde vorrangig der Tötung als "Beweis" unterlegt.

Wenn heute Anschauungen, Menschen oder Praktiken nicht vernünftig in unser Leben gestellt werden, ist es wie früher schon, dann wird es sich einst rächen. Heute haben wir es, unter anderem, mit einstiger falsch gestellter Homosexualität zu tun. Wir müssen Probleme, die in der Vergangenheit gezeugt wurden, bewältigen. Dabei wirken Einschätzungen der Vergangenheit zu Dingen und Menschen zusätzlich sehr hinderlich und lassen sich schwer ausmerzen, machen den Prozeß der Lösung komplizierter.
Eins ist klar: Das Problem besteht, das Problem muß gelöst werden, die Betroffenen finden keine allumfassende Lösung, andere Beteiligte finden diese auch nicht, machen aber Lösungsvorschläge gar wunderlicher Natur.
Da fällt es schwer, die einzelnen Komponenten auseinander zu halten.
Chorleiter

Old Geezer hat gesagt…

Nur mal so am Rande:

einerseits:
"Veranstalter: Kritik ideologisch motiviert"

aber andererseits:
"Christliche Ärzte und Seelsorger träfen sich,"

Wiebitte kannman als Veranstalter eines per se ideologisch gefärbten Kongresses Kritik als ideologisch zurückweisen?

Entweder ist Ideologie ein legitimer Standpunkt oder nicht, aber doch nicht ein mal ja und das andere mal nicht!

Old Geezer hat gesagt…

@Trapin:
Das Problem ist, das bei diesem Kongress unter dem Deckmäntelchen unverbindlicher Kirchtagsgeschwafels Scharlatane ihre durch Forschung wie Fachkollegen in keinster weise gestützen Heilsversprechen vermarkten.
So wie Urilla's rechtsverquirltes Wasser und andere Schlangenölhändler ist das im besten Fall ein teures Scahdeerlebnis für den Kunden, im schlimmsten hat es schwere Nebenwirkungen.

Wenn man sich dazu nochvor Augen hält, daß als Motivation, sich diesem Hokuspokus auszusetzen nur eine anderer Mythos - nämlich das Horromärchen der evigen Verdammnis - herhalten muß, darf man solche Machenschaften durchaus anprangern.

Chorleiter hat gesagt…

Ich habe nachgedacht. Es ist doch nichts dran an den Äußerungen.
Ich habe es auch mit "halbwegs vernünftg denken" versucht, leider.
Ich schreibe lieber nicht was beim Denken mit ganzer Kraft noch so nebenbei für Gedanken kamen.
Also Herr Rossmann!?
(3 x den aufrechten Zeigefinger hin- und herbewegen.)
Chorleiter